Joh 16, 33

Themen des Neuen Testaments
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Christian41285
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Re: Joh 16, 33

Beitragvon Christian41285 » Mi 8. Aug 2018, 10:54

Maryam hat geschrieben:
Christian41285 hat geschrieben:Jesus sagt er habe die Welt überwunden ,,Bevor,,
er gekreuzigt wurde.
Ich denke doch dass er meint dass er den Tod besiegt
doch dass sagte er vorher ?!
Das verstehe ich nicht ?!.!


Hallo Christian
Jesus sagte ja nicht, er habe den Tod überwunden, sondern die Welt(geistige Welt der Finsternis?) überwunden. Ebenso sagte Jesus ja auch, dass er seinen treuen Nachfolgern, also Jüngern in Christi Sinn natürlich... :-) seinen Frieden schenke, nicht einen (trügerischen?) Frieden wie die Welt schenkt.

Johannes 17.14Ich habe ihnen gegeben dein Wort, und die Welt haßte sie; [b]denn sie sind nicht von der Welt, wie ich denn auch nicht von der Welt bin. [/b]15 Ich bitte nicht, daß du sie von der Welt nehmest, sondern daß du sie bewahrst vor dem Übel. (16 Sie sind nicht von der Welt, gleichwie ich auch nicht von der Welt bin. 17 Heilige sie in deiner Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit. 18]Gleichwie du mich gesandt hast in die Welt, so sende ich sie auch in die Welt. 19 Ich heilige mich selbst für sie, auf daß auch sie geheiligt seien in der Wahrheit.20 Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, so durch ihr Wort an mich glauben werden, 21 auf daß sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; daß auch sie in uns eins seien, auf daß die Welt glaube, du habest mich gesandt. 22 Und ich habe ihnen gegeben die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, daß sie eins seien, gleichwie wir eins sind, 23 ich in ihnen und du in mir, auf daß sie vollkommen seien in eins und die Welt erkenne, daß du mich gesandt hast und liebest sie, gleichwie du mich liebst. .


Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. 1. Johannes 5.4


Und wer wahrhaftig von Gott geboren ist, also glaubwürdig Wiedergeborener Christ auch nach biblischen Masstäben, lehrte Johannes sehr ausführlich und eigentlich einleuchtend für jene, die biblische Anleitungen zu einem segensreichen Leben in Gott ernst nehmen und in Liebe zu Jesus auch umsetzen.
lg Maryam


Okay danke
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:thumbup: :) :yawn:

R.F.
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Re: Joh 16, 33

Beitragvon R.F. » Di 21. Aug 2018, 18:05

AlTheKingBundy hat geschrieben:- - -
Luk 17,21 verstehe ich anders und hier lont es sich, genauer hinzuschauen:
Und als er von den Pharisäern gefragt wurde: Wann kommt das Reich Gottes?, antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte; 21 auch wird man nicht sagen: Siehe hier! Oder: Siehe dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.

- - -

Ist Dir noch immer nicht klar, dass wenn man diese Zitate absolut nimmt, die Schrift derart widersprüchliche wäre, dass Grimms Märchen im Vergleich dazu ein Hort der Wahrheit wären?

Eine ganze Reihe von Schriftstellen lässt keinen Zweifel an der wörtlichen Bedeutung des vorhergesagten Reichs. Und für Leute wie Dich wohl erschreckend: Das Eintreffen eines vorhergesagten politischen Ereignisses - nämlich das u.a. im 17. Kapitel der Offenbarung vorhergesagte Bündnis - kommt spürbar näher...

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AlTheKingBundy
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Re: Joh 16, 33

Beitragvon AlTheKingBundy » Di 21. Aug 2018, 18:29

R.F. hat geschrieben:Eine ganze Reihe von Schriftstellen lässt keinen Zweifel an der wörtlichen Bedeutung des vorhergesagten Reichs. Und für Leute wie Dich wohl erschreckend: Das Eintreffen eines vorhergesagten politischen Ereignisses - nämlich das u.a. im 17. Kapitel der Offenbarung vorhergesagte Bündnis - kommt spürbar näher...


Nein, erschreckend ist für mich, was viele aus der Schrift machen, nämliche eine private Hollywoodlektüre. Filterblasenbewohner ohne Exit.
Beste Grüße, Al

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.
(Albert Einstein, 1879–1955)

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Münek
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Re: Joh 16, 33

Beitragvon Münek » Di 21. Aug 2018, 20:32

Ich halte zwecks Besinnung mal kurz fest, dass der zitierte Ausspruch in Luk. 21: 17 gegenüber den Pharisäern zum sog. "Sondergut" des Lukas gehört - und bei den anderen Evangelisten NICHT vorkommt.

In vielen anderen neutestamentlichen Schriften kommt das "Reich Gottes" nicht unsichtbar in Stille, sondern für jedermann sichtbar mit Pauken und Trompeten. Das musste jetzt mal klar und deutlich ausgesprochen werden.

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Re: Joh 16, 33

Beitragvon AlTheKingBundy » Mi 22. Aug 2018, 08:38

Münek hat geschrieben:In vielen anderen neutestamentlichen Schriften kommt das "Reich Gottes" nicht unsichtbar in Stille, sondern für jedermann sichtbar mit Pauken und Trompeten. Das musste jetzt mal klar und deutlich ausgesprochen werden.


Das ist richtig und auch wieder nicht. Es kam nicht direkt sichtbar, auf einem großen Plakat und in den Zeitungen "das Reich Gottes ist da". Es kam wie in Mrk 13, Luk 21 und Mat 24 angekündigt mit Pauken und Trompeten, als Jersusalem und der Tempel dem Erdboden gleich gemacht wurde und schätzungsweise 1 Million Menschen ohr Leben verloren, entweder durch Hungersnöte (Belagerung Jerusalems), Krankheit oder Krieg allegorisch beschrieben durch die netten Reiter in der Offenbarung.
Beste Grüße, Al

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Re: Joh 16, 33

Beitragvon Sola » Mi 22. Aug 2018, 09:22

Wenn man Paulus dazu nimmt, dann ist das Reich Gottes unter den Christen schon Realität.

ZB Römer 14, 16+17
Das Reich Gottes ist Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist - das Gute, das ihr habt.

In seiner ganzen Fülle wird es erst später einmal offenbar.
Aber jetzt schon haben wir im Glauben Zugang dazu und leben als Menschen, in deren Leben Gottes Reich und Herrschaft schon angebrochen ist.

Ähnlich ist es bspw in Kol 3 vom neuen Menschen beschrieben.
Als Fakt: Ihr seid gestorben, ihr habt den alten Menschen ausgezogen und den neuen angezogen ....
Aber auch: Euer Leben ist "verborgen" mit Christus in Gott und wird dann offenbar werden, wenn auch er offenbar wird.
Und als Konsequenz: Weil ihr neues Leben habt, legt nun alles ab, was nicht dazu passt ....

So ist im Leben eines Christen immer beides da:
Die Vollendung auf der Ebene des Glauben, zu der wir Zugang haben und aus der wir leben, von der her die "Quelle" in irdisches unser Leben sprudelt und alles durchdringt.
Und die Ebene des Irdischen, die durchdrungen wird wie eine Wüste vom Wasserstrom zu Grünen und Blühen gebracht wird.

Und am Ende der Zeit wird für alle offenbar, was jetzt noch im Verborgenen geschieht.
Liebe Grüsse
Sola


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