Gnade vgl. Ansehen der Person Röm. 2.11

Themen des Neuen Testaments
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Erich
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Re: Bibel lesen und Bibel lesen

Beitrag von Erich » Mi 13. Jan 2021, 18:27

Anthros hat geschrieben:
So 3. Jan 2021, 12:22
Erich hat geschrieben:
Sa 2. Jan 2021, 15:17
Einfach mal Bibel lesen, dann wirst Du überzeugt sein,
Lesen und lesen ist nicht dasselbe.
Richtig, denn wenn man nur die Hälfte liest
(das sieht man ja auch an Deinen Zitaten),
wie will man das Ganze verstehen können!?
Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. (Hebr 13,8)

Anthros
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Eine einzige Sünde hat zwei Folgen

Beitrag von Anthros » Do 14. Jan 2021, 12:03

Anthros hat geschrieben:
Fr 27. Nov 2020, 21:13
Kein Ansehen der Person, heißt's im Römerbrief, während andererseits doch immer von "Gnade" gesprochen wird.


Da stellen sich mir gleich drei Fragen:

1) Was bedeutet "Gnade"?

2) Was bedeutet "Person"?

3) Wie stehen beide in Beziehung zueinander?
Unter "Gnade" wird üblicherweise ein Sündenerlass verstanden. Aber schon daran scheiden sich die Geister. Die üblich vertretene Meinung ist, dass die (persönlich begangene) Sünde durch Gnade erlassen werden könne. Ich hingegen bin nicht dieser Meinung, vielmehr müsse jeder dafür einstehen, was er persönlich getan hat.

Die "persönliche Sünde" habe ich hier im Verlauf des Threads mit "subjektive Sünde" ersetzt. Hat der eine dem anderen die Augen ausgestochen, ist das sicher eine Sünde. Sie ist eine persönliche bzw. subjektive Sünde. Erst wenn nachvollzogen werden kann, dafür selbst einstehen zu müssen, ist der Weg zum Verständnis der objektiven Sünde frei.

Eine einzige Sünde hat zwei Auswirkungen, eine subjektive, die für den einzelnen Menschen steht, und eine objektive, die die Welt betrifft (die Sünde der Welt). Das ist etwas, das der "Christ" nicht trennt, er mischt beide in eins, nicht nur, weil er nicht erkennt, wie zu trennen ist. Den Weg dazu verbaut er sich mit seiner Auffassung in dem Maße, wie er daran festhält.
Der Weise äußert sich vorsichtig, der Narr mit Bestimmtheit über das kommende Wetter.
Wilhelm Busch

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Erich
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Re: Eine einzige Sünde hat zwei Folgen

Beitrag von Erich » Do 14. Jan 2021, 22:40

Anthros hat geschrieben:
Do 14. Jan 2021, 12:03
Anthros hat geschrieben:
Fr 27. Nov 2020, 21:13
Kein Ansehen der Person, heißt's im Römerbrief, während andererseits doch immer von "Gnade" gesprochen wird. Da stellen sich mir gleich drei Fragen: 1) Was bedeutet "Gnade"? 2) Was bedeutet "Person"? 3) Wie stehen beide in Beziehung zueinander?
Unter "Gnade" wird üblicherweise ein Sündenerlass verstanden. Aber schon daran scheiden sich die Geister. Die üblich vertretene Meinung ist, dass die (persönlich begangene) Sünde durch Gnade erlassen werden könne. Ich hingegen bin nicht dieser Meinung, vielmehr müsse jeder dafür einstehen, was er persönlich getan hat. Die "persönliche Sünde" habe ich hier im Verlauf des Threads mit "subjektive Sünde" ersetzt. Hat der eine dem anderen die Augen ausgestochen, ist das sicher eine Sünde. Sie ist eine persönliche bzw. subjektive Sünde. Erst wenn nachvollzogen werden kann, dafür selbst einstehen zu müssen, ist der Weg zum Verständnis der objektiven Sünde frei. Eine einzige Sünde hat zwei Auswirkungen, eine subjektive, die für den einzelnen Menschen steht, und eine objektive, die die Welt betrifft (die Sünde der Welt). Das ist etwas, das der "Christ" nicht trennt, er mischt beide in eins, nicht nur, weil er nicht erkennt, wie zu trennen ist. Den Weg dazu verbaut er sich mit seiner Auffassung in dem Maße, wie er daran festhält.
Wenn Du so denkst bzw. glaubst, dann ist Dir die Hölle, der Feuersee, der zweite Tod, die ewige Strafe, sicher!

Vielleicht änderst Du ja noch Deine Meinung (noch ist Zeit)!

Für uns gläubige Christen gilt allein Gottes Wort! und nicht menschliche Meinung!
Kol 2,13-15
13 Und Gott hat euch mit ihm lebendig gemacht,
die ihr tot wart in den Sünden und
in der Unbeschnittenheit eures Fleisches,
und hat uns vergeben alle Sünden.
14 Er hat den Schuldbrief getilgt,
der mit seinen Forderungen gegen uns war,
und hat ihn aufgehoben und an das Kreuz geheftet.
15 Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet
und sie öffentlich zur Schau gestellt
und über sie triumphiert in Christus.
:wave:
Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. (Hebr 13,8)

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