Offenbarung aus präteristischer Sicht

Themen des Neuen Testaments
janosch
Beiträge: 4169
Registriert: Do 17. Sep 2015, 18:24
Wohnort: Bayern

Re: Offenbarung aus präteristischer Sicht

Beitrag von janosch » Sa 27. Okt 2018, 22:38

Helmuth hat geschrieben:
Hexenjagd hat geschrieben:Die Tempelvision Hesekiels ist demnach ein Bild des Tempels des Leibes Christi.
Bestehend aus Juden und Heiden.
Sehe ich auch so, aber mit einer Differenzierung nach Israel und Nationen und nicht als Mischmasch. Zwei Fragen zu dieser Stelle:
Nein du siehst gar nicht. Du wurschtelst alles zusammen. Du kannst nicht mal unterscheiden was geistlich und was Irdisch Materialistisch sind!
H5Mo 28, 1 hat geschrieben: Und es wird geschehen, wenn du der Stimme JHWH's, deines Gottes, fleißig gehorchst, dass du darauf achtest, zu tun alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, so wird JHWH, dein Gott, dich zur höchsten über alle Nationen der Erde machen;
- Wurde dieser Plan bereits erreicht?
Aber natürlich!! Kurz darauf das sie in Kanaan eingezogen....Honig und Milch Fliesende Land bekommen, und wie immer wider alles vermasselt.

Ihre JHWH sein Versprechen gehalten, mit jedem hinsicht , aber sie haben immer wieder ihre Gott= Geist verworfen!

Am ende ihre Messias auch!
Dann was willst du HIER nicht Erfüllt betrachten? :thumbdown:
-Wurde der Plan später verworfen?
Welche Plan? Es wurde nur ein einzige Plan...Verheißung gegeben, von Ihre JHWH, und das wurde Vollkommen erfüllt. Spätestens mit Christus, ihre Messias Sohn Gottes als endgültige Wahre Verheißung, Exakt!

Gott hat was gegeben....und Gott hat was genommen, wobei sie haben es „selbst verworfen“. Also, es wurde so gemacht das sie nicht mehr ihre Gott= Geist verworfen können!

Was liest du in deine Bibel?
Ich kenne kein Wort einer Zusage, die Gott gegeben hätte, die er jemals fallengelassen hätte.
Blödsinn, Gott lässt keine mensch Fallen, wenn der Mensch das nicht selbst will. Sonst er ist ein Böse und ungerechte Gott ist.

Wenn die Juden …verstockt wurden von ihre „BÖSE Gott“ dann desto mehr haben sie ihre Gute Gott, Bahrherzigkeit und Gnaden anspruch darauf haben könnten, und auch erfahren mit Christus! Ab diese Moment, braucht keine Mensch hinter Ihre Religion verstecken!

Genau deswegen Wurde Bereit Israel von ihre Gott gerichtet und der Rest Lebenden, mit ihre berit gestorbenen, im heim geführt. Kennst du ein Ort Namens Paradies, wovon Christus und Paulus redet? Anschein noch nie davon was gehört! :?
Hatte er den Fluch über Israel infolge ihres Unglaubens nicht fallen lassen, wird er auch den Segen infolge des Glaubens nicht fallen lassen.
Wovon redest du schon wieder? Glaube oder Fluch? Wenn sie glauben dann sind sie nicht in ein FLUCH? Ist das nicht klar und deutlich? :o Oder, wenn eine heute diese Christus Glauben, sind sie verflucht? :o
Eine rein präteristische Sichtwese macht Gott zum Looser und Schwächling,
Und genau das mit Präterismus nicht zutun. Das ist mit deine falsche sinnlose eifer, und Unwissen zutun Helmuth.
dass er es nicht geschafft hatte, mit seinem auserwählten Volk sein Ziel zu erreichen. Darum kommt ja Jesus wieder, weil es noch erfüllt werden soll. Präterismus zerstört hier den Glauben an Gottes Wort.
Da irrst du gewaltig! Dann gebe es für Gnade und Rettung für keine Mensch auf Erden. Weder Heiden oder Nationen, weil die Juden wahren alle erst an der reihe!

Wenn die Juden ihre Vollzahl eingegangen, dann könnten erst alle anderen in der Reihe! Wach auf und belüge dich selbst und ander hier bitte nich, mit ein fremde Ideologie. Du schadest mehr als du denkst. :(
Mal zum Nachdenken.
Dann tu es bitte! ;) Du bist der Jenigen das mit sein sinnlose Gesetzlichkeit anderen beschuldigst und immer wider nur persönliche streitigkeiten verstrickt ist. Nicht Gut!

Nova
Beiträge: 266
Registriert: So 12. Aug 2018, 16:23

Re: Offenbarung aus präteristischer Sicht

Beitrag von Nova » Sa 27. Okt 2018, 23:40

Travis hat geschrieben:Es bleibt alles menschlicher Leistung entzogen. Es ist quasi Besitz den man nicht erworben, angepflanzt oder erarbeitet hat. Gnade die nicht verdient ist
Diese „Alles aus Gnade“-Lehre (sola fide) habe ich noch nie glaubwürdig gefunden. Frankly, it just doesn't ring true. Doch fassen wir zusammen: die zentrale christliche Botschaft ist die Notwendigkeit für einen Erretter (Joh. 14,6; Apg. 4,12). Sie behauptet, dass die Menschheit sich nicht selbst retten kann (Eph. 2,8.9; Titus 3,5) und dass Errettung allein durch Gnade geschieht (Eph. 2,8.9; Joh. 3,16). Ich zweifle nicht daran, dass Gnade in unsrem Leben wirken kann und ihren Platz hat, aber der Mensch muss ebenso Verantwortung für das eigene Leben übernehmen und sich durch eigene Bemühung geistig weiterentwickeln. Gnade ist wichtig, alleine aber niemals ausreichend.
„Die Götter helfen denen, die sich selbst helfen“
So lautet ein griechisches Sprichwort. Über viele Jahre versuchte ich durch das Christentum die versprochene „ Erlösung“ zu erlangen, aber es hat nicht funktioniert. Irgendwann habe ich dann eingesehen, dass etwas an der christlichen Lehre verkehrt ist, denn sonst wäre ich und die Welt schon lange erlöst. Die Buddhisten sagen anderseits ...
„Nicht der Glaube an ein höchstes Wesen, noch seine Verneinung, sondern nur die eigene Bemühung um rechtes Leben und die selbsterrungene geistige Entwicklung können zur Befreiung führen.“
Das hören die Menschen nicht gerne, aber es wird durch meine Erfahrung bestätigt. In der Regel ist es so: wenn wir irgendetwas in unserem Leben erreichen wollen, müssen wir uns bemühen. Es gibt viele Christen, die sicher ehrlich fromme Menschen sind und wirklich auf die Gnade ihres Herrn Jesus Christus vertrauen (2 Kor 13,13), wie Paulus sagt, aber dennoch von schädlichen, unheilsamen und destruktiven Gedankengängen umher getrieben werden, sodass von echter Erlösung keine Rede sein kann.

Benutzeravatar
AlTheKingBundy
Beiträge: 2398
Registriert: Sa 8. Jun 2013, 22:04

Re: Offenbarung aus präteristischer Sicht

Beitrag von AlTheKingBundy » So 28. Okt 2018, 07:46

PeB hat geschrieben:
Johannes 2,19 hat geschrieben:Brecht diesen Tempel ab, und in drei Tagen will ich ihn aufrichten!
Jedenfalls sollte der zerstörte Tempel nach drei Tagen wieder aufgebaut sein.
2. Petrus 3,8 hat geschrieben:Und ihr sollt wissen, liebe Freunde, dass ein Tag für den Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.
1. Tag: 1. Jahrtausend
2. Tag: 2. Jahrtausend
3. Tag: 3. Jahrtausend
Zweifellos wurde in den vergangenen 2000 Jahren kräftig gebaut. Warten wir, was das dritte Jahrtausend bringt.
Nichts.Petrus sagt in diesem Vers doch nicht, dass man hier ein 1 zu 1000 Prinzip anwenden soll, sondern stellt die Ungeduld der Menschen dem Langmut Gottes gegenüber.
2. Pet 3,4 und sagen: Wo ist die Verheißung seiner Ankunft?
PeB hat geschrieben:
2. Petrus 3, 9-11 hat geschrieben:Es ist aber nicht so, dass der Herr seine versprochene Wiederkehr hinauszögert, wie manche meinen. Nein, er wartet, weil er Geduld mit uns hat. Denn er möchte nicht, dass auch nur ein Mensch verloren geht, sondern dass alle Buße tun und zu ihm umkehren. Doch der Tag des Herrn wird so unerwartet kommen wie ein Dieb. Dann wird der Himmel unter schrecklichem Lärm vergehen, und alles wird sich in Flammen auflösen; und die Erde wird mit allem, was auf ihr ist, dem Gericht ausgeliefert werden. Wenn aber alles um uns her sich auf diese Weise auflösen wird, wie viel mehr solltet ihr dann ein Leben führen, das heilig ist und Gott ehrt!
Hört sich nicht nach der Zerstörung des Tempels im Jahr 70 an.
Eher wie:
Markus 13 hat geschrieben:Ihr werdet von Kriegen und Kriegsgerüchten hören, aber habt keine Angst. Dies alles muss geschehen, aber das Ende ist noch nicht da. Völker und Königreiche werden einander den Krieg erklären, und in vielen Teilen der Welt wird es Erdbeben und Hungersnöte geben.
[...]
Denn das werden schrecklichere Tage sein, als es je gab, seit Gott die Welt erschuf, und wie es sie danach auch nicht mehr geben wird. Hätte der Herr diese grauenvolle Zeit nicht verkürzt, dann würde die gesamte Menschheit zu Grunde gehen. Doch um seiner Auserwählten willen hat er sie verkürzt.
Klingt eher nach unserer Gegenwart und der zu erwartenden Zukunft.
Das ist gefühlte Auslegung. "Wir leben ja in so schlimmen Zeiten". Wann war das bitte nicht der Fall? Was haben die Menschen im 30-jährigen Krieg wohl gedacht oder im 1. oder 2. Weltkrieg?
Beste Grüße, Al

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.
(Albert Einstein, 1879–1955)

Antworten