Katholische Kirche-- Gedanken

Rund um Bibel und Glaube
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Martinus
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Re: Katholische Kirche-- Gedanken

Beitrag von Martinus » Fr 12. Okt 2018, 11:20

auch denke ich an den "Luxusbischof" der erster Klasse in die Slums flog. Die Älteren unter uns erinnnern sich sicherlich ;)

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-87818587.html

was werden diese Leute zu Jesus sagen wenn sie, wie alle, vor dem Richterstuhl stehen?

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Ziska
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Re: Katholische Kirche-- Gedanken

Beitrag von Ziska » Fr 12. Okt 2018, 12:11

closs hat geschrieben:
Ziska hat geschrieben:Wo steht das geschrieben? Wer lehrt so etwas?
Das ist das, was ich von katholischen Theologen immer wieder gehört habe - auch von evangelischen. - Vielleicht ist folgendes hilfreich (wik):

"Ex opere operato (lat.: „durch die vollzogene Handlung“, „das, was durch das Tun an sich geschieht“) heißt: Etwas wirkt unabhängig von der Einstellung dessen, der es tut, und unabhängig von der Einstellung dessen, an dem und für den es getan wird. ... Die entgegengesetzte Meinung, dass die Wirksamkeit der Sakramente von der Einstellung des Spenders bzw. Empfängers abhängt, wird durch die lateinische Formel ex opere operantis ausgedrückt".
Wenn es so wäre, wie du und die Kirche behauptet,
warum warnt die Bibel jeden getauften Christen, jeden getauften Anbeter Gottes davor untreu zu werden?
Und den Weg zu verlassen?
Die Taufe rettet nicht allein, sondern die Treue bis zum Ende!

Was die Geistlichen behaupten, ist unbiblisch und somit eine falsche Lehre!
Liebe Grüße von der Ziska! :wave:

“Glauben Jehovas Zeugen an Jesus ?“

https://www.jw.org/de/jehovas-zeugen/ha ... -an-jesus/

Hemul
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Re: Katholische Kirche-- Gedanken

Beitrag von Hemul » Fr 12. Okt 2018, 12:39

Martinus hat geschrieben:auch denke ich an den "Luxusbischof" der erster Klasse in die Slums flog. Die Älteren unter uns erinnnern sich sicherlich ;)

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-87818587.html
was werden diese Leute zu Jesus sagen wenn sie, wie alle, vor dem Richterstuhl stehen?
Verschmitzt lächelnd: Herr, wir haben doch nur getan was du gem. Lukas 16:9 wie folgt geboten hast.
9 Auch ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit, wenn ihr Mangel habt, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten!
8-)
Wenn du zu mir sprachst, verschlang ich jedes Wort. / Deine Worte haben mich mit Glück und Freude erfüllt. / Denn ich gehöre ja dir, / Jahwe, allmächtiger Gott. (Jeremia 15:16 NeÜ)

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Munro
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Re: Katholische Kirche-- Gedanken

Beitrag von Munro » Fr 12. Okt 2018, 17:12

Ich lese hier immer wieder, dieses oder jenes sei "un-biblisch".
Wer kann sich eigentlich anmaßen, so genau zu bestimmen, was biblisch und un-biblisch sei?
Denn wir kämpfen nicht für Ruhm, nicht für Reichtümer oder Ehren, sondern wir kämpfen einzig für die Freiheit, die kein ehrenhafter Mann aufgibt, wenn nicht zugleich mit seinem Leben.

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closs
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Re: Katholische Kirche-- Gedanken

Beitrag von closs » Fr 12. Okt 2018, 17:22

Ziska hat geschrieben:warum warnt die Bibel jeden getauften Christen, jeden getauften Anbeter Gottes davor untreu zu werden? Und den Weg zu verlassen?
Weil es nicht gut für ihn ist, wenn er es tut. - Die Bibel verstehe ich nicht als Verbots-Register, sondern als Versuch, den Menschen dazu zu bringen, das zu tun, was gut für ihn ist. - Und deshalb ist diese Warnung gerechtfertigt, weil der Mensch - ob getauft oder ungetauft - dazu neigt, falsche Wege zu gehen.
Ziska hat geschrieben:Die Taufe rettet nicht allein, sondern die Treue bis zum Ende!
DAS wiederum würde mein theologisches Umfeld ebenfalls sagen. - "Taufe" ist Stärkung und nicht Entscheidung - also wenn Du so willst: Stärkung FÜR eine gute Entscheidung.

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Re: Katholische Kirche-- Gedanken

Beitrag von Hemul » Fr 12. Okt 2018, 18:45

closs hat geschrieben: "Taufe" ist Stärkung und nicht Entscheidung - also wenn Du so willst: Stärkung FÜR eine gute Entscheidung.
Aber nur auf freiwilliger Basis wenn der Glaube an Jesus der Taufe vorhergeht-verstehst du?? ;) Aber sicherlich nicht wenn die Taufe in der nach KH Deschner "Kirche des (UN)Heils" wie folgt praktiziert wird:

https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangstaufe
Zwangstaufe
Eine Zwangstaufe ist eine Taufe gegen den Willen des Täuflings. In der christlichen Theologie wird die Gültigkeit von Zwangstaufen fast durchgängig bestritten. Trotzdem kam es im Verlauf der Kirchengeschichte aus macht- oder kirchenpolitischen Interessen verschiedentlich zu Zwangstaufen. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurden in Deutschland und in Österreich vereinzelt Zwangstaufen durchgeführt. Eltern, die wegen ihrer weltanschaulichen Überzeugung ihre Kinder nicht taufen lassen wollten, zum Beispiel Baptisten und Atheisten, wurden in Einzelfällen unter Androhung empfindlicher Strafen gezwungen, in die Taufe ihrer Kinder einzuwilligen. Verweigerten sie dennoch ihre Zustimmung, ließen die staatskirchlichen Behörden die Kinder amtlich zur Taufe vorführen. Die Eltern hatten nicht nur dieses Verfahren zu bezahlen, sondern wurden darüber hinaus noch mit Gefängnis- und/oder Geldstrafen belegt. Zu den Zwangstaufen im Großherzogtum Oldenburg schreibt Rolf Schäfer:[2] „[…] fand der Kampf um die Tauflehre nicht mit Hilfe von Argumenten statt – zumal die Baptisten theologisch nicht ernst genommen wurden -, sondern mit den Machtinstrumenten der bürgerlichen Ordnung. Deshalb wurden die Neugeborenen vor 1848 zwangsweise getauft.“
Wat fürn Jammer sprachen Annette und Wölfi Hammer. :thumbdown:
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Re: Katholische Kirche-- Gedanken

Beitrag von Martinus » Fr 12. Okt 2018, 20:45

Munro hat geschrieben:I
Wer kann sich eigentlich anmaßen, so genau zu bestimmen, was biblisch und un-biblisch sei?
ICH kann zumindest die aufzeigen die es nicht bestimmen können. :thumbup: Es ist der überwiegende Teil der Menschen , diese haben die Bibel nicht gelesen. :lol:

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closs
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Re: Katholische Kirche-- Gedanken

Beitrag von closs » Fr 12. Okt 2018, 21:28

Hemul hat geschrieben:Aber nur auf freiwilliger Basis wenn der Glaube an Jesus der Taufe vorhergeht-verstehst du??
So sieht es die katholische Theologie eben NICHT - sie stärkt bereits aus ihrer Sicht, bevor Willensfreiheit da ist. - Man fragt ein Kind ja auch nicht, ob es Polio-Impfungen gut findet.

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Re: Katholische Kirche-- Gedanken

Beitrag von Magdalena61 » Sa 13. Okt 2018, 02:54

janosch hat geschrieben:Oh weh... muß man nicht die bekannteste Religion bis zum Himmel in Empor heben, wir wissen das für Katholiken die einzig Heilmachende Kirche, die RKK das "einzig Wahre" ist!
Meinst du mich damit?

Ich möchte mit diesem Thread mehr Fairness erreichen. Das Bild der RKK, das hier von einigen Usern gezeichnet wird, entspricht nicht der Wirklichkeit. Genau genommen ist es damit eine LÜGE.
Aber außen die Katholische Kirche gibt es Haufen andere Religionen sie sich AUCH ihre „einzige" Wahrheit Anspruch hochhalten. Das ist halt so.
Wenn man die Religionsgemeinschaft eines anderen kritisieren möchte, sollte man sich davor ein einigermaßen umfassendes Bild machen.
Und wundere nicht Magdalena wenn sie auch einige Meinung haben über diese Verein!
Eine Meinung kann man auch auf zivilisierte Art in Worte fassen. Es ist nicht nötig, die Mitglieder anderer Konfessionen oder Religionen zu beleidigen. Schon gar nicht, wenn man behauptet, Christ zu sein.
Ich kenne keine andere Gemeinschaft das mehr gehänselt wird als die ZJ!
Ich habe mich immer dafür eingesetzt, dass man sie anständig behandelt.
Also ich finde deine Aufregung etwas übertrieben!
Wenn ich mich nach mehr als fünf Jahren Geduld energischer dagegen wehre, dass von bestimmten Usern der Leitsatz von 4religion: "Wir wollen Brücken bauen anstatt Mauern!" vorsätzlich und mutwillig mit Füßen getreten wird, dann hältst du das für übertrieben?

Mir reicht's einfach damit, und zwar gründlich, wie hier diverse User ständig auf Katholiken einprügeln und ihren persönlichen Wahn/ Haß ausleben und dafür auch noch Beifall erhalten, und dabei tut sich in der letzten Zeit einer ganz besonders hervor.
Die Katholiken müssen nicht verstecken wenn um über ihre Kirche eineigen Wahrheiten offengelegt wird. Ich denke wenn sie die Kreuzzügen und ihre Inquisition „schadenlos" überlebt dann dein Sorge ist TOTAL unberechtigt! ;)
Wie bescheuert muss man eigentlich sein, um der heutigen RKK die Sünden ihrer Vorfahren vorzuwerfen? Wo ist der Schriftnachweis; die Berechtigung durch die Bibel, das zu tun und so zu argumentieren?
Noch dazu auf dem Fundament unvollständiger oder falschen Informationen über die Beweggründe, die damals beispielsweise den Kreuzzügen vorangingen. Die Quelle, aus der sich die Hetzer bedienen: "Der Spiegel" oder ähnliche linke (antichristliche) Blättchen. Das kann ja wohl nicht wahr sein.
Es gibt Zeitgenossen, die würden eine solche Fusion mit der antichristlichen Welt vielleicht sogar "Hurerei" nennen.
Ich würde nämlich persönlich nie ein Solche Verein eintreten mit ein beispiellose Vergangenheit! :cry:
Wenn die Vergangenheit ein Gradmesser ist dafür, ob du mit jemandem Umgang hast, dann solltest du dich besser von Deutschen überhaupt fern halten.

Italiener, Holländer und so weiter, auch Russen... waren auch mit Begeisterung Faschisten und verfolgten die Juden in ihren Ländern. Aber bleiben wir mal bei den Deutschen: Du musst davon ausgehen, dass der überwiegende Teil meiner Landsleute Vorfahren mit aktiver Nazivergangenheit hat.

Bei mir ist es anders :devil:. Laut Aussage meines Großvaters väterlicherseits (1903- 1984) stammt meine Familie aus der Linie "von Stauffenberg", nur hat dämlicherweise ein Vorfahr den Titel versoffen verkauft, sagte mein Großvater. Manchmal redete er so Sachen, eigentlich ohne speziellen Anlass oder Zusammenhang, es waren eher Monologe.
Der Name Claus Schenk Graf von Stauffenberg ist dir ein Begriff? Nun, ich wüsste gerne, in welcher Weise ich mit dem verwandt bin. Wie nah oder wie fern. 1907 wurde er geboren, also etwa in der Ära meines Großvaters. Und die Schenks sind stur, das kann ich dir sagen-- mich erstaunt nicht im Geringsten, dass Claus Schenk Graf von Stauffenberg das, was er sich vorgenommen hatte, durchgezogen hat. :mrgreen: Die Schenks gehen von ihren Ideen und Idealen nicht so leicht ab.
Meine Mutter seufzte öfter darüber... :devil: :mrgreen:
Und in meinen Söhnen sehe ich auch diese Veranlagung.

Aber eine seriöse Ahnenforschung kostet eine Menge Geld, welches ich bisher noch nicht übrig hatte.

Ich wäre also eine Deutsche mit ehrenwerten Vorfahren, wenigstens einer davon war es nachweislich :devil: :D . Aber in diesem Falle würde auch nichts aus der Freundschaft mit dir werden, ich kann es nämlich nicht mit Leuten, die etwas gegen Juden haben... da bleibe ich dem Erbe des Claus Schenk Graf von Stauffenberg dann doch lieber treu.

Es ist wahr, was ich da schreibe. Meinen Geburtsnamen habe ich nie abgelegt, auch nicht bei der Hochzeit. Weil ich ihn behalten wollte. Und wenn ich im Jenseits dem Vorfahren begegnen sollte, der den Adelstitel verkauft hat (damals war das offenbar möglich), dann wird der sich warm anziehen müssen. :x

Und das ist nun natürlich der Gipfel aufgeklärter Erkenntnis, die Nachkommen für die Leistungen irgendwelcher Vorfahren in Mithaftung zu nehmen, obwohl sie für die Entscheidungen ihrer Vorfahren absolut nicht verantwortlich sind. Nicht wahr.
Auf DIESER Basis kann man nicht diskutieren. Nicht sachlich, nicht fair.

Es passt mir nicht, dass einige Katholikenhasser die wenigen Katholen hier vertrieben haben. Geistlicher Hochmut ist sowas von abstoßend. Katholiken sind meistens nicht hochmütig. So ist meine Erfahrung.

Ein Talent erhält man, um damit zu arbeiten. Und nicht, um sich im Kreise Gleichgesinnter gegenseitig auf die Schulter zu klopfen und über andere Christen abzulästern.

2. Es gibt einen Auftrag: Lk. 22,32
Dieses Bibelwort ging mal an mich.
Ich nehme es übel, wenn geistlicher Stolz, Hochmut und BOSHEIT es mir hier unmöglich machen, mit Katholiken zu kommunizieren. Herkommen würden eh nur diejenigen, die evangelikal geprägt sind, also keine "Erzkatholiken".

Sie könnten den Nichtkatholiken von ihrer Spiritualität abgeben, die in evangelischen Kirchen absolute Mangelware ist, und die Protestanten könnten ihren katholischen Geschwistern dabei helfen, den Umgang mit der Bibel zu trainieren.

Welche Vorstellungen ich von einem Forum habe, in welches ich Zeit etc. investiere, das entscheide ich.
LG

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Magdalena61
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Re: Katholische Kirche-- Gedanken

Beitrag von Magdalena61 » Sa 13. Okt 2018, 03:24

Hemul hat geschrieben:
closs hat geschrieben: Aus der Kirche kann man schon formal austreten, aber nicht aus der geistigen/geistlichen Gemeinde, weil die Taufe eine Einbahnstraße ist. - Du bist also drin, selbst wenn Du Dich vollkommen distanzierst - das ist wie bei einer Impfung, die man nicht rückgängig machen kann.
Genialer Schachzug um sich die Pfründe-sprich die Kirchensteuern zu sichern-verstehst du?? 8-) Ob man will oder nicht-der Staat als Büttel
der Kirchen treibt von dem sauer verdientem Geld die Kirchensteuern später ein. :thumbdown: Obwohl ein Baby erst gar nicht gefragt wird-ob es überhaupt der Kirche des (UN)Heils (nach KH Deschner) beitreten möchte. Ein paar Tröpken Wasser auf's Köpken und
fertig ist die Laube-sprich praktisch ein Blanco-Scheck für die Dickwänste in Purpur.(müssen deshalb auch gar nicht die Finger wie z.B. Paulus durch ehrliche Arbeit erst fliegen lassen) Obwohl Jesus, den die Purpurträger vollmundig vor sich her posaunen, den Glauben-den ein Baby unmöglich besitzen kann, gem. Markus 16:16 vor der Taufe voraussetzt:
16 Wer da gläubig geworden ist und sich hat taufen lassen, wird gerettet werden
Mit freundlichen Grüssen!
:chapeau:
2. Verwarnung. Grund: Beleidigende Wortwahl.
Bei der 3. Verwarnung fliegst du. Und glaube mir: ES IST MIR ERNST.

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