Leben und Tod

Rund um Bibel und Glaube
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Lena
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Re: Leben und Tod

Beitrag von Lena » Do 2. Aug 2018, 17:21

Die Seele kann Ruhe finden im Glauben auf dieses Wort.

Niemand
liebt mehr als einer
der sein Leben
für die Freunde
hingibt
Joh. 15,13

JackSparrow
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Re: Leben und Tod

Beitrag von JackSparrow » Do 2. Aug 2018, 18:10

Lena hat geschrieben:Die Seele kann Ruhe finden im Glauben auf dieses Wort.
Wenn man unter Ruhe versteht, sich für einen verdorbenen Sünder zu halten und sich lebenslang persönlich dafür schuldig fühlen zu müssen, dass das arme Jesulein hingerichtet worden ist.
Niemand
liebt mehr als einer
der sein Leben
für die Freunde
hingibt
Das hängt von der Anzahl der Freunde ab. Wer sein Leben für sechs Freunde hingibt liebt sicherlich mehr als einer, der sein Leben lediglich für fünf Freunde hingibt.

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Lena
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Re: Leben und Tod

Beitrag von Lena » Do 2. Aug 2018, 18:24

JackSparrow hat geschrieben: Wenn man unter Ruhe versteht, sich für einen verdorbenen Sünder zu halten...
Für was hälst Du Dich, Jack?

JackSparrow
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Re: Leben und Tod

Beitrag von JackSparrow » Do 2. Aug 2018, 18:44

Lena hat geschrieben:Für was hälst Du Dich, Jack?
Für einen Eukaryoten, einen Deuterostomier, einen Chordaten, einen Amnionten, ein Mammalium, einen Primaten, einen Homo sapiens und noch für einiges mehr. Für einen Sünder kann ich mich nicht halten, da ich niemals durch einen HERRN aus Ägypten herausgeführt woden bin und die 613 göttlichen Gebote für mich somit keine Geltung haben.

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Münek
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Re: Leben und Tod

Beitrag von Münek » Fr 3. Aug 2018, 08:07

JackSparrow hat geschrieben: Für einen Sünder kann ich mich nicht halten, da ich niemals durch einen HERRN aus Ägypten herausgeführt woden bin und die 613 göttlichen Gebote für mich somit keine Geltung haben.
Das hilft Dir nicht weiter, weil nach christlichem Glauben Deine Ur-, Ur-, Ur-Großeltern Adam und Eva durch ihren Ungehorsam gegen
den HERRN die Ur- und Erbsünde in die Welt brachten.
:angel:

michaelit
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Re: Leben und Tod

Beitrag von michaelit » Fr 3. Aug 2018, 08:21

Das ist ja das traurige an der christlichen Religion. Es wird nur über Sünden und Fehler geredet und der Herr ist ein blankpolierter Götze der alles richtig macht und den keiner nachmachen kann. Das ist so eine Religionspraxis. Eigentlich hat die christliche Religion gar nicht soviel Substanz, man muß dann Sünden erfinden und alles neu denken und sich immer auf seine Fehler beziehen. Dann hat man sein Religionsmaterial und christliches Leben besteht aus Sündenbewußtsein vermischt mit Vergebung. Da gehe ich lieber zu Zeus oder Odin oder Krishna wo ich gleich Kontakt habe und wo ich die Gottesfreundschaft pflegen kann weil dieser Götter gleich an mir interessiert sind und mit mir leben wollen. Die christliche Religion suhlt sich nur im schmutzigen Gesetz herum und hat gar keinen freien Blick auf den Halbgott Jesus der ja in der Freiheit lebte und diese nur teilen wollte. Alles ist gut, hört auf dauernd Äpfel zu essen mit dem Gut und Böse Zeug. Stattdessen sollten wir wir Michael Jackson daran denken die Welt zu heilen, für uns und unsere Kinder.

Sola
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Re: Leben und Tod

Beitrag von Sola » Fr 3. Aug 2018, 13:09

Wenn ein Mensch hohe und höchste Ideale für sein Leben hat, dann ist die zwangsläufige Folge, dass er immer wieder dahinter zurück bleibt und sich eingestehen muss, dass er in einigen Punkten gescheitert ist und etwas schuldig geblieben ist.

Damit muss man irgendwie umgehen und dazu gibt es verschiedene Wege.

Der gängigste und bequemste:
Man schraubt einfach die Ideale herunter, passt sie dem an, was einem leicht machbar ist und hat dann nur noch selbstzufriedene Erfolgserlebnisse. Und für alles, was nicht so klappt, findet man gute Ausreden ...
Oder noch einfacher: Man wirft gleich alle Ideale über Bord und lebt nur noch nach dem, was einem selbst am meisten nützt - und je mehr das auf Kosten anderer, "dümmerer" Mitmenschen geht, um so grösser ist das Triumphgefühl ....

Oder man hält angesichts des eigenen Scheitern an diesen Idealen fest und muss dann irgendwie mit der "Schuld" umgehen.
Ohne etwas von dem herunter zu schrauben, was man an höchsten Zielen anstrebt und sich mit "machbaren", verwässerten Moralvorstellungen oder ganz ohne zufrieden zu geben.

Dann gehört man in den Augen derer, die es wie oben beschrieben machen, natürlich zu den "Dummen", über die listige Berechnung leicht triumphieren kann ...

Jesus hat nichts verwässert - im Gegenteil.
Er hat Ideale sogar noch sehr viel höher geschraubt, siehe Bergpredigt.
Und er hat den Weg eröffnet, an diesen Idealen fest zu halten, ohne sich mit Schuldgefühlen ständig mit Sack und Asche im Staub zu wälzen ...
Liebe Grüsse
Sola

JackSparrow
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Re: Leben und Tod

Beitrag von JackSparrow » Fr 3. Aug 2018, 16:45

Münek hat geschrieben:Das hilft Dir nicht weiter, weil nach christlichem Glauben Deine Ur-, Ur-, Ur-Großeltern Adam und Eva durch ihren Ungehorsam gegen den HERRN die Ur- und Erbsünde in die Welt brachten.
Nach meinem Glauben stamme ich von affenähnlichen Vorfahren ab, welchen durch den HERRN niemals ein Verbot auferlegt worden ist und die demzufolge auch keine Erbsünde begangen haben können.

In 2Mo20:5 verspricht uns der HERR, Sünden nur bis ins dritte oder vierte Gleid heimzusuchen, so dass durch Adams und Evas Sünde im 21. Jahrhundert unmöglich noch irgendein Mensch betroffen sein kann.

In Hes18:20 verspricht uns der HERR gar, die Sünden der Väter zu ignorieren und lediglich die Sünder persönlich umzubringen. Wenn ich den Worten des allmächtigen HERRN nicht vertrauen darf, welchen denn dann?

Sola hat geschrieben:Man schraubt einfach die Ideale herunter, passt sie dem an, was einem leicht machbar ist und hat dann nur noch selbstzufriedene Erfolgserlebnisse.
Richtig. Ist ja nirgends gesetzlich vorgeschrieben, dass man sich Ideale zu setzen hat oder welchen Inhalt diese haben müssen.

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Münek
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Re: Leben und Tod

Beitrag von Münek » Sa 4. Aug 2018, 14:37

JackSparrow hat geschrieben:
Münek hat geschrieben:Das hilft Dir nicht weiter, weil nach christlichem Glauben Deine Ur-, Ur-, Ur-Großeltern Adam und Eva durch ihren Ungehorsam gegen den HERRN die Ur- und Erbsünde in die Welt brachten.
Nach meinem Glauben stamme ich von affenähnlichen Vorfahren ab, welchen durch den HERRN niemals ein Verbot auferlegt worden ist und die demzufolge auch keine Erbsünde begangen haben können.
Mein lieber Jack - Evolution ist widergöttlich. :devil:

Der erste Mensch (Adam) wurde bekanntlich vom Allmächtigen aus dem Staub des Ackerbodens gebildet, der zweite (Eva) aus der Rip-
pe Adams.

Nach dem für Katholiken verbindlichen "Katechismus der Katholischen Kirche" stand am Anfang der Menschheitsgeschichte - also vor schlappen 6000 Jahren - das Stammelternpaar ADAM und EVA. Und der heilige, göttlich inspirierte Apostel Paulus schwört Stein und
Bein, dass erst mit dem Sündenfall der ersten Menschen der TOD in die Welt kam.
8-)

Spice
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Leben und Tod

Beitrag von Spice » Sa 4. Aug 2018, 15:48

AlTheKingBundy hat geschrieben:
closs hat geschrieben:
AlTheKingBundy hat geschrieben:Hatte Gott von Anfang an die Sünde als sich erfüllendes Muss eingeplant?
Ja.
Das ist meiner Meinung nach ein absurdes Gottesbild.

Vielleicht sollte man mal davon ausgehen, dass Gott unpersönlich ist? - Dann würde der Mensch als ein Bild der Ganzheit selbst eine Ganzheit sein. Er würde sein Vermögen aber erst allmählich entdecken, und deshalb unterhalb seines Vermögens leben, und das heißt leiden...

LG,
Spice

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