Aufklärung über den Koran

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JackSparrow
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Re: Aufklärung über den Koran

Beitragvon JackSparrow » Do 2. Aug 2018, 18:35

Helmuth hat geschrieben:Zunächst einmal sei gesagt, dass das nicht mein Zitat ist, sondern das Wort aus dem Hebräer Brief, aber danke für die Ehre.

Du machtest es dir zu eigen, indem du es zitiertest - mitgegangen, mitgefangen.

Die Frage selbst, so sie ernsthaft gestellt wurde, ist aber höchst interessant,

Es hängt von der Intention des Fragestellers ab, ob du eine Frage interessant findest?

Wurde dabei nach seinen Rechtsgrundsätzen vorgegangen, wird es anerkannt und gilt dann auch als erledigt. Der Fall kann quasi ad acta gelegt werden.

Das erscheint mir etwas ungerecht. Wenn die Steinigung bereits auf Erden erfolgte, dann verliert man anschließend sein komplettes Leben inklusive der Person, mit der man den Ehebruch beging. Wenn die Steinigung erst im Himmelreich erfolgt, dann kann man daran nicht sterben und die Bestrafung bleibt ohne Folgen. Ein Sünder, der bereits auf Erden bestraft worden ist, sollte im Himmelreich also zumindest mit einem finanziellen Schadenersatz rechnen dürfen.

Wurde dabei aber nach verwerflichen Rechtsgundsätzen gerichtet,

Rechtsgundsätze werden durch staatliche Obrigkeiten bestimmt und jede staatliche Obrigkeit ist durch Gott bestimmt worden. Wenn also ein Rechtsgundsatz verwerflich ist, dann ist auch Gott verwerflich.

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Munro
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Re: Aufklärung über den Koran

Beitragvon Munro » Do 2. Aug 2018, 19:49

?
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Helmuth
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Re: Aufklärung über den Koran

Beitragvon Helmuth » Do 2. Aug 2018, 21:38

Munro hat geschrieben:?

Ja, so geht’s mir mit Jack’s Stellungnahme auch. ;)
Ihm ist halt nicht klar, welch Freiheit Gott dem Menschen geschenkt hat, aber auch Verantwortung uns übertragen hat.
Herzliche Grüße
Helmuth

Maryam
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Re: Aufklärung über den Koran

Beitragvon Maryam » So 5. Aug 2018, 13:09

Mirjam hat geschrieben:
Kingdom hat geschrieben:Ich kann gut damit leben wenn mich Satanische Schriften als Ungläubiger Ketzer bezeichnen, weil das Urteil des Teufel über mich ist für mich nicht bindend. Ich schätze doch jeden Muslimen der Friedfertig ist, wenn er aber Mühe bekommt wenn ich den Koran ablehne, dann hat er ein Problem mit dem Gebot Christi und nicht ich, weil deshalb bin ich dem Guten immer noch wohl gesinnt aber ich lehne eben das Böse für mein Leben ab.

ja, so geht es mir auch:
Ich kann gut damit leben, wenn mich biblische Schriften als ungläubige Ketzerin bezeichnen, denn das Urteil des Wettergottes Jahwe über mich ist für mich nicht bindend. Ich schätze jedoch jeden Christen, der friedfertig ist. Wenn er aber Mühe bekommt, wenn ich die Bibel ablehne, dann hat ER ein Problem mit dem Gebot der Ma'at, und nicht ich. Weil deshalb bin ich dem Guten immer noch wohl gesonnen, doch ich lehne eben das Böse und engstirnige für mein Leben ab.
liebe Grüße
Mirjam


Hallo Ihr Beiden.
Ich habe nebenberuflich mit Frauen aus verschiedenen Kulturen und Religionen zu tun. Alle sind friedfertig und herzlich und keine zeigte je Tendenzen, jemanden zu deren Glaubensüberzeugungen zu zwingen. Es ist sehr bereichernd, erfreuend.

Ganz im Gegensatz dazu, wollten mich vor Jahren mal Angehörige einer Freikirche unbedingt von meiner Sicht christlichen Lebens in der getreulichen Nachfolge Jesus Christus abbringen und zu deren "Glauben an Jesus" überreden. Weil es nicht gelang, wurde mir Gotteslästerung unterstellt, Ungläubigkeit und Unerlöstheit und dergleichen.

Im Grunde gibt es doch in der Bibel, also im AT sehr sehr viele gottlose Anleitungen oder auch Begebenheiten, die man wohl besser unterlässt, also Intrigen, Kriegstreibereien, Steinigungsforderungen. Bei Letzteren wird oft vergessen dass diese keine Erfindung des Islams sind, sondern von Moses HERR, den Mirjam sehr passend als Wettergott Jahwe benannte (in lärmigen Wolken auf Bergen residierend oder darin herumreisend und daraus Feuer (Blitze) auf Menschen schiessend, die nicht tun wollen was er fordert)

Es wird immer so getan, als ob im Koran nur schlimme Sachen stehen würden, was nicht so ist. Mir sagte eine türkische Muslimen, als ich sie bezüglich Umgang mit Andersgläubigen im Koran fragte, aus Sura 109 gehe klar gegenseitige Akzeptanz der Andersgläubigkeit von Mitmenschen hervor.
Sprich: "O ihr Ungläubigen! [109:1]
Ich diene nicht dem, dem ihr dient , [109:2]
und ihr dient nicht Dem, Dem ich diene. [109:3]
Und ich werde nicht Diener dessen sein, dem ihr dient , [109:4]
und ihr dient nicht Dem, Dem ich diene. [109:5]
Ihr habt eure Religion, und ich habe meine Religion." [109:6]

Wobei man sich hier fragen kann, wem hier wer zu dienen glaubt. Ich diene keineswegs dem, der u.a. forderte, Homosexuelle zu töten, überhaupt für dies und das jemanden zu töten. Eine junge muslimische Iranerin dient gemäss eigenen Angaben Allah,dem Allerbarmer, Alliebenden und das spürt man in deren Umgang mit andersgläubigen Frauen aus der Gruppe. Für sie ist Jesus (Isa, Sohn der Maria) der wichtigste und gottesfürchtigste Prophet Allahs. Der Koran lehnt lediglich ab, dass Gott mit Maria mittels Geschlechtsverkehr einen Sohn gezeugt habe, respektive Gott selber auf herkömmliche Art -menschlich- gezeugt worden sei. Hat doch was, oder?

Sure 112

Sprich: "Er ist Allah, ein Einziger , [112:1]
Allah, der Absolute (Ewige Unabhängige, von Dem alles abhängt). [112:2]
Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden , [112:3]
und Ihm ebenbürtig ist keiner." [112:4]

Jesus sagte ja selber auch, niemand ist gut ausser der einige Gott. Im Islam scheint damals gemäss Koran übrigens nicht die RKK-Dreieinigkeit im Umlauf gewesen zu sein. Da habe ja Gott Jesus gefragt ob er den Menschen gesagt habe, dass nebst Gott er und seine Mutter Maria als Götter gelten würden. Also Maria als 3. Person einer sogenannten dreieinigen Gottheit. Sure 5.116
116. Und wenn Allah sprechen wird: «O Jesus, Sohn der Maria, hast du zu den Menschen
gesprochen: "Nehmet mich und meine Mutter als zwei Götter neben Allah"?», wird er
antworten: «Heilig bist Du. Nie konnte ich das sagen, wozu ich kein Recht hatte. Hätte ich es
gesagt, Du würdest es sicherlich wissen. Du weißt, was in meiner Seele ist, aber ich weiß
nicht, was Du im Sinn trägst. Du allein bist der Wissende der verborgenen Dinge.


lg Maryam

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SamuelB
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Re: Aufklärung über den Koran

Beitragvon SamuelB » So 5. Aug 2018, 15:41

Maryam hat geschrieben:Es wird immer so getan, als ob im Koran nur schlimme Sachen stehen würden, was nicht so ist.

Danke.

Maryam hat geschrieben:Eine junge muslimische Iranerin dient gemäss eigenen Angaben Allah,dem Allerbarmer, Alliebenden und das spürt man in deren Umgang mit andersgläubigen Frauen aus der Gruppe. Für sie ist Jesus (Isa, Sohn der Maria) der wichtigste und gottesfürchtigste Prophet Allahs. Der Koran lehnt lediglich ab, dass Gott mit Maria mittels Geschlechtsverkehr einen Sohn gezeugt habe, respektive Gott selber auf herkömmliche Art -menschlich- gezeugt worden sei. Hat doch was, oder?

Ich finde, es hat auch was, dass einerseits die gefallenen Engel keine Kinder haben dürfen, andererseits jedoch Gott selbst mit einer Frau einen leiblichen Sohn zeugt. Da hätte er sich eig selbst in den Abgrund schmeißen müssen. Na, ja.

Schade, dass es im Forum keinen Muslim gibt, mit dem man sich genauer austauschen könnte.

Wie ist denn deine Sicht auf Jesus?
Viele Grüße
von Sam

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Kingdom
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Re: Aufklärung über den Koran

Beitragvon Kingdom » So 5. Aug 2018, 22:41

Maryam hat geschrieben:
Hallo Ihr Beiden.
Ich habe nebenberuflich mit Frauen aus verschiedenen Kulturen und Religionen zu tun. Alle sind friedfertig und herzlich und keine zeigte je Tendenzen, jemanden zu deren Glaubensüberzeugungen zu zwingen. Es ist sehr bereichernd, erfreuend.


Maryam es bestreitet niemand deine Erfahrungen, selbst ich teile solche solche Erfahrungen. Solange Du nie etwas gegen den Propehten sagst wird dies auch immer so der Fall bleiben bei den meisten Muslimen, erst recht in den Ländern wo sie nicht die Herrschaft haben.

Es ändert aber nichts an der Tatsache das der Koran selbst bezeugt, das er eine Satanische Religion ist und genau diesen Koran bezeichnen auch die herzlichsten, ungläubigsten Muslime als Gottes Offenbarung.

Das heisst wärend diese Frau herzlich zu Dir ist und anderen ist, glaubt sie bewusst oder eben unbewusst folgende Dinge:

9:30 Und die Juden sagen, Esra sei Allahs Sohn, und die Christen sagen, der Messias sei Allahs Sohn. Das ist das Wort aus ihrem Mund. Sie ahmen die Rede derer nach, die vordem ungläubig waren. Allahs Fluch über sie! Wie sind sie (doch) irregeleitet!

andere Übesetzungen geben wieder "Allah schlage sie tot!" Das heisst auf Deutsch Christlicher Sicht, das Satan die verfluchen soll oder totschlagen soll, welch dies glauben. Damit bezeugt der Koran selbst das es ein Buch des Teufels ist, weil die welche von Gott erwählt wurden, werden nicht von Gott verflucht. Zudem Jesus wurde von Gott gesandt, die welche unter dem Fluch stehen zu erlösen und nicht zu verfluchen. Ein Buch das 600 Jahre nach dem kommen Christi noch glaubt, man könne erettete verfluchen, zeigt seinen wahren Antichristlichen Geist.



Im Grunde gibt es doch in der Bibel, also im AT sehr sehr viele gottlose Anleitungen oder auch Begebenheiten, die man wohl besser unterlässt, also Intrigen, Kriegstreibereien, Steinigungsforderungen. Bei Letzteren wird oft vergessen dass diese keine Erfindung des Islams sind, sondern von Moses HERR, den Mirjam sehr passend als Wettergott Jahwe benannte (in lärmigen Wolken auf Bergen residierend oder darin herumreisend und daraus Feuer (Blitze) auf Menschen schiessend, die nicht tun wollen was er fordert)


Nein das die Anleitungen Gottlos sind, ist deine Meinung. Der kleine aber feine Unterschied ist, der Gott des Koran verlucht die Kinder Gottes welche Gott selbst erwählt und dies zu einem Zeitpunkt wo Jesus längst die Erlösung vom Fluch predigte. Zudem siehst Du nicht den Unterschied, wenn Gott einen Sünder erlöst, kann er Ihn nicht gleichzeitig verfluchen. Gottes Plan ist vom Fluch zu erlösen, nicht zu verfluchen. Was das Gericht Gottes im AT anbelangt, dort wurde der Sünder bestraft durch das Gesetz. Die Sure des Koran lehrt aber das Allah die verfluchen/bestrafen soll, welche dem Messias glauben, dies ist der feine Unterschied, den viele eben nicht wahrhaben wollen.

Das Gesetz Mose richtet sich gegen die Sünde. Das die Sure welche ich Dir zeigte, zeigt klar auf das sie sich gegen die Gläubigen richtet, welche eben gem. Koran als Ungläubige gelten.

Bei aller freundlichen Worte der Muslime, es ändert nichts an der Tatsache das der Koran nie von Gott inspiriert sein kann, weil er sowohl AT und neues NT verdreht.


Es wird immer so getan, als ob im Koran nur schlimme Sachen stehen würden, was nicht so ist. Mir sagte eine türkische Muslimen, als ich sie bezüglich Umgang mit Andersgläubigen im Koran fragte, aus Sura 109 gehe klar gegenseitige Akzeptanz der Andersgläubigkeit von Mitmenschen hervor.
Sprich: "O ihr Ungläubigen! [109:1]
Ich diene nicht dem, dem ihr dient , [109:2]
und ihr dient nicht Dem, Dem ich diene. [109:3]
Und ich werde nicht Diener dessen sein, dem ihr dient , [109:4]
und ihr dient nicht Dem, Dem ich diene. [109:5]
Ihr habt eure Religion, und ich habe meine Religion." [109:6]


Die einzigen guten Dinge die im Koran stehen sind aus der Bibel, die nachfolgenden Umdrehungungen sind, völlig Dämonischen Urprungs. Der Engel der Mohammed erschienen ist kann nicht Gabriel sein, weil sowohl das AT und NT in eindeutig als Dämon entlarvt. Wer nur ein minimum an Schriftkenntnis hat und Erkenntnis Gottes, sieht dies auf den ersten Blick und wenn nicht spätestens auf den zweiten oder dritten Blick.

Aber auch zu dieser Sure, das muss noch lange nicht Toleranz heissen. Was es aber hier in der Sure eindeutig klar wird, 2 Religionen mit unterschiedlicher Herkunft sagt der Koran (Schreiber, Muslime) selbst. Das ist das wesentliche, was man wissen muss. Mehr muss man als Christ nicht wissen, man kann einfach nur froh sein und beten, das dies andere Religion, nie mehr Macht bekommt, weil sie dann das tut, was auch Ihr Prophet tat, den Fluch predigen und somit die Erlösungs Botschaft und den Erlöser weiter verleumden obschon man ihn als Prophet bekennt. Ja selbst die Dämonen wissen, das Jesus ein Gott gesandter ist, dies bezeugten auch sie laut aber seine Werke verachteten sie trotzdem.


Wobei man sich hier fragen kann, wem hier wer zu dienen glaubt. Ich diene keineswegs dem, der u.a. forderte, Homosexuelle zu töten, überhaupt für dies und das jemanden zu töten. Eine junge muslimische Iranerin dient gemäss eigenen Angaben Allah,dem Allerbarmer, Alliebenden und das spürt man in deren Umgang mit andersgläubigen Frauen aus der Gruppe. Für sie ist Jesus (Isa, Sohn der Maria) der wichtigste und gottesfürchtigste Prophet Allahs. Der Koran lehnt lediglich ab, dass Gott mit Maria mittels Geschlechtsverkehr einen Sohn gezeugt habe, respektive Gott selber auf herkömmliche Art -menschlich- gezeugt worden sei. Hat doch was, oder?


Das Gesetz fordert den Tod, der Erlöser befreit von der Sünde für den der umkehrt und befreit vom Fluch. Wenn Du meinst die Sünde werde das Himmelreich sehen, darfst Du das glauben. Ich glaube das nicht, ich glaube aber das der Erlöser von Sünde befreien kann und will.

Du sagst für sie ist Jesus ein Propeht, das wissen wir das sie das glaubt aber Ihr Buch verleugnet das Erlösungswerk am Kreuz welches schon im Prophet Jesaia und dem AT prophzeit wurde. Sie folgt auch nicht Jesus nach sonderm eben dem Propehten der auch lehrte diese Erlösungswerk müsse man leugnen, als guter Gläubiger. Das Jesus durch Geschlechtsverkehrt gezeugt wurde das glaubt auch im Christentum wohl kein Christ und steht auch nicht so in der Bibel.

Also Maryam ich zweifle nicht das diese Frau es aufrichtig meint aber wenn sie Mohmmed mehr glaubt als dem Erlöser, dann verleugnet sie IHN auch wenn sie sagt ich bezeuge IHN.


Sure 112

Sprich: "Er ist Allah, ein Einziger , [112:1]
Allah, der Absolute (Ewige Unabhängige, von Dem alles abhängt). [112:2]
Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden , [112:3]
und Ihm ebenbürtig ist keiner." [112:4]


Ok dann sehe wir mal was Gott selbst zu dieser Botschaft meint:

Mr 9:7 Und eine Wolke kam, die überschattete sie, und eine Stimme kam aus der Wolke: Dies ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören!

Zudem mal überlegen wie kann Allah die Welt erschaffen, wenn er selbst Zeugung unfähig ist? Es stimmt aber dieser Allah kann kein Leben erschaffen, weil er nicht der einzige wahre ist, der Leben erschaffen kann.

Der aber den Erlöser sandte und der Erlöser spricht:

Jes 44:6 So spricht der HERR, der König Israels, und sein Erlöser, der HERR der Heerscharen: Ich bin der Erste, und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott.


Jesus sagt von sich selbst: Ich bin das Leben. Nur wer leben hat, kann zeugen. Wer kein Leben hat, der kann nur Fluch, Tod und verderben schaffen.


Im Islam scheint damals gemäss Koran übrigens nicht die RKK-Dreieinigkeit im Umlauf gewesen zu sein. Da habe ja Gott Jesus gefragt ob er den Menschen gesagt habe, dass nebst Gott er und seine Mutter Maria als Götter gelten würden. Also Maria als 3. Person einer sogenannten dreieinigen Gottheit. Sure 5.116
116. Und wenn Allah sprechen wird: «O Jesus, Sohn der Maria, hast du zu den Menschen
gesprochen: "Nehmet mich und meine Mutter als zwei Götter neben Allah"?», wird er
antworten: «Heilig bist Du. Nie konnte ich das sagen, wozu ich kein Recht hatte. Hätte ich es
gesagt, Du würdest es sicherlich wissen. Du weißt, was in meiner Seele ist, aber ich weiß
nicht, was Du im Sinn trägst. Du allein bist der Wissende der verborgenen Dinge.


Jesus sagte von sich selbst:

Joh 12:45 Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat.

Wie kann ein solch gesandter 600 Jahre nach seinem kommen nicht wissen, um was es geht? Dazu braucht es 600 Jahre nach seinem kommen das was er seinen Jüngern prophzeite:

Mt 24:24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um womöglich auch die Auserwählten zu verführen.

Die Frucht scheint zu wirken wenn man schon nur annähernd glaubt, das der welcher bei Gott ist nicht weiss, das es nur einen Gott gibt.

Lu 10:22 Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden; und niemand weiß, wer der Sohn ist, als nur der Vater; und wer der Vater ist, weiß niemand als nur der Sohn und wem der Sohn es offenbaren will.

Die Sure leugnet einfach nur einmal mehr die Worte Christi und überhöht sich über Ihn, nicht mehr und nicht weniger. Null ist dem Schreiber vom Sohn offenbart worden, sonst würde er Ihn nicht derart verleugnen.

Mt 10:33 wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will auch ich verleugnen vor meinem himmlischen Vater.



Lg Kingdom

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Re: Aufklärung über den Koran

Beitragvon sohn.des.paradieses » Mo 13. Aug 2018, 09:25

Maryam hat geschrieben:Eine junge muslimische Iranerin dient gemäss eigenen Angaben Allah,dem Allerbarmer, Alliebenden und das spürt man in deren Umgang mit andersgläubigen Frauen aus der Gruppe


Al-Waduud, Der Liebende, ist ja auch einer der Namen Allahs :Herz: Es kommt immer darauf an, was der Einzelne aus seiner Religion macht. Rumi und Ibn Arabi waren zweifellos erleuchtete Menschen. Oder man denke an Rabia von Basra, eine legendäre islamische Mystikerin und Heilige. Der Legende nach wurde Rābia einst gefragt:

"Liebst Du Gott?" Sie antwortete: "Ja." – "Hasst Du den Teufel?" Sie antwortete: "Nein. Meine Liebe zu Gott lässt mir keine Zeit, den Teufel zu hassen."


Eine andere Legende über Rabia erzählt, wie sie in den Straßen von Basra mit einem Eimer Wasser in der einen Hand und einer Fackel in der anderen Hand umher lief. Als sie gefragt wurde, was dies zu bedeuten habe, antwortete sie:

"Ich will Wasser in die Hölle gießen und Feuer ins Paradies legen, damit diese beiden Schleier verschwinden und niemand mehr Gott aus Furcht vor der Hölle oder in Hoffnung aufs Paradies anbete, sondern nur noch um Seiner ewigen Schönheit willen."


Schon diese beiden Erzählungen zeigen ein ganz anderes Verständnis des Islam, nicht wahr? Wenn man eine Religion wohlmeinend und mit einem offenen Geist beurteilt, dann wird der aufrichtige Wahrheitssucher sich nicht die schlechtesten, sondern die besten und edelsten Vertreter anschauen, die sozusagen die Seele oder das spirituelle Licht dieser Religion repräsentieren. Ein guter Einstieg in die islamische Gedankenwelt ist dieses Buch:

Dein Wille geschehe (Annemarie Schimmel)

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Wie jeder wahre Christ, so sucht auch der gläubige Muslim nach der Einheit mit dem Göttlichen (an-nafs as-safiya). In shāʾa llāh, so Gott will, werden wir alle dieses Ziel erreichen, denn das ist die Bestimmung des Menschen in diesem Universum (zumindest glaube ich das :) )

Es wird immer so getan, als ob im Koran nur schlimme Sachen stehen würden, was nicht so ist.



Da halte ich mich persönlich lieber an Goethe, der diese Worte sagte:

Ich bete gerne wie Moses im Koran: Herr mache mir Raum in meiner engen Brust.


Die zentrale Botschaft des Propheten Muhammad ist ein rationaler Monotheismus, der mit der Vernunft vereinbar ist. Niemand muss sich intellektuell verbiegen, um daran glauben zu können. Im Grunde ist dieser Glaube in der Natur des Menschen angelegt. Falls Du dich mehr mit dem Koran beschäftigen möchtest, dann ist der Study Quran: A New Translation and Commentary von Seyyed Hossein Nasr sicher sehr hilfreich und empfehlenswert.

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SamuelB
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Re: Aufklärung über den Koran

Beitragvon SamuelB » Mo 13. Aug 2018, 11:54

Na, hast du den Schuppen vermisst? :lol:
Viele Grüße
von Sam

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Re: Aufklärung über den Koran

Beitragvon sohn.des.paradieses » Mo 13. Aug 2018, 12:28

Maryam hat geschrieben:Sure 112
Sprich: "Er ist Allah, ein Einziger , [112:1]
Allah, der Absolute (Ewige Unabhängige, von Dem alles abhängt) [112:2]
Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden , [112:3]
und Ihm ebenbürtig ist keiner."[112:4]

Jesus sagte ja selber auch, niemand ist gut ausser der einige Gott


Die Wahrheit.




Jesus fühlte rein und dachte
Nur den einen Gott im stillen;
Wer ihn selbst zum Gotte machte,
Kränkte seinen heil'gen Willen.

Und so muss das Rechte scheinen,
Was auch Mahomet gelungen:
Nur durch den Begriff des Einen
Hat er alle Welt bezwungen...

~ Johann Wolfgang von Goethe


Amüsant finde ich, dass Kingdom ausgerechnet den Satz zitiert, der das koranische Jesusbild bestätigt. Jesus sagte von sich selbst:

Joh 12:45 Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat.


Hier sagt Jesus sehr klar, dass er ein Gesandter Gottes (Rasul Allah) ist, nicht mehr und nicht weniger. Er verstand sich als Botschafter des „Herrn der Welten“ (Rabb-ul- Alamin)


SamuelB hat geschrieben:Na, hast du den Schuppen vermisst? :lol:


Kingdoms Falschdarstellung sollte nicht das letzte Wort behalten.

Kingdom hat geschrieben:Die Sure leugnet einfach nur einmal mehr die Worte Christi und überhöht sich über Ihn, nicht mehr und nicht weniger


Der Koran kritisiert nur die Übertreibung der Christen, die einen Gesandten mit Gott verwechseln. Das ist alles im Rahmen einer vernunftgemäßen Kritik.

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PeB
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Re: Aufklärung über den Koran

Beitragvon PeB » Mo 13. Aug 2018, 13:48

SamuelB hat geschrieben:Nicht anders wurde es mir auch erklärt.

Ich glaube auch, man sollte um Taqiyah nicht ein solches Aufhebens machen. Es ist Moslems erlaubt, ihren Glauben zu verleugnen, sofern Lebensgefahr besteht.

Aber ich würde gerne fragen, ob du diese Angaben, die ich gefunden habe, verifizieren kannst:

Koran, Sure 3, 28 hat geschrieben:Nicht sollen sich die Gläubigen die Ungläubigen zu Beschützern nehmen, unter Verschmähung der Gläubigen. Wer solches tut, der findet von Gott in nichts Hilfe – außer ihr fürchtet euch vor ihnen. …


Ibn Kathir kommentiert diesen Vers wie folgt:

Ibn Kathir hat geschrieben:Allah verbietet seinen gläubigen Dienern, die Ungläubigen zu unterstützen oder sie als Kameraden zu wählen, woraus sich eventuell Freundschaften entwickeln könnten … Allah warnte vor einem solchen Verhalten, als er sagte: ‚O ihr, die da glaubt! Nehmt nicht meine und eure Feinde zu Freunden, erweist ihnen keine Zuneigung. Und wer auch immer das tut, der ist in der Tat vom rechten Weg abgekommen.’ Und: ‚O ihr Gläubigen! Nehmt nicht die Juden und Christen zu Freunden. Sie sind untereinander befreundet. Und wer auch immer sich mit ihnen anfreundet, der ist sicher einer von ihnen.’ Und Allah fügt hinzu:
‚Es sei denn, ihr habt von ihnen Gefahr zu befürchten.’ Das bedeutet, mit Ausnahme jener (Muslime), die in manchen Gegenden und zu gewissen Zeiten in Gegenwart von Nicht-Gläubigen um ihre Sicherheit bangen müssen. In diesem Fall ist es solchen Gläubigen erlaubt, rein äußerlich Freundschaft zu eigen, aber niemals innerlich. Zum Beispiel berichtete Al-Bukhari, dass Abu Ad-Darda’ sagte: Wir lächeln manchen Menschen ins Gesicht, obwohl unsere Herzen sie verfluchen.’


Zu deutsch: Moslems dürfen Nicht-Moslems (insbesondere Christen und Juden) nicht zu Freunden haben, aber sie dürfen Freundschaft vortäuschen.
Deine Worte sind mein Leben. Ich freue mich von Herzen, wenn du mit mir redest, denn ich gehöre ja dir, Herr, du Allmächtiger. (Jeremia 15,16)


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