Katholische Kirche-- Gedanken

Rund um Bibel und Glaube
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Magdalena61
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Re: Katholische Kirche-- Gedanken

Beitrag von Magdalena61 » Sa 13. Okt 2018, 03:45

closs hat geschrieben:
Ziska hat geschrieben:Die Taufe rettet nicht allein, sondern die Treue bis zum Ende!
DAS wiederum würde mein theologisches Umfeld ebenfalls sagen. - "Taufe" ist Stärkung und nicht Entscheidung - also wenn Du so willst: Stärkung FÜR eine gute Entscheidung.
Das Taufverständnis der KK wäre beispielsweise ein Thema, welches ich gerne mit Katholiken diskutieren würde.

Aus evangelikaler Sicht ist die Taufe ein öffentliches Bekenntnis zu Jesus. Vor der sichtbaren und vor der unsichtbaren Welt. Kein "Sakrament". Die Evangelischen Landeskirchen sehen die Taufe auch, wie die Katholiken, als Sakrament.
Was ein "Sakrament" ist, müsste mal jemand nachvollziehbar erklären. Ich habe es bis heute nicht begriffen.

Vor einigen Jahren sprach ich öfter mit dem Pfarrer des Ortes, in dem ich damals wohnte. Er ist ein ruhiger, intelligenter und freundlicher Mensch. Ein Inder, doch er sprach gut Deutsch. Man traf sich halt, wenn ich z.B. die Grünanlagen der Kirche bearbeitete. Die Pflege dieser Teile war in diesem Ort Aufgabe des Bauhofes, und ich fungierte als freier Mitarbeiter desselben, deswegen hatte ich damit zu tun. In der dazu gehörigen Kirche war ich übrigens in all den Jahren kein einziges Mal drin.

Einmal erkundigte der Pfarrer sich nach meinem geistlichen Stand. Ich gab ihm wahrheitsgemäß Auskunft, sagte ihm auch, dass ich nicht am Kirchenleben teilnehme, mich also nicht aktiv als Katholik betätige, weil ich anathema bin.

Erstaunt schaute er mich an. -- Der hätte mich durchgewunken, da bin ich mir sicher, und er hätte mir auch die Kommunion nicht verweigert, wenn ich sie denn begehrt hätte. Die Pfarrer stehen auch nicht immer hinter allen Kirchengesetzen. Innerhalb der Kirche gibt es viele Auseinandersetzungen und Streit um Richtungsfragen.

Als einen von mehreren Gründen führte ich "Maria" an. Denn in dieser Hinsicht bin ich absolut nicht kompromißbereit. -- Er fand das gar nicht so wichtig. Wie gesagt: Die Pfarrer an der Basis, mit denen ich Kontakt hatte, sehen mehr den Menschen und dessen Bedürfnisse, anstatt verbissen irgendwelche Gesetze auf Kosten des Menschen durchzuboxen. Das ist nach meiner Erfahrung der Hauptunterschied zwischen Katholiken (mit denen ich in Kontakt kam) und diversen Superheiligen aus der evangelikalen Szene. Und da meine ich wirklich, TROTZ lehrmäßiger Hämmer sind die Katholen da mehr im Willen Gottes als die unzähligen selbsternannten Privat- Päpste evangelischer Freikirchen.

Aber diesem Pfarrer war eines dann doch sehr wichtig, nämlich, ob ich getauft sei. Also mißt er der Taufe eine größere Bedeutung zu als ich. Oh, ich bin sogar zwei Mal getauft. Einmal als Säugling und 1991 bei den Baptisten nach bewußter Überlegung für die Taufe, nachdem ich bereits 10 Jahre zuvor die Entscheidung für Jesus getroffen hatte.

Der Pfarrer war ein zurückhaltender, intelligenter Mensch mit einigen beachtlichen akademischen Graden. Und dann in einem schwäbischen Dorf in der Provinz --- das ist nicht das richtige Umfeld. Später ist er in eine Großstadt verzogen, wo es mehr Menschen von seiner Art gibt. Und die Pfarrstelle wurde mit einem waschechten Schwaben besetzt. Mit dem habe ich zwar auch einmal gesprochen. Aber der war mir zu "dörflich", kein Überflieger wie sein Vorgänger, zu dem fand ich keinen Draht.

Zum Glaubensbekenntnis noch ein Satz: Bei den Katholiken heißt es ja "ich glaube an die ... katholische Kirche", die Protestanten bekennen "ich glaube an die... christliche Kirche"-- das ist gehupft wie gesprungen.

"katholisch" bedeutet nämlich "allgemein"

Duden:
kirchenlateinisch catholicus < griechisch katholikós = das Ganze, alle betreffend; allgemein, zu: hólos = ganz
LG
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Helmuth
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Re: Katholische Kirche-- Gedanken

Beitrag von Helmuth » Sa 13. Okt 2018, 06:08

PeB hat geschrieben: Und dann mussten wir unterschreiben, dass Kinder, sofern welche geboren werden, katholisch getauft und erzogen werden. So geschehen.
Selbiges tat mein Sohn. Ich habe ihn bewusst nicht römisch katholisch erzogen und er war niemals (als Kind) Mitglied der RKK. Bei seiner Eheschließung mit einer Katholikin musste er aber dieses Versprechen abgeben.

Nun wurde sein Sohn (mein Enkel) getauft. Mein Sohn sagt, diese Taufe bedeute ihm gar nichts, er tat es nur der Frau zuliebe. Ich finde daher diese Scheinheiligkeit absolut Scheiße, da sie kein klares Bekenntnis ablegt, aber damit muss eben er leben. So erzogen habe ich ihn eigentlich nicht. Er steht absolut nicht zut RKK, macht aber um der Frau willen Kompromisse.

Einer meiner besten Freunde ebenso. Seine Frau ist sogar im Kircherat tätig. Wenn ich aufrichtig bin sind mir klar bekennende Katholiken lieber als solche Wischi-Waschi Kompromisshandlungen. Aber mit den Konsequenzen muss wohl jeder selber leben. Man hinkt quasi mit beidene Beinen. Eine Ausdrucksweise, wie sie der Prophet Elia gebraucht hatte, als das Volk Israel zwischen Gott und Baal hin und herschwankte.

Armer Peter, irgendwie muss es dir ähnlich gehen.
Herzliche Grüße
Helmuth

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closs
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Re: Katholische Kirche-- Gedanken

Beitrag von closs » Sa 13. Okt 2018, 09:20

Magdalena61 hat geschrieben:Das Taufverständnis der KK wäre beispielsweise ein Thema, welches ich gerne mit Katholiken diskutieren würde.
ICh bin zwar ein ausgetretener Katholik, aber ich habe oft darüber mit Theologen/Pfarrern gesprochen. - Im Grunde sagen sie dasselbe, was in wik steht: (Manche) Sakramente "prägen der empfangenden Person ein unauslöschliches Merkmal ein". - Grober Vergleich: Das ist so, wie wenn man einem Kalb nach der Geburt ein Zeichen einbrennt, damit jeder sieht, zu welcher Herde es gehört - geht nicht mehr weg.

Aber nicht nur das: Beschrieben wurde mir Taufe als etwas, was in mir geistig wirkt, ob ich will oder nicht. In diesem Kontext ist wieder das "ex opere operato" wichtig . also die "Gnadenwirksamkeit" der Taufe, unabhängig davon, wie der Begnadete dazu steht - übrigens auch unabhängig davon, wie der Taufende gerade drauf ist.

Das heißt: Im Katholischen geht es hier mehr um das Geistige/Geistliche selbst als um die "Entscheidung des freien Willens" - ganz anderer Ansatz.
Magdalena61 hat geschrieben:Die Pfarrer an der Basis, mit denen ich Kontakt hatte, sehen mehr den Menschen und dessen Bedürfnisse, anstatt verbissen irgendwelche Gesetze auf Kosten des Menschen durchzuboxen.
So ist es - Pastorale funzt ganz anders als Fundamental-Theologie. - Dazu: Die Pfarrer haben wirklich andere Probleme als fundamental-theologische Lehrprobleme. - Unser jetziger Pfarrer-Freund sagte neulich, dass er zu 80% seiner Zeit Seelenkrisen zu betreuen habe - dazu kämen 15% Verwaltung und "zur Erholung" 5% Gottesdienste. - Er könne problemlos 100 Messen mehr pro Monat lesen, wenn er Zeit dazu bekäme - und täte das auch gerne, da es stressfrei ist - geht aber nicht.
Magdalena61 hat geschrieben:Und da meine ich wirklich, TROTZ lehrmäßiger Hämmer sind die Katholen da mehr im Willen Gottes als die unzähligen selbsternannten Privat- Päpste evangelischer Freikirchen.
Zumindestens relativiert sich einiges an der katholischen Lehre, wenn man näher ran kommt. - Aber richtig und wichtig ist in der Tat: Die Katholen unterscheiden deutlichst zwischen "fundamental" (Soll-Zustand) und "pastoral" (Ist-Zustand). - Will heißen: "Solange Ihr anerkennt, was ideal WÄRE, können wir locker mit dem umgehen, wie es ist".
Magdalena61 hat geschrieben: Bei den Katholiken heißt es ja "ich glaube an die ... katholische Kirche", die Protestanten bekennen "ich glaube an die... christliche Kirche"-- das ist gehupft wie gesprungen.

"katholisch" bedeutet nämlich "allgemein"
Von Theologen-Seite (das war sogar ein Pfarrer) habe ich sogar schon gehört, dass "katholikos" sich auf ALLE Monotheisten bezieht - also auf jeden, der an den EINEN wahren Gott aufrichtig glaubt. - Ich behaupte nicht, dass das katholische Lehrmeinung ist, spricht aber wieder für diese Lockerheit in der Praxis.

Apropos: Es ist inzwischen durchgehend üblich, die Kommunion auch an Evangelen (und sogar an jeden, der sie haben will) zu geben - Begründung der Pfarrer: "Ich bin für die Kranken da". - "Warum", lautet das Argument, "soll ich genau denen göttliche Stärkung vorenthalten, die sie brauchen?".

Die katholische Kirche hat ganz andere Probleme: Die geistige/geistliche Verwahrlosung des Volkes. - Münden tut das dann darin, dass ein Atheist nach dem anderen beim Pfarrer hockt, wenn es existentiell eng wird - Zitat: "Wenn ich nur für aktive Katholiken da sein müsste, könnte ich einen Wochenendjob mit Sprechtag am Mittwoch machen und den Rest der Zeit den Mußen nachgehen".

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PeB
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Re: Katholische Kirche-- Gedanken

Beitrag von PeB » Sa 13. Okt 2018, 09:56

Helmuth hat geschrieben:Armer Peter
Danke. Aber Mitleid brauchts hier nicht. Ich hatte vielmehr schon früh das Gefühl, dass der liebe Gott sich dabei was gedacht hat, dass ich (neben meinem Bruder) der einzige Evangelische in meiner Familie (väterlicherseits) bin und zudem noch im einzigen evangelischen Dorf in einer erzkatholischen Umgebung aufgewachsen bin. Vielleicht gehört es zu meinen Lebensaufgaben, diese meine Positionierung zu erklären. :)
Deine Worte sind mein Leben. Ich freue mich von Herzen, wenn du mit mir redest, denn ich gehöre ja dir, Herr, du Allmächtiger. (Jeremia 15,16)

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Re: Katholische Kirche-- Gedanken

Beitrag von janosch » Do 18. Okt 2018, 15:50

Magdalena61 hat geschrieben: Mir reicht's einfach damit, und zwar gründlich, wie hier diverse User ständig auf Katholiken einprügeln und ihren persönlichen Wahn/ Haß ausleben und dafür auch noch Beifall erhalten, und dabei tut sich in der letzten Zeit einer ganz besonders hervor.
Phu... du hast deinDampf abgelassen.... :Bist du verbittert, zu viele Teufelszeichen in deine Beitrag!? :lol:
Die Katholiken müssen nicht verstecken wenn um über ihre Kirche eineigen Wahrheiten offengelegt wird.....
Wie bescheuert muss man eigentlich sein, um der heutigen RKK die Sünden ihrer Vorfahren vorzuwerfen? Wo ist der Schriftnachweis; die Berechtigung durch die Bibel, das zu tun und so zu argumentieren?
Ich komme dein letzet Satz noch zurück... ;)

Ja, natürlich kann man das! Du als Deutsch muß das genau wissen, das du nicht eure "Vater Sünde" einfach vergessen werden kannst! :roll:
Manoman, wie oft habe ich das von Führende Christlichen Politiker gehört...langsam solltest du auch wissen. Aber es geht um Religionen Magdalena... ;)
Ich höre immer wieder, von führende Personen hier in Deutschland das sie Schuld für angeblichen 6millionen Juden Seele , eure Väter verantwortlich sind. Wobei die Historische Wissenschaft diese vermeintlichen Zahlen bereit deutlich herunter korrigiert. Und damit Schuld „einigen“ krieg deutschen auch getilgt, denke ich....Also dann stehe dein „Biblische" Worte und Bitte gleiche das bei Jeden Religion unparteiisch an. ;)

Oder, ein sog. „Schuld“ kann nur bei den jüdische Religion weiter erben?? Also bitte aber komme mit ein Politische "Rassen Ideologie" nicht, das ist das wenigste was von ein Christin, sie angeblich Christus kennt, erwarten würde!
Noch dazu auf dem Fundament unvollständiger oder falschen Informationen über die Beweggründe, die damals beispielsweise den Kreuzzügen vorangingen. Die Quelle, aus der sich die Hetzer bedienen: "Der Spiegel" oder ähnliche linke (antichristliche) Blättchen. Das kann ja wohl nicht wahr sein. Es gibt Zeitgenossen, die würden eine solche Fusion mit der antichristlichen Welt vielleicht sogar "Hurerei" nennen.
Naja, das wurde auch bewiesen das nicht ein „fake" war, dafür gibt auch Haufen schriftlichen belege. Auch lob Gesang von Katholiken, sog. Heros, Heiligen, aus den Kreuzzügen...oder aus der Inquisition! Sagt dir was ein "Jesuiten Orden“ und ihre Grundsätze??? Auch Namen wie zB. Francisco Ribera, oder Rob Bellarmine? :roll: Hir könnte man fündig werden. :roll:
Wenn die Vergangenheit ein Gradmesser ist dafür, ob du mit jemandem Umgang hast, dann solltest du dich besser von Deutschen überhaupt fern halten.
Dann muß du auch einigen "bestimmten Länder" besuchen dann erfährst du was!
Italiener, Holländer und so weiter, auch Russen... waren auch mit Begeisterung Faschisten und verfolgten die Juden in ihren Ländern.
Na dann sollte man hier nach denken wieso das so war?? :o

Und wieso wurden die Kommunisten gehasst überall in diese Ländern! Und meisten davon sog. Juden wahren! Nenn ich nur die bekannteste, Bolschewisten. Entschuldigung... das habe ich mein Haut selbst Erlebt, vor und nach dem Grenzöffnung, ich traute meine Augen nicht! Sogar in meine Familien wurde einiges offenbart!
Aber bleiben wir mal bei den Deutschen: Du musst davon ausgehen, dass der überwiegende Teil meiner Landsleute Vorfahren mit aktiver Nazivergangenheit hat.

Ganau das meinte ich oben. Dann wieso vergessen sie es einfach nicht? Wobei deutsche Volk schon VIEL zu viel Reparatur Zahlungen gelistet haben, und tut bis heute noch, sogar für viele „zukünftige" Holocaust Opfer! Also, mehr als nötig war, und dennoch...Wir vergessen NIE! Pass auf, wenn ein Haus mit sich uneins ist.... :roll:
Bei mir ist es anders :devil:. Laut Aussage meines Großvaters väterlicherseits (1903- 1984) stammt meine Familie aus der Linie "von Stauffenberg", nur hat dämlicherweise ein Vorfahr den Titel versoffen verkauft, sagte mein Großvater. Manchmal redete er so Sachen, eigentlich ohne speziellen Anlass oder Zusammenhang, es waren eher Monologe. .....Meine Mutter seufzte öfter darüber... :devil: :mrgreen:
Und in meinen Söhnen sehe ich auch diese Veranlagung.
Herzlichen Glückwunsch, aber das wird dein „Schuld" als deutsche nicht mindern! :cry:
Aber eine seriöse Ahnenforschung kostet eine Menge Geld, welches ich bisher noch nicht übrig hatte.
Und was sollte das bringen! Dadurch wird dein Gewissen besser? Ich denke nicht, Teufel tickt etwas anderes als du oder oft wir denken.
Ich wäre also eine Deutsche mit ehrenwerten Vorfahren,.. in diesem Falle würde auch nichts aus der Freundschaft mit dir werden, ich kann es nämlich nicht mit Leuten, die etwas gegen Juden haben... da bleibe ich dem Erbe des Claus Schenk Graf von Stauffenberg dann doch lieber treu.
Naja das brachte auch kein Erfolg! Wieso? JHWH wollte so, was meinst du?? Oder lieber der Teufel wollte es so? :roll:


Ich habe Kritik gegen Jeder, wenn sein Ideologie gegen anderen (gleichwertigen Seele) menschen Mißbrauchen. Und das interesseirt nicht wie SIE sich nennen! Ich verlange von keine, das sein Hosen herunterlässt. Wobei diese Religion damit sollte anfangen! Und dann kommt das ECHTE Stammbaum...usw. Und das wars, weil hier Scheitert alles!

Genau wie du sagst, jeden kann ein Schöne Jüdische Name oder „Titel" kaufen, und verkaufen, sogar sein Heiligkeit kaufen, wenn genug Mammon an der Seite hat. Also Pass auf was du sagst. Was bei dir oder dein Großvater funzte, dann funzt das überall! Nur bei Gott nicht! ;)
Nämlich Gott interessiert weder Titel noch Rasse. Religionen sind auch nebensächlich...
Und das ist nun natürlich der Gipfel aufgeklärter Erkenntnis, die Nachkommen für die Leistungen irgendwelcher Vorfahren in Mithaftung zu nehmen, obwohl sie für die Entscheidungen ihrer Vorfahren absolut nicht verantwortlich sind. Nicht wahr.
Dann wieso Fragst du den sog. Juden, warum beschuldigen heute menschen dafür, was sie garnicht begangen haben??
Warum muss du und ich noch „zahlen" was du oder ich nicht begangen habe?? Ist das ein Freundlich oder sogar ein FEINDLICHEN Gäste von denen, wenn sie ein solche Ungerechtigkeit oder Zwang anwenden, oder unschuldigen Töten und erpressen? Was für ein Gefühl erweckt das bei menschen?? Ein warmes oder ein kaltes? Na dann frage ich, das ein Kritik gegen diese Heuchelei berechtigt oder nicht, über diese „Auserwählten"??
Auf DIESER Basis kann man nicht diskutieren. Nicht sachlich, nicht fair.
Ja, einverstanden!
Es passt mir nicht, dass einige Katholikenhasser die wenigen Katholen hier vertrieben haben. Geistlicher Hochmut ist sowas von abstoßend. Katholiken sind meistens nicht hochmütig. So ist meine Erfahrung.
Nee.. das kannst du nicht, sie kommen wieder....weil sie Christen sind, und sowieso in die Mehrheit, etwa nicht? :lol:
Ein Talent erhält man, um damit zu arbeiten. Und nicht, um sich im Kreise Gleichgesinnter gegenseitig auf die Schulter zu klopfen und über andere Christen abzulästern.
Es wird auch oft übertrieben...ich denke du hast , oder viel hat ein Problem, wenn sie mit ihre Religion sich selbst gleichgesetzt fühlt! Das ist der selbe bei den sog.Juden auch. Sie haben dafür eigenen Idee entwickelt und funktioniert vom Fremden Kritik heraus schlüpfen und gleich, als Verteidigung, in ein Frontale Angriff übergehen, ohne diese "Kritik Berechtigung" zu beachten! Das weißt du genau gut wie ich!

teil 1.

janosch
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Re: Katholische Kirche-- Gedanken

Beitrag von janosch » Do 18. Okt 2018, 15:57

teil 2.

sorry...
2. Es gibt einen Auftrag: Lk. 22,32
Ich denke es geht darum; Oder?
so stärke deine Brüder.
Dieses Bibelwort ging mal an mich.
Ich nehme es übel, wenn geistlicher Stolz, Hochmut und BOSHEIT es mir hier unmöglich machen, mit Katholiken zu kommunizieren. Herkommen würden eh nur diejenigen, die evangelikal geprägt sind, also keine "Erzkatholiken".


Es geht aber nicht! Ich sagte doch, bevor wir Brüder nennen sollten , müssen wir über unsere Himmlische Vater einigen! Und du weiß noch dazu, das hier ein Forum ist. Also hier kann ich vielleicht selbst "Klugsch...ern“ aber kennst du mich nicht mal. Du kannst du eventuell von mein Ideen lesen, aber unsere Ideen gehen TOTAL auseinander, sogar bei den Grundlegende Glaubens Sache. Das besonders hier, wenn um das Fundament Christus geht! Das ist derselbe mit diese "Juden und Heiden“ fragen.
zB. Du versteht total was anderes im Römer 11 als ich. Warum weil ein „Christ“ behaupte das heute ein „Jude" nach Berufung Gottes geben würde, dann behauptet gleich das EIN Christus nicht gegeben. Du verstehst diese aussagn von mir noch nicht, aber vielleicht eimal wirst du das begreifen was ich damit sagen will.
Sie könnten den Nichtkatholiken von ihrer Spiritualität abgeben, die in evangelischen Kirchen absolute Mangelware ist, und die Protestanten könnten ihren katholischen Geschwistern dabei helfen, den Umgang mit der Bibel zu trainieren.
Ja gut, du hast irgendwie recht...aber ein gefestigte Ideologien bringen immer Streiterei mit sich! Sogar daran lebt ein Forum, sonst wird es langweilig... :lol:

Muß nicht immer alles "Christlich sein..."
Welche Vorstellungen ich von einem Forum habe, in welches ich Zeit etc. investiere, das entscheide ich.
LG
Ja gut, du hast noch andere Aspekten in deine Ärmel, wenn diese Forum dir nicht gefällt, dann schließt du das. Aber du muß einsehen, -wie ich Hemul auch diskutiere,- das ich ein viel grössere feind bin, als alle Katholiken zusammen.

Die Katholiken müssen auch ihre LOGISCHE gegen Argumenten auftreiben, auch Biblisch, und nicht sofort mit Komisch "Katholik Hasser“ keule auffahren! Wenn das innen nicht passt, dann sollten sie es lassen. Ich werde auch von Haufen hier ignoriert! Sogar Antisemit beschimpft. Mich stört das nicht. Jeden kann sein Eigen Meinung von mir haben! Vielleicht werden sie irgendwann erkennen, das ich nicht das bin, wie sie das jetzt denken! Geduld...ist ein Mangelware...

Munro

Re: Katholische Kirche-- Gedanken

Beitrag von Munro » Fr 19. Okt 2018, 01:06

janosch hat geschrieben: Du als Deutsch muß das genau wissen, das du nicht eure "Vater Sünde" einfach vergessen werden kannst! :roll:
Was für eine seltsame Sprechweise ist das denn?

Du als Deutscher
Du als Franzose
Du als Schweizer
Du als Spanier
usw usw usw

Jemanden allein schon aus diesem Grunde zu beschimpfen, weil er Deutscher oder Franzose usw. ist ...

das ist unterste Schublade.

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Wer eine Geschiedene freit ist ein Sünder!

Beitrag von Magdalena61 » So 24. Feb 2019, 00:23

ElCid hat geschrieben:
Sa 23. Feb 2019, 17:31
Die haben viele Seelsorger.
Die RKK kennt ja keine Scheidung, sondern vertritt die Unauflöslichkeit einer Ehe.
Das mag ja sein, aber wie wichtig ist das was diese Organisation vertritt?
In Bezug auf das Thema dieses Threads würde ich sagen: Die Haltung der RKK ist der Bibel näher als die vieler anderer (evangelischer) Gemeinden.
Gläubige Christen sollen sich nicht scheiden lassen, sagt die Bibel. Trennung geht, aber Scheidung nicht.

In der Praxis kann das für die Betroffenen sehr hart sein. Die RKK ändert ihren Standpunkt trotzdem nicht.

Annullierungen haben mit Kirchenrecht zu tun, mit dem Versuch, ausweglose Situationen doch noch zugunsten des Menschen zu entscheiden... weil ein Geschiedener bei denen nicht wieder heiraten darf; er würde exkommuniziert werden.
Das sind kircheninterne Regelungen unter der Überschrift: Seelsorge und Barmherzigkeit. Eine biblische Grundlage sehe ich dafür nicht.

Es wird auch lange nicht jeder Antrag auf Annullierung einer Ehe positiv entschieden.
Magdalena, was ist diese Organisation überhaupt?
Die älteste und größte Kirche der Christenheit. Nicht unfehlbar. Aber sie predigt das Evangelium. Und so schlecht, wie sie oftmals gemacht wird, ist sie nicht.
Was ist sie für Sie?
Die Kirche, die mich lehrte zu glauben.
Ein aktiver Katholik bin ich nicht. Seit mehr als 30 Jahren nicht.
Was hat sie mit GOTT, mit der Schöpfung zu tun?
Entweder gehört eine Denomination zur weltweiten Gemeinde Jesu, oder sie zählt nicht dazu. Was meinen Sie?
Kann man der RKK die Zuordnung zum Leib Christi absprechen?
LG
God bless you all for what you all have done for me.

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Re: Wer eine Geschiedene freit ist ein Sünder!

Beitrag von ElCid » So 24. Feb 2019, 01:13

In der Praxis kann das für die Betroffenen sehr hart sein. Die RKK ändert ihren Standpunkt trotzdem nicht.
Das die RKK ihren Standpunkt selten bis gar nicht ändert, hat die Geschichte belegt.
Aber auch die jüngste Geschichte. Z. B. Verhütung.
"Das möge GOTT verhüten" -warum ich keine Nonne mehr sein kann- heißt das Buch der rk Ordensschwester Majella Lenzen. Es wurde zum Bestseller.

Majella Lenzen lebte viele Jahre als leitende Ordensfrau in Afrika.
Jesus Rettungswerk war das Bringen seines Wortes, welches zu leben gilt, Tag für Tag.
"Die Wahrheit richtet sich nicht nach meinem Glauben. Ich muss mich nach ihr richten"

Ich bevorzuge das Sie.

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Re: Wer eine Geschiedene freit ist ein Sünder!

Beitrag von ElCid » So 24. Feb 2019, 01:20

Die Haltung der RKK ist der Bibel näher als die vieler anderer (evangelischer) Gemeinden.
Das mag sein, aber was bedeutet das?

Ist zwar ein anderes Thema, aber die "Pfingstler" sind in Sachen Kinderzüchtigung der Bibel auch viel näher als andere religiöse Organisationen.
Die Medien berichteten vor kurzem darüber.
Wenn eine Ehescheidung auf der Erde keine Auswirkung auch auf der geistlichen Ebene hätte, dann wären die Geschiedenen trotz Scheidebrief lebenslang miteinander verheiratet/ verbunden. Und jede weitere Heirat wäre ein anhaltender Ehebruch. So einen Murks kann man Gott doch nicht allen Ernstes unterstellen.


Nein, GOTT macht keinen Murks, den machen nur die Menschen! :idea:
Jesus Rettungswerk war das Bringen seines Wortes, welches zu leben gilt, Tag für Tag.
"Die Wahrheit richtet sich nicht nach meinem Glauben. Ich muss mich nach ihr richten"

Ich bevorzuge das Sie.

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