Jüdische Feiertage

Judentum, Islam, Hinduismus, Brahmanismus, Buddhismus,
west-östliche Weisheitslehre
R.F.
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Re: Jüdische Feiertage

Beitrag von R.F. » Di 18. Sep 2018, 09:16

Nach den Schriften des Neuen Bundes haben die “jüdischen” Spätjahrsfeste folgende Bedeutung:

Rosch ha-Schana (Posaunentag) = Rückkehr des Messias zur Erde;

Jom Kippur (Versöhnungstag) = Inhaftierung Satans;

Sukkot (Laubhüttenfest) = das Millenium;

Schmini Azeret = steht für die Neuschöpfung des Alls enschließlich neuer Erde.

luett-matten
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Re: Jüdische Feiertage

Beitrag von luett-matten » Di 18. Sep 2018, 19:40

Gruß in die Runde,
ich habe in der Eile nicht alle Beiträge lesen können und weiß deshalb nicht, ob jemand die Stelle schon gepostet hatte. Meines Wissens entspringen die jüdischen Feiertage dem 2. Mose 6 ...
2. Mose 6, 6-8 hat geschrieben:Darum sage den Kindern Israels: Ich bin der HERR, und ich will euch aus den Lasten Ägyptens herausführen und will euch aus ihrer Knechtschaft erretten und will euch erlösen durch einen ausgestreckten Arm und durch große Gerichte. Und ich will euch als mein Volk annehmen und will euer Gott sein; und ihr sollt erkennen, daß ich, der HERR, euer Gott bin, der euch aus den Lasten Ägyptens herausführt. Und ich will euch in das Land bringen, um dessentwillen ich meine Hand [zum Schwur] erhoben habe, daß ich es Abraham, Isaak und Jakob gebe. Das will ich euch zum Besitz geben, ich, der HERR.
Kennt jemand noch weitere Zusammenhänge zwischen diesen 7 Verheißungen und den Feiertagen?

Gottes Segen! :)
lütt-matten

R.F.
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Re: Jüdische Feiertage

Beitrag von R.F. » Mi 19. Sep 2018, 16:21

luett-matten hat geschrieben: - - -
Kennt jemand noch weitere Zusammenhänge zwischen diesen 7 Verheißungen und den Feiertagen?
- - -
Nein, aber deren Bedeutung.

“Jüdischer” Feiertage sind nicht allein für “Juden” und Christen, sondern für die Menschheit insgesamt von weit größerer Bedeutung als allgemein angenommen.

Jesus, der kommende Herrscher über die Erde, wurde an einem “jüdischen” Passah getötet, genau fünfzig Tage danach - entsprechend 3.Mose 23,5-16 - wurde der heilige Geist ausgegossen.

Nun wird hoffentlich kein in diesem Forum mitwirkender Christ die Bedeutung der beiden vorgenannten Feste in Abrede stellen wollen. Dass die weiteren in 3. Mose 23 genannten Feste für die Menschheit von ähnlich überragender Bedeutung sind, muss doch geradezu zwangsläufig angenommen werden.

Ohne auf die Festperioden “Tage der ungesäuerten Brote” und das “Laubhüttenfest” näher einzugehen: Dass mit Rosch ha-Schana (Posaunentag) die “siebte Posaune” in Offenbarung 11,15-18 gemeint ist, sollte keine Frage sein. Und eben an diesem Tag wird Jesus die Macht über die Erde übertragen.

Was vor dieser Machtübergabe auf der Erde abläuft, ist durch die sieben Siegel und die ersten sechs der sieben Posaunen symbolisiert.

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Munro
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Re: Jüdische Feiertage

Beitrag von Munro » Mi 19. Sep 2018, 17:33

“Jüdische” Feiertage sind nicht allein für “Juden” und Christen, sondern für die Menschheit insgesamt von weit größerer Bedeutung als allgemein angenommen.
Dann ist es also gut, dass ich dieses Thema erstellt habe hier. :idea:
Denn wir kämpfen nicht für Ruhm, nicht für Reichtümer oder Ehren, sondern wir kämpfen einzig für die Freiheit, die kein ehrenhafter Mann aufgibt, wenn nicht zugleich mit seinem Leben.

luett-matten
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Re: Jüdische Feiertage

Beitrag von luett-matten » Mi 19. Sep 2018, 19:19

Munro hat geschrieben:Dann ist es also gut, dass ich dieses Thema erstellt habe hier. :idea:
Auf jeden Fall!

Was ist eigentlich mit dem Laubhütten fest im NT?
3. Mose 23, 42 hat geschrieben:Sieben Tage lang sollt ihr in Laubhütten wohnen; alle Einheimischen in Israel sollen in Laubhütten wohnen,
Es ist so leise darum. Gut, es gibt die Erwähnung bei Johannes.
Johannes 7, 2 hat geschrieben:Es war aber das Laubhüttenfest der Juden nahe.
Jedoch ist auch hier nicht überliefert, dass Jesus mit seinen Jüngern in einer Hütte gewohnt hätte. Die Evangelien sollen wohl über eine Zeitspannen von ca. 3 Jahren berichten, in denen Jesus mit seinen Jünger umherzog. Es müssten also mehrere Laubhüttenfeste beganngen worden sein.

Warum ist so wenig davon zu lesen? Oder bemerkt man es nur nicht? 7 Tage in einer Hütte, das sollte doch bemerkt werden.

Gottes Segen! :)
lütt-matten

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Re: Jüdische Feiertage

Beitrag von Munro » Fr 23. Nov 2018, 22:49

Nun geht es auf Chanukka 2018 zu

3. bis 10. Dezember 2018 in der Welt
25. Kislev 5779
Das jüdische Chanukka, Hanukkah oder auch Lichterfest wird vom 03. Dezember bis zum 10. Dezember 2018 gefeiert. Es findet immer am 25. Tag des jüdischen Monats Kislew statt. Eingeführt wurde das Fest von Juda Makkabi und seinen Brüdern im jüdischen Jahr 3597 (164 v. Chr.). Gefeiert wird in dieser Zeit die Wiedereinweihnung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem nach dem Sieg über die syrische Dynastie der Seleukiden. Gedacht wird auch der Zeit, in der Israel unter der griechischen Herrschaft leiden musste.

Die Feierlichkeiten finden abends im Rahmen der Familie statt. Dabei wird aus der Tora vorgelesen und an die Vergangenheit gedacht. An die Kinder werden an jedem der acht Feiertage kleine Geschenke verteilt. Zum Festmahl gibt es vorzugsweise Ölspeisen, wie zum Beispiel Krapfen und Latkes. Diese sollen an das Wunder des brennenden Öls im Tempel erinnern. Nach Einbruch der Dunkelheit wird täglich eine Kerze der Chanukkia, einem acht- oder neunarmigen Kerzenleuchter, angezündet. Der Text "Chanukka" wurde von www.kleiner-kalender.de entnommen.
Mehr dazu: http://www.kleiner-kalender.de/event/ch ... 1069c.html
Denn wir kämpfen nicht für Ruhm, nicht für Reichtümer oder Ehren, sondern wir kämpfen einzig für die Freiheit, die kein ehrenhafter Mann aufgibt, wenn nicht zugleich mit seinem Leben.

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Re: Jüdische Feiertage

Beitrag von Munro » Sa 1. Dez 2018, 14:04

Basler Läckerli gibt es auch zu Chanukka:
Von außen sieht er eher unscheinbar aus. Doch wer den Laden »Jakob’s Basler Leckerly« im Basler Stadtteil St. Johann in der Nähe des Rheins betritt, befindet sich sofort und unwillkürlich in einer Art süßen Parallelwelt. Dafür sorgen allein schon die angenehmen Düfte, die den Besucher hier empfangen. Die berühmten Basler »Läckerli«, die hier aus historischen Gründen »Leckerly« geschrieben werden, begleiten den Gast auf Schritt und Tritt.

Läckerli: Das sind die kleinen Lebkuchen in quadratischer Form, die hier in allen Variationen appetitlich und einladend platziert sind. »Jakob’s Leckerly« gelten als die ältesten ihrer Art. Seit 1753 gibt es sie. Und in einem alten Basler Geschichtsbuch werden sie sogar noch früher, nämlich 1741, zum ersten Mal erwähnt.

Heute ist »Jakob’s Basler Leckerly« die einzige Manufaktur, die das Gebäck ausschließlich von Hand herstellt. Dafür erhielten die Besitzer Andreas und Charlotte Kuster vergangene Woche den mit 10.000 Franken dotierten Jung­unternehmerpreis Nordwestschweiz.
Mehr dazu: https://www.juedische-allgemeine.de/jue ... -chanukka/
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Re: Jüdische Feiertage

Beitrag von Munro » So 2. Dez 2018, 15:58

In Karlsruhe :idea:

2018 ist das Lichteranzünden am 3. Dezember um 17:30 auf dem Marktplatz vorgesehen.

https://ka.stadtwiki.net/Chanukkah :idea:
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Re: Jüdische Feiertage

Beitrag von jose77 » So 2. Dez 2018, 16:01

Munro hat geschrieben:
So 2. Dez 2018, 15:58
In Karlsruhe :idea:

2018 ist das Lichteranzünden am 3. Dezember um 17:30 auf dem Marktplatz vorgesehen.

https://ka.stadtwiki.net/Chanukkah :idea:
Dann wünsch ich mal Chanukka Sameach
Grüsse von Jose

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Re: Jüdische Feiertage

Beitrag von Munro » Di 4. Dez 2018, 01:08

Wieder einmal sei an dieses Gedicht erinnert: :)

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Geboren ward zu Bethlehem
ein Kindlein aus dem Stamme Sem.
Und ist es auch schon lange her,
seit's in der Krippe lag,
so freun sich doch die Menschen sehr
bis auf den heutigen Tag.
Minister und Agrarier,
Bourgeois und Proletarier –
es feiert jeder Arier
zu gleicher Zeit und überall
die Christgeburt im Rindviehstall.

Das Volk allein, dem es geschah,
das feiert lieber Chanukah.


Erich Mühsam
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