Seite 23 von 23

Re: Familie - Nein danke?

Verfasst: Fr 15. Jun 2018, 18:44
von closs
sven23 hat geschrieben:Mal ehrlich: welche Eltern sind schon begeistert, wenn ihr Sohn seine bürgerliche Existenz hinschmeißt
Eben - Eltern wollen, dass es dem Bub gut geht und er eine sichere Stelle bei der Post kriegt. :D

sven23 hat geschrieben:von seiner "göttlichen" Abstammung wußten weder er noch seine Familie nicht das geringste.
Es gibt sicherlich eine Hermeneutik, aus der Deine Aussage ein folgerichtiges Ergebnis ist.

Re: Familie - Nein danke?

Verfasst: Fr 15. Jun 2018, 18:55
von Lena
Familie ist die kleinste Form von verbindlichem Miteinander.

Wie soll die Menschheit sich sonst durch das Leben bringen?

Re: Familie - Nein danke?

Verfasst: Sa 16. Jun 2018, 07:31
von sven23
closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben:Mal ehrlich: welche Eltern sind schon begeistert, wenn ihr Sohn seine bürgerliche Existenz hinschmeißt
Eben - Eltern wollen, dass es dem Bub gut geht und er eine sichere Stelle bei der Post kriegt. :D

Die Post war noch nicht erfunden. Als Bauhandwerker (tekton) zu arbeiten, schien ihm nicht mehr attraktiv zu sein, zumal er das Weltenende als unmittelbar bevorstehend ansah.

closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben:von seiner "göttlichen" Abstammung wußten weder er noch seine Familie nicht das geringste.
Es gibt sicherlich eine Hermeneutik, aus der Deine Aussage ein folgerichtiges Ergebnis ist.

Ja, die wissenschaftliche. Glaubenshermeneutiker dagegen zäumen das Pferd von hinten auf und wollen von Widersprüchen und Brüchen in den Texten nichts wissen. Da wird alles "weggeglaubt", was sich in den glaubensideologischen Weg stellt.

Re: Familie - Nein danke?

Verfasst: Sa 16. Jun 2018, 15:15
von closs
sven23 hat geschrieben:Ja, die wissenschaftliche.
WENN es DIE wissenschaftliche wäre, wäre dies gleichzeitig der substantielle Rückzug der Wissenschaft aus der Geisteswissenschaft. - Was Du meinst, ist wieder mal die wissenschaftiche Ausarbeitung DEINER Hermeneutik.

sven23 hat geschrieben:Da wird alles "weggeglaubt", was sich in den glaubensideologischen Weg stellt.
Du siedelst Deinen Anspruch so niedrig an, dass Du überhaupt nicht kapierst, was anspruchsvolle geistige Disziplinen machen. - Bei Dir ist bei naturalistisch und kritisch-rational Schluss - Du bist wie der Fisch im Marianengraben, der "nachweist", dass es keine Vögel gibt.

Re: Familie - Nein danke?

Verfasst: Sa 16. Jun 2018, 17:31
von Pluto
closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben:Mal ehrlich: welche Eltern sind schon begeistert, wenn ihr Sohn seine bürgerliche Existenz hinschmeißt
Eben - Eltern wollen, dass es dem Bub gut geht und er eine sichere Stelle bei der Post kriegt. :D
Umgekehrt wollen die Kinder, dass es den Eltern gut geht. Das sehe ich fast jeden Tag im Verhalten meiner Kinder.

Re: Familie - Nein danke?

Verfasst: Sa 16. Jun 2018, 17:38
von closs
Pluto hat geschrieben:Umgekehrt wollen die Kinder, dass es den Eltern gut geht. Das sehe ich fast jeden Tag im Verhalten meiner Kinder.
Das ist schön - das sind die Früchte dafür, dass man dann doch wahrscheinlich einiges richtig gemacht hat. - Es ist leider nicht überall selbstverständlich - verstehe es als Ernte dessen, was Du gesät hast.

Re: Familie - Nein danke?

Verfasst: So 17. Jun 2018, 06:47
von sven23
closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben:Ja, die wissenschaftliche.
WENN es DIE wissenschaftliche wäre, wäre dies gleichzeitig der substantielle Rückzug der Wissenschaft aus der Geisteswissenschaft. - Was Du meinst, ist wieder mal die wissenschaftiche Ausarbeitung DEINER Hermeneutik.

Es ist nicht meine Hermeneutik, sondern die der Forschung und Wissenschaft. Und da haben Glaubensbekenntnisse nun mal nichts verloren, auch wenn es closs schwerfällt, das zu verstehen.

closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben:Da wird alles "weggeglaubt", was sich in den glaubensideologischen Weg stellt.
Du siedelst Deinen Anspruch so niedrig an, dass Du überhaupt nicht kapierst, was anspruchsvolle geistige Disziplinen machen.

Natürlich wissen wir, was die machen: einfach alles wegglauben, was im Wege steht. Dafür gibt es unzählige Beispiele.

Re: Familie - Nein danke?

Verfasst: So 17. Jun 2018, 06:56
von sven23
closs hat geschrieben:
Pluto hat geschrieben:Umgekehrt wollen die Kinder, dass es den Eltern gut geht. Das sehe ich fast jeden Tag im Verhalten meiner Kinder.
Das ist schön - das sind die Früchte dafür, dass man dann doch wahrscheinlich einiges richtig gemacht hat. - Es ist leider nicht überall selbstverständlich - verstehe es als Ernte dessen, was Du gesät hast.

Eben, im Falle Jesu war er für seine Familie ein Totalausfall. Er schmiß seinen Job hin und trug nichts mehr zum Lebensunterhalt seiner Familie bei.
"Er ist von Sinnen", sagte seine Mutter. Umgekehrt war das Verhältnis auch nicht das Beste.

„Frau, was habe ich mit dir zu schaffen?“
(Joh 2,4)