Vitamin D3

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Lena
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Vitamin D3

Beitragvon Lena » So 9. Jul 2017, 16:14

Hallo und guten Nachmittag liebe Leute

Habt ihr schon mal einen Bluttest gemacht ob ihr genug Vitamin D3 gespeichert habt? Oder kennt ihr jemanden der mal einen Mangel hatte?

Die einen Stimmen warnen vor einem zuviel durch Pilleneinnahme und andere erklären es als völlig unbedenklich. Bekannte von uns sind überzeugt das die meisten Menschen einen Mangel haben und sich desshalb ungut fühlen. Sie haben ihre Speicher durch hohe Einnahmen gefüllt und sagen es gehe ihnen bedeutend besser.

Sonnige Grüsse von
Maria

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Pluto
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Re: Vitamin D3

Beitragvon Pluto » So 9. Jul 2017, 17:33

Schau dir den Wikipedia Eintrag mal an.
Vitamin D ist die Ausnahme unter den Vitaminen, in dem es vom Körper selbst erzeugt wird wenn man an die Sonne geht.

Wenn du öfter draußen an der Sonne bist, sollte dies für eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D reichen. Lebensmittel enthalten oft Zusätze von Vitamin D.

Allgmein gilt: Solche frei erhältliche Präparate sind nicht wirklich notwendig. Eine Überdosierung ist i.d.R. aber nicht schädlich.
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

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Janina
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Re: Vitamin D3

Beitragvon Janina » So 9. Jul 2017, 17:42

Sonnenreife Äpfel liefern ordentlich was. Meine nackte Haut in der Sonne auch. 8-)
Was aussieht wie Dummheit, ist vielleicht keine. Möglicherweise profitiert jemand davon, nur du bist nicht dabei.
http://www.4religion.de/viewtopic.php?p=161626#p161626
http://www.4religion.de/viewtopic.php?p=242349#p242349

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Ziska
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Re: Vitamin D3

Beitragvon Ziska » Mo 10. Jul 2017, 23:04

Einfach viel Obst und Gemüse essen und draußen in der frischen Luft spazieren gehen.
Liebe Grüße von Ziska :wave:

“Man lebt wesentlich ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was man weiß,
nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt“

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JackSparrow
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Re: Vitamin D3

Beitragvon JackSparrow » Di 11. Jul 2017, 00:43

Lena hat geschrieben:Habt ihr schon mal einen Bluttest gemacht ob ihr genug Vitamin D3 gespeichert habt?

Definiere "genug".

Die einen Stimmen warnen vor einem zuviel durch Pilleneinnahme und andere erklären es als völlig unbedenklich.

Solange keine Mangelsymptome auftreten, muss man auch keine Supplemente schlucken.

Bekannte von uns sind überzeugt das die meisten Menschen einen Mangel haben und sich desshalb ungut fühlen.

Ich persönlich halte es für sinnvoll (aber nicht für medizinisch notwendig), wenn man während der Wintermonate Vitamin-D3-Pillen schluckt. Das könnte einem Mangel vorbeugen. Mir sind allerdings bisher keine Studien bekannt, wo die Einnahme von Vitamin D3 am gesunden Menschen irgendwelche Vorteile zeigen würde.

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Lena
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Re: Vitamin D3

Beitragvon Lena » Di 11. Jul 2017, 15:21

Danke Pluto für Deine Infos.

Im Wiki Artikel steht u.a (Mensch ist der ausführlich und lang und man müsste wohl hochstudiert sein ihn in der Tiefe gänzlich zu verstehen):

Vitamin D3 ist kein gewöhnlicher Nahrungsbestandteil. Erst in den letzten 10 Jahren wurde zunehmend erkannt, mit welchen Zivilisationskrankheiten (außer der Rachitis und Osteomalazie) der endemische Lichtmangel der modernen Gesellschaften einhergeht (siehe unter Calcitriol). Daher wird der öffentlich zu empfehlende Tagesbedarf (RDA) an Vitamin D3 unter Wissenschaftlern und Verantwortlichen für die Gesundheitsversorgung lebhaft diskutiert. Die derzeitigen (2007) Empfehlungen werden von Forschern auf diesem Gebiet als entweder irrelevant (für ausreichend UVB-lichtexponierte Personen) oder unzureichend (für die Mehrzahl der Bevölkerung in zivilisierten Gesellschaften höherer Breiten) angesehen.

Von mir unterstrichen.

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Re: Vitamin D3

Beitragvon Lena » Di 11. Jul 2017, 15:26

JackSparrow

Mit genug meine ich die Menge die Heute als genug gilt. Auf der anderen Seiten meint unser Bekannter das die Mengenangabe nicht genug ist. Er hat zwei Bücher über dieses Thema gelesen.

Der Mensch hat vielleicht schon Mangelerscheinungen. Ist oft müde und hat Schmerzen in Gliedern. Macht sich jedoch nicht zu viele Gedanken weil er schon so lange mit diesen Nebenerscheinungen lebt und sie als Normal ansieht.

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Re: Vitamin D3

Beitragvon Pluto » Di 11. Jul 2017, 19:55

Lena hat geschrieben:Danke Pluto für Deine Infos.

Im Wiki Artikel steht u.a (Mensch ist der ausführlich und lang und man müsste wohl hochstudiert sein ihn in der Tiefe gänzlich zu verstehen):

Vitamin D3 ist kein gewöhnlicher Nahrungsbestandteil. Erst in den letzten 10 Jahren wurde zunehmend erkannt, mit welchen Zivilisationskrankheiten (außer der Rachitis und Osteomalazie) der endemische Lichtmangel der modernen Gesellschaften einhergeht (siehe unter Calcitriol). Daher wird der öffentlich zu empfehlende Tagesbedarf (RDA) an Vitamin D3 unter Wissenschaftlern und Verantwortlichen für die Gesundheitsversorgung lebhaft diskutiert. Die derzeitigen (2007) Empfehlungen werden von Forschern auf diesem Gebiet als entweder irrelevant (für ausreichend UVB-lichtexponierte Personen) oder unzureichend (für die Mehrzahl der Bevölkerung in zivilisierten Gesellschaften höherer Breiten) angesehen.

Von mir unterstrichen.
Liebe Lena,
Der Artikel ist an Bürohengste gerichtet, aber doch nicht an dich, die täglich draußen unterwegs bist.
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

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Re: Vitamin D3

Beitragvon JackSparrow » Mi 12. Jul 2017, 21:01

Lena hat geschrieben:Mit genug meine ich die Menge die Heute als genug gilt. Auf der anderen Seiten meint unser Bekannter das die Mengenangabe nicht genug ist. Er hat zwei Bücher über dieses Thema gelesen.

Nur kann man aus Büchern keinen Tagesbedarf ermitteln.

Wie überall in der Medizin würde man dafür eine Interventionsstudie benötigen: Man nimmt zwei völlig gleiche Gruppen von Menschen, gibt der einen Gruppe eine geringe Dosis D3 und der anderen Gruppe nur Zuckerpillen. Anschließend schaut man nach, ob

(1) es der D3-Gruppe besser geht (man müsste also einzelne Symptome betrachten) und ob
(2) die D3-Gruppe durchschnittlich länger lebt als die Kontrollgruppe.

Stellt man keinen Unterschied fest, erhöht man die Dosis und wiederholt die Studie. Stellt man einen Unterschied fest, verringert man die Dosis, um das Minimum zu finden. Mir ist leider nicht bekannt, dass das am Menschen schon mal irgendjemand gemacht hätte.

Es wäre auch möglich, dass bei verschiedenen Personen bei gleicher Dosis unterschiedliche Mengen im Blut ankommen. Man müsste also auch noch die Resorption im Darm untersuchen.

Auch sind die D-Vitamine fettlöslich und können sich im Körper anreichern. Also müsste man in weiteren Studien auch noch das Körpergewicht untersuchen.

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Lena
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Re: Vitamin D3

Beitragvon Lena » Do 13. Jul 2017, 14:24

Hört sich kompliziert an, JackSparrow.

Hat jemand gesundheitliche Probleme und die verschwinden nach Einnahme von Vitamin D3, so ist das ja prima. Dann hat entweder sein Glaube daran oder wirklich das Medi geholfen :).


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