Religiös bedingte Psychose

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Helmuth
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Re: Religiös bedingte Psychose

Beitragvon Helmuth » Do 26. Apr 2018, 14:11

Kuckuck hat geschrieben:
Ich meine, der HG will nicht in einem Kranken wohnen.

und ich antworte wieder mit Jesus Worten: Die Gesunden brauchen keinen Arzt, sondern die Kranken!
Dazu sage ich mit meinen Worten: Was masst Du Dir an zu entscheiden was der HG will oder nicht. Glaubst Du ernsthaft, das der Herr einem kranken Menschen den HG verweigert?

Könntest du dir etwas Respekt angewöhnen? Wie wäre es z.B. mit einer Frage, wie etwas gemeint wäre? Darauf würde ich auch eingehen. Kommst du aber gleich mit Anmaßung, Selbstüberschätzung, Unwissenheit, Lernunwilligkeit, (hab ich was vergessen?) verliere ich das Interesse. Dann stößt du bloß ins selbe Horn wie die anderen. Wem soll das denn dann nützen?

Ich versuch es noch einmal: Würdest du das wollen (Frage von vorhin)?
Herzliche Grüße
Helmuth

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Travis
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Re: Religiös bedingte Psychose

Beitragvon Travis » Do 26. Apr 2018, 14:16

Helmuth hat geschrieben:Wie wäre es z.B. mit einer Frage, wie etwas gemeint wäre?
Und? Wie ist das gemeint? Die Frage, ob der Heilige Geist in einem Kranken wohnen will?
In der Länge liegt die Last. (c)O.U.K.
Jak 1,19 "Ihr sollt wissen: Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn."

Novas
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Re: Religiös bedingte Psychose

Beitragvon Novas » Do 26. Apr 2018, 14:50

Kuckuck hat geschrieben:Das wir überall in der Welt von Satan beeinflusst werden, ist sichtbar. Ich sag es mal so: er tanzt den Menschen so offensichtlich auf der Nase rum, das es schon peinlich für die Menschen ist, dies nicht zu entdecken


Hast Du eine Videoaufnahme von einem herum tanzenden Satan gemacht? :) ich sehe nur Satane aus Fleisch und Blut, die auch Menschen genannt werden. Hier ein Beweisfoto ...

Bild
Foto: defekto, CC BY-NC 2.0

Helmuth hat geschrieben:Tagtäglich werde ich teuflisch beeinflusst. Ein Teil davon kommt von den Mitmenschen, ein anderer Teil von mir selbst.


Und was sagt uns das? :P wenn wir vom „Satan“ sprechen, dann letztlich immer vom Menschen. Menschen brauchen jedenfalls keine Angst zu haben, wenn sie an Gott glauben, denn Gott ist größer und nur vor Gott sollte man sich fürchten (im Sinne einer vernünftigen Ehrfurcht) die Satane können Menschen keinen Schaden zufügen, es sei denn mit der Erlaubnis Gottes.Betrachten wir die Sache aus der Vogelperspektive, so triumphiert immer und ausnahmslos der göttliche Wille. Die beste Schutzvorrichtung ist darum die Gottergebenheit. Wenn Du ein gottergebener Mensch bist, dann ist es nicht mehr nötig vom Satan zu reden. Wer Zuflucht beim Allmächtigen sucht, dem wird Schutz gewährt und die Befreiung von jeder Angst.

Kuckuck
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Re: Religiös bedingte Psychose

Beitragvon Kuckuck » Do 26. Apr 2018, 15:58

Hi,
die Frage ob ich in einem anderen Menschen wohnen will (egal ob krank oder gesund) ist so weit entfernt von meiner Sichtweise auf andere Menschen, das ich darüber erst mal nachdenken musste. Ich will und wollte nie in einem anderen Menschen Wohnung nehmen. Was sollte ich auch da? Da ich selbst ein unvollkommener Mensch mit jeder Menge Fehlern und Egoismen bin, würde ich dem anderen nur schaden. Und wieder ist es gleichgültig, ob er krank oder gesund ist.
Ich kann ausweichen auf das Thema : weiche ich Kranken aus, habe ich Berührungsängste gegenüber Kranken. Diese Frage kann ich schon aufgrund meines Berufes verneinen. Kranke gehen mir besonders ans Herz.
Zuletzt geändert von Kuckuck am Do 26. Apr 2018, 19:25, insgesamt 1-mal geändert.

Novas
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Re: Religiös bedingte Psychose

Beitragvon Novas » Do 26. Apr 2018, 16:01

Helmuth hat geschrieben:Ich meine, der HG will nicht in einem Kranken wohnen. Nochmals an dich: Würdest du das wollen?
Für diese Aussage gibt es nicht einmal den Ansatz einer biblischen Grundlage. Lass mal lesen, wo Du DAS in der Bibel gefunden hast. So eine Aussage hätte ich nicht einmal Dir zugetraut. Ist Dir wirklich vollkommen entgangen, was Jesus am Kreuz für uns erwirkt hat?


Ein guter Moment, um Logik und Vernunft walten zu lassen. Der „heilige Geist“ ist der „heilende Geist“. Wie soll ein Kranker Heilung erleben, solange kein heilender Geist in ihm wohnt und wirkt?

ThomasM hat geschrieben:Es ist gefährlich, eine solch einseitige Sicht zu haben, gefährlich für die Kranken. Denn die platte Antwort "Jesus ist der bessere Arzt" sagt zu wenig


Ich traue Gott prinzipiell alles zu, aber er ist kein Wunscherfüllungsautomat. Es gibt zahlreiche Geschichten von heiligen und erleuchteten Menschen in deren Umkreis sich Wunderheilungen ereignet haben, aber man kann es nicht erzwingen. „Wunder“ geschehen, aber nicht auf Kommando. Das hat etwas mit Gnade zu tun. Manche Menschen erleben beispielsweise Heilungsträume, in denen ein Prophet erscheint (Jesus oder Muhammad) und daraufhin ereignete sich eine reale Heilung. Es heißt, dass die bloße Erscheinung der Propheten genügt, um, berührt von ihrer Gegenwart, geheilt zu werden. In der islamischen Literatur ist das ein wiederkehrendes Motiv (Annemarie Schimmel beschreibt manches in „Die Träume des Kalifen: Träume und ihre Deutung in der islamischen Kultur) ein kurzes Beispiel aus dem Buch.

... aber auch andere Prophete und Gottesfreunde haben die Fähigkeit, Kranke durch Traumerscheinungen zu heilen. So wurde einem Blinden im Traum von Abraham empfohlen, zum Euphrat zu gehen und seine Augen unter Wasser zu öffnen; er gewann tatsächlich sein Augenlicht zurück. (S. 127)

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Re: Religiös bedingte Psychose

Beitragvon Hemul » Do 26. Apr 2018, 21:06

Novalis hat geschrieben:Ein guter Moment, um Logik und Vernunft walten zu lassen. Der „heilige Geist“ ist der „heilende Geist“. Wie soll ein Kranker Heilung erleben, solange kein heilender Geist in ihm wohnt und wirkt?

Der Kranke kann und wird keine Heilung mittels des heiligen Geistes erleben, wenn er wie aus Lukas 11:24-26 unmissverständlich wie folgt ersichtlich den Dämonen freien Einlass gebietet:
24 Wenn der unreine Geist von einem Menschen ausgefahren ist, durchwandert er wüste Gegenden und sucht eine Ruhestätte; und wenn er keine findet, so sagt er: ›Ich will in mein Haus zurückkehren, das ich verlassen habe.‹ 25 Wenn er dann hinkommt, findet er es sauber gefegt und schön aufgeräumt. 26 Hierauf geht er hin und nimmt noch sieben andere Geister, die bösartiger sind als er selbst; und sie ziehen ein und nehmen dort Wohnung; und das Ende wird bei einem solchen Menschen schlimmer als der Anfang war.«

:wave:

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Helmuth
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Re: Religiös bedingte Psychose

Beitragvon Helmuth » Do 26. Apr 2018, 21:24

Kuckuck hat geschrieben:die Frage ob ich in einem anderen Menschen wohnen will (egal ob krank oder gesund) ist so weit entfernt von meiner Sichtweise auf andere Menschen, das ich darüber erst mal nachdenken musste. Ich will und wollte nie in einem anderen Menschen Wohnung nehmen. Was sollte ich auch da? Da ich selbst ein unvollkommener Mensch mit jeder Menge Fehlern und Egoismen bin, würde ich dem anderen nur schaden. Und wieder ist es gleichgültig, ob er krank oder gesund ist.

Wenn man derart missverstanden wird ist es einfach nur mühsam zu kommunizieren.

Wohnung nehmen des Geistes ist eine gängige geistliche Sprachweise, die gleichnishaft mit einer realen Wohnung verglichen wird, sowie man auch das Haus als Bild dafür nimmt. Wenn ich dich also gefragt habe, ob du in einem desolaten und kaputten Haus wohnen möchtest bezog sich das selbstverständlich auf ein irdisches Haus.

Also: Würdest du das wollen? Falls nicht, wie wurdest du dem Abhilfe schaffen?
Herzliche Grüße
Helmuth

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Re: Religiös bedingte Psychose

Beitragvon Kuckuck » Do 26. Apr 2018, 21:35

Vergiß es einfach. Meine Einstellung habe ich klar dargelegt und auf mehr habe ich keine Lust.

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Travis
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Re: Religiös bedingte Psychose

Beitragvon Travis » Do 26. Apr 2018, 21:54

Kuckuck hat geschrieben:Vergiß es einfach. Meine Einstellung habe ich klar dargelegt und auf mehr habe ich keine Lust.
Mach Dir keinen Stress. Deine Einstellung wurde klar und was Du bezüglich psychischer Krankheiten geschrieben hast, war kompetent.
-----------------
Helmuth hat geschrieben:Wenn man derart missverstanden wird ist es einfach nur mühsam zu kommunizieren.
Das kommt daher, weil Du so schwammig kommunizierst. Biblische Wahrheiten mit eigenen Gedanken zu mischen, ist als Grundlage ungeeignet. Deinen Theologie-Salat nachzuvollziehen ist nicht gerade leicht.
Helmuth hat geschrieben:Wohnung nehmen des Geistes ist eine gängige geistliche Sprachweise, die gleichnishaft mit einer realen Wohnung verglichen wird, sowie man auch das Haus als Bild dafür nimmt.
Richtig. Damit endet es mit einer korrekten Darstellung auch schon wieder.
Diese Aussage
Helmuth hat geschrieben:Wenn ich dich also gefragt habe, ob du in einem desolaten und kaputten Haus wohnen möchtest bezog sich das selbstverständlich auf ein irdisches Haus.
ist vollkommen unsinnig. Denn jeder mit etwas Bibelkenntnis weiß, dass der Heilige Geist bei seinem Einzug alles was zu dem Zeitpunkt erlöst wird, neu macht. Es entsteht im Menschen eine neue Kreatur und zwar ganz unabhängig vom körperlichen Zustand des Menschen. Damit wird der erlöste Mensch rein und untadelig vor Gott.
Helmuth hat geschrieben:Also: Würdest du das wollen? Falls nicht, wie wurdest du dem Abhilfe schaffen?
Wir schaffen gar keine Abhilfe. Wir warten auf die Auferstehung. Erst dann ist alle Krankheit nur noch Geschichte, denn mit der Erlösung des Leibes werden auch die Krankheiten beseitigt.

Segensreicher Weise wissen wir von Jesus, dass Krankehiten zwar ihre Ursache im Sündenfall jedoch NICHT zwingend im persönlichen Lebenswandel oder eigener konkreter Tatsünden haben. Daher halte ich es für einen Hohn bei kranken Menschen gleich mit der Dämonie-Keule zu kommen oder bei schlechten Charaktereigenschaften anzufangen Geister zu diagnostizieren und austreiben zu wollen.

Im Fall von Helmuth ist zu hoffen, dass ihn Jon Palmer nicht zu nahe an die kranken Menschen heranlässt und er, Herr Palmer, theologisch und praktisch seine Gabe richtig einsetzt bzw. sie überhaupt hat.
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Re: Religiös bedingte Psychose

Beitragvon Helmuth » Do 26. Apr 2018, 23:11

Kuckuck hat geschrieben:Vergiß es einfach. Meine Einstellung habe ich klar dargelegt und auf mehr habe ich keine Lust.

Gut, gegen Unwillen komme ich nicht an. Danke für das Gespräch.
Herzliche Grüße
Helmuth


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