Christen und Ärzte

Ethik und Moral
Medizin & Krankheit
Benutzeravatar
Ska'ara
Beiträge: 2601
Registriert: Mi 24. Aug 2016, 00:12

Re: Christen und Ärzte

Beitragvon Ska'ara » Do 3. Mai 2018, 14:04

Ziska hat geschrieben:Es hat schon seinen Grund warum jeder Patient schriftlich seine Zustimmung für eine Bluttransfusion geben muß!

Sogar Ärzte sind sich des gewaltigen Risikos bewußt und entscheiden für sich und ihre Angehörigen Operationen mit blutsparenden Techniken.

Ich würde es begrüßen, wenn weniger Bluttransfusionen gebraucht werden würden. Schließlich muss man bei jeder Transfusion mit Abwehrreaktionen und Krankheiten rechnen.

Benutzeravatar
Janina
Beiträge: 6195
Registriert: Mo 15. Apr 2013, 23:12

Re: Christen und Ärzte

Beitragvon Janina » Do 3. Mai 2018, 14:06

Ziska hat geschrieben:Ich habe hier Links reingesetzt, um dir die neuesten Erkenntnisse über das „für und wider“ von Bluttransfusionen zu zeigen.
Es gibt keine "neuesten Erkenntnisse". Hast du das Zeug überhaupt gelesen? Das DRK verdient Geld, und Medizin ist kein Kinderspielzeug - Na großartig! Hältst du SOWAS für eine wissenschaftliche Publikation? :roll:
Was aussieht wie Dummheit, ist vielleicht keine. Möglicherweise profitiert jemand davon, nur du bist nicht dabei.
http://www.4religion.de/viewtopic.php?p=161626#p161626
http://www.4religion.de/viewtopic.php?p=242349#p242349

Novas
Beiträge: 8024
Registriert: Mi 20. Jun 2018, 21:23

Re: Christen und Ärzte

Beitragvon Novas » Do 3. Mai 2018, 14:14

Helmuth hat geschrieben: Du schubladierst Charismatiker


Du bist das beste Beispiel dafür, dass die Kritik der charismatischen Bewegung vollkommen richtig ist. Jesus-Nachfolge hat nichts mit irgendeinem aufgeblasenen Gerede, sondern mit realen Taten der Nächstenliebe zu tun. Was bringt die charismatische Ekstase, wenn sie dann die einfachsten und grundlegenden religiösen Prinzipien vergessen?
Zuletzt geändert von Novas am Do 3. Mai 2018, 14:18, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
Travis
Beiträge: 1338
Registriert: Di 10. Okt 2017, 06:59

Re: Christen und Ärzte

Beitragvon Travis » Do 3. Mai 2018, 14:18

Novalis hat geschrieben:Du bist das beste Beispiel dafür, dass die Kritik der charismatischen Bewegung vollkommen richtig ist.
Damit tust Du der charismatischen Bewegung unrecht. User Helmuth ist nun nicht gerade das, was man einen typischen "Charismatiker" nennen würde, auch wenn er einige fast klischeehafte Verhaltensweisen an den Tag legt.
Ps 86,15 "Du aber, Herr, bist ein barmherziger und gnädiger Gott, langsam zum Zorn und groß an Gnade und Wahrheit."
Hiob 19,25 "Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er über dem Staub sich erheben."

Benutzeravatar
Helmuth
Beiträge: 3929
Registriert: So 5. Jun 2016, 12:51

Re: Christen und Ärzte

Beitragvon Helmuth » Do 3. Mai 2018, 19:08

Novalis hat geschrieben:Du bist das beste Beispiel dafür, dass die Kritik der charismatischen Bewegung vollkommen richtig ist.

Für den Fall, dass es allein auf deine Beurteilung ankommt, eventuell sogar richtig.

Novalis hat geschrieben:Jesus-Nachfolge hat nichts mit irgendeinem aufgeblasenen Gerede, sondern mit realen Taten der Nächstenliebe zu tun.

Absolut richtig.

Novalis hat geschrieben:Was bringt die charismatische Ekstase, wenn sie dann die einfachsten und grundlegenden religiösen Prinzipien vergessen?

Nichts. Und? Ich verstehe deinen Beitrag nicht. Was wolltest du uns hier im Thema Christen und Ärzte damit sagen? Wahrscheinlich nichts.


Ich hatte heute Befundbesprechung in einem Wiener Krankenhaus nach Koloskopie und Histologie. Mann diese Worte musste ich erst lernen. :D

Es ging darum, ob man verdächtige Gewebsveränderungen in meinem Dickdarm feststellen kann, nachdem ich vor 2 Monaten heftigste kolikartige Schmerzen hatte. Ich wagte es, dieses Leiden unter Gebet dem Herrn anzuvertrauen und die Schmerzen verschwanden über Nacht. Zwei bis dreimal war ich dran, das Handy zur Hand zu nehmen und die Rettung zu rufen um mich ins nächste Spital einliefern zu lassen. Aber ein Mann Gottes betete für mich und am nächsten Tag war ich schmerzfrei.

Nun ging es darum nachzuweisen, dass ich nicht doch medizinisch behandelt werden müsse. Daher wurden Untersuchungen angestellt. Das Ergebnis: Alles soweit im Gründen Bereich. In 3 Jahren solle ich bedingt durch mein Alter wieder einen Check machen lassen, vorsorglich.

Jetzt kommt sicher die Frage ob ich das nun für jedermann propagiere. Nein, Leute tue ich nicht, sondern ich will zum Glauben an Gottes Kräfte ermutigen. Und dass Jesus heute noch heilt!

Man muss aber wissen, ob man diesen Glauben auch hat. Und an sich selbst gibt es keine Ausrede. Wer zweifelt, der sollte sich nicht auf solch ein Wagnis einlassen. Wer aber Autorität erhalten möchte für andere im Gebet um Heilung einzustehen, dass einem der Herr darin auch vewendet, der muss diese oder jene Scheißgasse aber nehmen.

Keine Sorge, jeder erhält SEINE Gabe, niemand kann sich selbst Gaben antrainieren, das geht nicht. Und dazu wirst du auch erpobt und geprüft. Was trainiert werden muss, ist die Gabe selbst, und darin kann man den Glauben wie einen Muskel vergleichen. Man muss Muskeln trainieren und wer das kennt, der weiß, dass es auch Schmerzen bereitet. Schlaffe Muskeln stemmen nicht viel, starke sehr viel.

Dieses Wort als Abschluss zu diesem Beitrag:
Jak 5, 16 hat geschrieben:Bekennet denn einander die Vergehungen und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet; das inbrünstige Gebet eines Gerechten vermag viel.
Herzliche Grüße
Helmuth


Zurück zu „Ethik & Medizin“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Janina und 1 Gast