Homöopathie VI

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sven23
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Re: Homöopathie VI

Beitrag von sven23 » Sa 6. Okt 2018, 18:45

closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben:Doch, genau so läuft es.
Das ist methodisches Beharren auf die Wirklichkeit - MEIN Interesses geht weiter: Was geschieht in einer Wirklichkeit, die NICHT am methodischen Zügel ist.
Das ist aber eine "Wirklichkeit", die du dir selbst auf Grund falscher Schlussfolgerungen zusammengebastelt hast. In der clossschen Wirklichkeit sind Globuli ein hochwirksames Heilmittel. In der "richtigen" Wirklichkeit sind sie Placebos.
Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
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closs
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Re: Homöopathie VI

Beitrag von closs » Sa 6. Okt 2018, 21:40

sven23 hat geschrieben:Das ist aber eine "Wirklichkeit", die du dir selbst auf Grund falscher Schlussfolgerungen zusammengebastelt hast.
1) Ich spreche von meinem Interesse, über systemische Ergebnisse hinauszugehen.
2) Die Wirklichkeit, von der ich spreche, ist nicht MEINE Wirklichkeit, sondern "das, was der Fall ist, ob ich es weiß, wissen kann oder nicht".
3) Was HP angeht, bin ich seit jeher und nach wie vor der Auffassung, dass jede Theorie gut ist, die dem quantitativ und QUALITATIV gerecht wird, was im Umfeld von HP bei Patienten geschieht - das muss keine HP-Wirkungs-Theorie sein.

Alles schon oft gesagt - schon wieder vergessen?

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sven23
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Re: Homöopathie VI

Beitrag von sven23 » So 7. Okt 2018, 06:46

closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben:Das ist aber eine "Wirklichkeit", die du dir selbst auf Grund falscher Schlussfolgerungen zusammengebastelt hast.
1) Ich spreche von meinem Interesse, über systemische Ergebnisse hinauszugehen.
Eben, und deshalb schweifst du ständig in esoterische Systeme ab.
closs hat geschrieben: 3) Was HP angeht, bin ich seit jeher und nach wie vor der Auffassung, dass jede Theorie gut ist, die dem quantitativ und QUALITATIV gerecht wird, was im Umfeld von HP bei Patienten geschieht - das muss keine HP-Wirkungs-Theorie sein.
Wäre auch seltsam, wenn es für eine nicht vorhandene Wirkung eine Wirkungstheorie gäbe. :lol:

Du begehst immer wieder den gleichen Fehler. Wenn Globuli in Studien keine Wirkung zeigen, dann meint der closs: dann müssen wir es eben offen halten, ob Globuli eine Wirkung haben.
Nein, das müssen wir definitiv nicht. Die fehlende Wirkung ist ein Ergebnis, und zwar ein sehr deutliches.
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closs
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Re: Homöopathie VI

Beitrag von closs » So 7. Okt 2018, 09:34

sven23 hat geschrieben:Du begehst immer wieder den gleichen Fehler. Wenn Globuli in Studien keine Wirkung zeigen, dann meint der closs: dann müssen wir es eben offen halten, ob Globuli eine Wirkung haben. Nein, das müssen wir definitiv nicht. Die fehlende Wirkung ist ein Ergebnis, und zwar ein sehr deutliches.
Deinen Zirkelschluss dabei erkennst Du nicht. - Denn die Studien könnten ja :angel: so angelegt sein, dass sie der HP-Wirkung, FALLS es eine gibt, gar nicht gerecht werden KÖNNEN.

Für den Hausgebrauch reichen die hier im Forum abgegebenen Kommentare in der Regel - aber nicht, wenn es tiefer gehen soll. - Und "tiefer gehen" ist nicht dasselbe wie "esoterisch". --- Diese Verwechslung betrifft nicht nur den Hobby-Diskutanten, sondern auch ausgewachsene Wissenschaftler. Auch sie haben oft nicht gelernt, über den Tellerrand ihrer Methodik hinauszudenken.

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Janina
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Re: Homöopathie VI

Beitrag von Janina » So 7. Okt 2018, 10:38

closs hat geschrieben:
Janina hat geschrieben:Aus der von Wirkung. Dazu gehört, dass sie feststellbar ist.
Das ist doch eine innerbetriebliche Definition
Nein, eine andere "Wirkung" gibt es nicht. Alles andere ist clossche Umdefinition in die Beliebigkeit.
closs hat geschrieben:Studien könnten ja :angel: so angelegt sein, dass sie der HP-Wirkung, FALLS es eine gibt, gar nicht gerecht werden KÖNNEN.
Dieses Geschwätz ist der Kern deiner Erkenntnisresistenz. Wirkung ist nachweisbar. Was nicht nachweisbar ist, kann keine Wirkung sein.

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Re: Homöopathie VI

Beitrag von closs » So 7. Okt 2018, 10:44

Janina hat geschrieben:Was nicht nachweisbar ist, kann keine Wirkung sein.
Da stimmt irgendwas noch nicht.

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Re: Homöopathie VI

Beitrag von Pluto » So 7. Okt 2018, 10:58

closs hat geschrieben:
Janina hat geschrieben:Was nicht nachweisbar ist, kann keine Wirkung sein.
Da stimmt irgendwas noch nicht.
Was nicht nachweisba ist, kann keine Wirkung haben.
Beispiel: Homöopathie.
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

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Re: Homöopathie VI

Beitrag von closs » So 7. Okt 2018, 11:16

Pluto hat geschrieben:Was nicht nachweisba ist, kann keine Wirkung haben.
Genau da liegt der Fehler - es sind sogar ZWEI Fehler.

1) Deine Aussage ist ein hermeneutisches Postulat: "Unsere Vorannahme ist, dass das, was wir nicht als Wirkung nachweisen können, keine Wirkung hat". - In Wirklichkeit kann es ganz anders sein. - Bsp: Wenn Gott auf die wirken würde, könnte es niemand messen und Du müsstest es nicht einmal merken.

2) In Bezug auf HP: Wenn man mit SEINEN methodischen Möglichkeiten eine Wirkung nicht messen kann, sagt das nichts aus. - Konkret: Ich habe trotz mehrfacher Nachfrage noch von keinem Test gehört, der dem gerecht geworden wäre, was dieser Dr. Müller aus Köln damals gemacht hat. - Für mess-BAR halte ich das schon - aber solche Messungen scheinen derart aufwändig und langfristig zu sein, dass man sie ökonomischerweise einfach weglässt. - Das aber ist keine prinzipielle Aussage zur Frage "Wirkung ja oder nein".

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sven23
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Re: Homöopathie VI

Beitrag von sven23 » So 7. Okt 2018, 11:44

closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben:Du begehst immer wieder den gleichen Fehler. Wenn Globuli in Studien keine Wirkung zeigen, dann meint der closs: dann müssen wir es eben offen halten, ob Globuli eine Wirkung haben. Nein, das müssen wir definitiv nicht. Die fehlende Wirkung ist ein Ergebnis, und zwar ein sehr deutliches.
Deinen Zirkelschluss dabei erkennst Du nicht.
Weil es keiner ist. :roll:
closs hat geschrieben: - Denn die Studien könnten ja :angel: so angelegt sein, dass sie der HP-Wirkung, FALLS es eine gibt, gar nicht gerecht werden KÖNNEN.
Deshalb haben nur hochwertige Studien eine Aussagekraft. Schrott wird aussortiert.
closs hat geschrieben: Für den Hausgebrauch reichen die hier im Forum abgegebenen Kommentare in der Regel - aber nicht, wenn es tiefer gehen soll.
Umgekehrt: gerade wenn es tiefer gehen soll, ist Wissenschaft gefragt.
Für den Hausgebrauch reichen die closschen Ausreden.
closs hat geschrieben: - Und "tiefer gehen" ist nicht dasselbe wie "esoterisch". --- Diese Verwechslung betrifft nicht nur den Hobby-Diskutanten, sondern auch ausgewachsene Wissenschaftler. Auch sie haben oft nicht gelernt, über den Tellerrand ihrer Methodik hinauszudenken.
In der Regel weiß ein fähiger Wissenschafter sehr wohl, wo Wissenschaft aufhört und Esoterik beginnt.
Da mach dir mal keine Sorgen.
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Re: Homöopathie VI

Beitrag von closs » So 7. Okt 2018, 12:56

sven23 hat geschrieben:Deshalb haben nur hochwertige Studien eine Aussagekraft.
Wo sind die Studien, die in Bezug auf Fälle wie Müller hochwertig sind?
sven23 hat geschrieben:Umgekehrt: gerade wenn es tiefer gehen soll, ist Wissenschaft gefragt.
Wenn es noch tiefer gehen soll, muss man diskutieren, was Wissenschaft kann und was nicht. - Man macht es sich zu einfach, wenn man die Welt mit dem kritisch-rational Erklärbaren abschließt: "Danach hat es nichts zu geben, hoast mi?"
sven23 hat geschrieben:In der Regel weiß ein fähiger Wissenschafter sehr wohl, wo Wissenschaft aufhört und Esoterik beginnt.
Wenn er da eine Front sieht, soll er sich da absichern. - Aber das ist nicht mein Thema - mir geht es um das Bewusstsein dessen, was Wissenschaft kann und was nicht. - Hier ist in den letzten Generationen eine Grauzone zwischen Wissenschaft und Weltanschauung entstanden, die medial als "Wissenschaft" kommuniziert wird.

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