Der totalitäre Gott.

Säkularismus
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Münek
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Re: Der totalitäre Gott.

Beitragvon Münek » Do 1. Jan 2015, 20:46

closs hat geschrieben:
Münek hat geschrieben:Es sei denn, ein ANDERER GOTT verhindert dies
Gäbe es zwei "Götter", die sich gegenseitig etwas verhindern KÖNNTEN, gäbe es keinen Gott.


Warum, die beide könnten doch Vereinbarungen treffen. Da sehe ich kein Problem.

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Pluto
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Re: Der totalitäre Gott.

Beitragvon Pluto » Do 1. Jan 2015, 20:49

Münek hat geschrieben:
closs hat geschrieben:
Münek hat geschrieben:Es sei denn, ein ANDERER GOTT verhindert dies
Gäbe es zwei "Götter", die sich gegenseitig etwas verhindern KÖNNTEN, gäbe es keinen Gott.


Warum, die beide könnten doch Vereinbarungen treffen. Da sehe ich kein Problem.
Doch.
Mit JHWE ist nicht zu spaßen: 5.Mose 4,24. Er duldet keinen anderen Gott: 5.Mose 5,6-7.
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

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Münek
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Re: Der totalitäre Gott.

Beitragvon Münek » Do 1. Jan 2015, 21:05

Pluto hat geschrieben:
Münek hat geschrieben:
closs hat geschrieben:
Münek hat geschrieben:Es sei denn, ein ANDERER GOTT verhindert dies
Gäbe es zwei "Götter", die sich gegenseitig etwas verhindern KÖNNTEN, gäbe es keinen Gott.


Warum, die beide könnten doch Vereinbarungen treffen. Da sehe ich kein Problem.
Doch.
Mit JHWE ist nicht zu spaßen: 5.Mose 4,24. Er duldet keinen anderen Gott: 5.Mose 5,6-7.


Dass ein angeblich allmächtiger Gott solche menschlichen Schwächen aufweist,
ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich ist Jahwe gar nicht allmächtig. Den Gehörnten :devil:
hat er ja auch nicht im Griff, obwohl Christen dies grundlos bestreiten.

Ich denke, Feuerbach hat klarsichtig mit seiner "Projektionsthese" den Nagel auf den
Kopf getroffen.

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closs
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Re: Der totalitäre Gott.

Beitragvon closs » Do 1. Jan 2015, 21:08

Münek hat geschrieben:Warum, die beide könnten doch Vereinbarungen treffen. Da sehe ich kein Problem.
Das kann Zeus mit Hades machen - beide sind nicht allmächtig. - Es geht aber nicht, wenn "Gott" definiert ist als "Alles in EINEM", also auf die Aufhebung der Dialektik ins Ganze. - Würde das Christentum auf konkurrierenden Göttern auf gleicher Dimension basieren, sollte man gelangweilt abwinken.

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Re: Der totalitäre Gott.

Beitragvon Pluto » Fr 2. Jan 2015, 15:31

Thema abgetrennt: Was ist das Wesen Gottes?
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

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Re: Der totalitäre Gott.

Beitragvon sven23 » Sa 3. Jan 2015, 08:16

closs hat geschrieben:- Würde das Christentum auf konkurrierenden Göttern auf gleicher Dimension basieren, sollte man gelangweilt abwinken.


Wenn man sich AT und NT anschaut, könnte man schon auf die Idee kommen, daß da 2 unterschiedliche Götter am Werk sind. Es findet ein Generationenwechsel statt, schließlich kann Gott auch nicht ewig leben. :lol:
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closs
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Re: Der totalitäre Gott.

Beitragvon closs » Sa 3. Jan 2015, 09:41

sven23 hat geschrieben:Es findet ein Generationenwechsel statt
Ja - in der Gottes-Wahrnehmung.

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Re: Der totalitäre Gott.

Beitragvon sven23 » Sa 3. Jan 2015, 09:51

closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben:Es findet ein Generationenwechsel statt
Ja - in der Gottes-Wahrnehmung.


Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Gotteswahrnehmung und Selbstoffenbarung Gottes?
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Re: Der totalitäre Gott.

Beitragvon sven23 » Sa 3. Jan 2015, 09:53

closs hat geschrieben:
Münek hat geschrieben:Warum, die beide könnten doch Vereinbarungen treffen. Da sehe ich kein Problem.
Das kann Zeus mit Hades machen - beide sind nicht allmächtig. - Es geht aber nicht, wenn "Gott" definiert ist als "Alles in EINEM", also auf die Aufhebung der Dialektik ins Ganze. - Würde das Christentum auf konkurrierenden Göttern auf gleicher Dimension basieren, sollte man gelangweilt abwinken.


Trotzdem ist doch auffallend, daß selbst Gott sich im Gestrüpp der Dialektik verheddert und sich so manchen Kratzer einfängt.
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closs
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Re: Der totalitäre Gott.

Beitragvon closs » Sa 3. Jan 2015, 15:56

sven23 hat geschrieben:Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Gotteswahrnehmung und Selbstoffenbarung Gottes?
Gott selbst ist in seinem Wesen nicht wahrnehmbar, weshalb er sich Offenbarungen bedient, um wahrnehmbar zu sein. - Gottes-Wahrnehmung ist dann die menschliche Befähigung, diese Offenbarungen (mehr oder weniger) zu erkennen.

sven23 hat geschrieben:Trotzdem ist doch auffallend, daß selbst Gott sich im Gestrüpp der Dialektik verheddert
Der Mensch und seine Wahrnehmung verheddert sich.


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