Libertär-Konservativ - ein aktraktives Modell?

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Halman
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Libertär-Konservativ - ein aktraktives Modell?

Beitragvon Halman » Mi 12. Jul 2017, 17:55

:wave: liebe User-Gemeinde,

zurzeit hege ich Interesse für die Libertäre Bewegung. Ich weiß nur sehr wenig über sie, allerdings ist mir beim Surfen in der Welt des WWW ein meiner Meinung nach sehenswertes Video aufgefallen, in dem ein Libertärer Naomi Seibt, einer 16 jährigen Abiturientin, interviewt und stimme mit vielem, was sie sagt, überein.
Bild
Vermutlich liegt es daran, dass ich z.B. einen gemäßigt-rebellischen Charakter habe (daher mein Avatar), zum anderen als Christ konservative Werte vertrete. Allerdings empfinde ich keine patriotisch-nationalen Gefühle. Sogesehen ordne ich mich zurzeit als libertär-konservativen Christen ein.
Falls ihr neugierig geworden seid, schaut doch bitte ins Video rein.



In ihrem Gastbeitrag schreibt sie zum Nationalismus:
Nationalismus ist ein viel umfassender Begriff mit variierenden Definitionen in einem Spektrum, das von Patriotismus bis hin zum Chauvinismus reicht. Der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Formen ist, dass Patriotismus die Koexistenz anderer Nationen respektiert und schätzt und gleichzeitig einen besonderen Stolz auf die eigene Nation und deren Kultur pflegt, wohingegen Chauvinismus der Glaube ist, dass die eigene Nation und ihre Geschichte anderen weitaus überlegen sind.


Weiterer Link: Deutschland 2017: Kann man es heute noch verantworten, Kinder in die Welt zu setzen?
Tja, ein Proton müsste man sein: Dann würde man die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf und hätte eine nahezu unendliche Lebenszeit:-) - Silvia Arroyo Camejo

Novas
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Re: Libertär-Konservativ - ein aktraktives Modell?

Beitragvon Novas » Mi 12. Jul 2017, 19:04

Ich habe nichts gegen die Liebe zur Nation. Das Problem ist nur, dass der Begriff der Nation meistens sehr eng und begrenzt gedacht wird. Denn für mich ist die ganze Erde meine Nation, mein Heimatland. Warum gibt es so wenig Nationalisten der Erde? Warum dieser Tanz um einen bestimmten Bezirk im Opposition zu einem anderen Bezirk? :) denn die Liebe zu dem einen Heimatland Erde beinhaltet alle Bezirke.

Unsre geistreiche Kultur und die Schönheit der Natur schätze ich sehr!

Es besteht kein Grund, vor jedem Fleck Deutschlands in die Knie zu sinken und zu lügen: wie schön! Aber es ist da etwas allen Gegenden Gemeinsames – und für jeden von uns ist es anders. Dem einen geht das Herz auf in den Bergen, wo Feld und Wiese in die kleinen Straßen sehen, am Rand der Gebirgsseen, wo es nach Wasser und Holz und Felsen riecht, und wo man einsam sein kann; wenn da einer seine Heimat hat, dann hört er dort ihr Herz klopfen. Das ist in schlechten Büchern, in noch dümmeren Versen und in Filmen schon so verfälscht, dass man sich beinah schämt, zu sagen: man liebe seine Heimat. Wer aber weiß, was die Musik der Berge ist, wer die tönen hören kann, wer den Rhythmus einer Landschaft spürt ... nein, wer gar nichts andres spürt, als dass er zu Hause ist; dass das da sein Land ist, sein Berg, sein See, auch wenn er nicht einen Fuß des Bodens besitzt ... es gibt ein Gefühl jenseits aller Politik, und aus diesem Gefühl heraus lieben wir dieses Land. Wir lieben es, weil die Luft so durch die Gassen fließt und nicht anders, der uns gewohnten Lichtwirkung wegen – aus tausend Gründen, die man nicht aufzählen kann, die uns nicht einmal bewußt sind und die doch tief im Blut sitzen[...]

Und in allen Gegensätzen steht – unerschütterlich, ohne Fahne, ohne Leierkasten, ohne Sentimentalität und ohne gezücktes Schwert – die stille Liebe zu unserer Heimat ~ Kurt Tucholsky

http://www.textlog.de/tucholsky-heimat.html




Halman hat geschrieben:Vermutlich liegt es daran, dass ich z.B. einen gemäßigt-rebellischen Charakter habe (daher mein Avatar), zum anderen als Christ konservative Werte vertrete


Was genau meinst Du damit? Beispielsweise könnte die Frage gestellt werden ob der Begriff vom christlichen Abendland nicht von vornherein nur eine Fiktion gewesen ist, denn es hat schon immer verschiedene kulturelle Einflüsse gegeben. Darüber hinaus ist der Begriff ziemlich unpräzise, denn das Christentum ist in sich selbst schon ausgesprochen differenziert. Beispielsweise grenzte man sich früher als "christliches Abendland" im Westen gegen das orthodoxe Christentum im Orient ab (ungefähr ab 1054), obwohl das ebenso Christen waren. Wenn wir nur das Westchristentum betrachten, sieht es nicht besser aus, denn im 30-jährigen Krieg im 17. Jahrhundert haben sich Protestanten und Katholiken gegenseitig umgebracht, ausgehend von der Reformation im Jahr 1517, die zum zum Schisma des westlichen Christentums führte.

Heute wird gerne von der deutsch-französischen Freundschaft gesprochen, aber davor gab es eine Jahrhunderte lange Erbfeindschaft zwischen diesen beiden Nationen: auf beiden Seiten waren es Christen, die sich gegenseitig verachtet haben. "Christlich" und "Abendland" sind also keineswegs klar definierte Begriffe.

"Christliches Abendland" wird ab dem 5. Jahrhundert ursprünglich als Bezeichnung für die ehemaligen römischen Provinzen des westlichen Europas verwendet, also das Gebiet, in dem heute Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Portugal liegen. Er wurde gewählt als Gegenbegriff zum griechischen Patriarchat und war deckungsgleich mit dem römischen Patriarchat, dem Einflussgebiet des Vatikans gegenüber dem von Byzanz. Das christliche Abendland wurde damals als Kampfbegriff gebraucht. Dabei war er keine genau definierte Bezeichnung. Karl der Große wird zum Herrn des christlichen Abendlandes umgedeutet

Der Begriff wandelt sich in der deutschen Romantik um 1800. Danach soll er die gemeinsame kulturelle Tradition des germanischen und christlichen Erbes bezeichnen. Auch Amerika wird miteinbezogen, weil es von Westeuropa geprägt worden ist. Karl der Große wird in dieser Zeit zum Begründer Europas und zum Herrn des christlichen Abendlandes umgedeutet. So funktioniert der Begriff als Gegenentwurf zu einem islamisch gesehenen Orient. Auch das ist mehr Fantasie als eigentliche Wirklichkeit, aber ungeheuer gefühlsschwanger.

Wieder verändert sich der Ausdruck zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg. Es ist die Zeit, in der große Angst vor dem Untergang und dem Zerfall der westlichen Kultur herrscht. Oswald Spengler schreibt damals in seinem Buch "Der Untergang des Abendlandes", dass diese Epoche durch die der russischen Kultur abgelöst werde. Hier entstand der Gedanke eines friedvoll zusammenlebenden abendländischen Reiches. Das ist reine Fiktion und wie die folgenden Jahrzehnte zeigen sollten, war die Realität das genaue Gegenteil. Doch dieses Bild wird von der nationalsozialistischen Propaganda aufgegriffen. Sie interpretiert diese Vorstellung als Rettung und Fortsetzung einer abendländischen Kultur und sieht das abendländische Reich als eine historische Kontinuität – die es nie gewesen ist. Die Gegner dieses Abendlandes, waren die anderen, das sind in dieser Zeit die Slawen, die Russen, die Asiaten und vor allem die Juden – mit den bekannten grauenhaften Folgen.

Unter Konrad Adenauer wird als "christliches Abendland" der Geist der christlich-abendländischen Kultur verstanden. Dabei tritt die Religion zurück: Der Begriff soll nun ein konservativ-bürgerlich geprägtes Wertesystem einführen. Es steht als Gegenmodell zum Kollektivismus in der Sowjetunion und die als seelenlos und zu individualistisch empfundene amerikanische Gesellschaftsordnung. Diese Vorstellung aus den 1950er Jahren geht bereits in den 1960er Jahren unter. Bis zur Auflösung des Warschauer Paktes 1991 wurde das Abendland dann geografisch als Westeuropa, aber auch als christlich-jüdische Tradition dem Islam entgegengesetzt. Diese Tradition, bemerken Juden zu Recht, hat es in dieser Form nicht gegeben.

Ein Kampfbegriff gegen die drohende Islamisierung
Heute wird der Begriff des christlichen Abendlandes von National-Konservativen und Rechtsextremen benutzt, die behaupten, dieses Abendland müsse sich gegen eine drohende Islamisierung verteidigen. Diese Leute wollen nicht nur etwas verteidigen, was es so in der Form nie gegeben hat, sondern sie haben auch mit der Christlichkeit dieses Abendlandes garnichts zu tun.
Für etwas anderes als Abgrenzung taugt der Begriff "christliches Abendland" nicht, er ist ein Kampf- und Ausgrenzungsbegriff, eine völlig unfundierte Fiktion. Er wird zu Manipulationen benutzt, jetzt auch von der Pegida-Bewegung, die ihre politischen Ziele mit Leidenschaftlichkeit vernebeln. Damit will sich ein fiktives "Wir" von einem als gefahrvoll dargestellten "Nicht-Wir" abgrenzen.

Katholisch.de: Das christliche Abendland ist Fiktion

JackSparrow
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Re: Libertär-Konservativ - ein aktraktives Modell?

Beitragvon JackSparrow » Mi 12. Jul 2017, 20:12

Novalis hat geschrieben:Denn für mich ist die ganze Erde meine Nation, mein Heimatland. Warum gibt es so wenig Nationalisten der Erde?

(1) Weil die Erde entgegen der biblischen Darstellung kein Land, sondern ein Planet ist.

(2) Weil sich niemand "Nationalist" nennen würde, wenn es auf unserem Planeten sowieso nur eine einzige Nation gäbe.

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Re: Libertär-Konservativ - ein aktraktives Modell?

Beitragvon Novas » Mi 12. Jul 2017, 20:18

JackSparrow hat geschrieben:
Novalis hat geschrieben:Denn für mich ist die ganze Erde meine Nation, mein Heimatland. Warum gibt es so wenig Nationalisten der Erde?

(1) Weil die Erde entgegen der biblischen Darstellung kein Land, sondern ein Planet ist.

(2) Weil sich niemand "Nationalist" nennen würde, wenn es auf unserem Planeten sowieso nur eine einzige Nation gäbe.


Kein Kind kommt auf die Welt und denkt "ich bin ein Deutscher, Franzose, Russe, Chinese oder Amerikaner". Das sind alles Ideen, die sie im Laufe der Zeit übernehmen. Sie kommen auf die Welt und sind menschliche Wesen.

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Halman
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Re: Libertär-Konservativ - ein aktraktives Modell?

Beitragvon Halman » Mi 12. Jul 2017, 21:10

Novalis hat geschrieben:
Halman hat geschrieben:Vermutlich liegt es daran, dass ich z.B. einen gemäßigt-rebellischen Charakter habe (daher mein Avatar), zum anderen als Christ konservative Werte vertrete


Was genau meinst Du damit?

Nun, mein christlicher Lebensentwurf orientiert sich mehr an der Bibel, als an der abendländisch-christlichen Tradition, die Du ansprachst. Mit "konzervativ" meine ich, dass ich eben nicht so "liberal" bin, christliche Werte wie ein Gummiband zu dehnen und bis zur Unkenntlichekeit zu verzerren. Ich stehe zur traditionellen Familie, dazu, dass Religion und Glauben nicht nur eine private Dimension, sondern auch eine öffentliche Dimension entfalten dürfen und zur Unantastbarkeit der Menschenwürde und der Heiligkeit des Lebens. Darum bin ich auch grundsätzlich gegen Abtreibungen aus nicht-triftigen Gründen. Wir reden in unserer Gesellschaft viel zu vordergründig über Erwachsenenrechte, ob es nun um Schwangerschaftsabbrüche oder Adoptionen geht. Dabei sollten in diesen Fragen die Kinderechte in den Vordergund stehen.
Mir ist das Gender-Mainstreaming zuwider - da bin ich konzervativ. Ferner vertrete ich ein pazifistisches Christentum und begrüße die deutsch-französische Freundschaft als längst überfällige Einsicht aus der tragischen Geschichte. Ich trete für eine Trennung von Religion und Staat ein; der Staat muss säkular sein, mit Raum für Religion im Rahmen einer Ethik, welche die Würde des Menschen ins Zentrum stellt und religiösen Extremismus in die Schranken weist. Meiner Meinung nach sollte sich der Staat möglichst wenig in das Leben der Menschen einmischen. Ich liebe die Freiheit!
Und ich bekenne mich bejahend zu den jüdischen Wurzeln meines Glaubens. Jede Form des Antisemtismus' und Antijudaimus' ist mir absolut zuwider! Dafür habe ich keine Toleranz.
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Re: Libertär-Konservativ - ein aktraktives Modell?

Beitragvon JackSparrow » Mi 12. Jul 2017, 21:34

Novalis hat geschrieben:Kein Kind kommt auf die Welt und denkt "ich bin ein Deutscher, Franzose, Russe, Chinese oder Amerikaner". Das sind alles Ideen, die sie im Laufe der Zeit übernehmen.

Weil sie sich im Laufe der Zeit biologisch und kulturell an ihre Umgebung anpassen und sich dann eben nicht mehr beliebig umpflanzen lassen.

Sie kommen auf die Welt und sind menschliche Wesen.

Das ist nur eine Idee, die sie im Laufe der Zeit übernehmen.

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Pluto
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Re: Libertär-Konservativ - ein aktraktives Modell?

Beitragvon Pluto » Do 13. Jul 2017, 12:26

Halman hat geschrieben::wave: liebe User-Gemeinde,

zurzeit hege ich Interesse für die Libertäre Bewegung. Ich weiß nur sehr wenig über sie, allerdings ist mir beim Surfen in der Welt des WWW ein meiner Meinung nach sehenswertes Video aufgefallen, in dem ein Libertärer Naomi Seibt, einer 16 jährigen Abiturientin, interviewt und stimme mit vielem, was sie sagt, überein.
Da stimme ich dir zu. Das Mädel scheint hoch intelligent und begabt zu sein.

Halman hat geschrieben:Vermutlich liegt es daran, dass ich z.B. einen gemäßigt-rebellischen Charakter habe
Was ist das genau? Mir kommt es eher wie ein Oxymoron vor.
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

ThomasM
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Re: Libertär-Konservativ - ein aktraktives Modell?

Beitragvon ThomasM » Do 13. Jul 2017, 12:57

Halman hat geschrieben:
zurzeit hege ich Interesse für die Libertäre Bewegung. Ich weiß nur sehr wenig über sie, allerdings ist mir beim Surfen in der Welt des WWW ein meiner Meinung nach sehenswertes Video aufgefallen, in dem ein Libertärer Naomi Seibt, einer 16 jährigen Abiturientin, interviewt und stimme mit vielem, was sie sagt, überein.

Das Mädchen ist ja wirklich hübsch :oops: :engel: :mrgreen:

Aber wie so viele der Randbewegungen steckt hinter dieser Bewegung
1. Eine wichtige grundlegende Frage
2. Viel Potenzial zum Missbrauch

Die Grundfrage ist natürlich die, welches denn die Aufgabe des Staates ist. Die libertäre Bewegung versucht diese Frage auf ein Minimum hin zu beantworten, bis hin, ihn ganz abzuschaffen.

Insofern würde es mich nicht wundern, dass die libertäre Bewegung erstarkt, als Gegenbewegung der heute dominanten Einstellung, dass "Mama Staat" alles richten soll, von der Hilfe für sozial Schwache bis hin zur Rettung der Erde. Konsequenz der heute dominant linken Einstellung ist eine zunehmende Einmischung des Staates in privates Verhalten, was jeder bestätigen kann, der versucht, ein Haus zu bauen.
Auch meiner Meinung nach mischt sich der Staat zu viel in Privates ein, die Ursache besteht aber auch in der zunehmende Tendenz, die Risiken des eigenen Lebens auf den Staat abwälzen zu wollen, während man die guten Seiten natürlich selbst genießen will. Beispiel Ehe für alle.

Aber wo die Grenze setzen?

Das Potenzial zum Missbrauch sieht man an der Geschichte des Anarchismus. Wenn man den Staat ganz abschaffen will, dann ist es zu dem Gedanken, das durch Chaos und Terror zu erreichen nicht mehr weit.
Gott würfelt nicht, meinte Einstein. Aber er irrte. Gott nutzt den Zufall - jeden Tag.

ceam
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Re: Libertär-Konservativ - ein aktraktives Modell?

Beitragvon ceam » Do 13. Jul 2017, 18:06

Sowas gibt es öffters. Menschen die behaupten, dass sie irgendwas anderes sind als Rechts. Dann machen sie ein einstündiges Video was sie sind und was sie von Deutschland und Flüchtligen halten, wobei das meiste eben kaum zu verwerten ist, wenn es um die konkreten Argumente geht. Das heißt um die Argumente warum man den Flüchtlingen nicht helfen sollte. Nimmt man dann das bisschen was sie nach einer Stunde labern zusammengebracht haben, stellt man fest, dass es der selbe Rotz ist was auch die Rechten sagen.

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Halman
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Re: Libertär-Konservativ - ein aktraktives Modell?

Beitragvon Halman » Do 13. Jul 2017, 22:21

Pluto hat geschrieben:
Halman hat geschrieben::wave: liebe User-Gemeinde,

zurzeit hege ich Interesse für die Libertäre Bewegung. Ich weiß nur sehr wenig über sie, allerdings ist mir beim Surfen in der Welt des WWW ein meiner Meinung nach sehenswertes Video aufgefallen, in dem ein Libertärer Naomi Seibt, einer 16 jährigen Abiturientin, interviewt und stimme mit vielem, was sie sagt, überein.
Da stimme ich dir zu. Das Mädel scheint hoch intelligent und begabt zu sein.

Ja, den Eindruck habe ich auch. Sie hat meinen Respekt.

Pluto hat geschrieben:
Halman hat geschrieben:Vermutlich liegt es daran, dass ich z.B. einen gemäßigt-rebellischen Charakter habe
Was ist das genau? Mir kommt es eher wie ein Oxymoron vor.

Dann lass es mich anders ausdrücken: Ich bin nicht ganz so rebellisch, wie Katniss Everdeen in The Hunger Games, bei mir ist meine rebellische Seite christlich gezähmt.
Aber ja, ich bin ein freiheitsliebender Mensch und reagiere allergisch auf Autorität.
Tja, ein Proton müsste man sein: Dann würde man die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf und hätte eine nahezu unendliche Lebenszeit:-) - Silvia Arroyo Camejo


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