Libertär-Konservativ - ein aktraktives Modell?

Säkularismus
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Novas
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Re: Libertär-Konservativ - ein aktraktives Modell?

Beitragvon Novas » Fr 21. Jul 2017, 22:33

Detlef hat geschrieben:
Novalis hat geschrieben: Wenn es nach mir geht, so braucht es keine "Wiederkehr der Engel", weil sie niemals wirklich weg gewesen sind.
Wie Pluto schon sagte, mach ein Foto, wenn du sie wieder triffst


Wenn es zahllose Lebensformen gibt, die bewusstseinsmäßig unterhalb des Menschen existieren, dann sehe ich keinen Grund, weshalb es nicht auch höher entwickelte Lebensformen geben können sollte (Engel fallen unter diese Kategorie, ebenso mögliche ETI (extraterrestial intelligence) ) es ist sehr auffällig, dass ausnahmslos alle Religionen von solchen höheren Wesen erzählen. Ist es nur ein Zufall oder eine gemeinsame Offenbarung? Im Hinduismus und Buddhismus spricht man nicht von Engeln, aber von sogenannten Devas, „überirdische Wesen“ oder Himmelswesen die dem Menschen übergeordnet, aber dem unendlichen Schöpfer (manchmal „Ishvara“ genannt) deutlich untergeordnet sind (der Buddhismus spricht von den sechs Daseinsbereichen oder sogenannte Lokas, die von verschiedenen Lebensformen bevölkert werden, über dem Bereich der Menschen liegt ihrem Konzept nach der Bereich der Götter (Devas)) es heißt, dass die Wesen, die im obersten Himmeln wohnen, keine materiellen Körper mehr haben. Sie bestehen nur noch aus reinem Bewusstsein. Ein Fotoapparat der soetwas fotografieren kann, muss erst noch erfunden werden, damit kann ich leider nicht dienen :engel:

Diese religiöse Mythologie musst Du nicht glauben, aber sie vermittelt uns ein Gefühl der Demut angesichts der Größe und Herrlichkeit der Schöpfung, von der wir eigentlich nur die Spitze des Eisbergs sehen. Ich persönlich zweifle sehr daran, dass der Mensch den höchsten Gipfel der Bewusstheit und Intelligenz darstellt, soetwas kommt mir eher wie eine anthropozentrische Anmaßung vor. Dahingehend stimme ich Carl Sagan zu: der Gedanke, dass das Universum mit Milliarden von Galaxien nur für den Menschen erschaffen wurde, für jene zur Selbstüberschätzung neigende Spezies, die ein kleines blaues Staubkorn am Rande der Milchstraße bewohnt, halte ich eher für unwahrscheinlich




Ich schätze Carl Sagen sehr für seine Menschlichkeit, Weisheit und schöpferische Genialität. Ein Beispiel für einen sehr geistreichen Atheisten, der brillante Religionskritik betrieben hat (das bereichert die Diskussion). Doch ihm würde ich exakt das sagen, was ich Dir sage, lieber Detlef: wer an Gott, seine Engel, seine Schriften, seine Gesandten und den jüngsten Tag nicht glaubt, der „ist weit abgeirrt“ (Sure 2:177) doch Du darfst das selbstverständlich ganz anders sehen.


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