Libertär-Konservativ - ein aktraktives Modell?

Säkularismus
Geistliches und Weltliches verbinden
Novas
Beiträge: 8032
Registriert: Mi 20. Jun 2018, 21:23

Re: Libertär-Konservativ - ein aktraktives Modell?

Beitragvon Novas » Mi 19. Jul 2017, 23:19

Halman hat geschrieben:Muslime mit Islamkritik zu konfrontieren, erfordert sehr, sehr viel Fingerspitzengefühl und ist wenig erfolgversprechend.


Tut mir leid, dass ich dein Vorurteil enttäuschen muss, aber die mit Abstand beste Islamkritik, die ich jemals gehört habe, kam von gläubigen Muslimen, die ihre eigene Religion kritisch reflektieren ;) Reden wir doch mal Klartext: viele Christen lehnen den Islam nur ab, weil es die zahlenmäßig zweitgrößte Religion ist und die größte Konkurrenz. Ich sehe es eher so, dass der Wettbewerb den Christen sehr gut tun wird.
Zuletzt geändert von Novas am Do 20. Jul 2017, 00:47, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
Ska'ara
Beiträge: 2641
Registriert: Mi 24. Aug 2016, 00:12

Re: Libertär-Konservativ - ein aktraktives Modell?

Beitragvon Ska'ara » Mi 19. Jul 2017, 23:49

Novalis hat geschrieben:viele Christen lehnen den Islam nur ab, weil es die zahlenmäßig zweitgrößte Religion ist und die größte Konkurrenz

Es gibt nicht mehr so viele Christen, die wirklich an Gott glauben, und der Islam ist eine Konkurrenz für unsere Demokratie.

Novas
Beiträge: 8032
Registriert: Mi 20. Jun 2018, 21:23

Re: Libertär-Konservativ - ein aktraktives Modell?

Beitragvon Novas » Mi 19. Jul 2017, 23:54

Ska'ara hat geschrieben:
Novalis hat geschrieben:viele Christen lehnen den Islam nur ab, weil es die zahlenmäßig zweitgrößte Religion ist und die größte Konkurrenz

Es gibt nicht mehr so viele Christen, die wirklich an Gott glauben, und der Islam ist eine Konkurrenz für unsere Demokratie.


Wenn etwas eine Gefahr für die Demokratie ist, dann mangelnde Bildung und soziale Ungerechtigkeit, aber mit Sicherheit nicht der Islam. Denn wie bereits gesagt: Gebildete Muslime sind imstande ihren Glauben auf der Höhe der Zeit auszulegen.

Andreas
Beiträge: 3826
Registriert: So 21. Apr 2013, 19:15

Re: Libertär-Konservativ - ein aktraktives Modell?

Beitragvon Andreas » Do 20. Jul 2017, 00:04

Ska'ara hat geschrieben:Es gibt nicht mehr so viele Christen, die wirklich an Gott glauben, und der Islam ist eine Konkurrenz für unsere Demokratie.
Viele Moslems wollen doch in der Demokratie leben und sind deshalb Deutsche geworden.

Benutzeravatar
Tree of life
Beiträge: 374
Registriert: Sa 8. Okt 2016, 18:23

Re: Libertär-Konservativ - ein aktraktives Modell?

Beitragvon Tree of life » Do 20. Jul 2017, 00:13

Novalis hat geschrieben:Reden wir doch mal Klartext: viele Christen lehnen den Islam nur ab, weil es die zahlenmäßig zweitgrößte Religion ist und die größte Konkurrenz.

Und wie kommst du auf diese glorreiche Idee?

Ich sehe es eher so, dass der Wettbewerb den Christen sehr gut tun wird,...


Bild

Benutzeravatar
Pluto
Administrator
Beiträge: 43039
Registriert: Mo 15. Apr 2013, 23:56
Wohnort: Deutschland

Re: Libertär-Konservativ - ein aktraktives Modell?

Beitragvon Pluto » Do 20. Jul 2017, 10:38

Novalis hat geschrieben:Wenn etwas eine Gefahr für die Demokratie ist, dann mangelnde Bildung und soziale Ungerechtigkeit, aber mit Sicherheit nicht der Islam.
Da bin ich mir nicht so sicher.
Der Islam wird in 50 Jahren zur größten Religion werden. Wenn dann die Mehrheit die Scharia mit samt ihren drakonischen Strafen einführen will, wird das ein Leichtes sein.

Ich habe immer noch die Hoffnung, dass unsere westlich geprägte humanistische Gesellschaftsordnung die Moslems bis dahin überzeugen wird. Wenn nicht, dann ist die Welt "verloren".
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

Andreas
Beiträge: 3826
Registriert: So 21. Apr 2013, 19:15

Re: Libertär-Konservativ - ein aktraktives Modell?

Beitragvon Andreas » Do 20. Jul 2017, 11:04

Pluto hat geschrieben:Ich habe immer noch die Hoffnung, dass unsere westlich geprägte humanistische Gesellschaftsordnung die Moslems bis dahin überzeugen wird. Wenn nicht, dann ist die Welt "verloren".
Soll das etwa heißen, dass die Naturwissenschaft dem Islam zu wenig entgegen zu setzen hat? Du sagst doch immer, dass man mit Wissenschaft Zivilisationen baut. Ist doch alles nur Physik - alles andere sind doch Hirngespinste. Die Physik als einzig reale Kraft wird doch wohl noch mit Spaghettimonstern, Pumuckeln und Göttern fertig werden. Wieso zweifelst du denn auf einmal so an allem, was dir heilig ist?

Benutzeravatar
Tree of life
Beiträge: 374
Registriert: Sa 8. Okt 2016, 18:23

Re: Libertär-Konservativ - ein aktraktives Modell?

Beitragvon Tree of life » Do 20. Jul 2017, 11:10

Pluto hat geschrieben:Der Islam wird in 50 Jahren zur größten Religion werden.

Übst du dich als Prophet?

Ich versuchs auch mal:
Bis zum Jahr 2067 wird sich die Menschheit selber zugrunde gerichtet haben

Benutzeravatar
Halman
Beiträge: 4044
Registriert: Di 25. Feb 2014, 20:51

Re: Libertär-Konservativ - ein aktraktives Modell?

Beitragvon Halman » Do 20. Jul 2017, 11:17

Andreas hat geschrieben:
Ska'ara hat geschrieben:Es gibt nicht mehr so viele Christen, die wirklich an Gott glauben, und der Islam ist eine Konkurrenz für unsere Demokratie.
Viele Moslems wollen doch in der Demokratie leben und sind deshalb Deutsche geworden.

Viele Türken mit deutscher Staatsangehörigkeit fühlen sich als Türken und nicht als Deutsche. Sie wählen hier rot-grün und wählen zu zwei Drittel Erdogan.

Nicht alle wollen die Demokratie, dass sieht man an den islamischen Parallelgesellschaften und die Scharia in Deutschland. Informiere Dich einfach mal etwas besser. Du könntest damit anfangen, etwas aus meinen Beiträgen zu lernen. (Ach-ja, dies ist ja ausgeschlossen, warum auch immer.)
Tja, ein Proton müsste man sein: Dann würde man die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf und hätte eine nahezu unendliche Lebenszeit:-) - Silvia Arroyo Camejo

Andreas
Beiträge: 3826
Registriert: So 21. Apr 2013, 19:15

Re: Libertär-Konservativ - ein aktraktives Modell?

Beitragvon Andreas » Do 20. Jul 2017, 11:28

Halman hat geschrieben:Viele Türken mit deutscher Staatsangehörigkeit fühlen sich als Türken und nicht als Deutsche. Sie wählen hier rot-grün und wählen zu zwei Drittel Erdogan.
Das ist halt die andere Seite der Medaille.
Halman hat geschrieben:Informiere Dich einfach mal etwas besser.
Wie kommst du darauf, dass ich das nicht getan hätte?
Halman hat geschrieben:Du könntest damit anfangen, etwas aus meinen Beiträgen zu lernen.
Hab ich doch. Dein Blickwinkel ist mir aber zu einseitig um zu deinen Schlussfolgerungen zu kommen. Außerdem sind deine Lösungsansätze nicht nachvollziehbar. Du setzt auf bessere Familienpolitik. Diese käme aber besonders den deutschen Muslimen zu gute und würde deren Geburtenrate ja noch mehr in die Höhe treiben als die der Deutschen Christen. Logisch - oder? Ich kann nicht erkennen, dass dieser Lösungsvorschlag in deinem Sinne vernünftig wäre. Was soll ich denn deiner Meinung nach von diesem Lösungsvorschlag lernen?

(Ach-ja, dies ist ja ausgeschlossen, warum auch immer.)
Es ist nicht ausgeschlossen, aber einen Grund habe ich dir eben genannt, warum mir das schwerfällt.


Zurück zu „Gott & die Welt und der Säkularismus“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast