Die Gretchenfrage des Säkularismus

Säkularismus
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Rilke
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Re: Die Gretchenfrage des Säkularismus

Beitrag von Rilke » Sa 10. Feb 2018, 15:23

Kingdom hat geschrieben: Wir sollen einfach schlicht für Christus zeugen und das tun wir sicherlich nicht wenn wir peinliche Videos drehen, sondern nur wenn wir dem Messias Raum geben, das er mit seiner Persönlichkeit die Menschen erreichen kann.

Wenn Gott Freude, Friede, Humor und alles erschaffen hat, kommt diese am besten zum Ausdruck, wenn wir Ihn wirken lassen. Jesus hat den Vater wirken lassen und es zeigte sich, beim Volk hat er viel Gunst, bei den Oberen eckte er an.
Sehr schön gesagt!

Ergänzend dazu:
Matthäus 5,14-16
"Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht eine Leuchte an und stellt sie unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; dann leuchtet sie allen im Haus.So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen."
Jeder, der die Sünde tut, tut auch die Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit. - 1. Joh. 3,4
:arrow: Jews need Jesus

Novas
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Re: Die Gretchenfrage des Säkularismus

Beitrag von Novas » Sa 10. Feb 2018, 17:17

Rilke hat geschrieben:Buddhisten und Christen unterscheiden sich grundsätzlich in der Vorstellung "Wiedergeburt contra Auferstehung" und auch die Frage nach Gott wird unterschiedlich beantwortet. Also das sind meine persönlichen Punkte, die mich von einer buddhistischen Praktik abschrecken, oder anders gesagt: Warum sollte ich mit jemandem meditieren, der ganz andere Vorstellungen hat und meine verwirft?
Weil es ein Ausdruck von Liebe ist? :) Wenn Du dir die Christen genau anschaust, dann wirst Du feststellen, dass auch sie sehr viele unterschiedliche Vorstellungen haben. Schaue Dir die spirituelle Praxis genau an. Die „buddhistische Meditation“ und „christliche Kontemplation“ haben sehr viele Gemeinsamkeiten. Es gibt innerhalb der christlichen Tradition verschiedene Gebets- und Meditationsweisen, sodass wir nicht unbedingt auf den Buddhismus zurückgreifen müssen (hier kannst Du Informationen dazu finden) aber ich habe viel davon gelernt. Dabei kann man sich an diesem Satz von Paulus orientieren:
Prüft alles und das Gute behaltet. (1 Thess 5,21) die Frage „Wiedergeburt oder Auferstehung?“ ist für mich keine relevante Frage, um ehrlich zu sein, denn wir haben kein sicheres Wissen darüber. Welchen Sinn hat es über etwas zu streiten, worüber wir kein sicheres Wissen haben? Entscheidend ist, dass sie sich im Wesentlichen einig sind: das Leben ist ewig, endet nie. Der Tod ist nicht das Ende. Die Existenz geht weiter, in welcher Form auch immer. Ich muss nicht und brauche nicht zu wissen, was für eine Form das sein wird. Im Hinblick auf den interreligiösen Dialog denke ich immer an diesen Satz von Jesus:
Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen. Ich gehe, euch eine zu bereiten (Joh. 14,12)
Jedes Leben ist einzigartig, jeder geht seinen eigenen spirituellen Weg, das müssen wir honorieren, anstatt jeden in eine bestimmte Form oder Schablone zu pressen. Möglicherweise wird unsren buddhistischen Freunden ihre ganz und gar eigene Wohnung bereitet? Ich denke, dass jeder mündige und erwachsene Mensch für seine eigene Spiritualität verantwortlich ist. Wenn das manche Menschen zu einer anderen „Wohnung“ führt, dann akzeptiere ich das. Wir dürfen davon ausgehen, dass das „Haus des Vaters“ groß genug ist, um das alles zu umfassen, selbst wenn es unser menschliches Fassungsvermögen sprengt.

Stromberg
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Re: Die Gretchenfrage des Säkularismus

Beitrag von Stromberg » Mo 12. Feb 2018, 13:18

Novalis hat geschrieben:Hatten wir schon. Bist du eine Schallplatte?
Ja, die Wahrheit wiederhole ich gerne.[/quote]Also >das< darfst du dir gerne einreden. :lol:

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