Unmögliche Evolution

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Christian41285
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Unmögliche Evolution

Beitragvon Christian41285 » Sa 20. Jan 2018, 15:38

Angenommen da war auf einmal aus Zufall das erste Lebewesen..

Wovon hat es sich denn bitte ernährt?

Als Nahrung wird immer etwas lebendiges genommen..zb sind Pflanzen ja auch lebendig..

Also wie wollt ihr mir das erklären??

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Abischai
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Re: Unmögliche Evolution

Beitragvon Abischai » Sa 20. Jan 2018, 15:42

Die Kostgänger des Evolutionsgedanken müssen sowas nicht erklären.

Es ist einfach so, weiß doch jedes Kind.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]

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Christian41285
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Re: Unmögliche Evolution

Beitragvon Christian41285 » Sa 20. Jan 2018, 15:43

Abischai hat geschrieben:Die Kostgänger des Evolutionsgedanken müssen sowas nicht erklären.

Es ist einfach so, weiß doch jedes Kind.



Ich glaube nicht an die Evolution.

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Anton B.
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Re: Unmögliche Evolution

Beitragvon Anton B. » Sa 20. Jan 2018, 15:47

Christian41285 hat geschrieben:Als Nahrung wird immer etwas lebendiges genommen..zb sind Pflanzen ja auch lebendig.

Also richtig ist, dass Pflanzen Lebewesen sind. Unrichtig ist dagegen, dass Pflanzen als Lebewesen zwingend auf Lebendiges als Nahrungsmittel angewiesen sind.

Wäre es nicht schön (und den Abischai beziehe ich da gerne ein) sich vor der Absonderung von schriftlichen Beiträgen zu einem biologischem Thema sich mit der Biologie als solcher mal auseinander zu setzen? Und wenn es nur die Aufarbeitung von lange verdrängtem Schulwissen ist?
Das Problem: Es gibt auch eine Wirklichkeit, wie es historisch wirklich war.

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Abischai
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Re: Unmögliche Evolution

Beitragvon Abischai » Sa 20. Jan 2018, 16:14

Wenn man mehrere Jahrzehnte auf diesem Globulus dahinlebt, bleibt es nicht aus, sich mit gewissen Dingen zu befassen.
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Christian41285
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Re: Unmögliche Evolution

Beitragvon Christian41285 » Sa 20. Jan 2018, 16:33

Anton B. hat geschrieben:
Christian41285 hat geschrieben:Als Nahrung wird immer etwas lebendiges genommen..zb sind Pflanzen ja auch lebendig.

Also richtig ist, dass Pflanzen Lebewesen sind. Unrichtig ist dagegen, dass Pflanzen als Lebewesen zwingend auf Lebendiges als Nahrungsmittel angewiesen sind.

Wäre es nicht schön (und den Abischai beziehe ich da gerne ein) sich vor der Absonderung von schriftlichen Beiträgen zu einem biologischem Thema sich mit der Biologie als solcher mal auseinander zu setzen? Und wenn es nur die Aufarbeitung von lange verdrängtem Schulwissen ist?


Es gibt Fleisch und Pflanzenesser.

Nur Pflanzen können sich alleine von Wasser ernähren.

Das bedeutet dann aber dass Pflanzen als erstes da gewesen sein müssen aber sagen

die Anhänger der Evolutionstheorie nicht das Leben stammt aus dem Meer?

LG Christian
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Anton B.
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Re: Unmögliche Evolution

Beitragvon Anton B. » Sa 20. Jan 2018, 16:51

Christian41285 hat geschrieben:
Anton B. hat geschrieben:Nur Pflanzen können sich alleine von Wasser ernähren.

Das bedeutet dann aber dass Pflanzen als erstes da gewesen sein müssen aber sagen

die Anhänger der Evolutionstheorie nicht das Leben stammt aus dem Meer?

Vielleicht. Es gibt einige Hypothesen dazu.

Aber ich habe auch nicht behauptet, Pflanzen seien die ersten Lebewesen, oder umgekehrt formuliert, die ersten Lebewesen seien Pflanzen gewesen. Das waren sie ganz sicher nicht! Meine Antwort bezog sich mit diesem Beispiel ausschließlich auf die von Dir formulierte Feststellung.

Unabhängig von anderen Lebewesen und der Vertilgung deren organischer Masse zu leben, nennen wir übrigens "Autotrophie". Da gibt es ganz verschiedene Ausprägungen, teils primär, teils sekundär erworben.

Interessant zur Betrachtung der ersten Lebensformen sind chemo-autotrophe Bakterien. Also jedenfalls gibt es einige Szenarien, auch wenn chemo-autotrophe Bakterien nicht die ersten Lebensformen gewesen sein mögen, die zumindest Deinen Gedanken, die Existenz des ersten Lebewesens setze schon andere Lebewesen als Nahrungsquelle voraus, nicht unterstützen.
Das Problem: Es gibt auch eine Wirklichkeit, wie es historisch wirklich war.

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Pluto
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Re: Unmögliche Evolution

Beitragvon Pluto » Sa 20. Jan 2018, 17:38

Anton B. hat geschrieben:Aber ich habe auch nicht behauptet, Pflanzen seien die ersten Lebewesen, oder umgekehrt formuliert, die ersten Lebewesen seien Pflanzen gewesen. Das waren sie ganz sicher nicht! Meine Antwort bezog sich mit diesem Beispiel ausschließlich auf die von Dir formulierte Feststellung.

Unabhängig von anderen Lebewesen und der Vertilgung deren organischer Masse zu leben, nennen wir übrigens "Autotrophie". Da gibt es ganz verschiedene Ausprägungen, teils primär, teils sekundär erworben.

Interessant zur Betrachtung der ersten Lebensformen sind chemo-autotrophe Bakterien. Also jedenfalls gibt es einige Szenarien, auch wenn chemo-autotrophe Bakterien nicht die ersten Lebensformen gewesen sein mögen, die zumindest Deinen Gedanken, die Existenz des ersten Lebewesens setze schon andere Lebewesen als Nahrungsquelle voraus, nicht unterstützen.
Christian, du steigst relativ spät in der Abfolge der Entwicklung ein, also etwa 3,5 Milliarden Jahre nach der Entstehung ersten Lebens.

Der Stockfehler dabei ist, dass erste Lebewesen schon fertige Tiere oder Pflanzen gewesen sein sollen. Man hat (vor allem als Kreationist) Mühe sich etwas anderes als Pflanzen oder Tiere vorzustellen.
Doch die ersten Lebewesen waren weder das eine noch das andere. Am Anfang stand wohl eine ungeschütztes "Etwas" was sich autokatalytisch (chemisch) fortpflanzte, also in der Lage war durch Aufnahme von Chemikalien, Kopien von sich selbst herstellen zu können. Das Wesentliche an dieser Fortpflanzung war, dass die Kopien nicht exakt waren, sodass Veränderungen stattgefunden haben (müssen).
Von diesem ersten "Leben" vor rund 4 Milliarden Jahren, entwickelten sich erst nach und nach erst Bakterien die sich autotroph ernährten. Erst im Zeitalter des Ediacariums vor ca. 600 Millionen Jahren entstand dann etwas was einer Pflanze ähnelte (siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Ediacariu ... n_und_GSSP) aber sich wohl eher an tierischem orientierte.
Danach folgte das Kambrium mit seiner Vielfalt an Tieren. Erst viel später, vor rund 500-300 Millionen Jahren, entwickelten sich die Pflanzen, deren Überreste wir heute als Erdöl fördern.

Der zweite Stockfehler vieler Menschen ist, dass sie kein Gefühl für das enorme Alter der Erde und die lange Entwicklungsdauer der Evolution. Angesichts der ältesten erhaltenen Bauten, den Pyramiden die gerade mal 5000 Jahre alt sind, ist eine Zeitraum von einer Million Jahren schon unvorstellbar.
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

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Christian41285
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Re: Unmögliche Evolution

Beitragvon Christian41285 » Sa 20. Jan 2018, 17:51

Pluto hat geschrieben:
Anton B. hat geschrieben:Aber ich habe auch nicht behauptet, Pflanzen seien die ersten Lebewesen, oder umgekehrt formuliert, die ersten Lebewesen seien Pflanzen gewesen. Das waren sie ganz sicher nicht! Meine Antwort bezog sich mit diesem Beispiel ausschließlich auf die von Dir formulierte Feststellung.

Unabhängig von anderen Lebewesen und der Vertilgung deren organischer Masse zu leben, nennen wir übrigens "Autotrophie". Da gibt es ganz verschiedene Ausprägungen, teils primär, teils sekundär erworben.

Interessant zur Betrachtung der ersten Lebensformen sind chemo-autotrophe Bakterien. Also jedenfalls gibt es einige Szenarien, auch wenn chemo-autotrophe Bakterien nicht die ersten Lebensformen gewesen sein mögen, die zumindest Deinen Gedanken, die Existenz des ersten Lebewesens setze schon andere Lebewesen als Nahrungsquelle voraus, nicht unterstützen.
Christian, du steigst relativ spät in der Abfolge der Entwicklung ein, also etwa 3,5 Milliarden Jahre nach der Entstehung ersten Lebens.

Der Stockfehler dabei ist, dass erste Lebewesen schon fertige Tiere oder Pflanzen gewesen sein sollen. Man hat (vor allem als Kreationist) Mühe sich etwas anderes als Pflanzen oder Tiere vorzustellen.
Doch die ersten Lebewesen waren weder das eine noch das andere. Am Anfang stand wohl eine ungeschütztes "Etwas" was sich autokatalytisch (chemisch) fortpflanzte, also in der Lage war durch Aufnahme von Chemikalien, Kopien von sich selbst herstellen zu können. Das Wesentliche an dieser Fortpflanzung war, dass die Kopien nicht exakt waren, sodass Veränderungen stattgefunden haben (müssen).
Von diesem ersten "Leben" vor rund 4 Milliarden Jahren, entwickelten sich erst nach und nach erst Bakterien die sich autotroph ernährten. Erst im Zeitalter des Ediacariums vor ca. 600 Millionen Jahren entstand dann etwas was einer Pflanze ähnelte (siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Ediacariu ... n_und_GSSP) aber sich wohl eher an tierischem orientierte.
Danach folgte das Kambrium mit seiner Vielfalt an Tieren. Erst viel später, vor rund 500-300 Millionen Jahren, entwickelten sich die Pflanzen, deren Überreste wir heute als Erdöl fördern.

Der zweite Stockfehler vieler Menschen ist, dass sie kein Gefühl für das enorme Alter der Erde und die lange Entwicklungsdauer der Evolution. Angesichts der ältesten erhaltenen Bauten, den Pyramiden die gerade mal 5000 Jahre alt sind, ist eine Zeitraum von einer Million Jahren schon unvorstellbar.


Hi Pluto ;)

Ich wusste nicht dass es Lebensformen gibt die sich ausschließlich von Chemikalien

fortpflanzen und leben können...wenn das wirklich so ist ist die Evolution auch für mich

denkbar!

Danke Pluto..hast mir was neues beigebracht was ich noch nicht wusste.

LG Christian
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Re: Unmögliche Evolution

Beitragvon R.F. » So 21. Jan 2018, 16:44

Christian41285 hat geschrieben:- - -
Hi Pluto ;)

Ich wusste nicht dass es Lebensformen gibt die sich ausschließlich von Chemikalien

fortpflanzen und leben können...wenn das wirklich so ist ist die Evolution auch für mich

denkbar!

Danke Pluto..hast mir was neues beigebracht was ich noch nicht wusste.
- - -

Du scheinst ein Faible für Märchen zu haben. Ich kann Dir mit Grimms Märchen aushelfen. :P
Den von Pluto angesprochenen Kreationisten kann er übrigens das Wasser nicht reichen. Eine einzige Frage, die in der Argumentationskette der Evolutionisten nicht vorgesehen ist, kann ihn aus der Bahn werfen...


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