Vor- & Nachteile einer Ehe

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SamuelB
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Re: Vor- & Nachteile einer Ehe

Beitragvon SamuelB » Sa 2. Jun 2018, 06:15

Novalis hat geschrieben:Wenn Du bereits vorher an die Scheidung denkst würde ich es gleich lassen :D

Das meinte ich gestern mit den kotzenden Pferden. 8-)


Novalis hat geschrieben:Tabelle hilft wenig, höchstens nur die Periode zu berechnen...

Letzteres zählt nicht zu meinem Aufgabenkreis. :silent:


closs hat geschrieben:Allgemein. - Bist Du verheiratet und mit Kindern?

Ich bin seit etwas mehr als 7,5 Jahren mit meiner Freundin zusammen. Wir haben 2 Söhne. Und ja, wir wollten uns auch schon mal trennen. Aber es ist iwie wie mit Unkraut... :lol:

closs hat geschrieben:Oder auf falsche Weise ernst genommen werden. - Man hat heute manchmal den Eindruck, dass 2Jährige schon in einer Karriere-Planung drin sind, statt aus ihnen seelisch gesunde Menschen zu machen.

Kennst du den Begriff Helikoptereltern? :roll:
Ich mache derzeit eine Pause.

Im Notfall --> urakaabarameel@gmx.de Und wehe, es ist nicht wichtig!

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closs
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Re: Vor- & Nachteile einer Ehe

Beitragvon closs » Sa 2. Jun 2018, 07:52

SamuelB hat geschrieben:Ich bin seit etwas mehr als 7,5 Jahren mit meiner Freundin zusammen. Wir haben 2 Söhne.
Glückwunsch!

SamuelB hat geschrieben: Und ja, wir wollten uns auch schon mal trennen. Aber es ist iwie wie mit Unkraut...
Guter Ansatz - bleib dran. - Man kann das theologisch begründen, aber auch ganz nüchtern: Ebal wo Du hingehst, nimmst Du Dich mit. ;)

SamuelB hat geschrieben:Kennst du den Begriff Helikoptereltern?
O ja. - Eine besondere From der Wohlstands-Dekadenz.

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Janina
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Re: Vor- & Nachteile einer Ehe

Beitragvon Janina » Sa 2. Jun 2018, 10:28

SamuelB hat geschrieben:Unterhaltspflicht dem Ehepartner gegenüber im Scheidungsfall - fetter Minuspunkt. :thumbdown:
Entsprechend fetter Pluspunkt: Man bildet eine wirtschaftliche Solidargemeinschaft, um schwere Aufgaben wie Kinder und Alterssicherung gemeinsam zu stemmen.

Also
+ Solidargemeinschaft
- das Geben und Nehmen beinhaltet auch mal Geben

Kann man genauso sehen:
+ du kannst jeden Tag Sex haben
- du musst jeden Tag ran
Was aussieht wie Dummheit, ist vielleicht keine. Möglicherweise profitiert jemand davon, nur du bist nicht dabei.
http://www.4religion.de/viewtopic.php?p=161626#p161626
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janosch
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Re: Vor- & Nachteile einer Ehe

Beitragvon janosch » Sa 2. Jun 2018, 15:30

SamuelB hat geschrieben:
Ich bin seit etwas mehr als 7,5 Jahren mit meiner Freundin zusammen. Wir haben 2 Söhne. Und ja, wir wollten uns auch schon mal trennen. Aber es ist iwie wie mit Unkraut... :lol:


Wow..das finde ich von dir Egoistisch, überhaupt wenn man Eltern ist, oder wird. Du bevorzugst nur dich selbst.

Natürlich kannst du dein Kinder so erziehen, aber das ist auch nicht gesund! Ich will jeden fals nicht dein Sohn sein. Sorry...ich weiß nicht, wie ist „Ehelose Eltern“ (ohne obligatorische Ehe auch Urkunde) zu haben, aber ich würde keinesfalls daran Stolz, gerade wenn um mein ( Feige ) Vater gehen sollte, das zu sein Verantwortung nicht steht. :cry:

Natürlich das ist dein Privat Sache...

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Lena
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Re: Vor- & Nachteile einer Ehe

Beitragvon Lena » Sa 2. Jun 2018, 20:26

Die Ehe ist der perfekte Ort um Liebe zu üben.

SamuelB
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Re: Vor- & Nachteile einer Ehe

Beitragvon SamuelB » Sa 2. Jun 2018, 20:34

janosch hat geschrieben:Ich will jeden fals nicht dein Sohn sein.

Das würdest du nicht sagen, wenn du tatsächlich mein Sohn wärest. Glaub' mir. :lol:

Ach so: Punkt für eine Ehe: Man darf Kinder adoptieren.

janosch hat geschrieben:Sorry...ich weiß nicht, wie ist „Ehelose Eltern“ (ohne obligatorische Ehe auch Urkunde) zu haben

Dann pssschhhhht!!

janosch hat geschrieben:Natürlich das ist dein Privat Sache...

JA :!:
Und nach deinem frechen obigen Beitrag bist du für mich auch raus. :thumbdown:
Ich mache derzeit eine Pause.

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Ruth
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Re: Vor- & Nachteile einer Ehe

Beitragvon Ruth » Sa 2. Jun 2018, 21:04

Heutzutage ist das ja kein Problem mehr, ohne Trauschein zusammenzuleben und auch Kinder zu haben. Das war früher anders. Da waren uneheliche Kinder "Bastarde" ohne Rechte an irgend einer Familie und die Mütter wurden oft auch noch von ihren eigenen Familien verstoßen.

Darum fand ich vor ein paar Jahren interessant, einem Paar zu begegnen, die schon zweifache Großeltern waren und im Gespräch herauskam, dass sie gar nicht verheiratet sind. Keiner wusste das und ihnen selbst war das scheinbar nicht wichtig. Sie sagten, zuerst ging es darum, dass der Sohn kam, so dass sie zusammenzogen und zusammen blieben. Die Frage, ob sie mal heiraten würden, hatte sich nie gestellt. Und ihr Sohn hat auch geheiratet, bevor die beiden Kinder kamen.

Ich denke, für manche bedeutet ein Trauschein eine gewisse Sicherheit, dass man eben nicht so einfach auseinander geht, wenn es mal kriselt. Anderseits ist es heute auch relativ einfach, sich wieder scheiden zu lassen - das war früher auch mit mehr Schwierigkeiten verbunden. Und für die Kinder müssen beide Elternteile finanziell aufkommen - egal, ob man verheiratet ist oder nicht, oder schon eine neue Familie hat.

Ich bin selbst geschieden - nachdem ich 23 Jahre verheiratet war. Ich musste noch ein paar Rentenpunkte an meinen Exmann abgeben, obwohl meine eigene Rente nicht ohne Zuschuss ausreicht. Mit den Erfahrungen heute würde ich sogar meinen Kindern, wenn sie sich nicht sicher sind, ob sie heiraten wollen oder nur so zusammenleben, raten, nur zu heiraten, wenn sie sich ganz sicher sind, dass sie zusammen bleiben wollen. Wenn man schon am Anfang über eine eventuelle Scheidung nachdenkt, finde ich heiraten nicht ratsam. Für die Kinder ist es in beiden Fällen gleich schwierig. Wenn man dabei besonders an die Kinder denkt, dann sollte man überhaupt eine Trennung erst vollziehen, wenn sie erwachsen sind - ganz unabhängig davon, ob man verheiratet ist oder nicht. Man ist auch ohne Trauschein Eltern - mit der ganzen Verantwortung für seine Kinder. Ob man die Verantwortung wahrnimmt, hängt nicht vom Trauschein ab - meine ich.
Ich erhebe in keinem meiner Beiträge den Absolutheitsanspruch. Es ist immer meine Meinung, die ich schreibe. Ebenso lese und verstehe ich auch andere Beiträge : als Meinung des jeweiligen Schreibers.
In dem Sinne ... LG :wave:

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Re: Vor- & Nachteile einer Ehe

Beitragvon piscator » So 3. Jun 2018, 18:02

Ruth hat geschrieben:Man ist auch ohne Trauschein Eltern - mit der ganzen Verantwortung für seine Kinder. Ob man die Verantwortung wahrnimmt, hängt nicht vom Trauschein ab - meine ich.
So sehe ich das auch. Meine Partner war zweimal verheiratet, aus der ersten Ehe stammen zwei prächtige Jungs, ci wäre stolz, wen es meine leiblichen Söhne wären. Wir leben nun seit 8 Jahren zusammen, die ist inzwischen geschieden. ich bin nach wie vor verheiratet. Alles läuft nahezu reibungs- und problemlos.

Die Heiratsurkunde ist aus meiner Sicht obsolet, gegenseitige Versorgung und Absicherung ist auch so machbar. Meine Partnerin würde nicht mehr heiraten obwohl sie aus einem religiösem Umfeld stammt und die Dinge etwas anders sieht als ich.

Wir lieben uns, das alleine ist wichtig. Ich bin für ihre beiden Jungs da. Unser Umfeld hat damit keine Probleme. Sowohl meine Frau als auch meine Partnerin sind finanzielle von mir voll abgesichert, entgegen der Empfehlung meiner gutmeinenden Freunde. Aber das ist meine Entscheidung und dazu stehe ich.

BTW:
Erst gestern habe ich auf einer Hochzeit einen Bekannten getroffen, um die 50 Jahre alt, Hartz4, stinkfaul, säuft. Hat eine neuen Freundin, sie ist von ihn schwanger, ihre beiden anderen Kinder leben im Heim, das sie für die beiden nicht sorgen will oder kann, ist mir auch egal. Natürlich wird geheiratet, das Kind kommt wahrscheinlich gleich nach der Geburt ins Heim, man lebt dann zusammen von der Stütze und alle sind zufrieden. Vielleicht lässt man sich auch bald wieder scheiden, ist ja auch kein Problem, der Staat zahlt für das Kind und Hartz4 gibt's reichlich.

Ich finde das natürlich ganz ganz toll, weil das Ganze ein Beispiel dafür ist, wie der Stadt dafür sorgt, dass manche Menschen null Verantwortung tragen müssen und sich ganz ihren Launen hingeben können. Prima. Dafür zahle ich doch gerne Steuern. :thumbup: :x
Als Gott mich schuf wollte er angeben!

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Re: Vor- & Nachteile einer Ehe

Beitragvon Janina » So 3. Jun 2018, 21:25

piscator hat geschrieben:Dafür zahle ich doch gerne Steuern. :thumbup: :x
Die Alternative wäre, sie verrecken zu lassen. Aber die Kinder können ja auch nichts dafür.
Was aussieht wie Dummheit, ist vielleicht keine. Möglicherweise profitiert jemand davon, nur du bist nicht dabei.
http://www.4religion.de/viewtopic.php?p=161626#p161626
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Re: Vor- & Nachteile einer Ehe

Beitragvon Magdalena61 » Mo 4. Jun 2018, 01:42

SamuelB hat geschrieben:Ich weiß jetzt inzwischen, dass man die Unterhaltspflicht dem Ehepartner gegenüber im Scheidungsfall durch einen Ehevetrag nicht ausschließen kann. Eine solche Klausel wäre unwirksam. Das ist ein fetter Minuspunkt. :thumbdown:
Hier steht etwas anderes:
Für die Zeit nach der Scheidung können die Ehepartner Vereinbarungen zur Unterhaltspflicht treffen, insbesondere auch auf nachehelichen Unterhalt verzichten. Wird die Vereinbarung vor der Rechtskraft der Scheidung getroffen (also wenn kein Rechtsmittel mehr möglich ist), bedarf sie der notariellen Beurkundung (§ 1585c BGB). Das in § 1614 BGB enthaltene Verbot des Unterhaltsverzichts gilt für den nachehelichen Unterhalt nicht.
Quelle
Angenommen, es kommt zur Scheidung und die Kinder bleiben bei der Mutter.
Kindesunterhalt muß bezahlt werden- ein Kind kostet ja auch Geld, beispielsweise braucht der betreuende Partner eine größere und damit teurere Wohnung, die Nebenkosten für mehrere Personen sind auch höher. Wer Kinder zu versorgen hat, kann sich beruflich meist nicht so entwickeln wie derjenige, der nicht durch die Ansprüche der Kinder gebunden ist. Das Kindergeld alleine reicht nicht aus, um die Differenz auszugleichen.

Normalerweise heiratet man mit der Absicht, zusammen zu bleiben. :)
LG


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