Das Kopftuch in der Bibel

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Nova
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Re: Das Kopftuch in der Bibel

Beitrag von Nova » Fr 9. Nov 2018, 18:08

janosch hat geschrieben:
sohn.des.paradieses hat geschrieben: Gotteslästerung galt in der europäischen Geschichte lange Zeit als Straftat.
Nicht mehr...und gut so. Es ist nicht alles von Gott was danach aussieht! ;)
Würden aber sicher einige sehr gerne wieder einführen :) alleine wenn ich mir manche Forenbeiträge durchlese, die sprechen schon eine sehr deutliche Sprache ... manche Christen scheinen sich soetwas wie eine Religionspolizei zu wünschen, ähnlich machtvoll und einflussreich wie in Saudi Arabien, nur bitte unter christlicher Schirmherrschaft ... :lol:

janosch
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Re: Das Kopftuch in der Bibel

Beitrag von janosch » Fr 9. Nov 2018, 18:18

sohn.des.paradieses hat geschrieben:
janosch hat geschrieben:Das ist genau solche Schande nach dem Wort, wie ohne Kopftuch Frauen zu beten! :thumbdown:
Der Gedanke dabei ist wohl, dass das Herz sich verhüllen soll gegen alles Unheilige. Im Gebet will man mit der Dimension des Heiligen und Göttlichen in Berührung sein und das geht nur, wenn Du alles andere loslässt.
Was denkst du, kann man damit vor Gott punkten...oder wird ein mensch dadurch mehr geschätzt, wertvoller von Gott? Oder Heiliger?Ich denke nicht!

Ich würde mehr auf diese Begriff "Anstoß „ hinweisen.

Natürlich wenn ich mit mein Frau in ein Ort befinde, das ein Kleid Ordnung angeordnet, dann tut das einfach, weil ich will kein Anstoß werden. Oder werde ich solche Orte vermeiden!

Gut, ich denke das geht wider zurück zu den Jeweilige Gottesbilder, bezüglich ihre Religiöse Ideen, wer wen als GOTT verehren will!
Dazu muß Fügig oder „gehorsam" sein.

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SamuelB
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Re: Das Kopftuch in der Bibel

Beitrag von SamuelB » Fr 9. Nov 2018, 19:51

sohn.des.paradieses hat geschrieben:Du hast vermutlich nicht nur andere religiöse, sondern auch abweichende sexuelle Vorlieben, nicht wahr? :lol:
Jedenfalls bin ich nicht der mit dem Schleier-Fetisch. Ist das noch aktuell?
sohn.des.paradieses hat geschrieben:Stelle Dir vor der Staat würde dir diese Dinge verbieten.
Kann ich mir nicht vorstellen. :lol:
sohn.des.paradieses hat geschrieben:Wie willst Du sicher stellen, dass sich der Staat, wenn er freiheitliche Grundsätze aufgibt, nicht am Ende gegen Dich wendet?
Wegen Vermummungsverbot?^^ :shock:
Der Staat wendet sich btw bereits gegen mich bspw durch den Rundfunkbeitrag. Ist so. :roll:
Viele Grüße
von Sam

Nova
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Re: Das Kopftuch in der Bibel

Beitrag von Nova » Fr 9. Nov 2018, 20:09

SamuelB hat geschrieben:Wegen Vermummungsverbot?^^ :shock:
Ja, ganz genau. Die Abschaffung der Freiheit beginnt mit ein paar kleinen, scheinbar unwichtigen Verboten, die kaum jemand bemerkt. Das wird dann einfach immer weiter ausgebaut.

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Lena
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Re: Das Kopftuch in der Bibel

Beitrag von Lena » So 11. Nov 2018, 16:08

Haben in früheren Zeiten nicht fast alle Menschen, ob reich oder Arm eine Kopfbedeckung getragen? Hat die nicht erst vor weniger als 100 Jahren aufgehört in der Schweiz? Heute tragen ja wieder viele irgendwas auf dem Kopf....

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Munro
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Re: Das Kopftuch in der Bibel

Beitrag von Munro » Di 13. Nov 2018, 00:30

Kopftuchneid

Habt ihr davon auch schon gehört? 8-)
Kopftuchneid

Form des -bei uns im Westen- meist uneingestandenen, sogar beim bürgerlich konservativen und links-grünen Establishment, sogar bei Emanzen und Feministinnen vorkommenden) Neids und Respekts für das Kopftuch - steht es doch als Symbol für patriarchalische Herrschaft, Stolz, Anständigkeit, frische Familienmoral, klare Rollenzuweisungen, Sicherheit -man weiß dann endlich, wo man hingehört

Mandy: "äh, ....schönes Kopftuch, Fatima...und dein Mann sieht ja sowas von gut aus, äh...wie ein Held, wie ein persischer Usurpator!"

Fatima: ''morgen", hat er gesagt, "lässt er mich mal raus....ins Wohnzimmer, hey, du hast doch nicht etwa 'Kopftuchneid'?"


https://www.mundmische.de/bedeutung/42638-Kopftuchneid
Denn wir kämpfen nicht für Ruhm, nicht für Reichtümer oder Ehren, sondern wir kämpfen einzig für die Freiheit, die kein ehrenhafter Mann aufgibt, wenn nicht zugleich mit seinem Leben.

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Munro
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Re: Das Kopftuch in der Bibel

Beitrag von Munro » Di 13. Nov 2018, 00:32

sohn.des.paradieses hat geschrieben:
SamuelB hat geschrieben:Wegen Vermummungsverbot?^^ :shock:
Ja, ganz genau. Die Abschaffung der Freiheit beginnt mit ein paar kleinen, scheinbar unwichtigen Verboten, die kaum jemand bemerkt. Das wird dann einfach immer weiter ausgebaut.
Was ist "Abschaffung von Freiheit"? :roll:

Kopftuchpflicht, Burkapflicht, Nikabpflicht - das ist Abschaffung der Freiheit!
Denn wir kämpfen nicht für Ruhm, nicht für Reichtümer oder Ehren, sondern wir kämpfen einzig für die Freiheit, die kein ehrenhafter Mann aufgibt, wenn nicht zugleich mit seinem Leben.

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Munro
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Re: Das Kopftuch in der Bibel

Beitrag von Munro » Di 13. Nov 2018, 00:35

sohn.des.paradieses hat geschrieben:

Würden aber sicher einige sehr gerne wieder einführen :) alleine wenn ich mir manche Forenbeiträge durchlese, die sprechen schon eine sehr deutliche Sprache ... manche Christen scheinen sich soetwas wie eine Religionspolizei zu wünschen, ähnlich machtvoll und einflussreich wie in Saudi Arabien, nur bitte unter christlicher Schirmherrschaft ...
Was für eine Verkehrung der Tatsachen.

Wir haben hier KEINE Religionspolizei.

Das ist das "Privileg" der Länder mit Tschador und Nikab.

Und das sollte dir verdammt peinlich sein.
Denn wir kämpfen nicht für Ruhm, nicht für Reichtümer oder Ehren, sondern wir kämpfen einzig für die Freiheit, die kein ehrenhafter Mann aufgibt, wenn nicht zugleich mit seinem Leben.

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Re: Das Kopftuch in der Bibel

Beitrag von Martinus » Di 13. Nov 2018, 09:42

mit den Hirnhälften ist es wie mit den Socken, eine fehlt irgendwie immer ;)
JA--für das Recht auf eine eigene Meinung ;)

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Travis
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Re: Das Kopftuch in der Bibel

Beitrag von Travis » Di 13. Nov 2018, 09:55

Munro hat geschrieben:
sohn.des.paradieses hat geschrieben:
SamuelB hat geschrieben:Wegen Vermummungsverbot?^^ :shock:
Ja, ganz genau. Die Abschaffung der Freiheit beginnt mit ein paar kleinen, scheinbar unwichtigen Verboten, die kaum jemand bemerkt. Das wird dann einfach immer weiter ausgebaut.
Munro hat geschrieben:Was für eine Verkehrung der Tatsachen.
Aus seiner Sicht ist der Islam Inbegriff für Liebe, Freiheit, Frieden und Toleranz. Kulturen die dem Islam skeptisch gegenüber stehen, sind daher Inbegriff von Hass, Unfreiheit, Unterdrückung, Krieg, Rassismus und Intoleranz.
sohn.des.paradieses hat geschrieben:Würden aber sicher einige sehr gerne wieder einführen :) alleine wenn ich mir manche Forenbeiträge durchlese, die sprechen schon eine sehr deutliche Sprache ... manche Christen scheinen sich soetwas wie eine Religionspolizei zu wünschen, ähnlich machtvoll und einflussreich wie in Saudi Arabien, nur bitte unter christlicher Schirmherrschaft ... :lol:
Mir ist kein einziger Christ bekannt, welcher auch nur annähernd ähnliche Verhältnisse möchte, wie sie in den islamisch dominierten Staaten üblich sind.
-Areopag Aufseher-

1Sam 3,9b "Rede, HERR, denn dein Knecht hört."

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