Claudia Roth verhindert Schweigeminute

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sven23
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Re: Claudia Roth verhindert Schweigeminute

Beitrag von sven23 » So 24. Jun 2018, 09:57

closs hat geschrieben:
Janina hat geschrieben:Es gibt keine Wohnungsnot. Es gibt nur eine Knappheit an Wohnungen zu 6,-€/m² in Kölner oder Münchener Innenstadtlage. Bei uns im Dorf sind aktuell 3 Häuser leerstehend. Zu kaufen oder zu mieten. 30min von Bonn weg.
Interessant - hätte ich nicht gedacht. - Wie auch immer: Die armen Leute haben oft kein Auto - ergo: Ausbau der Nahverkehrsmittel. - Aber trotzdem: Dein Ansatz ist ok.
Ähm, woher kommt wohl das Gefälle zwischen Stadt und Land? :roll:
Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Gerade weil es noch genügend Leute gibt, die die Preise in den Städten bezahlen können, wird der Durchschnittverdiener in die Peripherie verdrängt. (Immobilienspekulationen mal außer Acht gelassen)
Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell

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Janina
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Re: Claudia Roth verhindert Schweigeminute

Beitrag von Janina » So 24. Jun 2018, 10:17

closs hat geschrieben:
Janina hat geschrieben:Es gibt keine Wohnungsnot. Es gibt nur eine Knappheit an Wohnungen zu 6,-€/m² in Kölner oder Münchener Innenstadtlage. Bei uns im Dorf sind aktuell 3 Häuser leerstehend. Zu kaufen oder zu mieten. 30min von Bonn weg.
Interessant - hätte ich nicht gedacht. - Wie auch immer: Die armen Leute haben oft kein Auto - ergo: Ausbau der Nahverkehrsmittel.
Hier gibt es keine Öffis. Und ein Auto ist billiger als die Ersparnis an den Wohnkosten. Und Parkplätze sind für umme dabei. Beat this!

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piscator
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Re: Claudia Roth verhindert Schweigeminute

Beitrag von piscator » So 24. Jun 2018, 16:41

Janina hat geschrieben:Hier gibt es keine Öffis. Und ein Auto ist billiger als die Ersparnis an den Wohnkosten. Und Parkplätze sind für umme dabei. Beat this!
Ich war vorgestern mit meinem Schatz in der Kreisstadt zum Straßenfest. Fahrtkosten mit der S-Bahn hin und zurück für exakt EUR 11,90. Entfernung genau 10 Kilometer. Sehr teuer, allerdings ist die übliche Verspätung gratis. Das Auto wäre zwar billiger, allerdings wollten wir ein oder zwei Biere trinken, folglich war das Auto außen vor.

Natürlich ist die öffentliche Hand nicht blöd. Wenn es darum geht, dem Bürger das Geld aus der Tasche zu ziehen, dann wird flugs eine Parkraumbewirtschaftung eingeführt und schon kostet das Auto samt Parken etwas mehr als die S-Bahn. :lol:
Als Gott mich schuf wollte er angeben!

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closs
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Re: Claudia Roth verhindert Schweigeminute

Beitrag von closs » So 24. Jun 2018, 22:37

sven23 hat geschrieben:Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Gerade weil es noch genügend Leute gibt, die die Preise in den Städten bezahlen können, wird der Durchschnittverdiener in die Peripherie verdrängt.
Diese Leute sind aber oft Investoren (die Hälfte der Topwohnlagen-Wohnungen in London stehen leer, weil sie als Spekulationsobjekt gekauft wurden), und die Ansässigen leben oft seit Jahrzehnten da und werden mit ""Komfort-Sanierungen" ihrer Mietwohnungen konfrontiert - mit anderen Worten: Die Kieze werden abgeschafft.

Vor allem: Was ist besser? 1000 Euro kalt und S-Bahn oder 500 Euro und Auto und 3 Stunden Commuting? - Die Leute sind wirklich nicht zu beneiden. - Der Staat hat irgendwann sein Tafelsilber verscherbelt - und jetzt müssen die Armen bzw. Normalverdiener weg.
Janina hat geschrieben:Hier gibt es keine Öffis. Und ein Auto ist billiger als die Ersparnis an den Wohnkosten. Und Parkplätze sind für umme dabei. Beat this!
Wir haben es genauso gemacht - aber nicht jeder kann das. - Wir haben sogar mit unseren Nachbarn eine eigene Straße - wer bei uns außer uns und dem Postboden hochkommt, ist verdächtig. 8-)

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Magdalena61
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Re: Claudia Roth verhindert Schweigeminute

Beitrag von Magdalena61 » Mo 25. Jun 2018, 01:05

Munro hat geschrieben:Man könnte fast meinen, die Regierung tut alles, was sie kann, um die "Migranten" - wie es nun beschönigend heißt - so richtig verhasst zu machen.
Besonders geschickt stellt sie sich nicht an.
Wohnraum zu schaffen ist notwendig. Aber doch nicht Einfamilienhäuser, wer soll denn das bezahlen und wie viele Leute können darin untergebracht werden?
Da dringend Sozialwohnungen gebraucht werden für finanziell schlecht gestellte Bevölkerunsschichten, wären mindestens Mehrfamilienhäuser zu bauen gewesen, 3- 4-Zimmer- Wohnungen, 25 pro Haus, über drei oder vier Stockwerke verteilt. Was für Deutsche gut genug war und ist, das sollte auch für Asylbewerber akzeptabel sein.
Damit keine Ghettos entstehen, müssten die Häuser "gemischt" belegt werden. Das fördert auch die "Integration". Die Kinder könnten miteinander spielen und voneinander lernen. Arabische Christen und Muslime sollte man räumlich trennen, damit Erstere nicht Repressalien ausgesetzt sind.

Deutschland im Alleingang.
Grundsätzlich halte ich es nach wie vor für erforderlich, vor echtem (!) Leid nicht die Augen zu verschließen. Das war 2015 der Fall, als die Völkerwanderung stattfand und die Menschen nicht wußten, wohin.

Die Zusammenarbeit der Bundesregierung mit Schleppern hätte zeitnah durch ein Einwanderungsgesetz beendet werden müssen
inklusive der Schaffung einer Möglichkeit, von außerhalb, also etwa von der Türkei aus, Asyl in Deutschland zu beantragen und nach dem Erhalt eines positiven Bescheids legal einzureisen. Dann wären die Schlepper arbeitslos geworden und es wären nicht so viele Flüchtlinge im Meer ertrunken.

Was jetzt im Gespräch ist, nämlich die Einrichtung von Asylzentren außerhalb Europas kommt drei Jahre zu spät.
Und die Gutmenschen vom Dienst blööööken in einem fort: "Deutsche seeeeehr pööööööööse - Migranten seeeeeehr guuuuuuuut ..... "
Die haben doch alle einen Schatten. Würde der Schwabe sagen.
Es ist ja schön, wenn sie dem Fremden helfen.
Aber wenn sie die alte deutsche Omi, die nicht mehr zur Tafel geht, weil sie Angst hat vor bestimmten anderen Tafelgästen, langsam verhungern lassen, und wenn sie an den landeseigenen Obdachlosen vorbeigehen, weil sie ja mit der Flüchtlingsarbeit voll ausgelastet sind, werden sie schuldig durch Unterlassen.
LG

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Re: Claudia Roth verhindert Schweigeminute

Beitrag von Magdalena61 » Mo 25. Jun 2018, 01:22

SamuelB hat geschrieben:
Magdalena61 hat geschrieben:Wenn du jetzt eine Wohnung suchen müsstest, nichts als Absagen kassierst und, weil du deine bisherige Wohnung innerhalb kurzer Zeit räumen musst, so langsam verzweifeln würdest, dann könntest du die Realität der Lage, wie sie sich für viele Deutsche darstellt, eher checken.
:lol: :lol: :lol:
Genau das regt mich u.a. so krass auf! Ich war nämlich in der Situation, dass ich für unsere Familie eine Wohnung suchen musste. Wir lebten zu Dritt in einer 2-Zimmer-Wohnung. Als der Lütte noch klein war, war das ja nicht schlimm. Säuglinge liegen nur iwo rum und sehen süß aus...^^ :silent: Aber irgendwann wussten wir nicht mehr wohin mit unserem Krempel. ZWEI JAHRE habe ich erfolglos gesucht! Trotz unbefristetem Arbeitsvertrag, Schufa alles wunderbar usw.. Mit einem Kind waren wir bei vielen Vermietern sowieso schon raus. Die Wohnungsnot ist hier bei uns seit Jahren ein Problem. Bald war unser zweites Kind unterwegs, so dass der Druck auf mich größer wurde und die Frustration sowieso.
Die Art und Weise wie wir dann zur neuen Wohnung gekommen sind, ist eine andere Geschichte. Ich habe ein bisschen aufwendigeres Hokuspokus veranstaltet, sonst säßen wir wohl jetzt zu Viert in der 2-Zimmer-Bude!
Danke für die Bestätigung.

Keine Ahnung, wer da meint, es "könne ja nicht so schwer sein, eine Wohnung zu finden".

Wie schwierig das ist, davon kann auch ich mehrere Lieder singen. Und ich sage es einmal, wie es ist: Wenn einer meiner Söhne nicht das Haus gekauft hätte, in welchem seine Geschwister und ich jetzt wohnen, dann wüsste ich nicht, ob wir überhaupt noch ein Dach über dem Kopf hätten. Zuerst hatte ich lange nach Mietobjekten gesucht gehabt, relativ weiträumig. Abgesehen von den Mieten, die viel zu hoch waren für unser Budget zählten wir bei keinem der kontaktierten Makler oder Vermieter zum engeren Kreis der in Frage kommenden Bewerber.
Schulden habe ich nicht, die Schufa- Auskunft ist sehr gut, Referenzen über mich als langjährige Mieterin hätte ich auch gehabt und Hartz IV beziehen wir auch nicht. Aber ich habe halt kein Einkommen aus Erwerbstätigkeit, dafür fünf Kinder, die noch zu Hause wohnen... allein erziehend...

Und heute, drei Jahre später, ist die Situation noch viel mieser als 2015. Die Immobilienpreise haben ordentlich angezogen, die Mieten auch.

Die Hilfsorganisationen schlagen schon lange Alarm. Selbst FAMILIEN mit Kindern werden wohnungslos und können nicht mehr untergebracht werden, weil alle Kapazitäten erschöpft sind. Es mag sein, dass in Hintertupfingen etwas leer steht, das ist hier auch so. Aber in der Regel gibt es einen Grund für den Leerstand. Baufällig, zu teuer, veraltete Nachtspeicheröfen, der Eigentüber möchte nicht vermieten oder verkaufen... oder irgendetwas anderes.
Einer Kollegin und ihrem Mann ging es ähnlich. Die suchten sogar 3 Jahre und hatten zu dem Zeitpunkt gar keine Kinder. Und nun kommen Massen an Fremden her und plötzlich werden Wohnungen gebaut! DAS ist der Dank unserer Politiker dafür, dass ich zur Arbeit gehe, dafür, dass ich zwei Kinder großziehe und finanziere (ich muss es jetzt mal so formulieren).
Bingo. Und du bist nicht der Einzige.

Wie gesagt: Lasst die jungen Männer arbeiten, anstatt dass sie in den Unterkünften herumhocken, Däumchen drehen und Müßiggang bis zur Belästigung, der Messerstecherei oder der Vergewaltigung deutscher Frauen betreiben. Es integriert auch besser, wenn man gemeinsam mit Deutschen anpacken muss.
:x
LG

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Re: Claudia Roth verhindert Schweigeminute

Beitrag von Munro » Mo 25. Jun 2018, 09:24

In Deutschland leben europaweit die meisten Flüchtlinge
1,41 Millionen Asylbewerber und Schutzberechtigte hielten sich Ende vergangenen Jahres in Deutschland auf - das berichtet das UNHCR laut einem Medienbericht. Allein in NRW waren es mehr als in ganz Italien.
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 14734.html

Das ist doch mal interessant!

Und dennoch werden politische Bessermenschen nicht müde, Deutschland in einem fort zu beschimpfen, weil es gar so böse und fremdenfeindlich sei.

Und wann immer ein "Flüchtling" bzw. ein Schutzsuchender bzw. Versorgungssuchender mal wieder geruht hat, hier ein Mädchen zu erstechen oder sonstwie zu ermorden, machen die Bessermenschen fröhliche Demonstrationen mit bunten Fähnchen und bunten Regenschirmen und der naiven Parole: "Deutschland muss bunter werden!"

Ist das nicht langsam ein wenig ZU BUNT?
Denn wir kämpfen nicht für Ruhm, nicht für Reichtümer oder Ehren, sondern wir kämpfen einzig für die Freiheit, die kein ehrenhafter Mann aufgibt, wenn nicht zugleich mit seinem Leben.

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Re: Claudia Roth verhindert Schweigeminute

Beitrag von Munro » Mo 25. Jun 2018, 09:59

@ der Slogan der Gutmenschen: "Deutschland muss bunter werden!"

Frage an die Gutmenschen und Noch-Besser-Menschen:
Wie bunt genau muss Deutschland denn noch werden, damit ihr zufrieden seid?
Denn wir kämpfen nicht für Ruhm, nicht für Reichtümer oder Ehren, sondern wir kämpfen einzig für die Freiheit, die kein ehrenhafter Mann aufgibt, wenn nicht zugleich mit seinem Leben.

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Re: Claudia Roth verhindert Schweigeminute

Beitrag von Janina » Mo 25. Jun 2018, 10:02

piscator hat geschrieben:Wenn es darum geht, dem Bürger das Geld aus der Tasche zu ziehen, dann wird flugs eine Parkraumbewirtschaftung eingeführt und schon kostet das Auto samt Parken etwas mehr als die S-Bahn. :lol:
Darum gibt es ja Amazon und den Großhandel im Gewerbegebiet.

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Re: Claudia Roth verhindert Schweigeminute

Beitrag von Janina » Mo 25. Jun 2018, 10:06

Magdalena61 hat geschrieben:Damit keine Ghettos entstehen, müssten die Häuser "gemischt" belegt werden.
Arabische Christen und Muslime sollte man räumlich trennen, damit Erstere nicht Repressalien ausgesetzt sind.
Wie willst du diese beiden Sätze vereinbaren?

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