Thailand: Rettung der Kinder aus der Höhle

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Munro
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Re: Thailand: Rettung der Kinder aus der Höhle

Beitragvon Munro » Mi 11. Jul 2018, 09:25

Magdalena61 hat geschrieben:Der Artikel von Frau Stokowski ist erbärmlich. Voller böswilliger Unterstellungen. Man darf sich nicht freuen, nein. Wer sich über die Rettung der asiatischen Jungs freut, ist ein böser Mensch mit einer von Frau Stokowsky vermuteten Doppelmoral. Journalisten, die von Kritikgeistern kontrolliert werden, kriegen noch Geld dafür, dass sie so einen Stuß in die Welt setzen und ihre Leser auf eine höchst primitive und durchsichtige Weise manipulieren.


Ja, von manchen Gutmenschen waren Klagen zu hören, dass die Medien nur so viel über die Kinder in Thailand berichteten, um von den armen Mittelmeerflüchtlingen abzulenken.

Ich sehe das nicht so.

Das Schicksal der Kinder hat die Menschen berührt, und darum haben die Medien darüber berichtet.

Die Medien haben dieses Interesse nicht künstlich herbeigezwungen.

Dieses Interesse und dieses Mitgefühl war von alleine da, und es war und ist weiterhin natürlich und menschlich.
The Munros are the mountains in Scotland over 3000 feet high.

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Munro
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Re: Thailand: Rettung der Kinder aus der Höhle

Beitragvon Munro » Mi 11. Jul 2018, 09:57

Worte des Dankes:

Der Einsatzleiter Narongsak Osottanakorn bedankte sich bei den Menschen in Thailand und der ganzen Welt für ihre guten Wünsche und die Unterstützung. "Diese Mission war erfolgreich, weil wir Kraft hatten. Die Kraft der Liebe. Jeder hat sie den 13 geschickt."


http://www.spiegel.de/panorama/hoehlenr ... 17783.html

Diesen Worten schließe ich mich gerne an!
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piscator
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Re: Thailand: Rettung der Kinder aus der Höhle

Beitragvon piscator » Mi 11. Jul 2018, 10:15

Magdalena61 hat geschrieben:Der Artikel von Frau Stokowski ist erbärmlich. Voller böswilliger Unterstellungen. Man darf sich nicht freuen, nein. Wer sich über die Rettung der asiatischen Jungs freut, ist ein böser Mensch mit einer von Frau Stokowsky vermuteten Doppelmoral. Journalisten, die von Kritikgeistern kontrolliert werden, kriegen noch Geld dafür, dass sie so einen Stuß in die Welt setzen und ihre Leser auf eine höchst primitive und durchsichtige Weise manipulieren.LG

Man muss Frau Stokowski verstehen. Die links-grüne Empörungsindustrie hat - weil sie sich als die Guten versteht - gerne die Oberhoheit über das Leid dieser Welt. Das hat in dem genannten Fall nicht funktioniert, da Thailand zum einem weit weg ist und zum anderen die Betroffenen (Mitglieder eines Fußballvereins) nicht dem links-grünen Opferschema entsprechen.

Wahrscheinlich wäre es der Dame lieber gewesen, wenn das Ganze in einer Höhle auf der Schwäbischen Alb passiert wäre und die Kinder aus muslimischen Einwanderfamilien stammen würden.

Und als Retter natürlich kein phöses Militär oder schnöde Höhentaucher, sondern ein zufällig vorbeigekommener schwuler, sich vegan ernährender Radfahrverein, der sich heldenhaft in die Fluten gestürzt hätte und die Kinder unter frenetischen Beifall der herbeieilenden Werkstätigen aus den nahe gelegenen kapitalistisch geprägten Produktionsstätten an Tageslicht getragen hätte. Oder so ähnlich. :lol:
Als Gott mich schuf wollte er angeben!

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Re: Thailand: Rettung der Kinder aus der Höhle

Beitragvon SamuelB » Mi 11. Jul 2018, 10:45

piscator hat geschrieben:Wahrscheinlich wäre es der Dame lieber gewesen, wenn das Ganze in einer Höhle auf der Schwäbischen Alb passiert wäre und die Kinder aus muslimischen Einwanderfamilien stammen würden.

Und als Retter natürlich kein phöses Militär oder schnöde Höhentaucher, sondern ein zufällig vorbeigekommener schwuler, sich vegan ernährender Radfahrverein, der sich heldenhaft in die Fluten gestürzt hätte und die Kinder unter frenetischen Beifall der herbeieilenden Werkstätigen aus den nahe gelegenen kapitalistisch geprägten Produktionsstätten an Tageslicht getragen hätte. Oder so ähnlich. :lol:

:lol: :lol: :lol: :lol:
Ich mache derzeit eine Pause.

Im Notfall --> urakaabarameel@gmx.de Und wehe, es ist nicht wichtig!

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Munro
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Re: Thailand: Rettung der Kinder aus der Höhle

Beitragvon Munro » Mi 11. Jul 2018, 11:15

SamuelB hat geschrieben:
piscator hat geschrieben:Wahrscheinlich wäre es der Dame lieber gewesen, wenn das Ganze in einer Höhle auf der Schwäbischen Alb passiert wäre und die Kinder aus muslimischen Einwanderfamilien stammen würden.

Und als Retter natürlich kein phöses Militär oder schnöde Höhentaucher, sondern ein zufällig vorbeigekommener schwuler, sich vegan ernährender Radfahrverein, der sich heldenhaft in die Fluten gestürzt hätte und die Kinder unter frenetischen Beifall der herbeieilenden Werkstätigen aus den nahe gelegenen kapitalistisch geprägten Produktionsstätten an Tageslicht getragen hätte. Oder so ähnlich. :lol:

:lol: :lol: :lol: :lol:


Gut auf den Punkt gebracht! :D :D :D :thumbup: :clap:
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Munro
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Re: Thailand: Rettung der Kinder aus der Höhle

Beitragvon Munro » Mi 11. Jul 2018, 11:16

Diese Rettungsaktion gab den Menschen weltweit ein Wir-Gefühl!
Das ist ja eher selten.
Und dieses Gefühl war gut so und muss nicht schlecht-geredet werden.
Es war ein Gewinn für die Menschheit und die Menschlichkeit.
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Re: Thailand: Rettung der Kinder aus der Höhle

Beitragvon Josi » Mi 11. Jul 2018, 11:36

Munro hat geschrieben:Diese Rettungsaktion [...] war ein Gewinn für die Menschheit und die Menschlichkeit.

Oder anders gesagt, war zumindest diese Rettungsaktion nicht teuer genug, um die in Lebensgefahr geratenen Kinder sterben zu lassen.
Wer propagiert, es sei nicht schlimm wenn Menschen - einschließlich Kinder - getötet werden, da sie bei Gott weiter leben würden, gehört selbst auf der Stelle mit der Begründung getötet: "DIES SEI AUCH DIR GEGÖNNT!!!"

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Janina
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Re: Thailand: Rettung der Kinder aus der Höhle

Beitragvon Janina » Mi 11. Jul 2018, 12:17

Josi hat geschrieben:
Munro hat geschrieben:Diese Rettungsaktion [...] war ein Gewinn für die Menschheit und die Menschlichkeit.
Oder anders gesagt, war zumindest diese Rettungsaktion nicht teuer genug, um die in Lebensgefahr geratenen Kinder sterben zu lassen.
Es geht nicht um teuer. Menschen im Mittelmeer zu rette, wäre auch nicht teuer. Man müsste es nur tun.
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/un ... 16869.html
Hier geht gerade die Grundlage unserer Kultur den Bach runter. Aber da hat's eben keine Angehörigen, die sich beschweren.
Was aussieht wie Dummheit, ist vielleicht keine. Möglicherweise profitiert jemand davon, nur du bist nicht dabei.
http://www.4religion.de/viewtopic.php?p=161626#p161626
http://www.4religion.de/viewtopic.php?p=242349#p242349

Ruth
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Re: Thailand: Rettung der Kinder aus der Höhle

Beitragvon Ruth » Mi 11. Jul 2018, 13:17

Munro hat geschrieben:Diese Rettungsaktion gab den Menschen weltweit ein Wir-Gefühl!
Das ist ja eher selten.
Und dieses Gefühl war gut so und muss nicht schlecht-geredet werden.
Es war ein Gewinn für die Menschheit und die Menschlichkeit.


Es ist auch näher dran, an dem Leben, das wir selbst führen, als das der Geflüchteten.

Man konnte Angehörige wahrnehmen, die beten, bangen und Kinder, die eigentlich zu einer fröhlichen Aktion losgezogen waren - dann aber in die Krise kamen. Das sind Situationen, die kann man nachvollziehen, mit ihnen leiden - und sich letztendlich freuen.

Die Menschen, die im Mittelmeer ertrinken, die sind nicht wirklich greifbar. Man hört Dinge, die (angeblich) von denen ausgehen, weil sie unser Land "überschwemmen". Man hat das Gefühl, von einer Invasion überrollt zu werden, und sieht Gefahr für sich selbst. Zumindest, wenn man all den Geschichten und Prophetien glaubt, die um diese Menschen kursieren.

Da ist man schon lieber aus der Ferne beteiligt an einem Drama, als ein solches in seiner eigenen Umgebung zu erleben und möglicherweise sogar damit hinein gezogen zu werden.
Ich erhebe in keinem meiner Beiträge den Absolutheitsanspruch. Es ist immer meine Meinung, die ich schreibe. Ebenso lese und verstehe ich auch andere Beiträge : als Meinung des jeweiligen Schreibers.
In dem Sinne ... LG :wave:

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closs
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Re: Thailand: Rettung der Kinder aus der Höhle

Beitragvon closs » Mi 11. Jul 2018, 13:22

Janina hat geschrieben:Hier geht gerade die Grundlage unserer Kultur den Bach runter. Aber da hat's eben keine Angehörigen, die sich beschweren.
So ist es. - Das ist der Unterschied von "ins Töpfchen" und "ins Kröpfchen".


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