Kongresswahlen in den USA

Politik und Weltgeschehen
Benutzeravatar
Munro
Beiträge: 3613
Registriert: Do 11. Jan 2018, 15:36

Kongresswahlen in den USA

Beitrag von Munro » Mi 12. Sep 2018, 22:53

In diesem November gibt es nun wieder Kongresswahlen.
Es könnte spannend werden.
Denn wir kämpfen nicht für Ruhm, nicht für Reichtümer oder Ehren, sondern wir kämpfen einzig für die Freiheit, die kein ehrenhafter Mann aufgibt, wenn nicht zugleich mit seinem Leben.

Benutzeravatar
Munro
Beiträge: 3613
Registriert: Do 11. Jan 2018, 15:36

Re: Kongresswahlen in den USA

Beitrag von Munro » Mi 12. Sep 2018, 22:59

Was bei Amerikas Zwischenwahlen auf dem Spiel steht
Die Amerikaner wählen im November das Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats neu. Das Ergebnis wird entscheidend dafür sein, wie viele seiner Vorhaben Präsident Donald Trump noch durchsetzen kann.
Quelle: https://www.nzz.ch/international/amerik ... ld.1350426

Der Wahlkampf hat begonnen ....

Wir werden sehen.
Denn wir kämpfen nicht für Ruhm, nicht für Reichtümer oder Ehren, sondern wir kämpfen einzig für die Freiheit, die kein ehrenhafter Mann aufgibt, wenn nicht zugleich mit seinem Leben.

Benutzeravatar
Pluto
Administrator
Beiträge: 43448
Registriert: Mo 15. Apr 2013, 23:56
Wohnort: Deutschland

Re: Kongresswahlen in den USA

Beitrag von Pluto » Do 13. Sep 2018, 09:02

Durchaus möglich, dass es einen Ruck nach links gibt und die Demokraten die Mehrheit im Congress zurück erobern.
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

Benutzeravatar
closs
Beiträge: 35101
Registriert: Fr 19. Apr 2013, 20:39

Re: Kongresswahlen in den USA

Beitrag von closs » Do 13. Sep 2018, 09:18

Pluto hat geschrieben:Durchaus möglich, dass es einen Ruck nach links gibt und die Demokraten die Mehrheit im Congress zurück erobern.
Hast Du sowas wie ein allgemeines Stimmungsbild der USA parat? - Ist Trump der Anfang einer Nationalisierung oder ein Virus, der Gegenkräfte mobilisiert?

Benutzeravatar
Travis
Beiträge: 2209
Registriert: Di 10. Okt 2017, 06:59

Re: Kongresswahlen in den USA

Beitrag von Travis » Do 13. Sep 2018, 09:46

Meiner Wahrnehmung nach fehlt den Demokraten eine Alternative zum aktuellen POTUS. Jemand, um den man sich schaaren könnte, um in ruhigere Fahrwasser zu kommen. Ein solcher Kandidat würde auch bei den Kongresswahlen helfen. Nun muss man sich auf die Gouverneure der einzelnen Staaten stützen, wovon einige sich in diversen politischen Fragen auf Gegenkurs zu Washington befinden.
-Areopag Aufseher-

1Sam 3,9b "Rede, HERR, denn dein Knecht hört."

Benutzeravatar
Pluto
Administrator
Beiträge: 43448
Registriert: Mo 15. Apr 2013, 23:56
Wohnort: Deutschland

Re: Kongresswahlen in den USA

Beitrag von Pluto » Do 13. Sep 2018, 09:50

closs hat geschrieben:
Pluto hat geschrieben:Durchaus möglich, dass es einen Ruck nach links gibt und die Demokraten die Mehrheit im Congress zurück erobern.
Hast Du sowas wie ein allgemeines Stimmungsbild der USA parat?
Nein.
closs hat geschrieben: - Ist Trump der Anfang einer Nationalisierung oder ein Virus, der Gegenkräfte mobilisiert?
Ich denke, Letzteres, aber wissen tue ich es auch nicht.
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

Benutzeravatar
Pluto
Administrator
Beiträge: 43448
Registriert: Mo 15. Apr 2013, 23:56
Wohnort: Deutschland

Re: Kongresswahlen in den USA

Beitrag von Pluto » Do 13. Sep 2018, 09:53

Travis hat geschrieben:Meiner Wahrnehmung nach fehlt den Demokraten eine Alternative zum aktuellen POTUS. Jemand, um den man sich schaaren könnte, um in ruhigere Fahrwasser zu kommen.
Stimmt. Es fehlt ihnen ein Anführer, wie es Obama war.
Travis hat geschrieben:Nun muss man sich auf die Gouverneure der einzelnen Staaten stützen, wovon einige sich in diversen politischen Fragen auf Gegenkurs zu Washington befinden.
Ja. Sie tun ihr Bestes, aber ob das reicht bezweifle ich.
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

Benutzeravatar
Travis
Beiträge: 2209
Registriert: Di 10. Okt 2017, 06:59

Re: Kongresswahlen in den USA

Beitrag von Travis » Do 13. Sep 2018, 09:57

Was nicht reicht ist, sich auf Mueller zu verlassen. Der tut zwar sein Bestes und ist noch längst nicht am Ende seiner Ermittlungen angelangt, aber ein Amtsenthebungsverfahren gehört in einer Demokratie doch eher zu den schwachen Mitteln, um einen Politk(er)wechsel zu erreichen. Aus meiner Perspektive ist ein Impeachment aber genau das, woran sich die Demokraten derzeit klammern.
-Areopag Aufseher-

1Sam 3,9b "Rede, HERR, denn dein Knecht hört."

Benutzeravatar
Munro
Beiträge: 3613
Registriert: Do 11. Jan 2018, 15:36

Re: Kongresswahlen in den USA

Beitrag von Munro » Sa 15. Sep 2018, 15:29

Vor den Zwischenwahlen : Die Stimmung in Amerika kippt gegen Trump
Steht Donald Trump stärker unter Druck als bisher angenommen? Eine aktuelle Umfrage zeigt: Der Einfluss der Republikaner könnte im Kongress deutlich schwinden. Auch die Frage nach einem Amtsenthebungsverfahren steht im Raum.
http://www.faz.net/aktuell/politik/trum ... 71034.html

Let us hope so!
Denn wir kämpfen nicht für Ruhm, nicht für Reichtümer oder Ehren, sondern wir kämpfen einzig für die Freiheit, die kein ehrenhafter Mann aufgibt, wenn nicht zugleich mit seinem Leben.

CoolLesterSmooth
Beiträge: 364
Registriert: Do 21. Apr 2016, 17:03

Re: Kongresswahlen in den USA

Beitrag von CoolLesterSmooth » So 16. Sep 2018, 16:38

Travis hat geschrieben:Was nicht reicht ist, sich auf Mueller zu verlassen. Der tut zwar sein Bestes und ist noch längst nicht am Ende seiner Ermittlungen angelangt, aber ein Amtsenthebungsverfahren gehört in einer Demokratie doch eher zu den schwachen Mitteln, um einen Politk(er)wechsel zu erreichen. Aus meiner Perspektive ist ein Impeachment aber genau das, woran sich die Demokraten derzeit klammern.
Ich wünsche mir wirklich, dass die Demokraten den Kongress, v.a. den Senat, zurückerobern, aber das leere Gerede über Impeachment muss aufhören. Seit der Wahl 2016 brüllen ständig irgendwelche Abgeordneten der Demokraten aus der letzten Reihe, teils ohne politischen Rückenwind nach Impeachment und außer Desensibilisierung für das Thema erreicht man damit überhaupt gar nichts. Wenn es tatsächlich zu einer Amtsenthebung kommt, dann muss sie sitzen und der Fall muss eigentlich so wasserdicht sein, dass Pence direkt mit entfernt wird, denn ich sehe in Pence eine deutlich größere Gefahr als es Trump jemals sein könnte.

Ich bin mir auch sicher, dass es Tote geben wird, wenn es zu einer erfolgreichen Amtsenthebung kommt. Ich rede nicht von dem Bürgerkrieg, den sich manche Spinner wünschen, ich rede noch nicht einmal zwangsläufig von vielen Toten, aber es ist erschreckend was für radikale und gestörrte Elemente es in Trumps Basis gibt. Wenn hier jetzt die bekannten Hassprediger ansetzen und eine Amtsenthebung als Coup des Deep States verkaufen, dann wirst du den ein oder anderen psychisch Kranken finden, der sich einreden lässt, dass jetzt die Zeit gekommen ist, sich zu erheben und sein geliebtes Amerika zur Not eben auch gewaltsam gegen innere Feinde zu verteidigen (u.a. deswegen existiert ja das Second Amendment) Ich hoffe, dass ich mich irre, aber ich glaube einfach nicht daran, dass es kein einziges politisch motiviertes Attentat (oder Amoklauf) geben wird.

Naja, wissen werden wir es, falls es zur Amtsenthebung kommt.
Zunächst einmal ist wichtig, dass die Demokraten es irgendwie schaffen, Kavanaugh entweder direkt zu versenken oder zumindest seine Bestätigung bis zu den Wahlen aufzuschieben und dann durch eine Mehrheit im Senat die Karten für diese, sowie alle weiteren wichtigen Personalentscheidungen neu zu verteilen. Leider sind die Republikaner nicht so dumm, wie man es ihnen vorwirft, die wissen schon ganz genau, was auf dem Spiel steht.

Antworten