Nine-Eleven: 11. September 2001

Politik und Weltgeschehen
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Magdalena61
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Nine-Eleven: 11. September 2001

Beitragvon Magdalena61 » Mi 11. Sep 2013, 11:14







Meine Tränen sind meine Speise bei Tag und bei Nacht, weil man täglich zu mir sagt: Wo ist [nun] dein Gott?
Wie Zermalmung meiner Gebeine ist der Hohn meiner Bedränger, weil sie täglich zu mir sagen: Wo ist [nun] dein Gott?

Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken, daß er meine Rettung und mein Gott ist!
Ps. 42, 4; 11-12

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Re: Nine-Eleven: 11. September 2001

Beitragvon Magdalena61 » Mi 11. Sep 2013, 11:34

Multireligiöses Gebet mit Kirchenpräsident Jung am Flughafen

Juden, Muslime und Christen im Dialog -
Es gibt Juden, Christen und Muslime, die nach den Anschlägen am 11. September 2001 bewusst das Gespräch miteinander gesucht haben und es bis heute pflegen. Ein Beispiel dafür ist das multireligiöse Friedensgebet am 11. September 2011 im Flughafen Frankfurt. Gemeinsam werden muslimische, jüdische und christliche Geistliche nacheinander in der Kapelle, der Synagoge und der Moschee für den Frieden beten.
...
Die Teilnehmenden am Friedensgebet
Weiter Teilnehmende sind Dr. Johannes zu Eltz, Stadtdekan der katholischen Kirche von Frankfurt, Menachem Halevi Klein, Rabbiner der jüdischen Gemeinde Frankfurt, Dr. Jacob Gutmark, Vorstandsmitglied des Landesverbandes Jüdischer Gemeinden in Hessen und Selçuk Dogruer, Beauftragter für Interreligiöse und Interkulturelle Zusammenarbeit der Koordinierungstelle des DITIB Landesverbandes Hessen.

Erklärung des Abrahamischen Forums
Auch das Abrahamische Forum in Deutschland, in dem Angehörige des Christentums, des Judentums und des Islams vertreten sind, setzt auf interkulturellen Dialog. Gemeinsam haben die Mitglieder eine Erklärung zum 11. September verfasst:

Menschenverachtende Gewalt hat am 11. September 2001 die Welt aufgerüttelt. Juden, Christen, Muslime wie auch Menschen anderer oder ohne Religion verabscheuen diese Verbrechen. Solche Gewalttaten sind durch nichts zu rechtfertigen. Sie lassen sich mit den Grundwerten unserer Religionen nicht vereinbaren.
Quelle

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Re: Nine-Eleven: 11. September 2001

Beitragvon piscator » Mi 11. Sep 2013, 11:53

Bin mal gespannt, wann der erste Verschwörungsspinner hier auftaucht. :?:
Als Gott mich schuf wollte er angeben!

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Magdalena61
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Re: Nine-Eleven: 11. September 2001

Beitragvon Magdalena61 » Mi 11. Sep 2013, 12:49

Egal, wer's war... da starben Tausende von Menschen einen fürchterlichen Tod. Sie standen morgens auf und gingen zur Arbeit. Dann brach das Chaos aus.
Für die Überlebenden und für die Hinterbliebenen der Todesopfer wird die Welt nie wieder so sein, wie sie vor dem 11. September 2001 gewesen war.

Das war keine Naturkatastrophe, sondern ein unbeschreiblicher, von Menschenhand inszenierter Wahnsinn.

Vielleicht.... könntest du das "-spinner" durch ein freundlicheres Wort ersetzen?
Weil... wenn man jemandem etwas erklären will, dann ist es besser, ihm als Person Respekt zu erweisen.
Ich sehe die Mehrheit der Verschwörungsfans als Opfer einer falschen und verleumderischen Propaganda.
LG

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Re: Nine-Eleven: 11. September 2001

Beitragvon Janina » Mi 11. Sep 2013, 14:51

Magdalena61 hat geschrieben:Ich sehe die Mehrheit der Verschwörungsfans als Opfer einer falschen und verleumderischen Propaganda.
Das glaube ich nicht, denn alle Informationen, die mit der Verschwörungstheorie nicht vereinbar sind, sind im Netz frei zugänglich. Das ist genauso wie beim Kreationismus, sie WOLLEN Quatsch glauben und lesen die Überprüfung nicht.

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piscator
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Re: Nine-Eleven: 11. September 2001

Beitragvon piscator » Mi 11. Sep 2013, 14:59

Magdalena61 hat geschrieben:Egal, wer's war... da starben Tausende von Menschen einen fürchterlichen Tod. Sie standen morgens auf und gingen zur Arbeit. Dann brach das Chaos aus.
Für die Überlebenden und für die Hinterbliebenen der Todesopfer wird die Welt nie wieder so sein, wie sie vor dem 11. September 2001 gewesen war.

Das Fatale an 911 war, dass es vor allen Augen geschah. Ich habe das damals live nicht mit bekommen, da ich eine große Bilanz bis zum nächsten Morgen fertig stellen musste. Erst spät am Abend konnte ich das Ganze am TV verfolgen. Natürlich lief das Radio im Hintergrund und ich habe damit gerechnet, dass wir bei weiteren Anschlägen sehr schnell im Krieg sein werden.
Heute sehe ich das anders, es kamen knapp 3.000 Menschen dabei um, bei Anschlägen in Indonesien oder im Irak sterben jeden Monat mehr Menschen ohne dass dies hier jemand berührt. :shock:
Vielleicht.... könntest du das "-spinner" durch ein freundlicheres Wort ersetzen?

Warum sollte ich diese Leute entschuldigen oder verharmlosen? Diese Spinner verhöhnen die Opfer dieser und ähnlicher Anschläge und ziehen die Würde der Hinterbliebenen in den Dreck.
Weil... wenn man jemandem etwas erklären will, dann ist es besser, ihm als Person Respekt zu erweisen.
Ich sehe die Mehrheit der Verschwörungsfans als Opfer einer falschen und verleumderischen Propaganda. LG

Ich versuche jedem Menschen mit Respekt zu begegnen und ich kann auch verstehen, dass wir fast alle mehr oder wenige von Informationen abhängig sind, deren Qualität und deren Herkunft wir nicht kontrollieren können. Natürlich tun wir auch gut daran, jeder Regierung und jedem staatlichen Organ zu misstrauen, das zeigt schon unsere eigene Geschichte.

Nur gibt es zwischen Misstrauen und Wahnvorstellungen eine Grenze und die wird im Fall von 911 fast immer überschritten. Früher gab es in jedem Kaff einen Dorfdeppen, seltsam aber harmlos. Heute gibt es das einfach zu bedienende und fast kostenlose Internet und somit haben die Dorfdepopen der Welt eine Plattform, um ihren Irrsinn und ihren Hass laut hinaus zu schreiben.

Wie soll man diese Menschen sonst nennen? Verschwörungsspinner passt doch ganz gut.

Im korrekten Gut-Mensch-Sprech:

Verschwörungsspinner und Verschwörungsspinnerinnen. :mrgreen:
Als Gott mich schuf wollte er angeben!

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Re: Nine-Eleven: 11. September 2001

Beitragvon Demian » Mi 11. Sep 2013, 15:16

Es ist gar nicht relevant ob es eine Verschwörung gab. Viel skeptischer macht mich die Tatsache, dass unsre sogenannten Demokratien derart strukturiert sind, dass eine Verschwörung möglich wäre. Eben weil viele politische Prozesse gar nicht mehr transparent für den Bürger sind. Hingegen wird der Bürger mehr und mehr durchleuchtet. Darüber sollte man sich empören und entsprechend engagieren.

Janina hat geschrieben:Das glaube ich nicht, denn alle Informationen, die mit der Verschwörungstheorie nicht vereinbar sind, sind im Netz frei zugänglich. Das ist genauso wie beim Kreationismus, sie WOLLEN Quatsch glauben und lesen die Überprüfung nicht.

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Re: Nine-Eleven: 11. September 2001

Beitragvon piscator » Mi 11. Sep 2013, 16:11

Demian hat geschrieben:Es ist gar nicht relevant ob es eine Verschwörung gab. Viel skeptischer macht mich die Tatsache, dass unsre sogenannten Demokratien derart strukturiert sind, dass eine Verschwörung möglich wäre. Eben weil viele politische Prozesse gar nicht mehr transparent für den Bürger sind.

Gerade da setzen viele Verschwörungstheoretiker an. Dem Staat oder "denen da oben" traut man alles zu, man weigert sich aber demonstrativ, am Gemeinwesen mitzuarbeiten oder seinen Teil als Bürger dieses Staats mit zu tragen.
Aber die staatlichen Transferleistungen werden gerne einkassiert. :roll:

Seltsamerweise beschränkt sich der Verschwörungswahn nicht auf einzelne Vorkommnisse, sondern ist universal. Wer glaubt, dass 911 von der amerikanischen Regierung lanciert wurde, der glaubt auch daran, dass Stuttgart 21 eine Verschwörung der schwäbischen Spätzle-Mafia ist und dass es Nazis auf dem Mond gibt.

Dass man gegen das Impfen wettert, Angst vor Salz und Fluorit hat, unterstellt, dass wir keine Verfassung haben, gehört fast schon automatisch dazu. Dann glaubt man auch, das Putin am 13. September hier einmarschiert, und von der Merkel-Regierung befreit und hier eine "echte" Demokratie einführt.

Verschwörungsspinner gehören zu einer Parallelgesellschaft, die wir mit durchfüttern weil wir so nette Menschen sind.
Hingegen wird der Bürger mehr und mehr durchleuchtet. Darüber sollte man sich empören und entsprechend engagieren.

Das sehe ich auch so und ich frage mich, wo eigentlich der Aufschrei der Bürger bleibt.

Allerdings ist die Überwachung nicht neu, seit Jahren ist bekannt, dass die USA hier auf Teufel komm raus spioniert. Wir haben schon vor Jahren keine Notebooks mehr auf Reisen in die USA mitgenommen, weil wir wussten, dass die Festplatten beim Zoll ausgelesen werden.

Allerdings macht mir persönlich die Unverfrorenheit zu schaffen, mit der Dienste zugange sind.
Als Gott mich schuf wollte er angeben!

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Re: Nine-Eleven: 11. September 2001

Beitragvon Magdalena61 » Mi 11. Sep 2013, 16:16

piscator hat geschrieben:es kamen knapp 3.000 Menschen dabei um, bei Anschlägen in Indonesien oder im Irak sterben jeden Monat mehr Menschen ohne dass dies hier jemand berührt. :shock:
Syrien, Ägypten... Irak etc., das sind "andere Kulturen". Viele Europäer können sich mit den Einwohnern dieser Länder, mit ihrem Lebensstil, mit ihren Problemen und Entscheidungen nicht identifizieren.
Sich mit den Menschen in den USA zu identifizieren ist leichter, weil sie so ähnlich ticken und leben wie wir.

Aber du hast Recht: Die Ignoranz, die man angesichts von Naturkatastrophen und Flüchtlingselend; angesichts menschlichen Leids... sogar von Seiten gläubiger Christen beobachten muß--- macht betroffen.
Lieber kämpft der Gottesstreiter auf einem Terrain, auf dem er sich besser auskennt und vertieft sich in theologische Streit- Fragen. Irgendwie kommen mir da der Priester und der Levit in den Sinn, die auf dem Weg nach Jericho waren.
Jericho war eine Priesterstadt, und die oben genannten Vertreter des Glaubens hatten in Jericho sicher etwas Wichtiges zu erledigen. Ansonsten hätten sie doch bestimmt angehalten, und sich um den Mann gekümmert, der unter die Räuber gefallen war und dringend Hilfe brauchte.
piscator hat geschrieben:
Magdalena61 hat geschrieben:Vielleicht.... könntest du das "-spinner" durch ein freundlicheres Wort ersetzen?

Warum sollte ich diese Leute entschuldigen oder verharmlosen? Diese Spinner verhöhnen die Opfer dieser und ähnlicher Anschläge und ziehen die Würde der Hinterbliebenen in den Dreck.
Auch ich empfinde es als menschenverachtend, anzunehmen und zu behaupten, Amerika habe die Türme selber in die Luft gejagt und dabei den Tod der eigenen Bürger bedenkenlos in Kauf genommen.
Aber diese Propaganda wird so massiv betrieben... die kleinen Leute sind verwirrt und wissen nicht, wem sie nun glauben sollen.
Nur gibt es zwischen Misstrauen und Wahnvorstellungen eine Grenze und die wird im Fall von 911 fast immer überschritten.
Hass erzeugt neue Verletzungen beim Gegenüber und damit wieder Hass. Christen sind dazu aufgerufen, in den Fußstapfen Jesu zu wandeln und die Spirale der Gewalt zu durchbrechen.
Nicht, indem sie sich als Opfer zur Verfügung stellen, sondern, indem sie stehen bleiben.

Wenn du willst, dass jemand, der nicht deiner Meinung ist dir zuhört, dann solltest du ihn nicht vorsätzlich kränken.
Ob man es mit einem Menschen, der auf falsche Informationen hereingefallen ist zu tun hat oder mit einem notorischen Streithansel und Unruhestifter, das merkt man in der Regel recht schnell und kann dann entprechend darauf reagieren.

Es gibt zwei Lager unter den Gläubigen.

Diejenigen (Religiösen), die in der Gegenseite den "Antichristen", den "Feind" sehen und danach trachten, diesen zu eliminieren- koste es, was es wolle.
Und es gibt, auf beiden Seiten, sowohl bei den Christen als auch bei den Muslimen, Gläubige, die Schwerter zu Pflugscharen und Spieße zu Sicheln machen wollen... die den Dialog suchen, miteinander reden und-- miteinander beten.
Ich möchte zu den Letzteren gehören.
LG

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Re: Nine-Eleven: 11. September 2001

Beitragvon piscator » Mi 11. Sep 2013, 16:48

Magdalena61 hat geschrieben:es kamen knapp 3.000 Menschen dabei um, bei Anschlägen in Indonesien oder im Irak sterben jeden Monat mehr Menschen ohne dass dies hier jemand berührt. :shock:
Syrien, Ägypten... Irak etc., das sind "andere Kulturen". Viele Europäer können sich mit den Einwohnern dieser Länder, mit ihrem Lebensstil, mit ihren Problemen und Entscheidungen nicht identifizieren. [/quote] Das ist richtig, diese Länder sind weit weg und das meine ich nicht nur im geographischen Sinn. Bei jedem Geschäftsbesuch in Ägyten komm ich mir vor wie auf einem anderen Planeten.
Aber du hast Recht: Die Ignoranz, die man angesichts von Naturkatastrophen und Flüchtlingselend; angesichts menschlichen Leids... sogar von Seiten gläubiger Christen beobachten muß--- macht betroffen.
Genau das ist es, was mich im Gespräch mit Christen, wenn es um Christenverfolgung geht, so betroffen und auch wütend macht. Der Moslem oder Hindu leidet genauso wie der Christ oder der Atheist.
Auch ich empfinde es als menschenverachtend, anzunehmen und zu behaupten, Amerika habe die Türme selber in die Luft gejagt und dabei den Tod der eigenen Bürger bedenkenlos in Kauf genommen.
Aber diese Propaganda wird so massiv betrieben... die kleinen Leute sind verwirrt und wissen nicht, wem sie nun glauben sollen.
Wenn ich diese Propaganda so sehe, dann fällt mir der Diabolos, der Durcheinanderwürfler ein. Zweifel und insbesondere Zwietracht zu streuen, ist verwerflich oder sogar dämonisch und das sage ich als Atheist.
Hinter diesen Dingen steht der Mammon, es gibt eine riesige Dienstleistungspalette mit Millionenumsätzen, die nur von diesen Dingen lebt.
Das beste Beispiel ist ein bestimmter Verlag, der Namen fällt mir gerade nicht ein, aber ich habe es im KOPP. :mrgreen:

Es gibt zwei Lager unter den Gläubigen.

Diejenigen (Religiösen), die in der Gegenseite den "Antichristen", den "Feind" sehen und danach trachten, diesen zu eliminieren- koste es, was es wolle.
Und es gibt, auf beiden Seiten, sowohl bei den Christen als auch bei den Muslimen, Gläubige, die Schwerter zu Pflugscharen und Spieße zu Sicheln machen wollen... die den Dialog suchen, miteinander reden und-- miteinander beten.
Ich möchte zu den Letzteren gehören.


Schön dass du das sagst, diese Gegensätze gibt es auch unter Atheisten, mit vielen dieser Leute kann ich mich nicht identifizieren, ich selbst bin überzeugt, dass es keinen persönlichen Gott gibt, aber das ist meine ureigene Meinung und ich erwarte nicht, das mein Gegenüber diese teilt.
Atheisten, die alles und jeden sofort bekämpfen der nur das Wort Religion oder Gott in den Mund nimmt, sind mir genauso zuwider wie religiöse Eiferer jeglicher Couleur.
Als Gott mich schuf wollte er angeben!


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