Buchempfehlungen/ Bezugsadressen

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Magdalena61
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Buchempfehlungen/ Bezugsadressen

Beitragvon Magdalena61 » Fr 16. Aug 2013, 13:15

Dieser Thread richtet sich an Buchfreunde und Leseratten. Wer eines oder mehrere Bücher, die er besonders schätzt, anderen Lesebegeisterten vorstellen möchte, der ist hier richtig. :)

Eine kurze Inhaltsangabe findet man in den Beschreibungen der Buchhandlungen oder im Klappentext auf der Rückseite des Buches bzw. auf der Innenseite des Vorder- oder Hinterumschlags.
LG

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Magdalena61
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Re: Buchempfehlungen/ Bezugsadressen

Beitragvon Magdalena61 » Fr 16. Aug 2013, 13:22

Das hier.... kenne ich schon lange... ein super Buch.
Früher hieß es "Müde geworden?"

David Wilkerson, der große Prediger und Mann Gottes original.

547035_m.jpg
547035_m.jpg (9.35 KiB) 3789 mal betrachtet
Bildquelle: asaphshop

Gott hat dich nicht vergessen
Impulse gegen Entmutigung und geistliche Müdigkeit

Zeiten der Verunsicherung, Trauer, Schmerz - wer kennt sie nicht? Manchmal möchte man einfach aufgeben. David Wilkerson kennt solche Zustände äußerster Hoffnungslosigkeit aus eigener Erfahrung und aus seinem langjährigen Dienst als Pastor und Seelsorger. Ebenso kennt er die daraus resultierenden Verletzungen und die Fragen an Gott. Lesen Sie, wie Gott Verletzungen heilen, den Glauben neu festigen und echten, dauerhaften Frieden geben will. Das Buch ist eine Neuauflage des Titels Müde geworden?
asaph shop
LG

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Pluto
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Re: Buchempfehlungen/ Bezugsadressen

Beitragvon Pluto » Fr 16. Aug 2013, 13:56

Hi Magdlena,
Danke, dass du diesen Thread eröffnet hast, denn ich möchte ein Buch vorstellen, von dem man vermuten könnte, es sei passend zum Motto des Forums (Brücken bauen statt Mauern errichten) geschrieben worden ist.

Der Autor (ein alter Bekannter aus einem anderen Forum) propagiert darin die Vereinbarkeit von Glaube und Naturwissenschaft, und zeigt auf wo und wann die jeweilige Sichtweise anwendbar ist. Es handelt sich um das Buch, Naturwissenschaft und Glaube im Gespräch von Dr. Thomas Millack (in unserem Forum als "ThomasM" uns allen besten bekannt).

Bild
Bezugsquelle

Man muss nicht mit allen Thesen des Buchs einverstanden sein, um zu erkennen, dass dabei ein bedeutsames Werk entstanden ist, was trotz der komplexen Themeatik, bodenständig und leicht verständlich geblieben ist.
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

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Magdalena61
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Re: Buchempfehlungen/ Bezugsadressen

Beitragvon Magdalena61 » Mo 19. Aug 2013, 14:37

Jesus, unser Schicksal

Jesus unser Schicksal.jpg
Jesus unser Schicksal.jpg (15.56 KiB) 3777 mal betrachtet

Erhältlich u.a. bei asaph shop
Neu kostet es um die drei Euro.

Hörbuch (mp3):Alpha-Buchhandlung
3 Audio- CDs: bücher.de

Wer eine komplizierte theologische Abhandlung erwartet, der wird schwer enttäuscht werden. :)
Leseproben:
Neulich fragt mich ein Mann auf der Straße: »Pastor Busch, Sie reden immer von Gott. Ich sehe ihn aber nicht. Sagen Sie mal: Wie kann ich Gott finden?«

Da habe ich ihm geantwortet: »Hören Sie mal gut zu! Stellen Sie sich vor, es gäbe eine Zeitmaschine, mittels der ich Jahrtausende vor- und zurückgehen könnte. Mit dieser Zeitmaschine gehe ich also an den Anfang der Menschheit.

Eines Abends gehe ich im Paradiesgarten spazieren. Sie kennen doch die Geschichte vom Sündenfall? Nun, da treffe ich hinter einem Strauch den Adam, den ersten Menschen. ›Guten Abend, Adam!‹, begrüße ich ihn. ›Guten Abend, Pastor Busch!‹, erwidert er. ›Du wunderst dich, mich zu sehen?‹, frage ich und erkläre ihm: ›Ich bin durch eine Verschiebung in den Kulissen des Welttheaters aus Versehen hier in den Garten des Paradieses geraten.‹ ›Ja‹, sagt er, ›was bist du denn so nachdenklich?‹

Da antworte ich dem Adam: ›Weißt du, ich denke gerade über eine Frage nach, die mir ein Mann gestellt hat, nämlich über die Frage: Wie kann ich Gott finden?‹ Laut lachend erklärt der Adam mir da: ›Das ist doch nicht das Problem, wie ich Gott finden kann! Er ist doch da! Sei doch ehrlich, Pastor Busch, euch geht’s doch vielmehr darum, wie ihr ihn loswerden könntet.
Das ist die Schwierigkeit, dass man ihn nicht loswird!‹«
S. 29 und 30
DAS meine ich aber auch :D. Wie Recht er hat... der Pfarrer Wilhelm Busch. :thumbup:

Das Folgene... berührt mich nach wie vor unglaublich stark, wenn ich es lese, und ich kenne das Buch nun schon einige Jahrzehnte lang:
Mich hat das Leben in sehr dunkle Tiefen geworfen. Ich habe um meines Glaubens willen in nazistischen Gefängnissen gesessen. Da gab es Stunden, in denen ich dachte: »Jetzt ist es noch ein Schritt, bis das dunkle Reich des Wahnsinns beginnt, wo man nicht mehr zurückkann.« Und dann kam Jesus! Und es wurde alles gut!

Das kann ich Ihnen nur so bezeugen. Ich habe einen Abend im Gefängnis erlebt, an dem die Hölle los war. Da haben sie einen durchgehenden Transport von Leuten eingeliefert, die ins KZ gebracht werden sollten, Leute, die gar keine Hoffnung mehr hatten, teils Kriminelle, teils schuldlose Leute, Juden. Diese Leute packte an einem Samstagabend die Verzweiflung. Und dann brüllte alles los. Das können Sie sich gar nicht vorstellen.

Ein ganzes Haus mit lauter Zellen voll Verzweiflung, wo alles schreit und gegen die Wände und Türen donnert. Die Wärter werden nervös und knallen mit ihren Revolvern gegen die Decke, rennen herum, prügeln einen zusammen. Und ich sitze in meiner Zelle und denke: »So wird die Hölle sein.« Das kann man schlecht schildern. In dieser Situation nun fällt mir ein:»Jesus! Er ist ja da!«

Ich erzähle Ihnen, was ich tatsächlich selber erlebt habe. Dann habe ich nur leise – ganz leise – in meiner Zelle gesagt: »Jesus! Jesus! Jesus!!!« Und in drei Minuten wurde es still. Verstehen Sie: Ich rief ihn an, das hörte kein Mensch, nur er – und die Dämonen mussten weichen!

Und dann sang ich, was streng verboten war, ganz laut: »Jesu, meine Freude,/Meines Herzens Weide, / Jesu, meine Zier. / Ach, wie lang, ach lange / Ist dem Herzen bange / Und verlangt nach dir!«

Und alle Gefangenen hörten es. Die Wärter sagten kein Wort, dass ich laut sang: »Mag von Ungewittern / Rings die Welt erzittern, / Mir steht Jesus bei!«
Meine Freunde, da habe ich etwas gespürt, was das bedeutet, einen lebendigen Heiland zu haben.
S. 17 und 18


"Jesus, unser Schicksal" ist auch pdf- Datei verfügbar (kostenlos, gekürzte Ausgabe): Jesus, unser Schicksal
LG

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Salome23
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Re: Buchempfehlungen/ Bezugsadressen

Beitragvon Salome23 » So 29. Dez 2013, 22:34

Ich denk, das Buch könnte Magdalena interessieren

J. Hudson Taylor - Im Herzen Chinas
http://www.zeltmacher-buecher.eu/conten ... zen-chinas

Felsenfest davon überzeugt, von Gott selbst in diese Aufgabe gerufen zu sein, wagt Hudson Taylor in der Mitte des 19. Jahrhunderts den Aufbruch in eine fremde Welt. Er kommt in ein riesiges, westlichen Besuchern bislang verschlossenes Reich und beginnt seine Arbeit.

Seine grenzenlose Liebe zu den Menschen, die Bereitschaft, Mühe, Leiden und Anstrengungen auf sich zu nehmen, seine außergewöhnliche Bescheidenheit gepaart mit einer sehr nüchternen Einschätzung seiner Möglichkeiten - all das machte James Hudson Taylor zu dem Menschen, den Gott gebrauchen konnte.




------

John Ortberg

Jeder ist normal, bis du ihn kennenlernst

http://www.gerth.de/index.php?vp_id=goo ... sku=816388

Wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben, dass jeder von uns Gewohnheiten hat, die er nicht kontrollieren kann, Dinge in der Vergangenheit, die er nicht ungeschehen machen, Charakterfehler, die er nicht korrigieren kann. Jeder von uns trägt ein kleines Waffenarsenal mit sich herum. Unsere "Stacheln" tragen Namen wie Ablehnung, Vorurteil, Zorn, Arroganz, Egoismus, Neid, Verachtung. Manche Menschen verbergen sie besser als andere, aber wenn Sie ihnen nur nahe genug kommen, werden Sie sie entdecken. .....

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Re: Buchempfehlungen/ Bezugsadressen

Beitragvon Magdalena61 » Mo 30. Dez 2013, 01:39

:) Danke.

Von Hudson Taylor habe ich schon gehört, seine Biographie aber noch nicht gelesen; das war wohl einer der Pioniere vergangener Zeiten.

Ersatzweise kenne ich eine ganze Anzahl der Bücher von Pearl. S. Buck, z.B. "Die gute Erde", "Die Frauen des Hauses Wu" und andere, in denen sie u.a. Kindheitserinnerungen in Romanform präsentiert, wobei sie Land und Leute sehr einfühlsam beschreibt.
LG

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Re: Buchempfehlungen/ Bezugsadressen

Beitragvon 2Lena » Mo 30. Dez 2013, 10:00

In meiner Kinderzeit fand ich im Haus zum Lesen nur die Heiligenlegenden. Diese fallen oft durch einen gewissen fundamentalistischen Schreibstil auf. Das hatte auf einige Jahre meines Lebens ziemliche Auswirkungen - mit entsprechenden Erlebnissen und "angelesenen Deutungen". Es dauerte eine lange Zeit, bis ich begriff. Das Hochgelobte dient nicht dazu - ein gutes und vernünftiges Leben zu führen.

Erst heutzutage weiß ich, wie die ersten Heiligenlegenden verfasst wurden. Sie hatten einen Schreibstil in ähnlicher Weise wie die Bibel, in summierender Erzählweise. Doch auf diese Erzählweisen folgten herbeigezogene traumatisierende Erlebnisse, die wiederum eine falsche Deutung erfuhren. Worauf zusätzliche, teils rührende "Heiligenlegenden" ein total verrücktes "Frommsein" auf die Welt brachten. Solche hatten überhaupt nichts mehr mit der Erlösungslehre zu tun.

Magdalena61 - es tut mir leid. Die vorgestellten Bücher sind aus Sicht der ausgelegten Bibel - einfach grauenvoll.

Jesus unser Schicksal. Auszug:
›Das ist doch nicht das Problem, wie ich Gott finden kann! Er ist doch da! Sei doch ehrlich, Pastor Busch, euch geht’s doch vielmehr darum, wie ihr ihn loswerden könntet.


Der Eingottglaube ist etwas GANZ anderes. Es ist eine Lebenslehre die mit dem Höchsten in Verbindung kommt.

Buchauszug: Ein ganzes Haus mit lauter Zellen voll Verzweiflung, wo alles schreit und gegen die Wände und Türen donnert. Die Wärter werden nervös und knallen mit ihren Revolvern gegen die Decke, rennen herum, prügeln einen zusammen. Und ich sitze in meiner Zelle und denke: »So wird die Hölle sein.« Das kann man schlecht schildern. In dieser Situation nun fällt mir ein:»Jesus! Er ist ja da!«


Das ganze Drama mit der Judenverfolgung wäre bei rechten Bibelkenntnissen - nie passiert. Es ist für mich makaber, solche Sätze mit irgendwelchem esoterischen Hintergrund zu lesen - während die komplette Wissenschaft der Erlösungslehren ignoriert wird. Ja nicht einmal ein Hahn danach kräht!!!

Rembremerding
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Re: Buchempfehlungen/ Bezugsadressen

Beitragvon Rembremerding » Fr 3. Jan 2014, 20:20

Hallo an alle :)
ich will euch dieses Buch vorstellen:
http://www.amazon.de/okkulte-Urkraft-Theosophie-esoterischem-Neonazismus/dp/3770555155/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1388775963&sr=8-1&keywords=Julian+Strube%3A+Vril.+Eine+okkulte+Urkraft+in+Theosophie+und+esoterischem+Neonazismus.

In dem Buch wird aufgezeigt, was Vermischung von östlichen und westlichen Religionselementen anrichten kann: Wirres Esoterikgeschwurbele, das sogar Ideengeber und "geistiger" Hintergrund der Nazi-Ideologie wurde.
Es ist ein erstaunliches Buch, mit dessen Inhalt Julian Strube auf streng motivgeschichtliche Weise aus dem Untergrund der Zeitgeschichte schöpft. Es überrascht allerdings noch mehr, wie groß und ungebrochen die Bereitschaft ist, sich auf solche Spekulationen einzulassen. Zur Moderne gehört demnach auch eine pseudo-geistige Rückseite, welche die Modernisierung des Aberglaubens fördert.
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sven23
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Re: Buchempfehlungen/ Bezugsadressen

Beitragvon sven23 » Di 5. Aug 2014, 17:12

Literaturtip:

von Heinz-Werner Kubitza
"Der Jesuswahn"

http://www.jesuswahn.de/

Zitat daraus:

"Und es wird gefragt, ob sich die Kirchen denn zu Recht auf jenen Jesus von Nazareth berufen, den sie als Gottes Sohn verkündigen. Die wissenschaftliche Forschung hat längst erkannt, dass Jesus ein ganz anderer war. Er hat sich bis zum Ende als frommer Jude verstanden, der das nahe Gottesreich ankündigt. In diesem zentralen Punkt seiner Verkündigung hat er sich geirrt, denn das Gottesreich kam nicht. Und auch auf Jesu Wiederkunft warten die Christen seit 2000 Jahren vergeblich."
Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell

2Lena
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Registriert: Mi 30. Okt 2013, 09:46

Re: Buchempfehlungen/ Bezugsadressen

Beitragvon 2Lena » Di 5. Aug 2014, 17:42

Ganz allgemein wird auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften eine "Vormeinung" möglichst vermieden, solange nicht alle Punkte einwandfrei geklärt sind. Wird von der historischen Seite aus kein "Jesus" festgestellt (weil das ein Titel war), so heißt das nicht, dass es Jesus nicht gab.

Die Annahme von Heinz-Werner Kubitza in "Der Jesuswahn" ist ein "Witz", nachdem er die *Inhalte des NT nicht kennt und keine Rückschlüsse der ganzen Philosophielehren und Teile der Grundrechte daraus ableiten und auch nicht die Dogmen "nachrechnen" kann.

Vergiss es Sven23 - und kümmer dich endlich mal um die Lösung.


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