Der Wahnsinn der Kopftuch-Debatte

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SamuelB
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Re: Der Wahnsinn der Kopftuch-Debatte

Beitragvon SamuelB » Mo 20. Nov 2017, 11:24

Nein, ich bin den LHP schon zu weit gegangen. :angel:
Viele Grüße
von Sam

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Satanisten und Luciferianer:https://youtu.be/D0kuU-YFE5U

Novas
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Re: Der Wahnsinn der Kopftuch-Debatte

Beitragvon Novas » Mo 20. Nov 2017, 11:25

SamuelB hat geschrieben:Nein, ich bin den LHP schon zu weit gegangen. :angel:


Du hast deine Seele schon verkauft? :roll:

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piscator
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Re: Der Wahnsinn der Kopftuch-Debatte

Beitragvon piscator » Mo 20. Nov 2017, 13:21

Novalis hat geschrieben:Eine rein materialistische Gesellschaft ist tatsächlich dekadent und auf die Dauer nicht existenzfähig, denn nur höhere moralische und geistige Werte (=Religion) halten sie zusammen. Alle erfolgreichen und dauerhaft existierenden Gesellschaften haben das (und mit Erfolg meine ich eine geistige Zivilisation und nicht nur Wirtschaftswachstum). Ich glaube inzwischen, dass die Ablehnung des Islam sehr viel mit einer generellen Ablehnung von Religiosität und Spiritualität zu tun hat. Sehr deutlich sichtbar wird das in der Religionsphobie der „Neuen Atheisten“, die pauschal Milliarden von religiösen Menschen einen „Jesuswahn“ und „Gotteswahn“ unterstellen. Die sind alle wahnsinnig, während alleine sie die Realität richtig deuten. Soll das die Speerspitze der westlichen Intelligenzija sein? :)
Nun, lieber Novalis, ich nehme an, dass du ausschließlich in geistig-kulturell hochstehenden Kreisen verkehrst, wo der tägliche Daseinskampf keine Rolle spielt und man sich den ganzen Tag über Philosophie unterhält.

Ich habe mit ganz normalen Menschen zu tun, die versuchen, durchs Leben zu kommen. Die Moslems, die ich kenne, gehen ab und zu mal in die Moschee, so wie ich ab und zu mal einen Gottesdienst besuche. Diese Moslems lesen keine gelehrten Abhandlungen von geistig hochstehenden Autoren, sondern versuchen über die Runden zu kommen. Wenn deren Frauen und Töchter Kopftücher tragen, dann deshalb weil das Brauch ist und eine Art Gruppendruck innerhalb ihrer Ethnie herrscht. Mit Freiheit hat das nichts zu tun. Vielleicht sind sie etwas religiöser als der normale Bürger, aber sind sie deshalb geistig und kulturell hochstehender?

Unter den vielen Moslems in meiner Gegend finde ich keine Spinozas, Goethes oder Kants, dafür aber viele Kevins, Chantals oder Jaquelines, die auch nicht anders leben wie wir deutschen Ureinwohner. Und diejenigen, die tatsächlich anders sind, das sind die, die es nicht schaffen, hier anzukommen. Besonderen Geist und besondere Kultur sind da nicht zu erkennen.
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Munro
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Re: Der Wahnsinn der Kopftuch-Debatte

Beitragvon Munro » Mo 29. Jan 2018, 22:35

Rembremerding hat geschrieben:Wenn ich bei mir zu Hause die älteren Frauen bei der Feldarbeit oder bei schlechten Wetter anschaue, dann sind wir hier bereits islamisiert. :D
Frauen mit Kopftuch waren bis in die 70er Jahre ein völlig normales und unumstrittenes Bild.


Das ist ein wenig zu einfach gesagt.
Es gibt unterschiedliche Arten und Intentionen des Kopftuchs.
Quia quamdiu Centum ex nobis vivi remanserint, nuncquam Anglorum dominio aliquatenus volumus subiugari. Non enim propter gloriam, divicias aut honores pugnamus set propter libertatem solummodo quam Nemo bonus nisi simul cum vita amittit.

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Munro
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Re: Der Wahnsinn der Kopftuch-Debatte

Beitragvon Munro » Mo 25. Jun 2018, 06:24

Das sagt Cem Özdemir

"Recep Erdogan, unser Führer": In Deutschland lebende Türken haben die Wiederwahl des türkischen Präsidenten gefeiert. Damit drücken sie laut Cem Özdemir auch "ihre Ablehnung unserer liberalen Demokratie" aus.


http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 14730.html

Btw: Auch mit jenem streng islamistischen Kopftuch kann man seine Ablehnung der liberalen westlichen Demokratie und Lebensweise ausdrücken.

Wir sollten langsam von der Meinung abrücken, jenes islamistische Kopftuch sei eine Sache der Mode.

Und es ist auch keine "Privatsache" - genausowenig wie das demonstrative Tragen eines riesigen Parteiabzeichens eine Privatsache wäre.
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Ziska
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Re: Der Wahnsinn der Kopftuch-Debatte

Beitragvon Ziska » Mo 25. Jun 2018, 09:11

Munro hat geschrieben:Das sagt Cem Özdemir

"Recep Erdogan, unser Führer": In Deutschland lebende Türken haben die Wiederwahl des türkischen Präsidenten gefeiert. Damit drücken sie laut Cem Özdemir auch "ihre Ablehnung unserer liberalen Demokratie" aus.


http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 14730.html

Btw: Auch mit jenem streng islamistischen Kopftuch kann man seine Ablehnung der liberalen westlichen Demokratie und Lebensweise ausdrücken.

Wir sollten langsam von der Meinung abrücken, jenes islamistische Kopftuch sei eine Sache der Mode.

Und es ist auch keine "Privatsache" - genausowenig wie das demonstrative Tragen eines riesigen Parteiabzeichens eine Privatsache wäre.


Es hat also mit der islamistischen Religion zu tun? Und wie sieht es mit dem Tragen des Kreuzes aus?
Liebe Grüße von Ziska :wave:

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Munro
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Re: Der Wahnsinn der Kopftuch-Debatte

Beitragvon Munro » Mo 25. Jun 2018, 09:26

SamuelB hat geschrieben:Nein, ich bin den LHP schon zu weit gegangen. :angel:


Wer ist denn LHP?
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ThomasM
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Re: Der Wahnsinn der Kopftuch-Debatte

Beitragvon ThomasM » Mo 25. Jun 2018, 17:01

Munro hat geschrieben:
Und es ist auch keine "Privatsache" - genausowenig wie das demonstrative Tragen eines riesigen Parteiabzeichens eine Privatsache wäre.

Es war eine der großen Errungenschaften der westlichen Gesellschaft, dass diese Dinge zur Privatsache wurden. Nennt sich Freiheit und war ein ganz wichtiger Meilenstein in unserer Geschichte.

Aber viele Menschen in Deutschland sind der Freiheit überdrüssig geworden, nicht zuletzt die Politiker der Grünen und du auch. Auch viele ausländischen Mitbürger wissen den Wert der Freiheit nicht wirklich zu würdigen, wie auch, wenn es die Deutschen schon nicht können?
Stattdessen wird ein System der Bevormundung und der Vorschriften aufgebaut. Denk- und Redeverbote werden aufgesetzt und die Freiheit liegt im Sterben. Und die Grünen, die Linken, die CSU und die AfD sind die Totengräber.

Vielleicht ist das der Gang der Geschichte, vielleicht müssen wir erst wieder zur Diktatur zurückkehren, bevor die Menschen erkennen, welchen Wert Freiheit hat.
Gott würfelt nicht, meinte Einstein. Aber er irrte. Gott nutzt den Zufall - jeden Tag.

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closs
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Re: Der Wahnsinn der Kopftuch-Debatte

Beitragvon closs » Mo 25. Jun 2018, 17:24

ThomasM hat geschrieben:Es war eine der großen Errungenschaften der westlichen Gesellschaft, dass diese Dinge zur Privatsache wurden. Nennt sich Freiheit und war ein ganz wichtiger Meilenstein in unserer Geschichte.
So ist es. :thumbup:

SilverBullet
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Re: Der Wahnsinn der Kopftuch-Debatte

Beitragvon SilverBullet » Mo 25. Jun 2018, 18:59

ThomasM hat geschrieben:Es war eine der großen Errungenschaften der westlichen Gesellschaft, dass diese Dinge zur Privatsache wurden.

Ich bin mir nicht sicher, ob du den Begriff „Privatsache“ hier korrekt verwendest.

Das religiöse Kopftuch gehört aus meiner Sicht zum "Tatbestand" der Religionsdemonstration.
Im Falle von Islam-Auflagen ist eindeutig festgelegt, dass die Frauen daheim, also im Privaten, kein Kopftuch tragen dürfen/können/sollen, aber ansonsten schon. Es ist also bereits von der Religion aus keine Privatsache mehr.

Nun ist zudem Religionsdemonstration nicht gleich Religionsdemonstration, denn wenn jemand öffentlich ein religiöses Symbol hochhält (sagen wir das Zeichen „Om“), dann ist dies eine Präsentation in der ein Ausstehender, also der Betrachter, in keiner Weise beurteilt wird.

Beim religiösen Kopftuch (islamischer Prägung) geht es um den Schutz der Frau vor dem Aussenstehenden. Der Beobachter wird somit in eine Rolle gedrängt. Die Religionsdemonstration zeigt dem Aussenstehenden, was von ihm zu halten ist.

Von „Privatsache“ kann hier (aus meiner Sicht) keine Rede mehr sein.

„Privatsache“ bedeutet: ein Aussenstehender bemerkt es nicht.


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