Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

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Magdalena61
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Re: Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

Beitrag von Magdalena61 »

Larson hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 10:05
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 01:26 hat Jesus vorgelesen.

Mehr nicht. Das könnte man zwar da hinein phantasieren, aber das steht schlicht und ergreifend nicht DA.
Schau doch mal genau hin, und wie da noch etwas mehr steht:
Lk 4,21 Er fing aber an, zu ihnen zu sagen: Heute ist diese Schrift vor euren Ohren erfüllt.
Ja. Das, was Er vorgelesen hat. Er hat ja wohl nicht bis zum Ende des Kapitels gelesen... damals gab es die Einteilung der Schriften in Kapitel und Verse noch nicht.
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 01:26 Und das, was Er vorgelesen hatte, wurde erfüllt- zur Zeit Jesu.
Und nein, es hatte sich nicht erfüllt. Man kann doch ncight Bruchteile aus eiinem Kontext reissen, und es als erfüllt bezeichnen. Wo käme man da auch hin! Am Schluss nimmt man dann noch einzelne Worte, welche sich quasi erfüllen sollen.
Du redest wie die Juden in Nazareth, die sehr wohl verstanden hatten, was Jesus da behauptete. Du sagst: Nein, es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Definitiv schlauer wäre gewesen, Ihn zu fragen, warum Er das sagte, wie es gemeint ist und überhaupt... das kleine Einmaleins einer fruchtbaren Kommunikation anzuwenden - anstatt das eigene Unverständnis und den Unwillen, das Gewohnte zu hinterfragen, zur Schau zu tragen.
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 01:26 Es muss ja nicht alles auf einmal sein, Jes. 61 beschreibt einen längeren Zeitraum.
Das behauptest du einfach so,
Nein, das ist Konsens unter Theologen/ Bibellehrern. Es gibt ja noch mehr Prophetien.
und wenn, der Zeitraum passt nicht in die Zeit Jesu.
Ansichtssache. Auslegungssache.
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 01:26 Wer will Gott vorschreiben, wie und wann Er zu handeln hat?
Du selber etwa? Warum willst du nun Gott vorschreiben, dass sich Jes 61 erfüllt haben sollte?
Doch nicht das ganze Kapitel! Sondern genau Lk. 4, 18-19.
Mehr oder weniger sagt Jesus den Zuhörern: "Ihr könnt frei sein, JETZT... Gott will euch Gnade erweisen!" -- und die Zuhörer denken noch nicht einmal darüber nach, sondern trachten danach, Ihn zu töten.
Lass doch solchen Unsinn....
Unsinn ist es, wenn man das Zeugnis der Apostel als irrelevant verwirft. Das waren doch alles Juden, die die Schriften kannten und sicher sorgfältig geprüft haben, was sie weitergeben und was nicht.

Hier ist mal ein Kommentar dazu, der den Sachverhalt meiner Meinung nach gut trifft:
Wo, Jesus, ist dieses Wort erfüllt vor unseren Ohren?

Da ist es erfüllt vor unseren Ohren, wo wir, wo Menschen es eingelassen haben. Wo Menschen es angenommen haben. Wo diese Worte konkrete Konsequenzen haben.

Bei Jesus selbst, der sich – so wie er es versprochen hat- der Armen, der Blinden, der Zerschlagenen, der Schwachen und Kleinen angenommen hat, gepredigt und sie in der Begegnung verändert hat.
Und in seinen Worten, ist es nicht so, trifft er nicht nur unsere Sehnsucht nach Heilwerden und Frieden und Gerechtigkeit, in der das Kleine und Schwache einen Platz haben darf- er lebte die Erfüllung vor. Es waren nicht leere Versprechungen, sondern tatsächlich der Anfang von etwas ganz Großem,
Neuem.

Nein, die Welt hatte sich auch mit seinem Kommen nicht von einer Stunde zur anderen verändert, schlagartig, aber eine andere Sicht des Lebens wurde möglich und hat mit ihm begonnen.
evangelisch.de
Das "Gnadenjahr" des HERRN kann jeder erfahren, der sich auf Jesus Christus einlässt.

Wenn einer das nicht tut, dann leben wir in zwei verschiedenen Welten, denn wer nicht Christus gehört, der hat auch nicht den Geist Christi. Und dann wird es nicht möglich sein, einen Konsens zu finden, mit dem beide Seiten zufrieden sind.

Du wartest noch auf den Messias.
Christen glauben: Er ist bereits gekommen- als Retter.

Er wird ein zweites Mal kommen. Aber dann als Richter.

Was ist eigentlich so schwer daran, den Retter selbst zu fragen, was Er vom NT hält? Oder, von mir aus, kann man auch den Vater fragen. Ernsthaft, ergebnisoffen, und nicht als Provokation, die lediglich eine Bestätigung der eigenen Ansichten erwartet.
LG
God bless you all for what you all have done for me.
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Larson
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Re: Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

Beitrag von Larson »

Magdalena61 hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 17:25 Ja. Das, was Er vorgelesen hat. Er hat ja wohl nicht bis zum Ende des Kapitels gelesen... damals gab es die Einteilung der Schriften in Kapitel und Verse noch nicht.
Und dann härt man mitten in einem Satz auf…..
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 17:25 Du redest wie die Juden in Nazareth, die sehr wohl verstanden hatten, was Jesus da behauptete. Du sagst: Nein, es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Und du sagst was, was nicht ist….Und du weisst natürlich, wie die „Juden“ redeten...
Und wenn du keinen Unterschied feststellst und erkennst dann verstehe ich auch, dass du Jes 61 nicht verstehen kannst.
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 17:25 Definitiv schlauer wäre gewesen, Ihn zu fragen, warum Er das sagte, wie es gemeint ist und überhaupt... das kleine Einmaleins einer fruchtbaren Kommunikation anzuwenden - anstatt das eigene Unverständnis und den Unwillen, das Gewohnte zu hinterfragen, zur Schau zu tragen.
Und dann wäre es offensichtlich geworden (da Juden ja den Kontext kannten) dass da einiges schief ist, wenn Jesus von „erfüllen“ spricht.
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 17:25 Nein, das ist Konsens unter Theologen/ Bibellehrern. Es gibt ja noch mehr Prophetien.

Ansichtssache. Auslegungssache.
Interessant, da lehren selbst Bibellehrer aber, dass dies Jes 61 im zukünftigen liegt… aber wie wäre es, es selber mal genau zu studieren?
Aha, die Theologie bestimmt wieder mal die Deutung.
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 17:25 Unsinn ist es, wenn man das Zeugnis der Apostel als irrelevant verwirft. Das waren doch alles Juden, die die Schriften kannten und sicher sorgfältig geprüft haben, was sie weitergeben und was nicht.
Kaum dass sie geprüft haben, wenn sie aus der LXX zitieren.
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 17:25 Hier ist mal ein Kommentar dazu, der den Sachverhalt meiner Meinung nach gut trifft:
Tja, das ist ja die oberflächliche Meinung der Theologen…. Und die Welt hatte sich auch danach nicht verändert.
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 17:25 Das "Gnadenjahr" des HERRN kann jeder erfahren, der sich auf Jesus Christus einlässt.
Das als solches bezeichnete „Gnadenjahr“ hat nichts mit Jesus zu tun. Da steht רָצוֹן֙ (rātson) für Wohlwollen, Gunst.
Mit „Gnade“ hat das nichts zu tun, חֵסֵד (chesed) Gnade, Liebe חָנַן (chānan) gnädig, חֵן (chen) Anmut, Güte.
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 17:25 Wenn einer das nicht tut, dann leben wir in zwei verschiedenen Welten, denn wer nicht Christus gehört, der hat auch nicht den Geist Christi.
Tja, was du schilderst, wird kaum „Geist Christi“ sein….
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 17:25 Du wartest noch auf den Messias.
Christen glauben: Er ist bereits gekommen- als Retter.
Soso, warte ich… nun, als Messias gibt es keinen christlichen gedachten Retter.
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 17:25 Was ist eigentlich so schwer daran, den Retter selbst zu fragen, was Er vom NT hält?
Nur wirst du keine Antwort bekommen.
Ich habe aber die höhere Instanz gefragt, und die zeigte mir so einiges auf…
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 17:25 Ernsthaft, ergebnisoffen, und nicht als Provokation, die lediglich eine Bestätigung der eigenen Ansichten erwartet.
Nun, mein Beitrag von Jes 61 und Lk 4 war ernsthaft, bibelfundiert, im Kontext betrachtet. Ist solches schon Provokation?
Und nein, für Christen ist doch schon betoniert, was sie denken müssen.
Ps 74,4 Als Deine Dränger haben sie da getobt im Innersten Deines Vereinigungsstiftes, haben ihre (eigenes) Zeichen als Zeichen aufgestellt
(über das von Gott gegebenen "Zeichen" an Israel)
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ProfDrVonUndZu
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Re: Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Larson hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 14:19
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 13:53 Dem aber die geistige Verkehrtheit vorausging und die Zerstörung von Jerusalem nur die Konsequenz dafür war.
Du sagst meistens gar nichts dazu, wenn du nicht gerade gedrängt wirst.
Larson hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 14:19 Hat auch nicht mit Jesus und Paulus geklappt. Und das Christentum war ja nicht seine „Lösung“, wo es auch nicht klappte.
Und du meinst, wenn es mit einem zweiten Tempel nicht klappte, wird es mit einem dritten Tempel klappen ?
Larson hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 14:19 Weil es Gott „egal“ war und ist, was die Nationen tun, Gott lässt die Nationen machen….
Du kannst diese Nebelkerze weglassen. Es geht um den jüdischen Tempelkult. Sogar Jeremia 3,16 spricht davon, dass die Bundeslade nicht mehr gemacht und vergessen wird. Und es sieht nicht danach aus, als würde Gott um sie trauern. Der Steintempel ohne Bundeslade ist auch ziemlich witzlos.
Larson hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 14:19Denn durch Paulus und seine Lehren, welche ja nicht auf der Tenach basieren, der Lehre Gottes, weshalb sollte da Gott intervenieren? Das Christentum ist nicht "Seine Lehre". Ist nicht Sein Bund. Und die chr. Geschichte zeigt ja höchst miserable Umstände, ohne dass Gott da irgendwas sagte.Wo ist denn da Gott, der erzieherisch und korrigierend eingreift? Und nein, nur mit dem Gottesgeist wird nichts draus. Meinst du, wenn Gott nichts sagt, es sei alles in Ordnung?
Wir können ganz viel Meinung über die fragwürdigen Umstände in der Welt austauschen. Die Briefe des NT und die Offenbarung des Johannes zeichnen keine ausschließlich positive Entwicklung. Und es wird auch nicht gesagt, dass das Böse von irgendwo außerhalb kommt, sondern aus der christlichen Bewegung selbst hervorkommt.
Larson hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 14:19Aber bei Israel, Seinem Volk, greift Gott ein.
Jes 49,6 ja, er spricht: Es ist zu gering, dass du mein Knecht seist, um die Stämme Jakobs aufzurichten und die Bewahrten von Israel zurückzubringen; ich habe dich auch zum Licht der Nationen gesetzt, um meine Rettung zu sein bis an das Ende der Erde.
7 So spricht der HERR, der Erlöser Israels, sein Heiliger, zu dem von jedermann Verachteten, zu dem Abscheu der Nation, zu dem Knecht der Herrscher: Könige werden es sehen und aufstehen, Fürsten, und sie werden sich niederwerfen, um des HERRN willen, der treu ist, des Heiligen Israels, der dich erwählt hat.
Jesaja lebte auch noch zur Zeit der Reformen unter Hiskia, wo es eine Rückführung aller 12 Stämme nach Juda gab und hier quasi aus den Israeliten die Juden wurden.

Larson hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 14:19 Du sprachst vom himmlischen Tempel… nicht ich.
Und du hast einen Vers mit Gottes Wort zitiert, wo er ein Haus als seinen Wohnort kritisiert, das von Menschenhand erbaut wird.
Er will offensichtlich keinen Steintempel und kein Stoffzelt mehr. Wo wohnt er denn dann ? Selbst Salomo sagte, dass der Himmel Gott nicht fassen könne. Wenn Gott nicht auf Erden wohnen will, wie tritt er denn dann mit den Menschen in Beziehung ? Durch den Geist und durch das Herz des Menschen. Alles andere ist nur primitive Religion, aber kein Gottesdienst.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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Larson
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Re: Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

Beitrag von Larson »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 19:38 Du sagst meistens gar nichts dazu, wenn du nicht gerade gedrängt wirst.
Weshalb sollte ich das hervorheben, was offensichtlich ist? Das machst du ja zur Genüge, verdrängst aber das andere.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 19:38 Und du meinst, wenn es mit einem zweiten Tempel nicht klappte, wird es mit einem dritten Tempel klappen ?
Sicher, denn dieser steht ja im kommenden Reich… der kommenden Welt
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 19:38 Du kannst diese Nebelkerze weglassen.
Da nimm dich mal selber an deiner Nase….
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 19:38 Der Steintempel ohne Bundeslade ist auch ziemlich witzlos.
So lächerlich…. Sorry

Scheinbar mag es dir nicht über die Nieren, dass da in Lukas etwas als erfüllt bezeichnet wird, was aber nicht erfüllt wurde. Deshalb wohl so „tiefschlagende“ Aussagen.
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Re: Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Larson hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 21:48 Scheinbar mag es dir nicht über die Nieren, dass da in Lukas etwas als erfüllt bezeichnet wird, was aber nicht erfüllt wurde. Deshalb wohl so „tiefschlagende“ Aussagen.
Und das willst du mit deinen rhetorischen Tricks widerlegen, wie z.B. das hier:
Larson hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 17:55
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 17:25 Das "Gnadenjahr" des HERRN kann jeder erfahren, der sich auf Jesus Christus einlässt.
Das als solches bezeichnete „Gnadenjahr“ hat nichts mit Jesus zu tun. Da steht רָצוֹן֙ (rātson) für Wohlwollen, Gunst.
Mit „Gnade“ hat das nichts zu tun, חֵסֵד (chesed) Gnade, Liebe חָנַן (chānan) gnädig, חֵן (chen) Anmut, Güte.
Magdalena hat "Gnadenjahr" in Anfürungstriche gesetzt. Die griechische Formulierung bedeutet so viel wie "Jahr der Annehmung", sowohl im NT als auch in der LXX. Es ist eine ziemlich exakte Übersetzung des Hebräischen.
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