Hans-Joachim hat geschrieben: ↑Mo 7. Apr 2025, 10:57
Das die Berichte nicht zuverlässig waren, steht da nicht.
Steht nicht, das ist richtig, aber man kann davon ausgehen. Das was auch Aufgabe der Kanonisierung, und ich meine Lukas war darin schon der erste. Das Lk-Ev. und die Apg. sind so etwas wie ein erster Kanon, der von den Paulusbriefen unterstützt wurde. Und
Paulus brauchte erst recht nichts „inspiriert“ bekommen. Er erhielt seine Botschaften von Angesicht zu Angesicht, bzw. war er als Lehrer bereits ausgesondert und dazu begnadet.
Hans-Joachim hat geschrieben: ↑Mo 7. Apr 2025, 10:57
Es geht um eine
Erzählung, die
völlig geglaubt wurde. sie wurde von Augenzeugen überliefert.
Genau das meine ich. Da musste nichts „inspiriert“ werden. Lukas kann es nur bestätigen, bzw. musste es auch prüfen, wozu man auch eine Gabe erhält. Sein zweiter Bericht basiert erneut auf Augenzeugen. Er wird dabei seine Vorgangsweise nicht geändert haben um auf einmal auf „Eingebungen“ zu warten. überdies wurde er selbst Augenzeuge über die Missionsarbeit des
Paulus.
Apg 16,10 hat geschrieben: Als er aber das Gesicht gesehen hatte, suchten wir sogleich nach Mazedonien abzureisen, da wir schlossen, dass Gott uns gerufen habe, ihnen das Evangelium zu verkündigen.
Er wechselt in der Erzählform auf die 1. Person. Das bedeutet, Lukas stieß in Troas zum Missionsteam dazu und war bei den weiteren Aktivitäten selbst anwesend. Wenn er nun über das Gesicht redet, das
Paulus erhalten hatte, was haltet ihr dann für wahrscheinlicher? Zwei Optionen:
- 1) Der Heilige Geist hat ihn diesbezüglich inspiriert.
- 2)
Paulus oder ein weiterer Begleiter hat es ihm mitgeteilt.