Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 04:36 Nein, es geht um die quasi Gesamtglaubwürdigkeit eines Menschen. Jeder Mensch kann viel erzählen, aber nicht alles ist wahr. Oder Jemand kann irgendwo sehr gut in was sein, aber ansonsten viel Blödsinn erklären. Dafür muß man ein Gespür haben. Ich habe auch bei Menschen Brauchbares gefunden, die mir im Großen und Ganzen nicht gefallen haben.
Vielleicht ist, was andere erzählen, auch nicht wahr. Vielleicht ist vieles wahr, was wir nicht für wahr halten. Was die NT-Erfahrenen sagen: man kann nicht alles wissen, und hier schon gar nicht. Aus höherer Perspektive kann "alles zusammen" gesehen werden, aber kaum in die menschliche Verstandes-Ebene zurückgebracht werden. Im NT wird ja grundsätzlich angeboten, nicht zu richten, das verstehe ich als nicht urteilen über andere, erstmal auf sich selber achten. Bei anderen schauen, welche Früchte sie hervorbringen. Felzmann scheint eine Art der Trauma-Heilung anzubieten, die wirkt, sonst wäre er ja in seinem alten Beruf.

Was meinst du eigentlich mit "brauchbar"?
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 04:37 Wenn ich also sage: Vergiss bei deiner Euphorie für Nahtoderlebnisse nie, dass du auch die Existenz einer Hölle berücksichtigen musst, ist ein fester Standpunkt von mir, den ich nicht verwässert und untergraben dargestellt haben möchte. Du verharmlost zu sehr. Jedenfalls meinst du, angemessen damit umzugehen. Das sehe ich eben nicht so.
Musst du auch nicht. Aber ich bin nicht nur für Nahtoderlebnisse euphorisch sondern auch für das Leben hier. So wie Paulus sagt, ich sterbe täglich. (Nicht dass ich mit Paulus vergleiche, nur zitiert) Das täglich sterben ist bereits nahe am Tod sein. Wer täglich in sich geht, zieht einen Schluss mit seinem Leben. Gelingt nicht immer, aber kann geübt werden. Man muss nicht auf einen physischen Tod warten um "ins Reine" zu kommen. -- Ja, ich verharmlose (deine) Höllenbilder wahrscheinlich, weil ich wahrhaftig davon überzeugt sind, dass 1) auch die Abgründe eine Station ist, die wir durchmachen müssen, aber 2) der Weg immer zum Heil weist, ob langsamer oder schneller. Und es ist wirklich jedem freigestellt, jeden Tag neu: diene ich jetzt dem Heil oder dem Unheil.
Und wie das Urteil von Menschen nun mal ist: Gefallen einem wichtige Kernaussagen von Jemand nicht, hat man ihm Gegenüber nun mal Bedenken. Klar, Jeder beurteilt das, was Jemand sagt, anders.
Schon richtig, aber im dauerndem Beurteilen kann man auch Lebenszeit vergeuden. Anstatt alles zu bedenken kann man auch geniessen. Heute Mozart, morgen Bach, sich ganz auf jeden einlassen, davon habe ich sicher mehr, als wenn ich beurteile, oder? Beurteilen ist Verstandesdenken, es hindert daran, aus himmlicher Höhe zu schauen. Aber vielleicht weigert man sich, in diese "Fülle" zu gehen, dann bleibt alles schwierig.
Gut, du sagst Streitgeist. Mir passt es gar nicht, wie du mit allem umgehst, was "die dunkle Seite" angeht. Ich finde es nicht passend.
Ich finde, man geht am besten auf die eigene dunkle Seite zu, ganz entschlossen. Jesus lehrt sehr deutlich, zuerst mit sich selber in Reine zu kommen. Dann geschieht Vergebung. Manche kommen nur bis oh Herr, oh Herr. Das geht auch, aber es geht noch weiter, nämlich besser mit sich und anderen umgehen. Und die Dankbarkeit dem Schöpfer gegenüber!
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Johncom hat geschrieben: Mi 26. Aug 2026, 02:45 ch finde, man geht am besten auf die eigene dunkle Seite zu, ganz entschlossen. Jesus lehrt sehr deutlich, zuerst mit sich selber in Reine zu kommen.
Klar. Konkret muss man zb wissen, wie man sich in Mexiko so verhalten muß, dass man nicht überfallen oder ermordet wird. Das muß man wissen.
Dann kann man davon ausgehend ja überlegen, was mit einem selber nicht stimmt, was Verderben bringt. Muß man auch wissen, weil die Bibel sagt, was unser Verhalten für unser Leben nach dem Tod bewirkt.

Auf beiden diesen Augen blind zu sein, dann gute Nacht.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Diese christliche Internetseite hat sich mit dem Nahtod befasst. Es geht hier um Selbstmörder.
Dir wird sie natürlich kaum gefallen, Johncom. Ich denke nicht, dass du dich mitdenkend durcharbeiten wirst.

https://www.gottesbotschaft.de/?pg=2020
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mi 26. Aug 2026, 23:08 Diese christliche Internetseite hat sich mit dem Nahtod befasst. Es geht hier um Selbstmörder.
Dir wird sie natürlich kaum gefallen, Johncom.
"Dir wird sie natürlich kaum gefallen"?
Schon wieder einen Ball hingeworfen?
Ob christlich oder für alle, mir gefallen natürlich die heutigen Beschreibungen mehr und nicht so sehr anonymisierte Menschen, die keiner mehr erreicht. Das Buch von Herrn Rawlings erschien 1978. Negative Berichte werden auch heute besprochen, auch was Selbstmord-Versucher mitbringen.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mi 26. Aug 2026, 17:12
Johncom hat geschrieben: Mi 26. Aug 2026, 02:45 Jesus lehrt sehr deutlich, zuerst mit sich selber in Reine zu kommen.
Klar. Konkret muss man zb wissen, wie man sich in Mexiko so verhalten muß, dass man nicht überfallen oder ermordet wird. Das muß man wissen.
Auch Mexiko ist "in uns". Also das, was uns über Mexiko erzählt wird. Aber ich stimme dir zu, man weiß wie man sich verhält, aber auch wie man denkt und fühlt, so kommt man in eine innere Gewissheit. Und wenn etwas schief läuft? Vielleicht hat man es nicht anders verdient?
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Wenn man gut gerüstet, vorbereitet ist, kann natürlich immer noch was passieren. Aber das liegt dann am Restrisiko. Und ist damit viel unwahrscheinlicher. Es sollte dann geschehen trotz Umsicht und Vorsicht ? Das glaube ich auch nicht, das sowas vorherbestimmt ist. Jedenfalls ist es "vorherbestimmt", dass Vorsicht vermeidet.
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