Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 08:05 Niemand berichtet von einem anthroposophischen Himmel, wie in angeblich Rudolf Steiner erlebt hat und angeblich genau kennt. Blieben noch die Hindus, ob sie ihren Götterhimmel erleben.
Oder die Katholiken ihren Jesus-Maria Himmel?
Die Anthroposophie ist nicht spektakulär. Auf der Seite der evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen wird ein Buch vorgestellt, das Steiners Sicht auf das Jenseits darstellt: „Brücken zwischen Leben und Tod – Begegnungen mit Verstorbenen“ von Iris Paxino:
Zwischen Tod und einer erneuten Wiedergeburt gelangen die Verstorbenen, nach anthroposophischer Vorstellung, in ein mehrstufiges Jenseitsreich. .... Sie beschreibt den Prozess des Sterbens, das Verweilen im mehrstufigen Jenseits: der Ätherwelt, der Astralwelt und dem Devachan, der letzten Station vor einer Wiedergeburt als Mensch auf der Erde.
https://www.ezw-berlin.de/aktuelles/art ... eits-news/
Was heißt Devachan?
Die Devachan- oder mentale Ebene ist – in Anlehnung an die indische theosophische Terminologie – das Geisterland , die spirituelle Welt im engeren Sinne.

„Deva bedeutet Gott und Chan bedeutet Gebiet, Wohnort; somit bedeutet Devachan Gottes Gebiet. Insofern der Mensch ein spirituelles Wesen ist, hat er Anteil an der spirituellen Welt.“ ( Lit .: GA 94, S. 134 )
https://en.anthro.wiki/Devachan#The_Sev ... e_Devachan
Anthroposophie verstehen geht nur über Geduld und geistige Offenheit. Aber man brauch so was gar nicht wenn man die Bibel verinnerlicht, ich meine geistig, nicht dem Buchstaben nach. Alles, was die subtileren Ebenen angeht, wird vermittelt wenn es nötig ist, falls man es will.
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Ein anthroposophisch gefärbten Spiritismus mittels dem Wekzeug Zugang schaffen durch meditative Praktiken.
Eine Kontaktaufnahme vom lebenden Menschen zu Verstorbenen ist durchaus möglich und kann für die Verstorbenen heilsam sein. So beschreibt es detailliert die promovierte Psychologin und Anhängerin der Anthroposophie Iris Paxino (*1970) in ihrem Buch „Brücken zwischen Leben und Tod – Begegnungen mit Verstorbenen“ (2017). Paxino ist etabliert in der anthroposophischen Bewegung, sie gibt Seminare zu diesem und weiteren Themen, wie z.B. zu Engeln. In ihrem Buch „Brücken zwischen Leben und Tod“ bringt Paxino viele ihrer Erfahrungen aus dem Kontakt mit Sterbenden und verstorbenen Menschen ein. Sie beschreibt den Prozess des Sterbens, das Verweilen im mehrstufigen Jenseits: der Ätherwelt, der Astralwelt und dem Devachan, der letzten Station vor einer Wiedergeburt als Mensch auf der Erde. Daraufhin legt die Autorin dar, wie eine Kontaktaufnahme mit Verstorbenen während einer Meditation gelingen kann und wie Hilfestellungen für die Verstorbenen gegeben werden können. Das Buch verdeutlicht die aktuelle Auseinandersetzung innerhalb der Anthroposophie zu den Themen Tod und Jenseits und den Wunsch nach Kontaktaufnahme zu Verstorbenen.
Das Thema ist ja bekannt durch den Spiritismus.

Bei der Konfrontation von Christen mit der Besessenheit und dem Spuk beschreibt schon Blumhardt Begegnungen mir Verstorbenen, die anscheinend in Erdenkreisen "gebunden" sind. Also in niederen Sphären des Jenseits. Das ist auch sehr deutlich bei Spukfällen, wo die verschiedenen Geister anwesend sind und die Spukphänomene und psychischen Einwirkungen verursachen. Die von Sensitiven als bösartige Geister bis harmlose unherirrende Verstorbene identifiziert werden.
Die Katholiken beten für "Arme Seelen" bis zum Extremfall, dass Verstorbene nachts am Bett erscheinen und um Gebet bitten.

Mal sehen, ob diese Anthroposophin nicht von den immer zu erwartenden Lügengeistern hereingelegt wird...Die auch gerne erzählen, was sie über das Jenseits sowieso glaubt. Und schon haben wir "Offenbarungen" zur Anthroposophie.
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oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Die Anthroposophin Iris Paxino war schon als Kind lalatent Sensitv.
https://dasgoetheanum.com/bruecken-zwis ... n-und-tod/

S
ie beginnt eine eigene psychologische Beratungspraxis, wobei sie immer mehr mit Verstorbenen zu tun hat, die als Geistgestalt im Zusammenhang mit einem Klienten erscheinen und dauerhaft an diesem haften und ihm Schwierigkeiten bereiten. Nach ihrer Wahrnehmung verursachen viele so hängen gebliebene Seelen erhebliche seelische Belastungen, soziale Schwierigkeiten bis zu schweren psychischen Erkrankungen. «Sie sind eine Bürde für unsere Welt und bilden ein regelrechtes therapeutisch-soziales Arbeitsfeld. Diese Verstorbenen sind auf Hilfe angewiesen, sie benötigen Aufklärung über ihren eigenen Zustand und eine bewusste Anbindung an die geistige Wirklichkeit, in der sie sich befinden. Erst durch eine solche ‹Erlösungsarbeit› können sie ihren nachtodlichen Entwicklungsweg weitergehen.» Für Iris Paxino ist ihre Verbundenheit mit der Welt der Verstorbenen und ihre aktive Erlösungsarbeit in dieser Welt eine Lebensrealität geworden.

Niedere verstorbene Menschen verursachen also laut ihr Krankheiten bis hin zu schweren psychischen Erkrankungen. Das hätte ich von einer Anthroposophin überhaupt nicht erwaret. Bestätigt sie damit ja im Prinzip das Wissen um Besessenheit durch unreine Geister.
Sie hat ihre latente Medialität entwickelt und sieht die Geister als Begleitung ihrer hilfesuchenden Klienten.


Also nichts Neues in diesem Wissensfeld.
Johncom hat geschrieben: Sa 30. Mai 2026, 01:34 Oder die Katholiken ihren Jesus-Maria Himmel?
Die Anthroposophie ist nicht spektakulär. Auf der Seite der evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen wird ein Buch vorgestellt, das Steiners Sicht auf das Jenseits darstellt: „Brücken zwischen Leben und Tod – Begegnungen mit Verstorbenen“ von Iris Paxino:
Von einem Maria_Himmel habe ich bisher noch nie gehört.
Na und ? Vorgestellt, heisst ja nicht, dass es bei denen damit weltanschaulich genehmigt und akzeptiert ist.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

KI:
Die Rolle des Devachan in der Theosophie
In den esoterischen Lehren (insbesondere geprägt durch Helena Blavatsky und später Rudolf Steiner) durchläuft die Seele nach dem Tod verschiedene Stadien. Das Devachan ist dabei die rein geistige, lichte Welt, die die Seele betritt, nachdem sie den feinstofflichen Reinigungsprozess (das sogenannte Kamaloka oder die Astralwelt) durchlaufen hat.
Die wichtigsten Eigenschaften des Devachan sind:
Ort der Ruhe: Es ist ein Zwischenzustand, in dem die Seele die Erfahrungen des vergangenen Lebens verarbeitet und sich auf die nächste Inkarnation vorbereitet.
Geistige Himmelswelt:
Es entspricht in etwa dem traditionellen Konzept des „Himmels“, wird jedoch nicht als ewiger Ort, sondern als zeitweiliger Übergangszustand betrachtet.
Erfüllung: Es ist ein Zustand, in dem sich die edlen Ideale, Wünsche und das Gewissen des Verstorbenen entfalten und harmonisieren.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

KI:
In der Anthroposophie Rudolf Steiners bezeichnet Devachan (oft auch „Geistesland“ oder „Land der Ursachen“ genannt) die geistige Welt, in der die Seele des Menschen zwischen zwei irdischen Leben (Inkarnationen) verweilt.
Die Kernkonzepte des Devachan:
Das Land der Ursachen: Im Gegensatz zur physischen Welt, die als materielle Welt der Auswirkungen gilt, ist das Devachan der Ort, an dem die Urbilder und die eigentlichen spirituellen Ursachen für alles Werden und Geschehen liegen.
Zwischen den Leben:
Nach dem Tod und der Läuterung in der Astralwelt tritt die Seele in das Devachan ein. Hier arbeitet sie an ihrem Karma und bereitet sich mit geistigen Wesen (z. B. Hierarchien) auf ihr nächstes Leben auf der Erde vor.
Stufen des Geisteslandes:
Die anthroposophische Lehre unterteilt das Devachan in verschiedene Regionen, von feineren bis dichteren geistigen Ebenen (oft in vier Stufen gegliedert, angefangen beim "unteren Devachan" bis hin zur höchsten Sphäre der Urgedanken).Es wird als eine Dimension beschrieben, die uns permanent umgibt, jedoch für die normalen physischen Sinne unsichtbar ist und nur durch ein höheres, spirituell-intuitives Bewusstsein erfahren werden kann.
Etwas Kritik zur Anthroposophie:
https://fashionchangers.de/anthroposoph ... ne-praegt/
Der Lehrer und Autor André Sebastiani spricht in seinem Buch „Anthroposophie. Eine kurze Kritik“ von einer „hohlen Freiheitsrhetorik“ und hat auch für das restliche Schaffen Steiners auf philosophischem Gebiet wenig schmeichelhafte Worte übrig: „Seine ‚philosophischen‘ Schriften arbeiten mit unklaren Begriffen, sind logisch inkonsistent und fallen weit hinter den Errungenschaften der Aufklärung zurück. Ihr Mangel zeigt sich auch im Scheitern am eigenen Anspruch (z.B. ‚naturwissenschaftlicher Betrachtungen’), sie sind gekennzeichnet durch überhebliche Geschwätzigkeit. Das führt im Ergebnis dazu, dass man alles und nichts aus diesen Werken herauslesen kann.“

Steiner selbst sah das anders – und erhob auch später den Anspruch der Wissenschaftlichkeit: Seine Anthroposophie bezeichnete er als „Geisteswissenschaft“. Diese allerdings hat mit unserem heutigen Verständnis von Wissenschaft wenig zu tun.
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