Der Evolutionsirrtum - III

Evolution vs. Schöpfung Debatte, Alter der Erde
Geologie, Plattentektonik, Archäologie, Anthropologie
Novas
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Der Evolutionsirrtum - III

Beitragvon Novas » Mi 14. Dez 2016, 06:59

Thema wegen Überlänge geteilt.

Janina hat geschrieben:Aber das war ja schon alles verwurstet. Wenn du nach dem Mittagessen wieder alles vergessen hast, passiert das was jeden Tag passiert:Und so sind deine Beiträge einfach ständige Wiederholungen, die auf Unkenntis aufgrund von Wissensverweigerung beruhen.


Ein scharfzüngiges Janina in freier Wildbahn :D

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Flavius
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Re:Der Evolutionsirrtum - III

Beitragvon Flavius » Mi 14. Dez 2016, 10:06

Pluto hat geschrieben:Übrigens es reichte eine einzige Mutation um aus Reptilien-Schuppen Federn werden zu lassen.

Schön, dass die Deutschen immer brav u. ordentlich auf die Wahrung der rechten Form achten. Die Form ist dabei öfters wichtiger als die Aussage.

Pluto = > Es reichte eine einzige Mutation um aus Reptilien-Schuppen Federn werden zu lassen

Flavius = > das ist sehr vereinfacht; denn es gab auch da mehrere, nicht so einfache (!) ,auch rezente Entwicklungs-Schritte/ nebst dem Bedarf eines "übergeordneten Ziels "..
....
Aber es gibt doch (immer?) meistens einen entscheidenden Auslöser ! Es genügt ein Anstoß, eventuell genügt ein Gedanke und Wille um Dinge entstehen und dann reifen zu lassen Auch bei der Lebensentstehung. (Möglicherweise aus höheren Quellen kommend).

Es können aus Milliarden von Mutationen auch nur Schrott, Hinderliches u. Lebensfeindliches, (z.B. Krebs) kommen. - Richtig? ---- Selektion kann sicherlich "auswählen", aber letzten Endes sind ihre Möglichkeiten begrenzt. ( Sie kann ganz Neues, Geniales und Schönes nicht einfach so mal und dazu sehr schnell zusammenbasteln. Da kommen Zielrichtung und andere Komponenten ins Spiel.

[/b]Mutation íst eben eventuell ein eingerichtetes Werkzeug.. Eingerichtet teils um Änderungen zu bringen, (auch zur Anpassung), teils um weitere Vielfalt zu erzeugen..

Über wie die Werkezeuge der Natur zustande kamen, sagt deine obige Aussage nichts.

. ich sehe den entscheidenden Anstoß oder die Auslöser als nicht geklärt oder grundsätzlich anders wie Du.

Du implizierst laufend : "es ist sehr einfach, geschah gerade mal beiläufig und zwangsläufig ."... ungefähr wie : "aus nichts kommt alles und das noch zufällig".


Höherentwicklung ist aber keine Selbstverständlichkeit ! (Normal wäre ein Zustand von Chaos! ).
Dogmen - aller couleur- sind oft sehr hinderlich. (nach Feuerbach).

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Re: Der Evolutionsirrtum - III

Beitragvon Novas » Mi 14. Dez 2016, 11:10

Flavius hat geschrieben:Möglicherweise aus höheren Quellen kommend


Solch ein Gedanke muss um jeden Preis verhindert werden. Wo kommen wir hin, wenn wir eine höhere Quelle in Betracht ziehen? Überlege Dir mal. Plötzlich ist das Universum kein toter und sinnleerer Raum mehr, sondern durchdrungen von göttlichem Bewusstsein. Voller Leben, Schönheit und Weisheit. Für manche Menschen ist das ein schrecklicher Gedanke, da es ihrem Weltbild widerspricht :) Aus dem Dhammapada: „Alle Dinge entstehen im Geist / Sind unseres mächtigen Geistes Schöpfung.“

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Re: Der Evolutionsirrtum - > Selektion

Beitragvon Pluto » Mi 14. Dez 2016, 12:12

Novalis hat geschrieben:Solch ein Gedanke muss um jeden Preis verhindert werden. Wo kommen wir hin, wenn wir eine höhere Quelle in Betracht ziehen?
Gute Frage! :thumbup:
Hast du eine plausible Antwort darauf?

Novalis hat geschrieben:Plötzlich ist das Universum kein toter und sinnleerer Raum mehr, sondern durchdrungen von göttlichem Bewusstsein.
Das widerspricht den tatsächlichen Fakten. Außerhalb dieser wunderschönen Erde, können wir nicht einmal 5 Sekunden lang ohne geeignete Schutzvorrichtung überleben.

Novalis hat geschrieben:Voller Leben, Schönheit und Weisheit. Für manche Menschen ist das ein schrecklicher Gedanke, da es ihrem Weltbild widerspricht :) Die Erde ist voller Leben, aber außerhalb, da habe ich meine Zweifel. Du nicht?

Novalis hat geschrieben:Aus dem Dhammapada: „Alle Dinge entstehen im Geist / Sind unseres mächtigen Geistes Schöpfung.“
Hand aufs Herz, Novalis; du bist doch nicht doof, oder?
Was spricht dafür, das Geist die Schöpfung ist?
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

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Re: Der Evolutionsirrtum - III

Beitragvon Pluto » Mi 14. Dez 2016, 12:23

Flavius hat geschrieben:
Pluto hat geschrieben:Es reichte eine einzige Mutation um aus Reptilien-Schuppen Federn werden zu lassen
das ist sehr vereinfacht
Ist es auch. Den Rest nennt man Evolution.

Flavius hat geschrieben:denn es gab auch da mehrere, nicht so einfache (!) ,auch rezente Entwicklungs-Schritte/ nebst dem Bedarf eines "übergeordneten Ziels "..
Welches Ziel siehst du denn?


Flavius hat geschrieben:Es können aus Milliarden von Mutationen auch nur Schrott, Hinderliches u. Lebensfeindliches, (z.B. Krebs) kommen. - Richtig? ---- Selektion kann sicherlich "auswählen", aber letzten Endes sind ihre Möglichkeiten begrenzt. ( Sie kann ganz Neues, Geniales und Schönes nicht einfach so mal und dazu sehr schnell zusammenbasteln. Da kommen Zielrichtung und andere Komponenten ins Spiel.
Es ist richtig, dass es viele "Würfe" braucht, aber wenn mal eine positive Mutation kommt, wird sie von der Selektion festgehalten.

Flavius hat geschrieben:Über wie die Werkzeuge der Natur zustande kamen, sagt deine obige Aussage nichts.
Das muss sie auch nicht, denn es genügt, dass sich ein (nicht exakt) reproduzierendes und stoffwechselndes Etwas, sich am Anfang bildete — danach kann die Evolution greifen, verändern, und das Beste aus den vorhandenen Variationsmöglichkeiten ziehen.

Flavius hat geschrieben:Du implizierst laufend : "es ist sehr einfach, geschah gerade mal beiläufig und zwangsläufig ."... ungefähr wie : "aus nichts kommt alles und das noch zufällig".
Auch wenn der Zufall dem zugrunde liegt, ist Evolution alles andere als zufällig: Der Prozess wählt blind und automatisch den richtigen weg, weil das weniger gut Angepasste ausstirbt.

Flavius hat geschrieben:Höherentwicklung ist aber keine Selbstverständlichkeit ! (Normal wäre ein Zustand von Chaos! ).
Ach?!
Wie sind den Sternsysteme und Galaxien entstanden?
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

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Der Evolutionsirrtum - III

Beitragvon Roland » Mi 14. Dez 2016, 12:48

Hi!


Janina hat geschrieben: Scheinbar gestaltete Formen haben sogar extra die Vokabel "gestaltoid" gestaltet bekommen.

Was beweist 'n das? Klar, im Gestalten von Extra-Vokabeln für naturalistische Glaubensinhalte sind Darwinisten immer gut. Jedoch konnte eben nie gezeigt werden, dass Planung wirklich nur scheinbar ist, dafür steht jeglicher Beweis aus.

Anton B. hat geschrieben: Wieder mal hat Roland also zum Mittel der Zitat-Manipulation gegriffen…

Wo siehst du denn nun einen Skandal, lieber Anton? Ich habe das Zitat gebracht, weil du Theißens Ausführungen abgetan hast mit den Worten "Theißen … begründet das nicht sondern verweist lediglich kurz auf Gould & Eldedge." Er begründet es doch! Darum ging es mir. Theißen nennt die synthetische Theorie sogar aufgrund ihres Festhaltens am Gradualismus eine Ideologie.
Es geht nicht darum, dass Theißen als Referenz für seine Worte zum Fossilbericht auf Gould & Eldredge verweist (aus welchem Grund sollte ich das eigentlich verheimlichen wollen?), sondern darum, dass er es genauso sieht und dass er das natürlich auch begründet.

Du unterstellst Manipulationen und "Maschen" wo absolut keine sind.

Anton B. hat geschrieben: Und 2009 versucht in einer Wiki-Diskussion ein gewisser "Roland", mit derselben Masche und demselben Zitat den User "Hob" zu betören. Einfach in den Abschnitt "Roland 6" reinschauen.

Und unter "Roland 23" (dort im unteren Drittel) hab ich ihm damals schon den Originaltext verlinkt, weil auch er hinter angeblich "kreationistisch gefilterten Einzelsätzen" irgendwelche Manipulationen vermutete.

Er hat natürlich keine gefunden. Und glaub mir, der hätte nur liebend gern eine gefunden!

Anton B. hat geschrieben: Jedenfalls scheint jetzt klar, warum "Crackpots" auch als "Cranks" (deutsch: "Kurbel") bezeichnet werden.

Ich glaube daran, dass Gott durch sein souveränes Wort, durch den Logos, durch Jesus Christus die Welt erschaffen hat. Und dass das mit dem darwinistischen Schlachthaus, durch das wir entstanden sein sollen, nicht zusammenpasst.
Ich bin aber gar nicht der Meinung, dass die ET deswegen abgeschafft gehört, sondern nur, dass man die Daten auch im Sinne von Schöpfung gut und schlüssig und wissenschaftlich interpretieren kann. Und dass dieses kontrainduktive Vorgehen sogar die Wissenschaft fördert.

Ich finde es zwar nicht gerade nett, deswegen von dir einen "Crackpot" (schon wieder ein neues Wort…) also einen Spinner genannt zu werden, habe aber auch kein allzu großes Problem damit, lieber Anton. Ich kann damit leben.


Gruß Roland
"Die messbare Seite der Welt ist nicht die Welt. Sie ist die messbare Seite der Welt." Martin Seel
"Der Glaube an die Wissenschaft spielt die Rolle der herrschenden Religion unserer Zeit." C. F. v. Weizsäcker

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Re: Der Evolutionsirrtum - III

Beitragvon Pluto » Mi 14. Dez 2016, 14:07

Roland hat geschrieben:Wo siehst du denn nun einen Skandal, lieber Anton? Ich habe das Zitat gebracht, weil du Theißens Ausführungen abgetan hast mit den Worten "Theißen … begründet das nicht sondern verweist lediglich kurz auf Gould & Eldedge." Er begründet es doch! Darum ging es mir. Theißen nennt die synthetische Theorie sogar aufgrund ihres Festhaltens am Gradualismus eine Ideologie.
Ich sehe den Skandal darin, dass Gläubige, Zitate immer wieder aus ihrem Kontext reißen.

So auch im Fall von Charles Darwin...
Darwin wird oft mit folgendem Wortlaut zitiert:
The impossibility of conceiving that this grand and wondrous universe, with our conscious selves, arose through chance, seems to me the chief argument for the existence of God.
Im Kontext genommen schrieb Darwin aber etwas ganz anderes:
But I may say that the impossibility of conceiving that this grand and wondrous universe, with our conscious selves, arose through chance, seems to me the chief argument for the existence of God; (Semikolon!) but whether this is an argument of real value, I have never been able to decide.
I am aware that if we admit a first cause, the mind still craves to know whence it came and how it arose. Nor can I overlook the difficulty from the immense amount of suffering through the world. I am, also, induced to defer to a certain extent to the judgment of the many able men who have fully believed in God; but here again I see how poor an argument this is. The safest conclusion seems to be that the whole subject is beyond the scope of man’s intellect; but man can do his duty.
Dass Kreationisten den Satz mit einem Punkt beenden ist schon skandalös. Wie aber leicht aus dem Kontext zu erkennen ist, schreibt Darwin genau das Gegenteil von dem was Kreationisten ihm gerne unterstellen.
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

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Re: Der Evolutionsirrtum - III

Beitragvon Janina » Mi 14. Dez 2016, 14:55

Roland hat geschrieben:Jedoch konnte eben nie gezeigt werden, dass Planung wirklich nur scheinbar ist, dafür steht jeglicher Beweis aus.
Du warst ja stolz drauf, dass du nichts davon jemals gelesen oder gar verstanden hättest. Das spricht nicht für dich. Soll auch Leute geben, die auf Parties damit angeben, nichts von Mathe zu verstehen. Dürfte ähnlich absurd sein. :roll:

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Re: Der Evolutionsirrtum - II

Beitragvon JackSparrow » Mi 14. Dez 2016, 16:21

Roland hat geschrieben:Und die Vorstellung, dass der Gott der Bibel den Menschen durch Auslese des Stärkeren erschaffen hat, indem er ihn sich auf Kosten anderer Lebewesen hat durchsetzen lassen, dieser Todesmechanismus als Schöpfungsprinzip widerspricht mE allem, was die Bibel über Gott aussagt.

Diese Vorstellung entspricht perfekt den tatsächlich beobachtbaren Abläufen auf unserem Planeten.

Der Bibel entspricht sie ebenfalls - da steht schließlich extra betont drin, dass für alles Unheil der Welt allein Gott verantwortlich ist und sonst keiner.


Es lassen sich im Rahmen der Schöpfungslehre auch positive Argumente formulieren und die sind auch falsifizierbar.

Zum Beispiel dass es für die Anzahl von Mutationen eine eingebaute Höchstgrenze geben muss, die selbst nach Milliarden von Jahren niemals überschritten werden darf, damit sich nicht etwa ein Affen-Grundtyp versehentlich zu einem Menschen-Grundtypen differenziert oder gar aus Schuppen Federn werden.

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Re: Der Evolutionsirrtum - III

Beitragvon Flavius » Do 15. Dez 2016, 06:27


Flavius = >
Möglicherweise aus höheren Quellen kommend

Novalis = > Solch ein Gedanke muss um jeden Preis verhindert werden. Wo kommen wir hin, wenn wir eine höhere Quelle in Betracht ziehen?

Du hast recht. Konsumieren, Stillhalten und nichts von allem in Frage stellen sind ja unsere Bestimmungen..
Dogmen - aller couleur- sind oft sehr hinderlich. (nach Feuerbach).


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