Norman - der psychopathische Bot

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ThomasM
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Norman - der psychopathische Bot

Beitrag von ThomasM » Di 12. Jun 2018, 16:45

In einem Experiment haben Forscher des MIT einen Bot trainiert, ausgestattet mit einem deep learning Algorithmus. So etwas ist nicht neu und es ist auch bekannt, dass solche Algorithmen schon teilweise dicht an menschliche Leistungen herankommen.
Für das Training haben sie Videos verwendet, die Menschen austauschen, um Unfälle, Verbrechen, allgemein den Tod zu zeigen.

Das Ergebnis?
https://www.welt.de/kmpkt/article177330 ... e-Bot.html

Wenn diese Algorithmen zeigen, wie Menschen lernen, dann sollten wir noch sorgfältiger darauf achten, was Kinder zu sehen bekommen.
Gott würfelt nicht, meinte Einstein. Aber er irrte. Gott nutzt den Zufall - jeden Tag.

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AlTheKingBundy
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Re: Norman - der psychopathische Bot

Beitrag von AlTheKingBundy » Mi 13. Jun 2018, 19:32

Künstliche Intelligenz ist überhaupt gut dazu geeignet, Lernprozesse und menschliche Intelligenz besser zu verstehen. Es ist zunächst einmal wichtig, zu verstehen, wie Intelligenz überhaupt definiert ist oder wie man sie definieren will. Mir hat da die lateinische Wortherkunft sehr dabei geholfen: inter legere = dazwischen lesen, auswählen. Man benötigt also ein gedächtnis/Erfahrunsgwerte (also einen Speicher für Informationen) und "clevere" Algorithmen, die einen helfen die Informationen im Sinne einer Aufgabenstellung/Zielsetzung zu einem möglichst schnellen und bestmöglichen Ergebnis zur Aufgabenbewätigung zusammenzutragen. Den Speicher (das Hirn) kann man mit Informationen füttern, nun benötigt man noch die Algorithmen (schnelles Abrufen, Vernetzen und Auswerten der Informationen). Meiner Meinung nach kann man beides trainieren, allerdings sind gewisse "Hardwarevoraussetzungen" bestimmt auch organisch von Geburt an vorgegeben.
Beste Grüße, Al

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.
(Albert Einstein, 1879–1955)

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Abischai
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Re: Norman - der psychopathische Bot

Beitrag von Abischai » So 17. Jun 2018, 14:39

Science fiction funktioniert so. Die Gedanken sind schneller als die Realität. Und nur so kann es sein, daß ernstzunehmende Menschen überzogen futuristische Überlegungen kultivieren.

Gott hat geboten, daß wir uns die Erde "untertan" machen sollen, den sog. "Kulturbefehl" erlassen. Das bedeutet bescheiden zu erforschen und zu erkennen, wie die Natur funktioniert, um an entscheidender Stelle eingreifen und lenken zu können.
Die Intelligenz ist ein unbegreifliches Geschöpf Gottes.

Mit der Forcierung der "künstilichen Intelligenz" wird nicht mehr das Eigentliche erforscht, vermittels der Werkzeuge (die Intelligenz), sondern es wird das Werkzeug erforscht und versucht, dieses zu kopieren.

Wie in der Bionik ist es auch hier so: wir können verschiedenes nachempfinden, aber niemals auch nur annähernd so gut hinbekommen, wie es in der Natur "von selbst" (wie Gott es programmiert hat) funktioniert.

"Künstliche Intelligenz" ist daher m.E. der Versuch, sich vor den Hausaufgaben zu drücken und statt dessen etwas "wichtigeres" zu erledigen.
Dieses dient nicht dazu, die Natur und den Menschen in Einklang zu bringen, sondern eine parallele Natur zu entwerfen, die bei genauem Hinsehen niemand will, niemand benötigt, aber die jedem schaden wird.

Die "Künstliche Intelligenz" ist meiner Meinung nach strikt abzulehnen.

Zudem ist der Begriff irreführend, denn an die menschliche Intelligenz wird jene künstliche niemals heranragen.
DIe Schöpfung ist immer nur maximal so gut wie der Schöpfer (asymptotisch).
Und das, was der Mensch schafft, kann auch nur maximal so gut sein, wie der Mensch, der es erschaffen hat.
Alle sogenannte "künstliche Intelligenz" ist von Menschen programmiert.

Der Versuch damit aber eine Höherentwicklung aus sich selbst heraus anzustoßen und zu beweisen, ist eine andere Form des an den Haaren herbeigezogenen "Beweises" der Makroevolution. Jene Beweise konnten nicht erbracht werden, also versucht man es jetzt mit einer neuen Disziplin.

Im Grunde verschanzt sich hinter dem Versuch "künstliche Intelligenz" zu schaffen die aller Menschheit grundsätzlich innewohnende Widerspenstigkeit gegen Gott und sein Wort.: "Wir werden es dir Zeiten, Gott !!"

Gar nichts werden wir...
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]

ThomasM
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Re: Norman - der psychopathische Bot

Beitrag von ThomasM » Mo 18. Jun 2018, 16:22

Abischai hat geschrieben:
Zudem ist der Begriff irreführend, denn an die menschliche Intelligenz wird jene künstliche niemals heranragen.
DIe Schöpfung ist immer nur maximal so gut wie der Schöpfer (asymptotisch).
Woher weißt du das?
Hier wird die eigentlich normale wissenschaftliche Herangehensweise verwendet. Man hat ein Forschungsobjekt (die Intelligenz), man erforscht es durch Simulation und entdeckt dadurch neue Phänomene, die man bisher über das Forschungsobjekt nicht wusste.

Beispiel:
Früher dachte man bei Gedächtnis immer an Speicher. Denn das mit Speicher kannte man.
Es gab aber große Probleme, erstens den Speicherort im Gehirn zu identifizieren, als auch die Leistung des Gedächtnisses nachzuvollziehen.
Dann entdeckte man die neuronalen Netzwerke und eine ganze Menge der offenen Fragen konnten gelöst werden.

Forschung ist ergebnisoffen. Deine Behauptung mag eine nette Glaubensaussage von dir sein, ist aber durch absolut nichts gedeckt, noch nicht einmal durch die Bibel.
Abischai hat geschrieben: Der Versuch damit aber eine Höherentwicklung aus sich selbst heraus anzustoßen und zu beweisen, ist eine andere Form des an den Haaren herbeigezogenen "Beweises" der Makroevolution. Jene Beweise konnten nicht erbracht werden, also versucht man es jetzt mit einer neuen Disziplin.
Ist das der Hintergrund?
Du fürchtest dich so sehr vor der Methode der Makroevolution, die Gott bei seinen Schöpfungen verwendet, dass du am liebsten alle Forschung zu künstlicher Intelligenz verbieten würdest.
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Abischai
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Re: Norman - der psychopathische Bot

Beitrag von Abischai » Mo 18. Jun 2018, 17:10

Nee Du, das habe ich nicht mal erwähnt, schon gar nicht behauptet.
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AlTheKingBundy
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Re: Norman - der psychopathische Bot

Beitrag von AlTheKingBundy » Mo 18. Jun 2018, 18:39

Abischai hat geschrieben: "Künstliche Intelligenz" ist daher m.E. der Versuch, sich vor den Hausaufgaben zu drücken und statt dessen etwas "wichtigeres" zu erledigen.
Dieses dient nicht dazu, die Natur und den Menschen in Einklang zu bringen, sondern eine parallele Natur zu entwerfen, die bei genauem Hinsehen niemand will, niemand benötigt, aber die jedem schaden wird.
Die Wahrscheinlichkeit ist grpß, dass der Mensch aus der KI nichts Gutes macht. Das liegt aber nicht an der KI sondern am Menschen. Jeder wird mit dem Kopf nicken, dass eine Ernte-Sichel etwas Gutes ist, man kan aber auch jemandem den Hals damit durchschneiden. KI ist per se nichts Schlechtes, ich habe z.B. durch die KI gelernt, was Intelligenz überhaupt ist, welche Zutaten sie benötigt und wie man diese Erkenntnis zur Förderung menschlicher Inteliigenz nutzen kann.
Abischai hat geschrieben: Die "Künstliche Intelligenz" ist meiner Meinung nach strikt abzulehnen.
Dann sollten wir auch Autos, Hammer und Sichel, Messer ..... ablehnen.
Abischai hat geschrieben: Zudem ist der Begriff irreführend, denn an die menschliche Intelligenz wird jene künstliche niemals heranragen.
Sehr kurzsichtig und vor allem falsch gedacht. Es existieren bereits Bereiche, wo die KI der MI weit überlegen ist, z.B. in der medizinischen Diagnose (Beispiel Hautkrebserkennun).
Abischai hat geschrieben: Und das, was der Mensch schafft, kann auch nur maximal so gut sein, wie der Mensch, der es erschaffen hat.
Alle sogenannte "künstliche Intelligenz" ist von Menschen programmiert.
Na und? Hat Gott den Menschen nicht nach seinem Bilde geschaffen?
Beste Grüße, Al

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Re: Norman - der psychopathische Bot

Beitrag von ThomasM » Di 19. Jun 2018, 14:24

AlTheKingBundy hat geschrieben:
Na und? Hat Gott den Menschen nicht nach seinem Bilde geschaffen?
Genau wie die blinde Ablehnung von Forschungsgegenständen von Abischai kurzsichtig ist, ist ein Vermischen von theologischen und naturwissenschaftlichen Begriffen kurzsichtig.

Du interpretierst hier einen biblischen Begriff mit deinen Augen, der im Kontext des Textes oder gar im zeitgeschichtlichen Kontext völlig andere Bedeutungen hat.
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AlTheKingBundy
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Re: Norman - der psychopathische Bot

Beitrag von AlTheKingBundy » Di 19. Jun 2018, 16:17

ThomasM hat geschrieben:
AlTheKingBundy hat geschrieben:
Na und? Hat Gott den Menschen nicht nach seinem Bilde geschaffen?
Genau wie die blinde Ablehnung von Forschungsgegenständen von Abischai kurzsichtig ist, ist ein Vermischen von theologischen und naturwissenschaftlichen Begriffen kurzsichtig.

Du interpretierst hier einen biblischen Begriff mit deinen Augen, der im Kontext des Textes oder gar im zeitgeschichtlichen Kontext völlig andere Bedeutungen hat.
Na dann erzähl mal, welche Bedeutung hat denn der Text?
Beste Grüße, Al

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Re: Norman - der psychopathische Bot

Beitrag von ThomasM » Di 19. Jun 2018, 16:46

AlTheKingBundy hat geschrieben:
Na dann erzähl mal, welche Bedeutung hat denn der Text?
Ein Überblick über die unterschiedlichen theologischen Deutungen findest du hier
https://de.wikipedia.org/wiki/Gottebenbildlichkeit
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Re: Norman - der psychopathische Bot

Beitrag von AlTheKingBundy » Di 19. Jun 2018, 16:52

ThomasM hat geschrieben:
AlTheKingBundy hat geschrieben:
Na dann erzähl mal, welche Bedeutung hat denn der Text?
Ein Überblick über die unterschiedlichen theologischen Deutungen findest du hier
https://de.wikipedia.org/wiki/Gottebenbildlichkeit
Wenn es unterschiedliche Deutungen gibt, wie kannst Du dann behaupten, dass die meinige falsch ist?
Beste Grüße, Al

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