Dämonen und ihre Hintergründe

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Helmuth
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Re: Dämonen und ihre Hintergründe

Beitragvon Helmuth » Di 10. Jul 2018, 15:40

Spice hat geschrieben:Eine Fremdeinwirkung anderer Geister gibt es nicht, da es eben keine dämonischen Geister gibt.

Ich habe deine Auffassung mittlerweile zur Kenntnis genommen, teile sie aber nicht. Lass es also gut sein, dich immer zu wiederholen, denn das bringt auch nichts. Die Schrift hat gar viel zu sagen. Einen ersten Einstieg habe ich mit Hebräer 4,12 geboten.
Herzliche Grüße
Helmuth

Spice
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Re: Dämonen und ihre Hintergründe

Beitragvon Spice » Di 10. Jul 2018, 16:21

Helmuth hat geschrieben:
Spice hat geschrieben:Eine Fremdeinwirkung anderer Geister gibt es nicht, da es eben keine dämonischen Geister gibt.

Ich habe deine Auffassung mittlerweile zur Kenntnis genommen, teile sie aber nicht. Lass es also gut sein, dich immer zu wiederholen, denn das bringt auch nichts. Die Schrift hat gar viel zu sagen. Einen ersten Einstieg habe ich mit Hebräer 4,12 geboten.


Tja, aber wenn man durch "die Schrift" verführt wird, da man ihre zeitgeschichtliche Bedingtheit nicht achten will? -
Wie sehr die im christlichen Glauben verbreitete Suggestion" wirkt, kann Dir deutlich dieser Blogbeitrag zeigen, wo der Autor ständig von Dämonen redet, diese aber immer nur Verstorbene waren: Blumhardt

LG,
Spice

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closs
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Re: Dämonen und ihre Hintergründe

Beitragvon closs » Mi 11. Jul 2018, 13:21

Münek hat geschrieben:In der Geschichtswissenschaft - die bekanntlich zu den Geisteswissenschaften zählt - spielt der persönliche Gottesglaube des Historikers auf jeden Fall KEINE Rolle.
Ja - aber nicht jede Geisteswissenschaft ist Geschichtswissenschaft.

Es ist NICHT Aufgabe eines Geschichtswissenschaftlers, Dinge geistig zu verstehen, sondern sie geistig beobachten und beschreiben zu können. - Das gilt in noch viel höherem Maße für Literatur-Wissenschaftler. - Das entbindet jedoch nicht von dem Vermögen, als Grundlage der Geisteswissenschaft genau dieses Verständnis-Vermögen zu haben - aber es ist nicht Teil der Wissenschaft.

michaelit
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Re: Dämonen und ihre Hintergründe

Beitragvon michaelit » Mi 11. Jul 2018, 16:50

@spice, geister gibt es schon, es gibt auch gute geister. Schamanisten und dergleichen haben sie oft wahrgenommen. In früheren Zeiten war Glaube an diese Geister gang und gäbe. Das mit Jung wird zu cerebral und dumm. Ockams Razor greift auch. Man kann ja fast alles als Illusion einordnen, aber da verliert man auch Gott irgendwie. Ich traue meinem Gehirn nicht mehr allzuviel zu. Bzw ich glaube es macht mir nicht soviel vor. Das mit dem Schatten ist wie ein Loch, es paßt alles hinein und bildet dann so eine pseudologische Psychologie. Genauso ist es mit Jungs Synchronizitätslehre. Man kann sich da sehr verlaufen. DIe ganzen Theorien ticken nicht richtig. Vielleicht mußte Jung diesen Weg gehen aber ich finde ihn kurzsichtig und an der Wahrheit vorbei. Lieber suche ich Wege Geister zu vertreiben oder sie erst einmal richtig zu begreifen was das für Wesen sind. In der Natur mit etwas Findigkeit und Verstand kommt man mit jedem Lebewesen hin. Ich denke auch mit Geistern kann man klarkommen. Ich hatte schon einige Erfolge damit ihnen Essen hinzustellen. Ich habe es extra gesegnet und so und der Geist der bei mir war wurde dann friedlich.

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Münek
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Re: Dämonen und ihre Hintergründe

Beitragvon Münek » Do 12. Jul 2018, 03:54

closs hat geschrieben:
Münek hat geschrieben:In der Geschichtswissenschaft - die bekanntlich zu den Geisteswissenschaften zählt - spielt der persönliche Gottesglaube des Historikers auf jeden Fall KEINE Rolle.
Ja - aber nicht jede Geisteswissenschaft ist Geschichtswissenschaft.

Das hat ja auch niemand behauptet. Ich sprach nur von der GESCHICHTSWISSENSCHAFT - und dass in dieser der persönliche Gottesglaube des Historikers unter keinen Umständen eine Rolle spielen darf.

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Re: Dämonen und ihre Hintergründe

Beitragvon Münek » Do 12. Jul 2018, 04:28

closs hat geschrieben:Es ist NICHT Aufgabe eines Geschichtswissenschaftlers, Dinge geistig zu verstehen,

Wenn Du mit "geistig" verstehen eine "gläubig transzendent-spirituelle" Betrachtungsweise geschichtlicher Ereignisse meinst, hast Du völlig recht. Mit dieser Art "geistigen Verständnisses" hat Wissenschaft nichts am Hut und will es auch nicht haben.

closs hat geschrieben:sondern sie geistig beobachten und beschreiben zu können.

Selbstverständlich benutzen Historiker als Geisteswissenschaftler ihren Geist, wenn sie historische Texte INTERPRETIEREN. Sie driften dabei allerdings nicht ins "Übernatürliche" ab.

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Re: Dämonen und ihre Hintergründe

Beitragvon closs » Do 12. Jul 2018, 07:42

Münek hat geschrieben:Mit dieser Art "geistigen Verständnisses" hat Wissenschaft nichts am Hut und will es auch nicht haben.
Das kann man so sehen - aber doch nur um den Preis, dass bei dieser Definition von Wissenschaft keine Tiefe erreichbar ist.

Münek hat geschrieben:Selbstverständlich benutzen Historiker als Geisteswissenschaftler ihren Geist, wenn sie historische Texte INTERPRETIEREN.
Du verwechselst "Geist" mit "Intellekt".

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Re: Dämonen und ihre Hintergründe

Beitragvon Münek » Do 12. Jul 2018, 09:12

closs hat geschrieben:
Münek hat geschrieben:Mit dieser Art "geistigen Verständnisses" hat Wissenschaft nichts am Hut und will es auch nicht haben.
Das kann man so sehen - aber doch nur um den Preis, dass bei dieser Definition von Wissenschaft keine Tiefe erreichbar ist.

Die "Tiefe", die Dir vorzuschweben scheint, will Wissenschaft auf keinen Fall erreichen. :)

closs hat geschrieben:
Münek hat geschrieben:Selbstverständlich benutzen Historiker als Geisteswissenschaftler ihren Geist, wenn sie historische Texte INTERPRETIEREN.
Du verwechselst "Geist" mit "Intellekt".

Ohne Geist kein Intellekt.

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Re: Dämonen und ihre Hintergründe

Beitragvon Münek » Do 12. Jul 2018, 09:14

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Re: Dämonen und ihre Hintergründe

Beitragvon closs » Do 12. Jul 2018, 12:33

Münek hat geschrieben:Ohne Geist kein Intellekt.
Falsch. - In der spirituellen Definition von "Geist" sind "Geist" und "Intellekt" Größen, die im besten Fall koinzidieren, aber mitnichten müssen. - Es gibt extrem geistlose Menschen, die gleichzeitig höchste intellektuelle Qualitäten haben.


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