Herrlichkeit Gottes

Themen des alten Testaments
janosch
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Re: Herrlichkeit Gottes

Beitragvon janosch » Mo 25. Jun 2018, 13:12

Ruth hat geschrieben:
Maryam hat geschrieben:Die AT-Gesetzlichkeit in Form der totbringenden mosaischen Gesetze beispielswiese stammt zweifelsohne von Moses HERRN. Wer diktierte denn Moses all sie Steinigungsgesetze? Wer verlangte als Treuebeweis das Abstechen der Freunde, Nachbarn, Verwandten? An jenem Tag fielen 3000 Mann.


Ich würde diese Unterschiede gar nicht Gott zuschreiben, sondern den Menschen, so wie sie Gott wahrnehmen (wollen). Das passt übrigens sehr gut in die heutige Zeit. Da wird bei unterschiedlichen Wahrnehmungen liebend gerne davon gesprochen, dass "dein Gott nicht mein Gott" ist, weil der doch (scheinbar) auf so gegensätzliche Art handelt.

Ja, dann alles klar, jeder sollte sein Gott oder Gottesbild SELBST verantworten.


Wozu benötigt der Mensch heute noch das Alte Bundes? Nur sich selbst zu verführen.

Es ist ein Tatsache wenn ein Mensch keines einziges Wort von JHWH liest, also Buchstäblich was angeblich in AT steht, dann wird deswegen nicht Verloren gehen.

Darum leben wir ins Gnade und nicht unter dem Gesetz!

Gegenteil aber, genau deswegen geht verloren weil das Gesetz der AT JHWH kennt und nach dem Gesetz keine einzige gerecht werden kann!

Ist das ein Paradoxon? Ja!

Ein mensch wird nur allein durch Gnade Christus durch Ihm, allein durch diese „Glaube“ den Wort des NEU BUNDES Gerecht, und benötigt kein Einzige Buchstaben aus dem AT lesen zu müssen.

Also damit diese „JHWH Gott“ oder Gottesbild ist Total unberechtigt! Na dann muß diese Fehler suchen, wo der Menschheit diese Fehler begangen, das diese Verfehlte „JHWH Gottesbild“ erstanden, also selbst erfunden haben.

Wo ersteht ein Solche Gottesbild? In unsere Köpfen. Und wieso? Weil solche „Lehre" von diese JHWH verkündigt ist!

Na dann alles klar...

Maryam
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Re: Herrlichkeit Gottes

Beitragvon Maryam » Mo 25. Jun 2018, 14:29

Ruth hat geschrieben:
Maryam hat geschrieben:Die AT-Gesetzlichkeit in Form der totbringenden mosaischen Gesetze beispielswiese stammt zweifelsohne von Moses HERRN. Wer diktierte denn Moses all sie Steinigungsgesetze? Wer verlangte als Treuebeweis das Abstechen der Freunde, Nachbarn, Verwandten? An jenem Tag fielen 3000 Mann.


1. Ich würde diese Unterschiede gar nicht Gott zuschreiben, sondern den Menschen, so wie sie Gott wahrnehmen (wollen). Das passt übrigens sehr gut in die heutige Zeit. Da wird bei unterschiedlichen Wahrnehmungen liebend gerne davon gesprochen, dass "dein Gott nicht mein Gott" ist, weil der doch (scheinbar) auf so gegensätzliche Art handelt.

Und deshalb sollte man mit Botschaften, von Menschen weitergegeben, immer sehr vorsichtig umgehen, bevor man sie "IM Namen des Herrn" weiter gibt. Immer sollte, bei allen solchen Botschaften die Regel gelten "prüfet alles, und (nur) das Gute behaltet".

2.Das Gute in all dem Chaos der verschiedenen Botschafter kann man dabei ohnehin nur finden, wenn man sein Herz für die direkten Impulse von Gott öffnet - jedem in dem Umkreis, in dem er sich gerade befindet.

3. Jesus hat das genau so vorgelebt und verkündigt. Selbst wenn er aus dem AT zitiert hat, hat er nie gesagt: genauso müsst ihr das tun, sondern er hat die alten Geschichten und Prophetien einfach nur als Beispiel genannt, und die Menschen dazu aufgefordert, über das hinaus zu denken, was ihnen von ihren Vätern und den Schriftgelehrten gelehrt wurde. Für Jesus war das Gesetz lebendig - es war nie starr und festgefahren, sondern veränderbar, passend zu der Zeit und der Situation, die gerade vorherrscht. Darum hat Jesus auch alle Gesetze unter dem Banner der Liebe vereint, und die Liebe als obersten Maßstab gesetzt, woran man ALLES, was Menschen, angeblich von Gott kommend verkündigen, messen sollte.[/quote]


Hallo Ruth, hier meine Gedanken zu

1. Der HERR von Mose (der Mose mittels Schlangenzauberei von dessen angeblicher Göttlichkeit überzeugen konnte) wird ja traurigerweise von teils Gläubigen mit dem Vater Jesus als identisch erklärt, siehe Travis beispielsweise. Für Christen sollte meines Erachtens ausnahmslos das von Jesus Christus offenbarte Gottverständnis allein gültiges Gottverständnis in der Bibel sein. So wie es ja die Jünger und auch Paulus weitergaben.

2. Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Kinder Gottes heissen, selig sind die reinen Herzen sind, denn sie werden Gott (wahre Göttlichkeit = LIebe/Barmherzigkeit/Vergebungsbereitschaft) erkennen. Ich empfinde Gottes Allgegenwärtigkeit und Wirken in meinem Leben höchst bereichernd, ich lasse mich gerne von ihm als Werkzeug seiner Liebe dort einsetzen, wo es meinem Schöpfer als not-wendig erscheint.

3. Kann ich vollkommen bejahen, was Du dazu schriebst. Ich bin überzeugt, Jesus wollte jüdische Glaubensgeschwister von gottfernen Wegen abbringen die aufgrund teils mosaischer Tötungs- und Ausrottungsgesetze basierten, befreien aus Sündenknechtschaft also und auf den richtigen Weg zu einer ebensolchen oder fast so starken innigen Gottverbundenheit führen.

Jesus Christus Jünger und Apostel Paulus griffen Gottes Heilsplan in Jesus offensichtlich auf und warben unermüdlich und trotz dauernden Verfolgungen durch AT-Gesetzeslehrer für das Umdenken, den längst erforderlich gewesenen Sinneswandel zudem Jesus ja anfangs aufgerufen hat.

Sogar der einstige Vertreter Moses Gottverständnisses als er je deswegen noch glaubte, alle Anhänger Jesus, Verbreiter seiner Gotteslehre verfolgen und die Gemeinde Gottes zerstören zu müssen, erkannte nach seiner Erleuchtung den segensreichen Effekt, wenn man nurmehr Liebe lebt. So machte er die Feststellung, dass die gelebte Liebe das Wichtigste ist, das Wandeln im Geiste ist ja gleichbedeutend. Gottes Hl.Geist wirkt ja in und durch solche die ihm gehorchen, also Liebe leben, ebensolche Vergebungsbereitschaft erkennen lassen, was ja sehr heilsam für einem selbst ist.

lg Maryam

Spice
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Re: Herrlichkeit Gott

Beitragvon Spice » Mi 11. Jul 2018, 09:33

Abischai hat geschrieben:Der dollste Vers zu diesem Thema jagt mir aber immer wieder Gänsehaut den Rücken hinunter.:
Auszug aus 2.Mose 24;10: "und sahen den Gott Israels." :!:


Obwohl ich natürlich auch gern so ein Erlebnis hätte, muss ich doch sagen, das war kein wirkliches Sehen. Das Ewige ist unsichtbar. Es war also nur eine Erscheinung. Nicht eine Gestalt macht einen Gott zu einem Gott, sondern seine
Ewigkeit. In Jesus haben die Menschen viel deutlicher Gott gesehen, nämlich das Wesen des Ewigen, das Liebe ist und nichts anderes.

LG,
Spice

Maryam
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Re: Herrlichkeit Gott

Beitragvon Maryam » Do 12. Jul 2018, 09:21

Spice hat geschrieben:
Abischai hat geschrieben:Der dollste Vers zu diesem Thema jagt mir aber immer wieder Gänsehaut den Rücken hinunter.:
Auszug aus 2.Mose 24;10: "und sahen den Gott Israels." :!:


Obwohl ich natürlich auch gern so ein Erlebnis hätte, muss ich doch sagen, das war kein wirkliches Sehen. Das Ewige ist unsichtbar. Es war also nur eine Erscheinung. Nicht eine Gestalt macht einen Gott zu einem Gott, sondern seine
Ewigkeit. In Jesus haben die Menschen viel deutlicher Gott gesehen, nämlich das Wesen des Ewigen, das Liebe ist und nichts anderes.

LG,
Spice


Hallo Spice, Deine Worte hier haben mich sehr gefreut. Darum wiederhole ich sie gerne noch einmal:

Spice:In Jesus haben die Menschen viel deutlicher Gott gesehen, nämlich das Wesen des Ewigen, das Liebe ist und nichts anderes.


Egal wen die Israeliten gesehen haben, sei es wie in 2. Mose 24.10 von Abischai gepostet, oder vor der Tür der Hütte (mit kostbaren Materialien ausgestattet) mit Mose sprach, wie ein Freund mit seinem Freund.

2 Mose 33. 9 Und wenn Mose in die Hütte kam, so kam die Wolkensäule hernieder und stand in der Hütte Tür und redete mit Mose. (2. Mose 13.21) 10 Und alles Volk sah die Wolkensäule in der Hütte Tür stehen, und standen auf und neigten sich, ein jeglicher in seiner Hütte Tür. 11 Der HERR aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freunde redet.


oder von Zippora mit Erschrecken gesehen wurde, wie dieser Herr über ihren Mann herfiel und sie annehmen musste er würde ihn töten,
2. Mose 4. 21 Und der HERR sprach zu Mose: Siehe zu, wenn du wieder nach Ägypten kommst, daß du alle Wunder tust vor Pharao, die ich dir in deine Hand gegeben habe; aber ich will sein Herz verstocken, daß er das Volk nicht lassen wird. 22 Und du sollst zu ihm sagen: So sagt der HERR: Israel ist mein erstgeborener Sohn;23 und ich gebiete dir, daß du meinen Sohn ziehen lassest, daß er mir diene. Wirst du dich des weigern, so will ich deinen erstgeborenen Sohn erwürgen. 24 Und als er unterwegs in der Herberge war, kam ihm der HERR entgegen und wollte ihn töten. 25 Da nahm Zippora einen Stein und beschnitt ihrem Sohn die Vorhaut und rührte ihm seine Füße an und sprach: Du bist mir ein Blutbräutigam. 26 Da ließ er von ihm ab. Sie sprach aber Blutbräutigam um der Beschneidung willen.

mit Gottes Geist in Jesus, hatte der weiss Gott nichts gemeinsam, geschweige denn mit Liebe und Barmherzigkeit. Das Wirken des Ewigen, den Jesus Vater im Himmel nennt und ihn als allein wahren Gott auf Erden zur Erkenntnis gab, verherrlichte, in und um sich spürt/erkennt man auf unterschiedliche Weise, nicht selten durch heilsame, erfreuliche göttliche Fügungen, welche leider nicht selten als glückliche Zufälle abgetan werden.

lg Maryam

Maryam
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Re: Herrlichkeit Gottes

Beitragvon Maryam » Do 12. Jul 2018, 09:45

janosch hat geschrieben:[
Wozu benötigt der Mensch heute noch das Alte Bundes? Nur sich selbst zu verführen.
Es ist ein Tatsache wenn ein Mensch keines einziges Wort von JHWH liest, also Buchstäblich was angeblich in AT steht, dann wird deswegen nicht Verloren gehen.
Darum leben wir ins Gnade und nicht unter dem Gesetz!
Gegenteil aber, genau deswegen geht verloren weil das Gesetz der AT JHWH kennt und nach dem Gesetz keine einzige gerecht werden kann!
Ist das ein Paradoxon? Ja!
Ein mensch wird nur allein durch Gnade Christus durch Ihm, allein durch diese „Glaube“ den Wort des NEU BUNDES Gerecht, und benötigt kein Einzige Buchstaben aus dem AT lesen zu müssen.
Also damit diese „JHWH Gott“ oder Gottesbild ist Total unberechtigt! Na dann muß diese Fehler suchen, wo der Menschheit diese Fehler begangen, das diese Verfehlte „JHWH Gottesbild“ erstanden, also selbst erfunden haben.
Wo ersteht ein Solche Gottesbild? In unsere Köpfen. Und wieso? Weil solche „Lehre" von diese JHWH verkündigt ist!
Na dann alles klar...


Hallo janosch

Mir ist aufgefallen, dass Christen, welche die mal erhaltene Bibel lediglich im Bücherregal stehen haben, allein Jesus Christus Gottverständnis glauben und dies auch bezeugen, wenn man sie fragt, wie definierst Du Gott. Da kam praktisch immer -wörtlich oder sinngemäss- für mich ist Gott der gütige Vater im Himmel, so wie Jesus es gelehrt hat und uns im Religionsunterricht beigebracht wurde.

Ist doch beruhigend, nicht wahr?

Umso mehr bin ich erschrocken, als mir mal am Stand einer Brüdergemeinde, die im Dorf Bibeln gratis abgaben über die Reaktion eines der Männer, als ich sagte ich hätte schon verschiedene Bibelübersetzungen zuhause, wichtig sei mir natürlich darin, was Jesus Christus über Gott, sein Wesen und seinen Willen lehrte, das mache doch Christsein au. Einer sagte übermässig laut und gehässig, ich sei eine Lügnerin. Würde ich tatsächlich nach Jesus Christus Worten leben, würde ich ein Kleid tragen, und keine Jeans weil Frauen die Männerkleider trügen Gott ein Greuel seien.

Da fragte ich ihn, wo Jesus Christus denn sowas gelehrt haben soll. Da nahm er hektisch eine Bibel und sagte...hier in den Mosebüchern steht das ganz klar. Als ich dann erwähnte, dass Jesus Lehren in den Evangelien des NT stünden und nicht in den Mosebüchern, da kam er gefährlich nahe auf mich zu und schrie mir ins Gesicht, Jesus sei Gott und Gott hätte hier ganz klar geschrieben was er schon gesagt hätte und ich wissen müsste.

In solchen Kreisen wird offensichtlich leider Gottes Moses und Jesus Gottesverständnis vermischt, man spricht vom Gott der Bibel, also macht keinen Unterschied, obwohl jeder dogmatisch unbelastete Bibelleser die Gegensätzlichkeiten der Beiden "Gottesoffenbarungen" klar erkennt.

lg Maryam

JackSparrow
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Re: Herrlichkeit Gottes

Beitragvon JackSparrow » Do 12. Jul 2018, 11:48

Maryam hat geschrieben:Als ich dann erwähnte, dass Jesus Lehren in den Evangelien des NT stünden und nicht in den Mosebüchern,

In Mt23:3 befiehlt Jesus seinen Jüngern alles zu tun, was die Pharisäer ihnen auftragen.

Was mögen die Pharisäer wohl über die Mosesbücher gedacht haben?

In solchen Kreisen wird offensichtlich leider Gottes Moses und Jesus Gottesverständnis vermischt

Wie viele Gesetze gab es denn sonst noch im antiken Palästina?

Bis Himmel und Erde vergehen, wird kein Jota und kein Häkchen des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein

Da sehr viele Christen Gottes Gebote aufheben und die Menschen entsprechend lehren, wird es im Himmelreich logischerweise sehr viele "Kleinste" geben und im Sinne der Gauß-Verteilung könnte man mit etwas Glück dann trotzdem zu den größten 16 Prozent gehören. Glücklicherweise hatte es das liebe Jesulein nicht so mit Mathe.

Maryam
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Re: Herrlichkeit Gottes

Beitragvon Maryam » Do 12. Jul 2018, 16:33

JackSparrow hat geschrieben:
Maryam hat geschrieben:Als ich dann erwähnte, dass Jesus Lehren in den Evangelien des NT stünden und nicht in den Mosebüchern,

In Mt23:3 befiehlt Jesus seinen Jüngern alles zu tun, was die Pharisäer ihnen auftragen.

Was mögen die Pharisäer wohl über die Mosesbücher gedacht haben?

In solchen Kreisen wird offensichtlich leider Gottes Moses und Jesus Gottesverständnis vermischt

Wie viele Gesetze gab es denn sonst noch im antiken Palästina?

Bis Himmel und Erde vergehen, wird kein Jota und kein Häkchen des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein

Da sehr viele Christen Gottes Gebote aufheben und die Menschen entsprechend lehren, wird es im Himmelreich logischerweise sehr viele "Kleinste" geben und im Sinne der Gauß-Verteilung könnte man mit etwas Glück dann trotzdem zu den größten 16 Prozent gehören. Glücklicherweise hatte es das liebe Jesulein nicht so mit Mathe.


Falsch JackSparrow
Jesus hatte seinen Anhängern niemals befohlen, den Pharisäern alles zu glauben und alles zu tun. Das siehst Du ja hier:
Er aber sprach: Und weh auch euch Schriftgelehrten! denn ihr beladet die Menschen mit unerträglichen Lasten, und ihr rührt sie nicht mit einem Finger an. Lukas 11.46


Es war dereinst eine Feststellung dass sie wohl alles tun würden, was die Pharisäer ihnen sagten, nicht aber darauf achteten wie jene sich selber verhielten. Es ist kein Ausrufezeichen;
Matthäsus 23.1 Da redete Jesus zu dem Volk und zu seinen Jüngern 2 und sprach: Auf Mose's Stuhl sitzen die Schriftgelehrten und Pharisäer. 3 Alles nun, was sie euch sagen, daß ihr halten sollt, das haltet und tut's; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht tun: sie sagen's wohl, und tun's nicht. 4 Sie binden aber schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf den Hals; aber sie selbst wollen dieselben nicht mit einem Finger regen


Warum wohl die Einladung Jesus:
Matth.11.28 Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. 29 Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.


Auch hier mein Lieber war es eine Feststellung von Jesus, aufgrund der Hartnäckigkeit der Pharisäer, dass kein Jota und Häckchen von den -mitunter zu Sünden treibenden - Gesetzen vergehen, bis alles geschieht, die Wende hätte kommen können.

[color=blue]Bis Himmel und Erde vergehen, wird kein Jota und kein Häkchen des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist


Dann folgt der neue Satz und dabei geht es um Gebote wohlgemerkt, wie du auch hättest erkennen können
Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein



welche unter keinen Umständen aufgehoben werden dürfen -wie z.B. du sollst nicht töten, was ja mit gewissen Gesetzen kollidiert- weil im Himmel ja Friede, Liebe und Gerechtigkeit herrscht, wie schon heute von solchen Menschen, die Jesus Lehren bewusst oder intuitiv getreulich umsetzen.

Was für Gebote werden denn Deiner Ansicht nach von Christen aufgehoben? In den Himmel kommen sowieso all jene Menschen, welche den Willen des Vaters im Himmel umsetzten und durch ihre selbstverständlich gelebte Mitmenschlichkeit, also uneigennützige Hilfeleistung wo "Not am Mann " war gesehen und gelindert wurde. Dass das Ticket in Himmel allein durch das Beckerungsprozedere gewährleistet sei, mag glauben wer will, Jesus Christus, oder das liebe Jesulein, wie du ihn nennst, lehrte jedenfalls nirgends so ein Einlassprozedere.

janosch
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Re: Herrlichkeit Gott

Beitragvon janosch » Do 12. Jul 2018, 17:54

Spice hat geschrieben:
Abischai hat geschrieben:Der dollste Vers zu diesem Thema jagt mir aber immer wieder Gänsehaut den Rücken hinunter.:
Auszug aus 2.Mose 24;10: "und sahen den Gott Israels." :!:


Obwohl ich natürlich auch gern so ein Erlebnis hätte, muss ich doch sagen, das war kein wirkliches Sehen. Das Ewige ist unsichtbar. Es war also nur eine Erscheinung. Nicht eine Gestalt macht einen Gott zu einem Gott, sondern seine
Ewigkeit. In Jesus haben die Menschen viel deutlicher Gott gesehen, nämlich das Wesen des Ewigen, das Liebe ist und nichts anderes.

LG,
Spice



Wenn jemals Gott gesehen, dann könnten Menschen NUR der Herr Jesus Christus sehen, ihn menschen Gestalt in sein (sozusagen) „Vaterschaft“! Als Schöpfer und auch Geschöpf in einem!

Er müsste Händen, Füssen... und „alles“ haben was Adam hatte! Ebenbild halt...

Wobei hier war gar nicht „Vater“ weil der Sohn noch nicht geboren wurde!

Natürlich das wurde Nachhinein „so“ hinterlassen, das ist nicht relevant! Weil das „Alte Bund“ nur ein Beschreibung von ein Vergangenen Welt, oder Ära.

Dagegen den NT ist ein „heiß Aktuelles“ Bundes, was durch diese Neu Bundes, seit 2000 jahren Menschen ihre Heil finden können, ohne Volkszugehörigkeit, Rassen und Religiosität unterschied. Wobei das letztere, „Religion“ mit das Evangelium nicht kompatibel ist. Nicht mal die Christlichen Religion (wegen sein unterschiedlichen Gottesbilder, Diskrepanz zwischen „Vater und Sohn"! )

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Re: Herrlichkeit Gottes

Beitragvon JackSparrow » Do 12. Jul 2018, 21:05

Maryam hat geschrieben:3 Alles nun, was sie euch sagen, daß ihr halten sollt, das haltet und tut's;

"tut's" ist ein Imperativ und ein Imperativ ist eine Aufforderung.

Es war dereinst eine Feststellung dass sie wohl alles tun würden, was die Pharisäer ihnen sagten, nicht aber darauf achteten wie jene sich selber verhielten. Es ist kein Ausrufezeichen;

Dummerweise entspricht der Indikativ der 2. Person Plural dem Imperativ der 2. Person Plural und dummerweise gab es im antiken Griechenland keine Satzzeichen, das heißt es wären prinzipiell beide Übersetzungen möglich.

Glücklicherweise steht dort aber noch das Wörtchen "aber", und dadurch wird die Bedeutung klar: Die Jünger sollen nicht tun, was die Pharisäer tun, aber sie sollen tun, was die Pharisäer sagen.

Ich denke nicht dass die Pharisäer sagen, das Gesetz von Moses dürfe komplett ignoriert werden.

welche unter keinen Umständen aufgehoben werden dürfen -wie z.B. du sollst nicht töten

Wer bestimmt, welche Gesetze unter keinen Umständen aufgehoben werden dürfen?

Was für Gebote werden denn Deiner Ansicht nach von Christen aufgehoben?

Meiner Ansicht nach essen viele Christen gelegentlich Schweineschnitzel oder tragen Kleidung, welche aus zwei verschiedenen Stoffen gefertigt worden ist. Tiefer kann man ja kaum sinken. Wer solch schreckliche Taten begeht, der verspeist sicher auch kleine Kinder zum Frühstück.

In den Himmel kommen sowieso all jene Menschen, welche den Willen des Vaters im Himmel umsetzten

Will dein Vater das gleiche wie Moses oder wird in solchen Fällen dann einfach ein separater Himmel eingerichtet?

janosch
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Re: Herrlichkeit Gottes

Beitragvon janosch » Fr 13. Jul 2018, 11:48

JackSparrow hat geschrieben:
Maryam hat geschrieben:Als ich dann erwähnte, dass Jesus Lehren in den Evangelien des NT stünden und nicht in den Mosebüchern,

In Mt23:3 befiehlt Jesus seinen Jüngern alles zu tun, was die Pharisäer ihnen auftragen.

Was mögen die Pharisäer wohl über die Mosesbücher gedacht haben?

Natürlich hat er befohlen, im diese Zeit war noch das Gesetz auch nicht komplett erfüllt!

Sonst was hätten sie tun müssen? Wie Bar Kochba, ein Falsche Messias, „Sohn des Stern“ ein Krieg gegen den Juden, und Pharisäer und Schriftgelehrten anstiften?? :o

Sie wahren hier noch nicht FREI von das Gesertz die jünger, erst später! Du sollst auf die Chronologie achten.

In solchen Kreisen wird offensichtlich leider Gottes Moses und Jesus Gottesverständnis vermischt

Wie viele Gesetze gab es denn sonst noch im antiken Palästina?

Bis Himmel und Erde vergehen, wird kein Jota und kein Häkchen des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein

Da sehr viele Christen Gottes Gebote aufheben und die Menschen entsprechend lehren, wird es im Himmelreich logischerweise sehr viele "Kleinste" geben und im Sinne der Gauß-Verteilung könnte man mit etwas Glück dann trotzdem zu den größten 16 Prozent gehören. Glücklicherweise hatte es das liebe Jesulein nicht so mit Mathe.


Das ist derselbe...wenn du richtig diese Verse betrachtest, dann erkennst du gut , wovon Jesus redete, „Vergehen“ also es Könnte passieren. Jeden Minuten wenn das Gesetz erfüllt wird. Und das Passiert bei den Juden (Jünger). Das alle IHREN Gesetzes und Prophetien Erfüllt wahr, wurde ihre REICH aufgelöst! Es wurde mit „Reich Gottes“, statt Reich den Juden. ;)

Sonst wie könnte die „Gute Nachricht“ auf der ganze Erde verbreitet werden??

Dann der HERR widerspricht sich selbst in den vorigen Versen? Sei ferne!

Also Gesetz und die Propheten BIS zum T. Johannes und nicht weiter! Hier wurde die WEHEN begonnen! Abtretung von der WURZEL!

Also du muß Christus Worte zweierlei deuten! Einmal ein „Irdische Volk“ was ende ging, und ein „Himmlische (Geistlichen) Volk“ das immer mehr offensichtlich wurde.
Darum nennt man das „Übergangszeit"!

1. Für den Juden und Ihre „Berufeung als Gottes Volk“ als ihre „irdische Ewigkeit“ ist ende ging, mit ihre JHWH, und das Gesetz! Das auch; es wurde alles nach Tagen Wochen also „Mond und Sterne“ ihre leben gerichtet. Also, es gibt auch kein Sabbat mehr ihre JHWH anzubeten!

2. Christus Aussagen in übertragenen Sinn, das echte „Ende“, für den ganze Menschheit. Es wird auch ein Ende geben, wie bei den Juden damals, das unsere „Naturgesetzen“ werden aus den Fuge geraten und ihre Ende, bei den passende Generation eintreten wird. Aber wann das geschen davon wird nicht spezifisch berichtet!

Und das deutet auf ein geistlichen Volk Gottes auf der Ganze Erde, das kein Trennung oder Rasse mehr geben wird, ein ECHTE Berufener Gottes zu sein!

Damit jeden einzeln in diese „Reich Gottes“ teilnehmen kann. Wenn du diese Reich in dein Geist Trägst, dann das wird NIE ende gehen! Es wurde nur bei den Juden, „vergangen“ die nicht in Christus glaubten! Der Rest wurde dadurch gerettet, oder gingen in Neu Reich hinüber!

Christus Worte sind immer mehrdeutig! Das kann man erkenne durch sein Gleichnissen!

Natürlich, spricht der „Vater und den Sohn“ gleichermaßen! Gott und Mensch!


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