Eine(n) Geschiedene(n) heiraten?

Leben in einer christlich geprägten Gesellschaft
Ehe & Familie, Partnerschaft & Sexualität, Abtreibung, Homosexualität
Isai
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Re: Eine(n) Geschiedene(n) heiraten?

Beitrag von Isai »

Magdalena61 hat geschrieben: Di 8. Feb 2022, 07:06 Wenn der Impuls zur Trennung vom ungläubigen Teil ausgeht und dieser somit seine ehelichen Pflichten aufkündigt; warum soll man dem Gläubigen dann irgendwelche Einschränkungen auferlegen, die die Bibel gar nicht fordert?

Ein wahrhaft Gläubiger wird mit dem Thema nicht leichtfertig umgehen. Ein Mensch, der nahe bei Gott lebt, wird auch nicht irgendwelche Bedürfnisse regieren lassen, sondern immer die Führung Gottes erfragen.
Richtig.

Aber wenn der Nichtchrist spirituell aktiv unterwegs ist, wird das nicht ohne Folgen bleiben. Da stoßen Welten aufeinander, und Satan wird jeden Spielraum nützen, den er für seine Zwecke vereinnahmen kann.
Mit der Hinwendung zu Jesus war es schlagartig spürbar. Dann wurden mir auch seine Verstrickungen offenbar gemacht. Ich wies ihn darauf hin, aber er liebt es zu sehr (und schon lange).

Es ging dann weiter mit "harmlosen" Träumen seinerseits - Wie bringen wir sie denn um? Durch einen Fahrradunfall? Autounfall, möglichst brutal? Gruppenvergew. stünde auch zur Wahl.

Kurz vor Ende der Trennung (Gott sei Dank kinderlos) war ich körperlich sehr angeschlagen, psychisch dann auch (kaum Schlaf).

Nun hat er ein Kindlein (mit seiner neuen Frau), dass sich aussuchen darf welches Geschlecht es denn haben will.
Sinnet um, und lasset euch auf den Namen Jesu Christi zur Erlassung eurer Sünden taufen, so werdet ihr das Geschenk des heiligen Geistes erhalten.
Apg 2:38

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Oleander
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Re: Eine(n) Geschiedene(n) heiraten?

Beitrag von Oleander »

Isai hat geschrieben: Di 8. Feb 2022, 15:06 Nun hat er ein Kindlein (mit seiner neuen Frau), dass sich aussuchen darf welches Geschlecht es denn haben will.
Ist dein Kontakt zu den beiden noch so aufrecht, dass man dir das mitteilte oder erfuhrst du es durch Tratsch?
Und wenn es so ist, es ist ja nicht mehr deine Sache und du hast damit nichts mehr zu tun.
Eine Lüge ist bereits drei Mal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht. -Mark Twain-
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Re: Eine(n) Geschiedene(n) heiraten?

Beitrag von Isai »

Oleander hat geschrieben: Di 8. Feb 2022, 15:34 Ist dein Kontakt zu den beiden noch so aufrecht, dass man dir das mitteilte oder erfuhrst du es durch Tratsch?
Und wenn es so ist, es ist ja nicht mehr deine Sache und du hast damit nichts mehr zu tun.
Es gibt noch andere Möglichkeiten als Kontakt oder Tratsch.
Er wohnt in der selben Stadt und befindet sich in so einer Position, dass man das automatisch mitbekommt.
Es ist nicht meine Sache und ich bin in keinster Weise auf irgendeine Art involviert oder beteiligt.
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Magdalena61
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Re: Eine(n) Geschiedene(n) heiraten?

Beitrag von Magdalena61 »

Isai hat geschrieben: Di 8. Feb 2022, 15:06 Es ging dann weiter mit "harmlosen" Träumen seinerseits - Wie bringen wir sie denn um? Durch einen Fahrradunfall? Autounfall, möglichst brutal? Gruppenvergew. stünde auch zur Wahl.
Hat er dir das erzählt?
?
Kurz vor Ende der Trennung (Gott sei Dank kinderlos) war ich körperlich sehr angeschlagen, psychisch dann auch (kaum Schlaf).
Das sind dann so die üblichen "Begleiterscheinungen". Psychischer Streß. Negativer Stress. Eine diffuse Angst macht alles noch schlimmer.

Sprüche wie: "Gott hasst Ehescheidung", "eine Frau ist an den Mann gebunden, bis zu dessen Tod", "wenn du dich trennst, musst du alleine bleiben" und so weiter sind in einer solchen Situation nicht gerade hilfreich.
LG
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Re: Eine(n) Geschiedene(n) heiraten?

Beitrag von Magdalena61 »

Oleander hat geschrieben: Di 8. Feb 2022, 15:34 Ist dein Kontakt zu den beiden noch so aufrecht, dass man dir das mitteilte oder erfuhrst du es durch Tratsch?
Und wenn es so ist, es ist ja nicht mehr deine Sache und du hast damit nichts mehr zu tun.
Man möchte schon wissen, wie es weitergeht.
Man muss ja nicht am Expartner "kleben". Aber so hin und wieder eine Info-- warum nicht?

Auch nach der erzwungenen Scheidung meiner Ehe fühle ich mich irgendwie verantwortlich-- obwohl der letzte persönliche Kontakt lange zurückliegt; man hatte sich kurz anlässlich des Scheidungstermins 2009 gesehen. Dieser Mann und ich sind ein Stück unseres Lebensweges gemeinsam gegangen, und ich neige nicht dazu, einen Menschen "wegzuwerfen", nur, weil er sich nicht so verhält, wie ich es lieber hätte. Ich kann mich nicht einfach ausklinken. Treu sein kann man auch in Form von Fürbitte, wenn man meint, diese ist angebracht.
LG
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Re: Eine(n) Geschiedene(n) heiraten?

Beitrag von Isai »

Magdalena61 hat geschrieben: Di 8. Feb 2022, 16:57 Hat er dir das erzählt?
Ja. Dazu muss ich sagen, dass nicht "er" der Täter in den Träumen war, sondern "sie" ihm diese Dinge sehr plastisch vor Augen malten. Das hatte er auch so verstanden.

(Später einmal geschah das bei einem Bruder, der mich nur ein paar Tage aus der Ferne kannte, sie attackierten ihn im Traum und fragte ihn über mich aus - er konnte ihnen aber nichts mitteilen, weil er mich ja nicht richtig kannte 8-) )

Sprüche wie: "Gott hasst Ehescheidung", "eine Frau ist an den Mann gebunden, bis zu dessen Tod", "wenn du dich trennst, musst du alleine bleiben" und so weiter sind in einer solchen Situation nicht gerade hilfreich.
Da er "der Ungläubige" war, wagte ich (nach langem verborgenen Fasten und Gebet) ihm schließlich vorzulegen, dass er mich entlassen könne. Von meiner Seite als Ehefrau werde ich nicht die Entscheidung treffen zu gehen, d. h. ich bliebe denn, wenn er es möchte. Er entschied gleich (da war ich sehr frei). Wir trennten uns im "weltlich Guten" nach 14 Jahren gemeinsamen Weges (elf davon verheiratet).
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Re: Eine(n) Geschiedene(n) heiraten?

Beitrag von Magdalena61 »

Isai hat geschrieben: Di 8. Feb 2022, 17:46
Magdalena61 hat geschrieben: Di 8. Feb 2022, 16:57 Hat er dir das erzählt?
Ja. Dazu muss ich sagen, dass nicht "er" der Täter in den Träumen war, sondern "sie" ihm diese Dinge sehr plastisch vor Augen malten. Das hatte er auch so verstanden.
War oder ist er praktizierender Okkultist?
So direkte Ansagen sind nicht unbedingt die Norm bei "Hobby- Zauberern"; da muss schon mehr dahinter sein.
Später einmal geschah das bei einem Bruder, der mich nur ein paar Tage aus der Ferne kannte, sie attackierten ihn im Traum und fragte ihn über mich aus
Hat er für dich gebetet?
Wer sich im Befreiungsdienst engagiert, der muss mit Attacken rechnen.

Wir hatten auch genug davon. Ob wohl mein Ex nicht okkult unterwegs war.
Der Pastor der (charismatischen) Gemeinde, die ich mit den Kids zu Fuß erreichen konnte- zuerst hatte ich lange nicht genügend Geld, um ein eigenes Fahrzeug zu kaufen, und als ich den Bus dann endlich hatte, brauchte ich zwei Jahre, um die Angst zu überwinden, damit zu fahren... der Pastor erkannte das Problem und bot ein Gespräch an... er wollte mit uns beten.

Erklärend möchte ich bemerken: Mit meinem Kummer ging ich nicht hausieren, sondern informierte auf der Suche nach Gebetsunterstützung längere Zeit nur Christen, die ich über Anzeigen in der Zeitschrift Family und durch ein Forum kennengelernt hatte und zu denen sich ein schriftlicher Kontakt oder ein Kontakt über das Internet ergeben hatte, die kannten uns aber nicht persönlich.
Aber wenn ich im Gottesdienst war... alleine... irgendwo im hinteren Bereich des Raumes, die Kids waren in der Sonntagsschule, dann ging es mir halt oft schlecht; ich hatte größte Mühe, dort nicht ständig zu weinen. Und das war dem Pastor wohl aufgefallen, und eines Tages kam er auf mich zu. Der HERR segne ihn, die Gemeinde war zwar ein bißchen verrückt, aber der Pastor war absolut in Ordnung.

Zunächst sagte mein Ex zu, er wolle teilnehmen. Der geistliche Hintergrund war ihm geläufig; schließlich hatte er sogar mehr Bücher über solche Themen als ich, und die auch noch alle gelesen... was man leicht erkennen konnte, denn er hatte in diesen Büchern alle Zeilen, die ihm besonders wichtig erschienen, mit einem Kugelschreiber unter Verwendung eines Lineals sauber unterstrichen.

Aber als der Tag dann gekommen war und der Termin, an dem wir uns treffen wollten, näher rückte, legte er sich am hellichten Tag ins Bett und ließ die Gelegenheit an sich vorüberziehen.
Da er "der Ungläubige" war, wagte ich (nach langem verborgenen Fasten und Gebet) ihm schließlich vorzulegen, dass er mich entlassen könne.
Das ist m.E.korrekt. Du hast ihm die Info gegeben zu seiner freien Entscheidung.

Vor einiger Zeit teilte ich im Forum mit, mein Ex habe mir einen Scheidebrief geschrieben. Das war lange vor der offiziellen Scheidung.
Die "Idee" kam von außen. Und zwar hatte mich ein Bruder darauf aufmerksam gemacht, wenn ich mich in Partnerbörsen aufhalte als (noch) Verheiratete, dann sei das geistlich grenzwertig. Der Gedanke mit dem Scheidebrief war von diesem Bruder- welcher übrigens niemals eine Partnerschaft mit mir im Erwägung gezogen hatte. Na ja, ich fand das dann auch besser und fragte meinen Ex, ob er das machen würde.
Hat er. Sogar postwendend sozusagen.

Wenn beide Partner gläubig sind, aber einer will aus der Ehe raus... das ist die schwierigste Konstellation, finde ich. Dann soll er auch vor Gott die Verantwortung übernehmen für seine Entscheidung. Mit "Nachfolge" hat ein solches Verhalten für mein Bibelverständnis nicht mehr viel zu tun.
LG
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Re: Eine(n) Geschiedene(n) heiraten?

Beitrag von Isai »

Magdalena61 hat geschrieben: Mi 9. Feb 2022, 16:57War oder ist er praktizierender Okkultist?
So direkte Ansagen sind nicht unbedingt die Norm bei "Hobby- Zauberern"; da muss schon mehr dahinter sein.
Von Jugend an okkulte Rollensspiele (RPG) in jeder Form.
Magdalena61 hat geschrieben: Mi 9. Feb 2022, 16:57
Isai hat geschrieben:Später einmal geschah das bei einem Bruder, der mich nur ein paar Tage aus der Ferne kannte, sie attackierten ihn im Traum und fragte ihn über mich aus
Hat er für dich gebetet?
Wer sich im Befreiungsdienst engagiert, der muss mit Attacken rechnen.
Nein, kein Mensch auf der Welt wusste von unserer Situation. Dieser Bruder wusste auch gar nichts von meinem Ehestatus oder Nichtehestatus oder sonst irgendetwas (außer das wir Geschwister sind). Er erzählte mir aber davon, ich nahm es zur Kenntnis und da trennten sich auch schon wieder unsere Wege.
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Re: Eine(n) Geschiedene(n) heiraten?

Beitrag von Oleander »

Isai hat geschrieben: Mi 9. Feb 2022, 19:03 okkulte Rollensspiele
Was sind okkulte "Rollenspiele"?
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