Der Klang der Schöpfung

Astrophysik, Kosmologie, Astronomie, Urknall, Raumfahrt, Dunkle Materie & Energie
klassische Physik, SRT/ART & Gravitation, Quantentheorie
Faust

Re: Der Klang der Schöpfung

Beitrag von Faust »

Rembremerding hat geschrieben: Fr 10. Mai 2019, 19:13
Faust hat geschrieben: Fr 10. Mai 2019, 18:20 Ein Grund mehr hier auf der Erde zu bleiben.
Danke für deine bisherigen weiteren Überlegungen und Aspekte.
Wir sind hier auf der Erde dort, wo wir hingehören. Hier spielt unsere Musik.
Was nicht heißt, wir dürfen nicht den Weltraum erkunden. Nur, dass wir dann neue Lieder lernen müssen und unsere Harmonie nicht verlieren. Harmonie, welche Gottes Liebe uns einschwingt und die uns beschwingt.
„Adam“ kommt vom hebräischen Wort „adamah“, das heißt Erde. Unser Auftrag ist es die Erde zu bebauen und zu bewahren. Das bringt sehr gut zum Ausdruck, wo unser Platz in der Großen Kette des Seins ist. Hier spielt wirklich unsre Musik. Der Baum, tief verwurzelt in der Erde, aber zugleich aufstrebend gen Himmel, ist dafür ein schönes Sinnbild: er ist imstande die Energie aus dem Kosmos aufzunehmen und zur Erde zu leiten. Ich unternehme regelmäßig einen Waldspaziergang, nur um der leisen Symphonie der Bäume zuzuhören. Wir sind „die Söhne Adams“ (banū Ādam), die Söhne und Töchter der Erde, und auch die Engel kennen uns unter diesem Namen. Der Klang der Menschheit entspringt aus der Melodie der Erde :) so gesehen verweist die ökologische Krise auf eine tieferliegende spirituelle Krise des Menschen: wir haben den „Klang der Schöpfung“ aus dem Blick verloren und damit unsre Bestimmung.

Ein wichtiges Buch zum Thema.
Alles teilt den einen Atem!
'Spirituell' leitet sich ab von 'spirare', atmen. Bei der Spirituellen Ökologie geht es darum, nicht nur zu wissen, sondern leiblich zu erfahren, dass wir als Menschen den einen großen Atem der Natur mit allen Lebewesen auf dieser Erde teilen. Was einem Teil des Gefüges zustößt, betrifft das Ganze, uns alle! Diese brandaktuelle Sammlung von Essays, geschrieben von Leitfiguren der Spiritualität und des Umweltschutzes rund um die Welt, beleuchtet den grundlegenden Zusammenhang unserer gegenwärtigen ökologischen Krise mit unserem fehlenden Bewusstsein für die Heiligkeit der Schöpfung. Diese 20 Beiträge zeigen uns, wie die Menschheit ihre Beziehung zur Erde wandeln und erneuern kann.
Spirituelle Ökologie: Der Ruf der Erde (Llevellyn Vaughan Lee)

Thomas Berry nannte die Erde den „Garten des Universums“. Er kritisierte die Vorstellung eines cartesianischen Maschinenuniversums, denn das ist die ideologische Basis für das ausbeuterische und rücksichtslose Verhalten im Umgang mit der Erde. Erst leugnet der Mensch die Heiligkeit der Schöpfung und dann missbraucht er sie. Noch eine Buchempfehlung: Das Wilde und das Heilige: The Great Work - Unser Weg in die Zukunft - Berry ist ein US-amerikanischer katholischer Theologe und Kulturhistoriker gewesen ( † 2009 der Frieden und Segen Gottes seien auf Ihm. Möge Gott ihm gnädig sein und ihm die höchste Stufe des Paradieses gewähren). Von katholischen Christen kommen wirklich sehr viele wichtige Impulse in der letzten Zeit.
Ams

Re: Der Klang der Schöpfung

Beitrag von Ams »

Das war spannend @Rembremerding.

Am erträglichsten fand ich dann noch Pluto.

Erde erinnerte mich an Straßenlärm.

Ja :-) und Saturn... Gespenstisch.

lg Ams
Rembremerding

Re: Der Klang der Schöpfung

Beitrag von Rembremerding »

Hexenjagd hat geschrieben: Fr 10. Mai 2019, 21:28 Lustig das dieser Thread genau an dem Tag eröffnet wird wo ich erfahre das meine Musikinstrumente beim Zoll liegen.
Nun wird´s wieder lustig ohne Schmiergeld daran zu kommen. Aber ich hab da schon ne Idee wie es gehen könnte.
Zur Ehre Gottes und natürlich des Präsidenten... :lol:
Darum bedenke: Der Ton macht die Musik. :)
Rembremerding

Re: Der Klang der Schöpfung

Beitrag von Rembremerding »

Faust hat geschrieben: Fr 10. Mai 2019, 22:11
... wir haben den „Klang der Schöpfung“ aus dem Blick verloren und damit unsre Bestimmung.
... aus dem Jubel wurde ein Seufzen.
Denn wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt. (Rö 8:22)
Aber selbst in diesem Klang ist Hoffnung: Der Same liegt seit dem Kreuzestod Jesu bereits in der Erde. Das Seufzen sind Geburtswehen zu etwas neuem, schönem außerhalb der Frequenzen dieser Erde.
Jesus ist das Licht, das weiße, reine Licht der Liebe. Er hat keine Farbe, weil er bestimmte Farbfrequenzen nicht annimmt, er umfasst sie alle in sich.
Faust

Re: Der Klang der Schöpfung

Beitrag von Faust »

Rembremerding hat geschrieben: Fr 10. Mai 2019, 19:59
Faust hat geschrieben: Fr 10. Mai 2019, 16:42
Das Wort Universum bedeutet wörtlich „das eine Lied“ (uni: eins, versum: Lied) die Weisheitslehren der Menschheit hatten also schon immer ein Bewusstsein dafür, dass wir
durch Musik - Klang, Wort, Schwingung - das Geheimnis der göttlichen Schöpfung begreifen können;
Hier sei noch der Tanz erwähnt, der vielleicht erste Ausdruck des Menschen das Transzendente zu suchen und zu ehren. Ich möchte dich auf den Tanz der Derwische aufmerksam machen. Der Philosoph Frédéric Lionel sagt dazu:
Die Magie des heiligen oder sakralen Tanzes baut eine Brücke zwischen Himmel und Erde. Wenn man sie sich in einem Flammenkreis vorstellt, versinnbildlicht sie das Dasein, das, wenn aufgehoben, im Leben mündet.
So führt zum Beispiel der Tanz der Derwische in kreisartiger Bewegung von der Peripherie zum Zentrum, also zum Wesen des spirituellen Daseins, in einem Wort: zur Brücke.
Der Tanz überträgt auf seine Weise die geheimnisvollen Werte der Religionen, weshalb man behauptete, er sei göttlichen Ursprungs. Er ist die Sprache des Unbewussten und drückt Werte aus die sich im tiefsten Grunde des Wesens verbergen.
Durch den Tanz offenbart sich die Poesie des Rhythmus, denn die Poesie ist eine Gabe des Lebens. Kriegerisch, kraftvoll, erotisch, mystisch versucht der Tanz auszudrücken, dass Energien auf allen Ebenen des Universums schwingen. Er übermittelt eine Botschaft, die erhebt, weil sie Botschaft der Harmonie ist.
Rumi selbst dichtet:
Komm, komm! du bist die Seele, die Seele mir im Reigen.
Komm, komm! du bist die Ceder, die Ceder hier im Reigen.

O komm! Ein Quell des Lichtes entspringt aus deinem Schatten,
Und tausend Morgensterne sie tanzen dir im Reigen.

Hoch ist das Dach des Himmels, des siebenten, des höchsten;
Du ragest über alle mit heller Zier im Reigen.

Die Liebe hat mit Armen ergriffen mich am Nacken;
Ich halte dich ergriffen mit süßer Gier im Reigen.

Das Sonnenstäubchen tanzet, vom Licht der Sonn' ergriffen.
Licht, da du mich ergriffest, nicht mich verlier im Reigen.

Die Stäubchen kreisen schweigend, denn schweigend spricht die Liebe;
Mich schweigen lehret Liebe, so tanz' ich ihr im Reigen.
Aber auch:
Ohne die Liebe ist jedes Opfer Last,
jede Musik nur Geräusch,
und jeder Tanz macht Mühe.

Sehr schön :thumbup: :Herz: Diesen heiligen Klang muss die Welt hören. Der Klang der rettenden Liebe Gottes, welche befreit, erlöst, verwundete Herzen heilt und ihnen neues Leben einhaucht.
Komm! Komm! Wer du auch bist!
Wenn du auch Götzendiener oder Feueranbeter bist.
Komm wieder! Dies ist die Tür der Hoffnung nicht der Hoffnungslosigkeit.
Auch wenn du Tausendmal dein Versprechen gebrochen hast.
Komm! Komm wieder!

(Rumi)

Ams

Re: Der Klang der Schöpfung

Beitrag von Ams »

Faust hat geschrieben: Do 16. Mai 2019, 09:50
Komm! Komm! Wer du auch bist!
Wenn du auch Götzendiener oder Feueranbeter bist.
Komm wieder! Dies ist die Tür der Hoffnung nicht der Hoffnungslosigkeit.
Auch wenn du Tausendmal dein Versprechen gebrochen hast.
Komm! Komm wieder!
(Rumi)
Bin leider noch nicht dazu gekommen Rumi zu lesen... Lehrte Rumi auch die Reinkarnation?
Rembremerding

Re: Der Klang der Schöpfung

Beitrag von Rembremerding »

Ams hat geschrieben: Do 16. Mai 2019, 10:45 Bin leider noch nicht dazu gekommen Rumi zu lesen... Lehrte Rumi auch die Reinkarnation?
Vielleicht kann man hier die Diskussion fortführen:
viewtopic.php?f=13&t=5966
Rembremerding

Re: Der Klang der Schöpfung

Beitrag von Rembremerding »

Auch Sterne außerhalb unseres Sonnensystems haben ihren eigenen Klang, je nach Größe und Helligkeit.


Faust

Re: Der Klang der Schöpfung

Beitrag von Faust »

Der Klang der Sonne erinnert mich an das „OM“ -> ॐ vergleiche es mal :engel: die Sonne befindet sich also ständig in tiefer Meditation und macht Oooooommmmmmmmmmmmmmmm………





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Anthros
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Neue Musik

Beitrag von Anthros »

Rembremerding hat geschrieben: Fr 10. Mai 2019, 16:09 Es ist wahrlich eine Sequenz der Sphärenmusik des Universums. Was empfindet ihr bei den einzelnen Harmonien der Planeten, was ist „eure“ Musik?
Die Töne und Klänge auf dem Video sind durchaus interessant zu hören, aber ich kann keinerlei Bezug zur Realität eines geordneten Klangs der Schöpfung erkennen.
Was zu hören ist, entspricht lediglich dem Genre der Neuen Musik.
Der Weise äußert sich vorsichtig, der Narr mit Bestimmtheit über das kommende Wetter.
Wilhelm Busch
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