Gibt es die Erbsünde?

Rund um Bibel und Glaube
Ziska
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Re: Gibt es die Erbsünde?

Beitrag von Ziska »

Römer 5:12 Neue evangelistische Übersetzung
12 Durch einen einzigen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen
und durch die Sünde der Tod.
Auf diese Weise ist der Tod zu allen Menschen hingekommen,
weil sie ja alle gesündigt haben.


Was steht da? Durch einen Menschen ist die Sünde in Welt gekommen.
Wegen dieser Sünde sterben alle Menschen.
Denn wir haben alle ja, seid dem die Sünde unter uns Menschen grassiert, alle gesündigt.

Wer brachte die Sünde in die Welt? Adam!
Wie ein Gendefekt wurde dieser Zustand an alle Nachkommen weiter vererbt.
Römer 3:23
denn alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes[1] verloren.


Durch den Ungehorsam des ersten Menschen müssen alle Nachkommen der ersten beiden Menschen sterben.
Römer 6:23
23 Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod,a doch das Geschenk, das Gott gibt, ist ewiges Lebenb durch Christus Jesus, unseren Herrn.c


Doch Jehova hat sofort, noch bevor er die beiden Menschen aus dem Paradies geworfen hat, für den ultimativen Ausweg gesorgt! :Herz2:
Liebe Grüße von Ziska

„Ist Weltfrieden möglich?

Weltfrieden ist möglich. Er wird ganz sicher kommen – aber nicht so, wie es viele erwarten.“


:Herz2: “Jehova hat die Menschen erschaffen,
weil er die Freude am Leben mit anderen teilen wollte.“
:Herz2:
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Opa Klaus
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Re: Gibt es die Erbsünde?

Beitrag von Opa Klaus »

Ziska hat geschrieben: Sa 16. Jul 2022, 16:37 Was steht da? Durch einen Menschen ist die Sünde in Welt gekommen.
Ziska, Dein Argument ist falsch - um daraus eine schwerwiegende biologische Erbsünde herzuleiten!
Wenn z.B. der Corona-Virus von 1 Tier zu 1 Menschen überspringt und dann von diesem 1 Menschen auf viele tausende durch Infektion überspringt - dann hat das auch nichts mit >Vererbung< zu tun.
Ebenso ist das Fehlhandeln in Form von rauchen saufen huren keine Vererbung, sondern böse Unsitte.
Ziska, ich war auch mal Jahrzehnte den Religioten in den Allerwertesten gekrochen und habe mich naiv von deren Monopol bevormunden lassen. Lange befolgte ich deren Verbot des Selber-Denkens. Aber ein winziges Alarmsignal verfolgte mich ständig. Bei wem kann man sich beschweren und reklamieren, wenn man hinters Licht geführt und betrogen wurde?
Ich versteh das so wie dargelegt .weil ich mir bewusst bin, ich könnte total daneben liegen. www.prueter.eu und www.weltverbesserung.eu "Der schrecklichste der Schrecken ist der Mensch in seinem Wahn"
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Helmuth
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Re: Gibt es die Erbsünde?

Beitrag von Helmuth »

Ziska hat geschrieben: Sa 16. Jul 2022, 16:37 Wie ein Gendefekt wurde dieser Zustand an alle Nachkommen weiter vererbt.
Wenn ich eine Sünde erben könnte, dann würde ich durch sie nicht schuldig werden, denn was ich erbe, ist nicht mein eigenes Vergehen. Hier liegt der Haken und der m.E. falsche Denkansatz. Aber es wird das von Paulus auch mit keinem Wort so gelehrt.

Und wenn man an einer Erbkrankheit leidet, dann fällt das m.E. nicht unter Sünde, sondern unter einen Fluch. Der wieder kann in Christus gebrochen werden. Ich meine, Jesus hat anhand des Blindgeborenen klargestellt, dass man Sünde selbst weder weitergibt, noch erbt. Du denkst hier also m.E. ähnlich falsch wie die Jünger damals.

Und ein Tipp: Wer sich mit der paulinischen Theologie nicht genügend auskennt, der könnte zuerst fragen anstelle seine Aussagen mangelhaft zu interpretieren. Sie ist teilweise schwierig, auch für mich, ich gebe das auch zu, daher stütze ich meine Erkenntnisse zuerst immer auf Jesu Wort ab. Dann ist man auf der sicheren Seite. Und sein Wort aus Joh. 9 stellt das für mich klar.

Durch welche Sünde falle ich nun in Schuld? Durch die, mit der ich eine Übertretung selbst begehe. Was daran wäre vererbt? Nichts. Hin und wieder würde es tatsächlich nicht schaden selbst zu denken und nicht alles von einer Organisation vorgekaut weiterzugeben.

Das betrifft auch andere Kirchen. Ich kenne GsD auch Katholiken, deren Erkenntnisse sich hier erweitert haben, dass sie für jede einzelne Sünde immer nur selbst verantwortlich sind und niemand anders.

Das lernt man m.E. auch bereits am ersten Verhör von Adam & Eva, dass jeder für sich befragt und zur Verantwortung gezogen wurde. Kain konnte sich auch nicht auf seine Eltern ausreden. Auch er trug seine Sünde selbst. Keiner kann sagen, ich bin deswegen ein Mörder, weil meine Eltern schon solches Erbgut in sich trugen. Konsequenterweise wäre man dann nicht länger schuldig, sondern Adam & Eva müssten die ganze Last der Welt tragen.

ich meine, es fehlt hier wirklich am selbständigen Denken, dass durch Dogmatik und Indoktrination unterbunden wird, ansonsten müsste man auf die Konsequenz einer solchen Denkweise auch selbst kommen können.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
renato23
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Re: Gibt es die Erbsünde?

Beitrag von renato23 »

PastorPeitl hat geschrieben: Sa 16. Jul 2022, 08:21

Und richtig ist: Ein jeder Mensch ist ein Sünder. Schon in dem Moment, in welchem er sich Gott nicht mehr unterordnet. Selbst also der Herr sein will. Und genau dafür ist Jesus gekommen. Um uns als Weg zu Gott, wieder zu zeigen, dass wir die Kinder Gottes sind.
Ich konkretisiere: Ein Mensch sündigt nur dann, erweist sich vor Gott nur dann als Sünder, wenn er gottlos, also lieblos handelt.(z.B. tötet, stiehlt, verleumdet, hintergeht etc, gegen die entspr. Gebote verstösst)

Jesus kam zu seinen jüdischen Glaubensgeschwistern, ermöglichte ihnen Einsicht über den wahrhaftigen Gott und lehrte zudem, dass Vergebung seitens ihm, dem himmlischem Vater dann gewährleistet ist, wenn jemand seine Sünde bereut und auch selbst Vergebungsbereitschaft erkennen lässt.

Jesus lehrte und lebte den Weg zu inniger Gottgemeinschaft vor und wer von ihm wahre Gotteskindschaft gelernt hat respektive gewillt ist zu tun, weiss das dadurch erlangte künftige sinnerfüllte Leben unter Gottes Führung zu schätzen und möchte es nicht mehr missen

Gesegnete Grüsse renato
renato23
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Re: Gibt es die Erbsünde?

Beitrag von renato23 »

Helmuth hat geschrieben: Sa 16. Jul 2022, 20:20
Ziska hat geschrieben: Sa 16. Jul 2022, 16:37 Wie ein Gendefekt wurde dieser Zustand an alle Nachkommen weiter vererbt.
Durch welche Sünde falle ich nun in Schuld? Durch die, mit der ich eine Übertretung selbst begehe. Was daran wäre vererbt? Nichts. Hin und wieder würde es tatsächlich nicht schaden selbst zu denken und nicht alles von einer Organisation vorgekaut weiterzugeben.

Das betrifft auch andere Kirchen. Ich kenne GsD auch Katholiken, deren Erkenntnisse sich hier erweitert haben, dass sie für jede einzelne Sünde immer nur selbst verantwortlich sind und niemand anders.

ich meine, es fehlt hier wirklich am selbständigen Denken, dass durch Dogmatik und Indoktrination unterbunden wird, ansonsten müsste man auf die Konsequenz einer solchen Denkweise auch selbst kommen können.
Das sind sehr wahre Erkenntnisse, Helmuth, chapeau! Doch auch bei Dir stellte ich schon mal Übernahme von christusferner kirchendogmatischer Lehre fest.
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PastorPeitl
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Re: Gibt es die Erbsünde?

Beitrag von PastorPeitl »

Genau genommen kann man den Begriff "Sünde" sehr einfach und kurz beschreiben. Ein jedes Vergehen gegen die goldene Regel:
Matth. 7,12 Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten. 13 Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind's, die auf ihm hineingehen. 14 Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind's, die ihn finden!
Oder wie sie im 1.Korintherbrief steht:
Gal 5,14 Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt (3. Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!«
ist eine Missachtung Gottes und daher eine Sünde.

Wenn Paulus von Tarsus davon spricht, dass der Christ aufgehört hat zu sündigen, wobei er selbst zugibt, dass er mit dem Geist Gott, mit dem Leib aber der Sünde dient, sprich immer nur weiter an sich arbeiten kann, dann meint er in Wahrheit nicht mehr, als das wir nicht mehr lieblos sein sollen.

Und das fällt manchen Menschen ganz offensichtlich wirklich schwer.

Weil aber genau das der Auftrag Gottes an uns Menschen ist, Miteinander anstatt Gegeneinander zu leben, führt dies zur Trennung von Gott.

So weit zum Thema Sünde.
Mt 6,33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
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Opa Klaus
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Re: Gibt es die Erbsünde?

Beitrag von Opa Klaus »

PastorPeitl hat geschrieben: So 17. Jul 2022, 05:26 Weil aber genau das der Auftrag Gottes an uns Menschen ist, Miteinander anstatt Gegeneinander zu leben, führt dies zur Trennung von Gott.
Für Leser dieser Behauptung sehe ich ein Veto notwendig.
Adam hat damals solche falsche Regel befolgt und >>Miteinander<< zu Eva gesucht,
indem er auch von der Frucht aß.
Durch diese sentimentale Arschkriecherei ist die ganze Menschheit in Leid+Elend geraten.
Weiteres bitte lesen im anderen Thread heute von mir:
https://www.4religion.org/viewtopic.php ... 47#p484947
~~~~~~~~
Übrigens die Reihenfolge der "höchsten Gebote" sieht so aus:
1. Gott lieben mit allem (nicht über alles)
2. sich selbst lieben
3. den Nächsten so lieben wie sich selbst
4. also konkret - somit alles für den Nächsten tun, was man selbst von anderen getan haben möchte.
Ich versteh das so wie dargelegt .weil ich mir bewusst bin, ich könnte total daneben liegen. www.prueter.eu und www.weltverbesserung.eu "Der schrecklichste der Schrecken ist der Mensch in seinem Wahn"
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Re: Gibt es die Erbsünde?

Beitrag von Spice »

Helmuth hat geschrieben: Sa 16. Jul 2022, 20:20
Ziska hat geschrieben: Sa 16. Jul 2022, 16:37 Wie ein Gendefekt wurde dieser Zustand an alle Nachkommen weiter vererbt.
Wenn ich eine Sünde erben könnte, dann würde ich durch sie nicht schuldig werden, denn was ich erbe, ist nicht mein eigenes Vergehen.
Die Erbsünde besteht darin, dass sich seit Adam alle Menschen mit ihrem physischen Leib identifizieren. Damit er das nicht länger tut, muss er "von neuem geboren werden", wie Jesus sagt. Denn solange er sich mit diesem Leib identifiziert, bleibt der Mensch abhängig von seiner Umgebung und damit bleibt er im Leid.
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ProfDrVonUndZu
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Re: Gibt es die Erbsünde?

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Helmuth hat geschrieben: Sa 16. Jul 2022, 20:20 Wenn ich eine Sünde erben könnte, dann würde ich durch sie nicht schuldig werden, denn was ich erbe, ist nicht mein eigenes Vergehen. Hier liegt der Haken und der m.E. falsche Denkansatz. Aber es wird das von Paulus auch mit keinem Wort so gelehrt.
Mit dem Erbe übernimmt man auch die Last der Verantwortung für das Erbe. Aber dazu müsste man auch die Entscheidungsfreiheit haben, ob man das Erbe annimmt oder nicht. Auf die Sündhaftigkeit des Menschen lässt sich das nicht so einfach analog anwenden und es ist richtig, dass Paulus das so auch nicht lehrt. Biblisch gesehen ist Erbe eine Rechtssache und nichts Naturhaftes.

Die sündhafte Natur hat der Mensch allerdings auch nicht von Adam geerbt, die steckte schon vorher im Menschen. Was Adams Nachkommen geerbt haben, ist eine bestimmte Art der Weltwahrnehmung und des Weltgestaltungswillens, sich die Umwelt so zurecht zu gestalten, wie man meint, sie "ohne Gott" zu brauchen. Also nicht pflegsam und sorgsam mit der Natur und den Tieren umzugehen, sondern sie zu knechten und zu züchten. Die Domestzierung durch den Menschen wird ja als eine der wesentlichen Errungenschaften des Menschen hoch gehalten, aber es gibt auch immer mehr Forscher, die bezweifeln, dass die Art der Weltaneigung uns wirklich so gut getan hat. Beispiel James C. Scott - Against the Grain (deutsch, Die Mühlen der Zivilisation).

Helmuth hat geschrieben: Sa 16. Jul 2022, 20:20 Und wenn man an einer Erbkrankheit leidet, dann fällt das m.E. nicht unter Sünde, sondern unter einen Fluch. Der wieder kann in Christus gebrochen werden. Ich meine, Jesus hat anhand des Blindgeborenen klargestellt, dass man Sünde selbst weder weitergibt, noch erbt. Du denkst hier also m.E. ähnlich falsch wie die Jünger damals.
Das Konzept der Erbkrankheit gibt es biblisch gesehen so ja auch gar nicht. Es gab vielleicht eine entsprechende menschliche Sichtweise, die sich so verstehen lässt (und wie sie uns in Johannes 9 anhand der Leute und ihrer Meinung über den Blindgeborenen dargeboten wird) aus der dann auch irgendwann das Konzept der Erbkrankheit im medizinischen Sinne konstruiert wurde. Es ist eine bestimmte Form und Art auf die Welt und auf sich selbst zu blicken, aber die sollte nicht unhinterfragt bleiben.

Helmuth hat geschrieben: Sa 16. Jul 2022, 20:20 Durch welche Sünde falle ich nun in Schuld? Durch die, mit der ich eine Übertretung selbst begehe. Was daran wäre vererbt? Nichts.
Da sollte zumindest beachtet werden, dass es eine Art von Schuldbeteiligung gibt, aber das kann man nicht Schuldübertragung oder Erbe nennen.
2. Mose 20,5 denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen,
(entsprechend auch 2. Mose 34,7 + 4. Mose 14,18 + 5. Mose 5,9)

Und Hesekiel Kapitel 18 und 33, wer den Sünder nicht warnt, wird für dessen Sünde ebenfalls zur Rechenschaft gezogen. Also dieses "Jeder ist nur für sich selbst verantwortlich", das stimmt biblisch gesehen so nicht.

Helmuth hat geschrieben: Sa 16. Jul 2022, 20:20Keiner kann sagen, ich bin deswegen ein Mörder, weil meine Eltern schon solches Erbgut in sich trugen. Konsequenterweise wäre man dann nicht länger schuldig, sondern Adam & Eva müssten die ganze Last der Welt tragen.
Doch das kann man sagen, aber es taugt auch nicht als Ausrede und Entschuldigung für die eigens begangenen Taten. Die Kinder übernehmen bewusst und unbewusst Verhaltensweisen der Eltern und anderer Erwachsener, was ihnen vorgelebt wird. Nicht alles, aber doch viel mehr und vor allem auch solche, die man vielleicht sogar verabscheut. Um das zu überwinden, muss man sich stetig hinterfragen aber auch kritisieren lassen.
Helmuth hat geschrieben: Sa 16. Jul 2022, 20:20 ich meine, es fehlt hier wirklich am selbständigen Denken, dass durch Dogmatik und Indoktrination unterbunden wird, ansonsten müsste man auf die Konsequenz einer solchen Denkweise auch selbst kommen können.
Selbständig denken ist die eine Sache, aber die Zusammenhänge erschließen sich nicht durch denken und logische Schlüsse ziehen alleine, denn die richtigen Schlüsse zu ziehen, das ist kein unabhängiger Selbstläufer. Die ganze Basis, auf der wir unsere Logik aufbauen, das ist die Bibel. Die sollte man zunächst erst mal kennen und das geht eben nicht mit vermeintlich selbständigen Denken, sondern indem man gewisse Denkweisen und Wissensinhalte über Bord wirft. Dafür braucht man aber einen Anlass wie z.B. das man erkennt, dass einen das Bisherige nicht wirklich was gebracht hat. Wer bereits ohne Bibel recht zufrieden mit sich war, der braucht keine Bibel und wird vielleicht zunächst aus bestimmten Gründen dann von ihren Inhalten fasziniert sein (Riesen, Dämonen, Engel, Wunder etc.) aber das wird dann keinen Bestand haben.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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Opa Klaus
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Re: Gibt es die Erbsünde?

Beitrag von Opa Klaus »

Spice hat geschrieben: So 17. Jul 2022, 10:20 Die Erbsünde besteht darin, dass sich seit Adam alle Menschen mit ihrem physischen Leib identifizieren. Damit er das nicht länger tut, muss er "von neuem geboren werden", wie Jesus sagt. Denn solange er sich mit diesem Leib identifiziert, bleibt der Mensch abhängig von seiner Umgebung und damit bleibt er im Leid.
Das stimmt teilweise. Seit Mose gilt deshalb für den Menschen als Unterschied zum Tier:
Mt 4,4 (Lu.Ü.) Er (Jesus) aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben (5. Mose 8,3): »Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.«
Also - wenn der Mensch sich ausschließlich rein animalisch, tierisch, fleischlich >identifiziert<,
dann fehlt ihm das Wesentliche, was ihn nach Gottes Konzept zum "Menschen" macht:
Intellekt, Verstand, Vernunft im Unterschied zum Tier.

Der Intellekt, der Verstand kann schnell verkümmern, absterben wenn er nie gebraucht wird.
Also das was "von neuem geboren", wiederbelebt werden muss ist im jetzigen Erdenleben dieser Verstand.
Aber der wird durch Sucht, Gier, Rausch und Wahn an Wiederbelebung gehindert.

Dazu entsteht die Frage, ob das ein Unrechts- oder ein Krankheits-Problem ist.
Jesus hat im Grunde genommen für letzteres plädiert. "Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun" Na gut, wenn alles drogenbedingte Fehlverhalten eine Art globale Virus-Pandeme, Krankjeiot ist, >>>was könnte das dann heilen helfen?

Als erstes: Ansteckung verhindern durch konsequente Trennung der Kranken von den Gesunden.
Genau so sagt es Jesus und auch die Offenbarung voraus: Offb 22,15 Draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut.
Für die Gegenwart sagte Jesus, dass Weizen und Unkraut bis zu einer gewissen Reife
erst mal vermischt wachsen müssen, bevor sie getrennt werden.

Die neuen digitalen globalen Medien sind bestens geeignet, bei solcher Trennung zu helfen.
Jesus sagte dazu voraus, dass das Unkraut zuerst >gebündelt< wird.
Und siehe da >> in den Foren und Internet bündelt sich tatsächlich alles "Unkraut" heftig und global!
Und gegen das Unkraut gilt >Einheizen<: Offb 18,6 Vergeltet ihr, wie auch sie vergolten hat, und verdoppelt ⟨es ihr⟩ doppelt nach ihren Werken; mischt ihr den Kelch, den sie gemischt hat, doppelt!
~~~~~~~~
Noch einen schönen Gruß an Peitl,
der mir vorwirft, ich werfe sinnlos mit "irgendwo aufgelesenen Bibelstellen um mich".
Ich versteh das so wie dargelegt .weil ich mir bewusst bin, ich könnte total daneben liegen. www.prueter.eu und www.weltverbesserung.eu "Der schrecklichste der Schrecken ist der Mensch in seinem Wahn"
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