Reichtum
Reichtum
Hallo zusammen,
wir leben in Ländern mit großem Reichtum und es kommt uns auch selbstverständlich vor, daß wir so viel haben. Aber spricht das neue Testament nicht gegen Reichtum ? Sieht Gott den Reichtum nicht eher als Sünde an, weil keine Bereitschaft zum Teilen vorhanden ist ?
Warum spricht der Herr Jesus vom Betrug des Reichtums ? Mt 13,22
Und warum spricht Jakobus so harte Worte über die Reichen in Jak 5,1-2 ?
Im AT war doch Reichtum immer ein Zeichen dafür, daß ein Mensch von Gott gesegnet war.
Gruß Thomas
wir leben in Ländern mit großem Reichtum und es kommt uns auch selbstverständlich vor, daß wir so viel haben. Aber spricht das neue Testament nicht gegen Reichtum ? Sieht Gott den Reichtum nicht eher als Sünde an, weil keine Bereitschaft zum Teilen vorhanden ist ?
Warum spricht der Herr Jesus vom Betrug des Reichtums ? Mt 13,22
Und warum spricht Jakobus so harte Worte über die Reichen in Jak 5,1-2 ?
Im AT war doch Reichtum immer ein Zeichen dafür, daß ein Mensch von Gott gesegnet war.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
Re: Reichtum
Aber nur unter der Bedingung, dass der Reichtum richtig eingesetzt wird für den Nächsten und das Wohl der Nation.
Jer 23
Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich dem David einen gerechten Sproß erwecken; In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel sicher wohnen;
Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich dem David einen gerechten Sproß erwecken; In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel sicher wohnen;
- PastorPeitl
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Re: Reichtum
Nein. Ich lebe in keinem Land mit grossem Reichtum. Ganz im Gegensatz sagt man Bulgarien nach, dass es eher arm ist.
Mt 6,33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
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Re: Reichtum
Hi 42,10 Und der HERR wendete das Geschick Hiobs, als der für seine Freunde Fürbitte tat.
Und der HERR vermehrte alles, was Hiob gehabt hatte, auf das Doppelte.
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben ...
Re: Reichtum
Reichtum wird dann zum Problem, wenn es Gott ersetzt, man sich darauf also gleich wie auf den ewigen Fels verlässt. Denn diese Haltung zieht eine Menge an weiteren Fehlhaltungen nach sich.
Das Reichtum kein fester Grund ist, dessen Erlangen Lebensglück und Sicherheit garantiert, sieht man an den Reichen dieser Welt zwar ständig, aber der Drang dahin ist trotzdem sehr groß. Man attestiert den anderen (gescheiterten) Reichen lieber punktuelles Eigenversagen, als ein strukturelles Problem des Reichtums in Verbindung mit der sündigen Natur des Menschen anzunehmen.
Das Reichtum kein fester Grund ist, dessen Erlangen Lebensglück und Sicherheit garantiert, sieht man an den Reichen dieser Welt zwar ständig, aber der Drang dahin ist trotzdem sehr groß. Man attestiert den anderen (gescheiterten) Reichen lieber punktuelles Eigenversagen, als ein strukturelles Problem des Reichtums in Verbindung mit der sündigen Natur des Menschen anzunehmen.
1Kor 2,2 "Denn ich hielt es für richtig, unter euch nichts zu wissen als allein Jesus Christus, ihn, den Gekreuzigten. "
Re: Reichtum
Wenn der eigene Fokus darauf gerichtet wird und es zum "Mammon" wird und man damit nur sich selber beglücken will (Yachten , 20 Häuser, 10 Autos usw.)
Man kann den Reichtum auch teilen oder gut anlegen, so dass jeder davon profitiert.
Reichtum an Weisheit...
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben ...
Re: Reichtum
Es kommt nicht auf darauf an, wieviel Geld und Besitztümer jemand hat.
Es kommt darauf an, woran das Herz hängt.
Im 1. Jahrhundert gab es reiche und weniger reiche Christen.
Die wohlhabenden Christen nutzten ihren Reichtum und unterstützten die Apostel und andere Christen, die als Vollzeitdiener unterwegs waren.
Im Jahre 66 u.Z. konnten die wohlhabenden Christen zeigen, was bei ihnen wichtiger war.
Ihr Geld? Ihr Verhältnis zu ihrem Gott?
Denn die Römer, die bis dahin Jerusalem belagert hatten, zogen sich zurück. Glaubten die Christen den Vorhersagen Jesu?
Reiche Christen mußten ihren Wohlstand aufgeben und aus der Stadt fliehen…
Sie wußten, dass sie nie mehr zu ihrem Wohlstand zurück kehren werden…
Jetzt zeigte sich deutlich, wie es um ihr Vertrauen in Jesu Worten bestellt war…
Woran hängt dein Herz? Haus? Auto? Bankkonto? Familie? Freunde? Dein Leben?
Es kommt darauf an, woran das Herz hängt.
Im 1. Jahrhundert gab es reiche und weniger reiche Christen.
Die wohlhabenden Christen nutzten ihren Reichtum und unterstützten die Apostel und andere Christen, die als Vollzeitdiener unterwegs waren.
Im Jahre 66 u.Z. konnten die wohlhabenden Christen zeigen, was bei ihnen wichtiger war.
Ihr Geld? Ihr Verhältnis zu ihrem Gott?
Denn die Römer, die bis dahin Jerusalem belagert hatten, zogen sich zurück. Glaubten die Christen den Vorhersagen Jesu?
Reiche Christen mußten ihren Wohlstand aufgeben und aus der Stadt fliehen…
Sie wußten, dass sie nie mehr zu ihrem Wohlstand zurück kehren werden…
Jetzt zeigte sich deutlich, wie es um ihr Vertrauen in Jesu Worten bestellt war…
Woran hängt dein Herz? Haus? Auto? Bankkonto? Familie? Freunde? Dein Leben?
Liebe Grüße von Ziska
„Ist Weltfrieden möglich?
Weltfrieden ist möglich. Er wird ganz sicher kommen – aber nicht so, wie es viele erwarten.“
“Jehova hat die Menschen erschaffen,
weil er die Freude am Leben mit anderen teilen wollte.“
„Ist Weltfrieden möglich?
Weltfrieden ist möglich. Er wird ganz sicher kommen – aber nicht so, wie es viele erwarten.“
weil er die Freude am Leben mit anderen teilen wollte.“
- PastorPeitl
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Re: Reichtum
Also die biblische Meinung zum Reichtum finden wir in folgenden zwei Versen:
Ob dritter Vers nur deshalb dazu kam, weil Judas Iscariot ein Dieb war, ist unklar:
Mt 6,24 Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
Lk 16,9 Und ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit, wenn er zu Ende geht, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten.
Lk 16,11 Wenn ihr nun mit dem ungerechten Mammon nicht treu seid, wer wird euch das wahre Gut anvertrauen?
Ob dritter Vers nur deshalb dazu kam, weil Judas Iscariot ein Dieb war, ist unklar:
Johannes 12, 4 Da sprach einer seiner Jünger, Judas Iskariot, der ihn hernach verriet: 5 Warum wurde dieses Öl nicht für dreihundert Silbergroschen verkauft und das Geld den Armen gegeben? 6 Das sagte er aber nicht, weil ihm an den Armen lag, sondern er war ein Dieb; er hatte den Geldbeutel und nahm an sich, was gegeben wurde.
Mt 6,33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
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- ProfDrVonUndZu
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Re: Reichtum
So pauschal stimmt das nicht. Es kommt immer darauf an, wie der Reichtum erlangt wurde. Darauf zu schließen, wo Reichtum ist, war auch Gottes Segen im Spiel, ist verkehrt.
5. Mose 24,14 Du sollst nicht bedrücken den dürftigen und armen Mietling O. Tagelöhnervon deinen Brüdern oder von deinen Fremdlingen, die in deinem Lande, in deinen Toren sind. 15 An seinem Tage sollst du ihm seinen Lohn geben, und die Sonne soll nicht darüber untergehen; denn er ist dürftig, und er sehnt sich danach: Damit er nicht über dich O. wider dichzu Jahwe schreie, und Sünde an dir sei.
Jeremia 22,13 Wehe dem, der sein Haus mit Ungerechtigkeit baut und seine Obergemächer mit Unrecht, der seinen Nächsten umsonst arbeiten läßt und ihm seinen Lohn nicht gibt; 14 der da spricht: Ich will mir ein geräumiges Haus bauen und weite Obergemächer! und er haut sich Fenster aus und deckt mit Zedern, und er streicht es an mit Zinnober.
Diese Worte Habakuks lesen sich zum Teil wie die aus Jesaja 14 an den König von Babel, dürften daher auch an Babel gerichtet sein. Aber inhaltlich passen sie auch auf alle global agierenden Megakonzerne, die sich gern als Wohlstandsbringer und Arbeitsplatzschaffer feiern.Habakuk 2,5 Und überdies: Der Wein ist treulos; der übermütige Mann, der bleibt nicht, er, der seinen Schlund weit aufsperrt wie der Scheol, und er ist wie der Tod und wird nicht satt; und er rafft an sich alle Nationen und sammelt zu sich alle Völker. 6 Werden nicht diese alle über ihn einen Spruch und eine Spottrede anheben, Rätsel auf ihn? Und man wird sagen: Wehe dem, der aufhäuft, was nicht sein ist! auf wie lange? Und der Pfandlast auf sich ladet! 7 Und werden nicht plötzlich aufstehen, die dich beißen, und aufwachen, die dich fortscheuchen werden? Und du wirst ihnen zur Beute werden. 8 Denn du, du hast viele Nationen beraubt; und so werden alle übriggebliebenen Völker dich berauben wegen des Blutes der Menschen und der Gewalttat an Land und Stadt und an allen ihren Bewohnern. 9 Wehe dem, der bösen Gewinn macht für sein Haus, um sein Nest hoch zu setzen, um sich zu retten aus der Hand des Unglücks! 10 Du hast Schande beratschlagt für dein Haus, die Vertilgung vieler Völker, und hast dein Leben verschuldet. 11 Denn der Stein wird schreien aus der Mauer, und der Sparren aus dem Holzwerk ihm antworten. 12 Wehe dem, der Städte mit Blut baut, und Städte mit Ungerechtigkeit gründet!
Dazu passt auch der inhaltliche Zusammenhang von Offenbarung 18 mit Hesekiels Mahnung (Kapital 26) an Tyros, der phönizischen internationalen Handelsmacht. Der Handel, spätestens seit der Industrialisierung das Wohlstandsnarrativ schlecht hin, wird in der Bibel eher kritisch gesehen, da hier das Bewusstsein mit schwingt, dass Gewinn aus Handel immer mit Machtungleichgewicht zusammen hängt. Die klassische Ökonomielehre postuliert aber immer ein Gleichgewicht nicht nur als Ziel, sondern auch stillschweigend als Voraussetzung, das allerdings nie vorhanden ist und folglich auch nicht erreicht werden kann. Oder anders gesagt : Das zu Erreichende wird schon vorausgesetzt.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
Re: Reichtum
Ja, wo steht das ?
Ansonsten hatten die Israeliten ja aus dem AT die Maßgabe, den Zehnten abzugeben. Ein Gebot, das Jakob schon gekannt haben muß. 1 Mo 18,22
Die Aufforderung, den Zehnten abzugeben, wurde im Propheten Maleachi sogar mit der Verheißung verknüpft ist, daß sich dann des Himmels Fenster öffenen werden. Mal 3,10
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.