Oleander hat geschrieben: ↑Di 29. Nov 2022, 11:03
Travis hat geschrieben: ↑Di 29. Nov 2022, 09:33
Spice hat geschrieben: ↑Di 29. Nov 2022, 09:31
Der Hauptzweck der Erlösung ist die Erlösung, also reiner Selbstzweck!
Laut Bibel ist dem nicht so. Daher steht es dort auch anders. Nicht nur im Galaterbrief.
Der Hauptzweck (ich nenne es lieber Ursache-Wirkung), warum JHWH sein auserwähltes Volk aus Ägypten führte war, weil sie unter der "Versklavung" litten. Mitmenschen (Nächsten)auch vor Leid und Tod...
Und nein -es ist keine "Lehre" von mir, sondern lediglich meine Gedanken...
Der erste aller Zwecke, ob man dazu nun Hauptzweck sagt überlasse ich philosphischen Schwaflern, aber der erste Zweck ist die Befreiung aus der Sünde. Sie ist das Grundübel, die uns allen den Tod bringt.
Wird man daraus erlöst, dann kann Gott auch neue Zweckbestimmungen definieren und dies auf mannigfaltigste Art, wie wir sie nicht einmal erdenken können., Doch solange man nicht aus seiner Sünde erlöst ist, gibt es kein Leben. Mit Leben ist gemeint ewiges Leben. Ohne das ewige Leben erfüllt nichts einen wahren Sinn und Zweck.
Wem dieses Leben hier genügt, für den hat es dann nur den Zweck eine Zeit lang zu essen und zu trinken, etwas Sex, der mit der Zeit abnimmt, und hin und wieder ein wenig Spaß an schönen Dingen. Ich meine Dinge, die Gott uns in seiner Freiheit einräumt, ich rede nicht von Dingen, die Gott durch sein Wort untersagt.
All die guten Dingen, die Gott erlaubt, haben keine Relevanz, wenn er uns das Leben nicht zurückgibt, das wir infolge der Sünde verlieren. Darum ist auch Jesus gestorben. Auch das war ein wesentlicher Sinn und Zweck. Und wer das anders sieht, nun dem gegenügt der kurze Genuss hier auf Erden bis er sein Leben aushaucht, vor Gott danach die Abrechung mit "Zielverfehlung" erhält um dann für immer und ewig ausgelöscht zu werden. Er hat sich Jesus nicht anvertraut, dem Wegbereiter des Lebens.
Anders die, welche Jesus ihr Leben anvertrauen. Sie müssen sich dann nur mehr noch durch dieses Leben durchkämpfen, manche mit weniger, manche mit härteren Auflagen, worin uns der HG auch hilft, aber danach steht das Leben bevor. Man hat nun die Wahl, wie es uns der Autor des Hebräerbriefes z.B. anhand der Person Mose darstellt:
Heb 11,24-26 hat geschrieben: Durch Glauben weigerte sich Mose, als er groß geworden war, ein Sohn der Tochter des Pharaos zu heißen, und wählte lieber, mit dem Volk Gottes Ungemach zu leiden, als den zeitlichen Genuss der Sünde zu haben, indem er die Schmach des Christus für größeren Reichtum hielt als die Schätze Ägyptens; denn er schaute auf die Belohnung.
Soll heißen: Für Gott zu leben kann nur gut sein.