Oleander hat geschrieben: ↑Mi 30. Nov 2022, 12:19
würde mich freuen, w
enn man zuerst mal meine Frage HIER:
viewtopic.php?p=511674#p511674
...beantworten würde, wenns jemand wirklich weiß:
Oleander hat geschrieben: ↑Sa 19. Nov 2022, 10:37
Er (jesus) fand also
Gnade bei Gott und Menschen...
Welcher Gnade vor Gott bedurfte es?
Wenn er doch ohne Sünde war, wozu bedarf es Gottes Gnade...
Oder anders rum: Kann man Gnade auch in Bezug auf etwas anderes verstehn?
Vielleicht ist es gut, mal zu schauen, wo diese Aussage zu Jesus (hier im Forum) begann, wo es um die Gnade bei Jesus ging.
Abischai hat geschrieben: ↑Fr 18. Nov 2022, 20:42
PastorPeitl hat geschrieben: ↑Fr 18. Nov 2022, 17:45
Jesus hat in seinem Leben immer mehr Ebenbildlichkeit Gottes angenommen.
Das ist schlicht falsch. Jesus war das Ebenbild Gottes, wie wir in Joh. 1 lesen.
Schon daran, dass zwei Glaubende Bibelverse finden, die gegenteilige Interpretationen erzeugen, zeigt, dass man die biblischen Aussagen nicht Wort für Wort auf einen gemeinsamen Nenner setzen kann.
Schon das Wort "Gnade" kann vielfach ausgelegt werden, wenn man es auf Jesus bezieht und mit der Interpretation über Gnade bei Menschen vergleicht.
Ganz egal, wie man Jesus Erdenleben und seine Botschaft verstehen will, zeigt es doch nur auf, dass Jesus
in jeder Hinsicht ganz Mensch war und von Kind auf bis an sein Lebensende lernen musste, was das Leben als Mensch bedeutet. So wird auch
an anderer Stelle gesagt, dass Jesus Gehorsam lernen musste ... bis zu seinem Ende als Mensch.
So sehe ich auch das Wort "Sünde" in der Bibel, so wie Gott es beurteilt. Für mein Verständnis geht es dabei schlicht um die Verbindung zu Gott - und als Gegenteil das abwenden von Gott, verbunden mit der Entscheidung, ohne Gott leben zu wollen.
Bei Jesus war das nicht anders, als bei anderen Menschen. Ich denke, er hat auch Fehler gemacht und aus denen gelernt. Aber er war immer und unaufhörlich mit Gott verbunden. Und deshalb hat Gott ihm die Gnade erwiesen, ihn als "sündlos" zu befinden. Nicht seine Taten haben ihn dazu geführt, sondern seine intensive Bindung an Gott.
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Glauben (an Gott) funktioniert nicht, indem man "über" den Glauben redet, sondern indem man Glauben LEBT.
Sichtbar werden die Spuren indem sie hinführen zu Gott. Denn Gott findet man nur bei Gott selbst.