Ich bin neu in dieser Gruppe. Danke, dass ich dazugehören darf.
Folgendes habe ich mir zu dem Argument "warum lässt Gott das zu" überlegt.
Der Teufel darf keinen zwingen. Man muss etwas aus freien Stücken machen. Was wenn sich Gott auch an diese Regel hält? Er schafft die Rahmenbedingungen aber gute Menschen mit christlichen Werten müssen wir selbst sein, er zwingt uns nicht. Nur so darf jede Partei Seelen "ernten".
Was sagt ihr dazu? Macht das Sinn oder habe ich mich da verlaufen?
Liebe Grüße
13
Spielregeln
Re: Spielregeln
Willkommen hier im Forum.
1Kor 2,2 "Denn ich hielt es für richtig, unter euch nichts zu wissen als allein Jesus Christus, ihn, den Gekreuzigten. "
Re: Spielregeln
Guten Tag DreizehnDreizehn hat geschrieben: ↑Mi 4. Jan 2023, 09:55 Ich bin neu in dieser Gruppe. Danke, dass ich dazugehören darf.
Folgendes habe ich mir zu dem Argument "warum lässt Gott das zu" überlegt.
Der Teufel darf keinen zwingen. Man muss etwas aus freien Stücken machen. Was wenn sich Gott auch an diese Regel hält? Er schafft die Rahmenbedingungen aber gute Menschen mit christlichen Werten müssen wir selbst sein, er zwingt uns nicht. Nur so darf jede Partei Seelen "ernten".
Was sagt ihr dazu? Macht das Sinn oder habe ich mich da verlaufen?
Liebe Grüße
13
Wir scheinen es wirklich mit 2 gegensätzlichen Parteien zu tun zu haben, welche je unser Reden und Handeln beeinflussen. Göttliche Macht des Licht vs teuflische Macht der Finsternis. Darum finde ich den Übertitel "Spìelregeln" passend.
Wessen Werke wir tun,
als dessen "Spielfigur" erweisen wir uns. Gottes Spielregeln, Rahmenbedingungen werden mittels gelebter Liebe ( befreit von einstiger allfälliger Sündenknechtschaft) eingehalten.Römer 6,16 wisst hr nicht? Wem ihr euch zu Knechten macht,um ihm zu gehorchen, dessen Knecht seid ihr und gehorcht ihr, entweder als Knechte der Sünde zum Tode, oder als Knechte des gehorsams zur Gerechtigkeit.
Auf Menschen, welche danach sinnen, jemandem oder mehreren zu schaden hat Gott keinen Einfluss, solche ignorirren Gottes Rahmenbedingungen. Das hinterlässt für einige den Eindruck, Gott würde das Böse zulassen, nicht eingreifen. Und sie fragennsich, warum? Gott wird als Allmächtig bezeichnet.
Doch bei Spielfiguren seines Widersachers/Gegenspieler hat Gott nunmal zunächst keinen Einfluss.
Gesegnete Grüsse, renato
Re: Spielregeln
Es ist ein ungleiches "Spiel", denn Gott ist der Schöpfer, der Teufel nicht. Das Kräfteverhältnis ist damit nicht bezifferbar, es ist undiskutabel, der Teufel ist bereits besiegt, sein Ende festgelegt, wir befinden uns in dem bisschen Zeitspanne, bis der Teufel weggeworfen wird. Die Menschen gehen wie der Teufel den Bach runter, aber es ist relativ einfach die Seiten zu wechseln, wie das geht, hat Gott uns in der Bibel aufgezeigt, zusammengefaß z.B. in Joh. 3;16.
Gott zwingt mich oft zu meinem Wohl, und dafür bin ich dankbar. Ich kann nämlich nicht so gut schwimmen im Haifischbecken. Und ich habe auch absolut keine Ahnung, was in Zukunft sein wird, daher freue ich mich, wenn Gott mich vorausschauend lenkt. Ich habe - was mein Schicksal angeht - keinerlei Interesse an Autarkie, die geht nämlich immer schief, die Stolzen unter uns denken aber immer noch, "einmal muß es doch klappen!" und gehen davon aus, daß sie diejenigen einzigen sein werden, bei denen es funktioniert haben wird. Sie sehen das böse Ende ja auch erst ganz am Ende, wenn es für sie dann aber zu spät ist.
Also ich bin froh, daß Gott mich nicht immer nach meiner Meinung fragt, sondern einfach ohne Worte meine Schritte lenkt. Und ich bin froh, daß der Teufel das nicht tut, weil der das nicht kann.
Gott zwingt mich oft zu meinem Wohl, und dafür bin ich dankbar. Ich kann nämlich nicht so gut schwimmen im Haifischbecken. Und ich habe auch absolut keine Ahnung, was in Zukunft sein wird, daher freue ich mich, wenn Gott mich vorausschauend lenkt. Ich habe - was mein Schicksal angeht - keinerlei Interesse an Autarkie, die geht nämlich immer schief, die Stolzen unter uns denken aber immer noch, "einmal muß es doch klappen!" und gehen davon aus, daß sie diejenigen einzigen sein werden, bei denen es funktioniert haben wird. Sie sehen das böse Ende ja auch erst ganz am Ende, wenn es für sie dann aber zu spät ist.
Also ich bin froh, daß Gott mich nicht immer nach meiner Meinung fragt, sondern einfach ohne Worte meine Schritte lenkt. Und ich bin froh, daß der Teufel das nicht tut, weil der das nicht kann.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
- Magdalena61
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Re: Spielregeln
Hallo Dreizehn, herzlich willkommen im Forum!
Gibt es nicht immer irgendwelche Verpflichtungen, Notwendigkeiten oder sogar Zwänge, die wir in unserer Entscheidungsfindung nicht ausklammern können?
Zum Beispiel möchten viele ihr zukünftiges Leben nicht in irgendeiner Verdammnis verbringen. Deshalb nehmen sie die Warnungen Gottes ernst und versuchen, zu verstehen, welche Spielregeln man unbedingt beachten muss, um das "gelobte Land" zu gewinnen. Ob man sich da ganz frei entscheiden kann, bezweifele ich. Es gibt nur Himmel oder Hölle und nichts dazwischen.
Oftmals sucht man sich doch mehr oder weniger das geringste Übel heraus. Weil es nicht anders geht. Beispiel: Man kann nicht sagen: Ich möchte 365 Tage im Jahr Urlaub machen und fremde Länder bereisen.
Denn man muss Geld verdienen, um den Lebensunterhalt zu bestreiten.
Und dann sucht man sich unter den verfügbaren Stellenangeboten das heraus, von dem man sich am meisten verspricht. Wenn es aber nur eine einzige freie Stelle gibt, dann muss man die nehmen.
"Aus freien Stücken".--
Wenn man den Satz da oben "Man muss etwas aus freien Stücken machen" auf den Glauben bezieht, dann kommt's hin.
Gott wirbt um die Menschen. Er zwingt sie nicht. "Lasst euch mit Gott versöhnen!" ist Ermahnung und Bitte.
Bei Satan sieht das schon ein bißchen anders aus. Bisweilen gräbt er Gruben auf dem Weg, den ein Mensch gehen muss. So ganz freiwillig fällt keiner da hinein. Eher aus Versehen. Aber er ist nicht ganz "unschuldig", wenn er die Karte, die Gott dem Menschen zur Verfügung stellt, nicht nützt, weil er meint, er könne schon selbst auf sich aufpassen.
LG
So ganz frei entscheiden; geht das?
Gibt es nicht immer irgendwelche Verpflichtungen, Notwendigkeiten oder sogar Zwänge, die wir in unserer Entscheidungsfindung nicht ausklammern können?
Zum Beispiel möchten viele ihr zukünftiges Leben nicht in irgendeiner Verdammnis verbringen. Deshalb nehmen sie die Warnungen Gottes ernst und versuchen, zu verstehen, welche Spielregeln man unbedingt beachten muss, um das "gelobte Land" zu gewinnen. Ob man sich da ganz frei entscheiden kann, bezweifele ich. Es gibt nur Himmel oder Hölle und nichts dazwischen.
Oftmals sucht man sich doch mehr oder weniger das geringste Übel heraus. Weil es nicht anders geht. Beispiel: Man kann nicht sagen: Ich möchte 365 Tage im Jahr Urlaub machen und fremde Länder bereisen.
Denn man muss Geld verdienen, um den Lebensunterhalt zu bestreiten.
Und dann sucht man sich unter den verfügbaren Stellenangeboten das heraus, von dem man sich am meisten verspricht. Wenn es aber nur eine einzige freie Stelle gibt, dann muss man die nehmen.
"Aus freien Stücken".--
Wenn man den Satz da oben "Man muss etwas aus freien Stücken machen" auf den Glauben bezieht, dann kommt's hin.
Gott wirbt um die Menschen. Er zwingt sie nicht. "Lasst euch mit Gott versöhnen!" ist Ermahnung und Bitte.
Bei Satan sieht das schon ein bißchen anders aus. Bisweilen gräbt er Gruben auf dem Weg, den ein Mensch gehen muss. So ganz freiwillig fällt keiner da hinein. Eher aus Versehen. Aber er ist nicht ganz "unschuldig", wenn er die Karte, die Gott dem Menschen zur Verfügung stellt, nicht nützt, weil er meint, er könne schon selbst auf sich aufpassen.
LG
God bless you all for what you all have done for me.
- Hans-Joachim
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Re: Spielregeln
Ich finde diesen Gedanken zutreffend. Er zwingt uns nicht. Selbst Jona war nicht gezwungen. Er musste nur ein paar Tage im Fisch verbringen. Gott hatte die besseren Argumente, denn er wollte nicht, dass Ninive zum Teufel geht. Wenn es nach Gott geht, kann jeder Mensch über sein Leben selbst bestimmen. Aber er hat Pläne, und die läßt er sich nicht durchkreuzen.
In der Ruhe liegt die Kraft