Was ihr dem geringsten meiner Brüder tut ... , und den anderen?

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Oleander
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Re: Was ihr dem geringsten meiner Brüder tut ... , und den anderen?

Beitrag von Oleander »

Otto hat geschrieben: Fr 17. Feb 2023, 14:40:?: :?: :?:
Frag den HG....
Kein Scherz oder Ironie...mein ich ernst.
Begegne dem, was auf dich zukommt, nicht mit Angst, sondern mit Hoffnung.
Otto
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Re: Was ihr dem geringsten meiner Brüder tut ... , und den anderen?

Beitrag von Otto »

Oleander hat geschrieben: Fr 17. Feb 2023, 14:43
Otto hat geschrieben: Fr 17. Feb 2023, 14:40:?: :?: :?:
Frag den HG....
Kein Scherz oder Ironie...mein ich ernst.
Es war DEINE verquirlte Frage, der HG hat nichts damit zu tun und ich brauche keine Antwort. Entweder benimmst dich wie erwachsen oder bist auf der igno-Liste..Auch kein Scherz..
LGrüße von Otto
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Oleander
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Re: Was ihr dem geringsten meiner Brüder tut ... , und den anderen?

Beitrag von Oleander »

Otto hat geschrieben: Fr 17. Feb 2023, 14:48 Entweder benimmst dich wie erwachsen oder..
Wer bist du, um mir ein Ultimatum zu stellen? :)
Otto hat geschrieben: Fr 17. Feb 2023, 14:48 ..oder bist auf der igno-Liste.
Zeigt deine wahre Fratze...

Naja ZJ! Wer nicht ist wie ZJ, mit dem will der keine...
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Oleander
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Re: Was ihr dem geringsten meiner Brüder tut ... , und den anderen?

Beitrag von Oleander »

Otto hat geschrieben: Fr 17. Feb 2023, 14:48 Entweder benimmst dich...
Es gibt hier im Forum eine userin, ich weiß ned, wie sie im rL ist(reagiert), aber ich lese seit vielen Jahren ihre Beiräge...
Die wurde mitunter sehr oft wegen div. Aussagen und ihres Glaubens zur "Sau" gemacht (in diversen Foren).
Und was machte sie mit jenen, die ihr nicht wohlgesinnt wahren und sie runter machten?
Vielleicht tat ihr so manches im Herzen weh, aber sie begenete in ihren Beiträgen dem "Feind" mit Liebe...rechnete nicht zu...
Ein Bibelvers dazu:
1Petr 4,8 Vor allen Dingen aber habt untereinander eine anhaltende Liebe! Denn die Liebe bedeckt eine Menge von Sünden.
Nicht nur unter Brüdern...= meine Ansicht und Erfahrung :)
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Helmuth
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Re: Was ihr dem geringsten meiner Brüder tut ... , und den anderen?

Beitrag von Helmuth »

Otto hat geschrieben: Fr 17. Feb 2023, 12:37 Es erklärt sich von selbst, das die Brüder Jesu von der Sortierung zu S&B ausgeschlossen sind.. ;)
Hier haben wir eine Übereinstimmung. Ja, es ist von Vorteil, lesen zu können (und nicht durch eine theologische Brille verzerrt). ;)

Was man auch nicht vergessen sollte, es ist letztenlich nur ein Bild, eine Vision, wie sie Jesus gibt. Es soll damit ein geistlicher Kern angesprochen werden, dass der Mensch nach seinen Werken gerichtet wird, die getätigten wie auch die unterlassenen. Er kann also nicht bloß glauben, aber keine Werke haben.

Man muss diese Dinge ja nicht alle verstehen, aber mir war es wichtig, welches Verhältnis ich zu meinen Brüdern und welches ich zu allen anderen Menschen pflegen soll. In Lukas 10 (Beispiel Samaraiter) geht es um Nächstenliebe, nicht aber um Bruderliebe. Man kann damit Mt 25:31ff nicht zur Anwendung bringen.

Sagen wir mal so, hätte der Pharisäer oder der Schriftgelehrte erkannt, dass der Verletzte ein jüdischer Bruder wäre, einen den er persönlich kennt, wäre er wohl stehengeblieben und hätte geholfen. Aber er war kein Bruder, sondern ein x-beliebiger Nächster. Und das wird daher nicht nach Mt. 25:31 ff gerichtet, sondern anders. Man darf die Bilder auch nicht überstrapazieren.

Sie sollen sagen, dass keiner die Christen ungestraft schlecht behandeln darf. Und das gilt auch für die Israleiten, sie sind um der Väter willen ebenso Erwählte, die man nicht ungestraft schlecht behandeln darf, denn dazu wurde schon zu Abrams Zeiten dieses Wort gegeben:
1. Mo 12,3 hat geschrieben: Und ich will die segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!
Was Gott erwählt das gilt für ihn geheiligt und gedenkt er im Besonderen zu segnen. Und zu seiner Zeit offenbart er auch den tieferen Sinn und Zweck. Die Bruderlieben muss ebenso geheiligt werden.

Ich denke, dass ich nun genug geschrieben habe. Wenn ein fundierter Bibelleser die Begriffe Bruderliebe und Nächstenliebe nicht auseinanderhalten kann oder sie nicht auseinanderhalten will, dann kann man halt nicht viel in die Tiefe gehen um Jesu Bilder zu entschlüsseln. Ich meine, er soll ein Leben führen, das vor Gott standhält, aber die Lehre anderen überlassen.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
Reinhold
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Re: Was ihr dem geringsten meiner Brüder tut ... , und den anderen?

Beitrag von Reinhold »

Meine Güte wer hier nicht alles behauptet ein Bruder Christi zu sein? :shock: Aber behaupten kostet nix-gell Helmuth? ;) Sei es drum. Wurde aber von Jesus wie folgt in Matthäus 7:21-23 schon genauestens vorausgesagt:
Warnung vor Selbsttäuschung
21 »Nicht alle, die zu mir sagen ›Herr, Herr‹, werden in Gottes neue Welt kommen, sondern nur die, die auch tun, was mein Vater im Himmel will. 22 Am Tag des Gerichts werden viele zu mir sagen: ›Herr, Herr! In deinem Namen haben wir prophetische Weisungen verkündet, in deinem Namen haben wir böse Geister ausgetrieben und viele Wunder getan.‹ 23 Und trotzdem werde ich das Urteil sprechen: ›Ich habe euch nie gekannt. Ihr habt versäumt, nach Gottes Willen zu leben; geht mir aus den Augen!‹«
Wie von dem User Otto schon richtig angeführt ist hier ein bloßes Lippenbekenntnis für Gott u. Christus ohne
jegliche Bedeutung. Nur diejenigen die den Willen Gottes nicht nur kennen, sondern auch im Leben praktizieren,
dürfen dann hoffen zu den Gerechten gerechnet zu werden , die gem. 1.Petr. 4;17,18 das kommende Gericht mit
knapper Not überleben werden:
17 Denn jetzt ist die Zeit, in der das Gericht Gottes bei seiner Gemeinde den Anfang nimmt. Wenn es aber bei uns anfängt, wie wird es dann am Ende denen ergehen, die Gottes Gute Nachricht ablehnen? 18 Ihr wisst doch: »Sogar wer Gott gehorcht, wird nur mit knapper Not gerettet. Was wird dann aus dem Sünder, der Gott verachtet?«
"Besser auf dem Dach in einer Ecke wohnen als eine zänkische Frau und ein gemeinsames Haus." Der weise King Salomo gem. Spr. 21,9
renato23
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Re: Was ihr dem geringsten meiner Brüder tut ... , und den anderen?

Beitrag von renato23 »

Helmuth hat geschrieben: Fr 17. Feb 2023, 20:56 Ungelesener Beitrag von Helmuth » Fr 17. Feb 2023, 20:56

Otto hat geschrieben: ↑Fr 17. Feb 2023, 12:37
Es erklärt sich von selbst, das die Brüder Jesu von der Sortierung zu S&B ausgeschlossen sind..
Hier haben wir eine Übereinstimmung. Ja, es ist von Vorteil, lesen zu können (und nicht durch eine theologische Brille verzerrt).

Was man auch nicht vergessen sollte, es ist letztenlich nur ein Bild, eine Vision, wie sie Jesus gibt. Es soll damit ein geistlicher Kern angesprochen werden, dass der Mensch nach seinen Werken gerichtet wird, die getätigten wie auch die unterlassenen. Er kann also nicht bloß glauben, aber keine Werke haben.

Man muss diese Dinge ja nicht alle verstehen, aber mir war es wichtig, welches Verhältnis ich zu meinen Brüdern und welches ich zu allen anderen Menschen pflegen soll. In Lukas 10 (Beispiel Samaraiter) geht es um Nächstenliebe, nicht aber um Bruderliebe. Man kann damit Mt 25:31ff nicht zur Anwendung bringen.

Sagen wir mal so, hätte der Pharisäer oder der Schriftgelehrte erkannt, dass der Verletzte ein jüdischer Bruder wäre, einen den er persönlich kennt, wäre er wohl stehengeblieben und hätte geholfen. Aber er war kein Bruder, sondern ein x-beliebiger Nächster. Und das wird daher nicht nach Mt. 25:31 ff gerichtet, sondern anders. Man darf die Bilder auch nicht überstrapazieren.

Sie sollen sagen, dass keiner die Christen ungestraft schlecht behandeln darf. Und das gilt auch für die Israleiten, sie sind um der Väter willen ebenso Erwählte, die man nicht ungestraft schlecht behandeln darf, denn dazu wurde schon zu Abrams Zeiten dieses Wort gegeben:
Es ging in jenem Gleichnis, wo ALLE gottlos Handelnden zu den Böcken, und den wahrhaftig aus dem Herzen heraus Liebe Lebenden..zu den Schafen gesellt werdn .nicht nur um Brüder von Jesus, sondern zweifelsohne auch um andere Mitmenschen, wie ja beim Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Lies hier. Da steht klar "einem von diesen "Geringsten".
Mt 25,45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.
Na, auf welcher Seite würden sich denn wohl der Levit respektive der Priester wiederfinden?

Da die Angesprochenen ja nicht wussten, wo sie jemandem die aufgezählte Hilfe verweigerten, ging es ja sicher nicht um Glaubensbrüder, denen sie eventuell oder auch nicht, geholfen hätten.

Es ist ein weitverbreiteter Trugschluss, dass z.B. ein gesprochenes Übergabegebet, Garantieschein so oder so für Einlass in den Himmel, respektive Reich Gottes sei, (auch wenn es nur ein fruchtloses Lippenbekenntnis gewesen sei) Gott würde bei solchen über deren vergangenen und künftigen Sünden hinwegsehen)
Lk 10, 25 Und siehe, da stand ein Gesetzeslehrer auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe? 26 Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du? 27 Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt[3], und deinen Nächsten wie dich selbst« 28 Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben. 29 Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster?
Jesus hat ihm nicht gesagt.....Dein Nächster ist allein dein Glaubensbruder, dem Du helfen sollst Du siehst dass er Hilfe benötigt......
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Opa Klaus
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Re: Was ihr dem geringsten meiner Brüder tut ... , und den anderen?

Beitrag von Opa Klaus »

Helmuth hat geschrieben: Sa 29. Jan 2022, 18:13 Nochmals meine Fragestellung: Welche Unterschiede soll ich (man) beachten im Umgang mit
- Brüdern (Christen) und - Nichtbrüdern (Nichtchristen)? Oder gibt es diese Unterschiede nicht?
Ich brauche von euch keine Definition Bruder/Nichtbruder, denn das kann ich durchaus selbst unterscheiden. Ich brauche auch keine eschatologischen Betrachtungen.

Zunächst betrifft "Eschatologie" >die letzten Dinge>, die Endzeit.
  • Von jedem Profi, der dieses Thema eröffnet,
    erwarte ich als erstes zum Beginn eine Definition Bruder/Nichtbruder!
Wer das schon eingangs seines Themas verweigert, der muss zwingend im Thread-Titel >Umfrage< einfügen.

Die Definition von: "geringste meiner (Jesu) Brüder" bedarf zwingend einer Definition,
bevor überhaupt darüber debattiert wird. Die Definition gehört niemals in den Verlauf einer Debatte,
weil sie nicht beliebig jedem überlassen ist, sondern Jesu damit nur EINE Definition zugrunde legte.
Jesus selbst hat mal gesagt:
[Mt 12,46] Während er noch zu den Volksmengen redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draußen und suchten ihn zu sprechen.
[Mt 12,47] Es sprach aber jemand zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen dich zu sprechen.
[Mt 12,48] Er aber antwortete und sprach zu dem, der es ihm sagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?
[Mt 12,49] Und er streckte seine Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, meine Mutter und meine Brüder;
[Mt 12,50] denn wer irgend den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.

Na?
müssen jetzt als Antwort wieder mühsam Spitzfindigkeiten ausgeknobelt werden?
Also sagt doch Jesus selber, was "seine Brüder sind"!
Wen Jesus obendrein als "die geringsten" meint, das finden wir ebenso in den Schriften,
wir finden es in der Bergpredigt! Und wir finden es in Jesu Worten über Kinder!

Aber in dem endlosen Geschwafel hier im Thread finden wir es wohl kaum!
Wieder mal "stehen mir die Haare zu Berge" wenn ich hier alles lesen tue.
Ich versteh das so wie dargelegt .weil ich mir bewusst bin, ich könnte total daneben liegen. www.prueter.eu und www.weltverbesserung.eu "Der schrecklichste der Schrecken ist der Mensch in seinem Wahn"
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Helmuth
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Re: Was ihr dem geringsten meiner Brüder tut ... , und den anderen?

Beitrag von Helmuth »

renato23 hat geschrieben: Di 7. Mär 2023, 11:55 Jesus hat ihm nicht gesagt.....Dein Nächster ist allein dein Glaubensbruder, dem Du helfen sollst Du siehst dass er Hilfe benötigt......
Die Notwendigkeit der Differenzierung fehlt mir erneut. Mein Nächster kann jeder sein, mein Glaubensbruder ist aber nicht jeder. Diese Unterscheidung habe ich nun schon oft getroffen.

Vielleicht machen wir mehr praktische Beispiele, dann muss man diese nicht zwingend theologisch untersuchen. EIn gutes Herz genügt. Liegt jemand halb tot auf der Straße, wie uns Jesus das Beispiel aus Lukas 10 gibt, dann erhält er nach Maßgabe meiner Möglichkeiten Erst Hilfe. Es ist unerheblich wer der Mensch ist.

Kommt aber ein Alkoholiker und bettelt seit Jahren auf der Straße um Geld, dann ist dieser nicht mein Nächster. Er benötigt dann professionelle Hilfe. Dazu kann ich ihm Adressen geben, Geld erhält er keines. Er ist zwar in dem Sinn mein Nächster, immer dann, wenn er mir begegent, aber er ist nicht mein Fall.

Ist er aber mein Glaubensbruder, unternehme ich zuerst alles, um ihn erstens von der Straße zu bekommen und danach weg von der Falsche. Dann ist er nicht mein Nächster, sondern mein Bruder.

Lässt er sich aber zu nichts bewegen, dann wieder muss ich Mt. 18 anwenden und mich von einem solchen Bruder lösen, da er andere mit runterzieht. Die Erfahrung zeigt, dass dieser dann wieder entweder auf der Straße landet oder in einer Klinik. Es lehrt dieses auch Paulus in seinen Briefen:
1. Kor 5,11 hat geschrieben: Nun aber habe ich euch geschrieben, keinen Umgang zu haben, wenn jemand, der Bruder genannt wird, ein Hurer ist oder ein Habsüchtiger oder ein Götzendiener oder ein Schmäher oder ein Trunkenbold oder ein Räuber, mit einem solchen nicht einmal zu essen.
2. Thes 3,6 hat geschrieben: Wir gebieten euch aber, Brüder, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr euch zurückzieht von jedem Bruder, der unordentlich wandelt und nicht nach der Überlieferung, die er von uns empfangen hat.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Helmuth
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Re: Was ihr dem geringsten meiner Brüder tut ... , und den anderen?

Beitrag von Helmuth »

Hans-Joachim hat geschrieben: Do 22. Feb 2024, 16:22 Meine Frage ist, wer die Neugeburt eines Christen beglaubigt. Wenn mir jemand sagt, er sei neugeboren, dann kann er ja viel reden, wenn der Tag lang ist.
Ist für mich eine eine Frage, die ich besser hier angesiedelt sehe. Es gibt keine Notwendigkeit, dass Jesus seine Nachfolger vor dir oder irgendeinem anderen beglaubigen muss. Wer bist du, dass du andere beurteilst? Du forderst hier in meinen Augen etwas ein, dass dich im Grunde genommen nichts angeht.

Wenn jemand sagt, er glaube nun an Jesus, dass er ihn aus seiner Sünde erlöst hat, dann ist diese Bekenntnis für mich jedenfalls fürs erste völlig ausreichend. Denn ich habe das noch von keinem Unbekehrten gehört. Und fällt er von dem Bekenntnis wieder ab, so ist das nur eine Frage der Zeit und das offenbart sich auch.

Du wirst nun vielmehr daran gemessen, wie du dich ihm gegenüber verhältst, solange er in dem Bekenntnis verbleibt, denn er ist nun aufgrunddessen einer deiner Brüder im Herrn geworden:
Mt 25,40 hat geschrieben: Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.
Mt 25,45 hat geschrieben: Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es auch mir nicht getan.
Die letzte Scheidung der Geister, die Böcke davon auszusondern, die sozusagen falschen Brüder, trifft der Herr selbst, d.h. darum muss ich mir hier und heute keine Gedanken machen. Paulus schreibt dazu auch dieses:
1. Kor 12,3 hat geschrieben: Deshalb tue ich euch kund, dass niemand, der im Geist Gottes redet, sagt: Verflucht sei Jesus!, und niemand sagen kann: Herr Jesus!, als nur im Heiligen Geist.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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