Pfingsten

Rund um Bibel und Glaube
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Magdalena61
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Re: Pfingsten

Beitrag von Magdalena61 »

Larson hat geschrieben: Mi 31. Mai 2023, 13:24
Abischai hat geschrieben: Mi 31. Mai 2023, 13:09 erstgeborene Sohn
Gott zeugt keine Kinder, das machen nur die heidnischen Götter.
Mit dieser Auffassung kannst du unbeschwert mit Muslimen Brüderschaft trinken.

Ein allmächtiger Gott kann alles. Die "Gottessöhne" aus 1. Mose 6 konnten es ja auch: Sich mit Menschenfrauen verbinden und Kinder zeugen.

Für uns ist es ein Problem bzw. nicht möglich, in die Dimension der für uns unsichtbaren Welt zu "inkarnieren", es sei denn mit dem Geistleib. Es ist uns aber streng verboten, derartige Übungen anzustellen; bestenfalls würden wir im Bereich der Mächte und Gewalten landen und diesen damit den vollen Anspruch auf unser Leben einräumen.

Die andere Seite hat dieses Problem nicht, wie 1. Mose 6 und andere Bibelstellen bezeugen.
LG
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Abischai
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Re: Pfingsten

Beitrag von Abischai »

Du argumentierst damit im christlichen Kontext sehr gut, nur verachtet der Adressat die uns heiligen Schriften des Neuen Bundes. Paulus hat den damaligen Zeitgenossen aus den Schriften (die hebr. Bibel) heraus bewiesen, daß Jesus der Christus ist.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
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Magdalena61
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Re: Pfingsten

Beitrag von Magdalena61 »

Das Thema lautet "Pfingsten", und wenn Einwände hervorgebracht werden, dann gebe ich darauf Anwort, du ja auch.
:)
Aus christlicher Sicht.

Wir praktizieren gerade einen "Dialog der Religionen". Ich gehe nicht davon aus, dass Larson oder Corona ihre Sichtweise ändern, und ich will sie auch nicht unter Druck setzen. Aber es lesen ja vielleicht noch andere Leute mit, die nicht unbedingt über detaillierte Bibelkenntnisse verfügen.
LG
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Corona
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Re: Pfingsten

Beitrag von Corona »

Magdalena61 hat geschrieben: Mi 31. Mai 2023, 14:56
Corona hat geschrieben: Mi 31. Mai 2023, 08:23
Magdalena61 hat geschrieben: Mi 31. Mai 2023, 00:18 Er sollte ja wissen, wer sein Sohn ist, hm?
Steht doch schon in der Bibel. Kennst du die Stelle? 2. Mo 4.22
Aber ja doch. 4. Mose 4, 22 (falls jemand lesen möchte, was da steht).

Hebr. 1,5 definiert Jesus Christus ebenfalls als "erstgeborenen Sohn" (das ist ein biblischer Terminus und beschreibt mehr oder weniger eine Funktion), dem nach dem Willen des Vaters Anbetung gebührt.

Diese Erklärung aus Wikipedia dürfte relevant und die wichtigste Funktion eines Erstgeborenen sein:
Des Weiteren räumte das Erstgeburtsrecht das Recht zur Priesterschaft ein.
Quelle
... wie Hebr. 9 in Bezug auf den Sohn Gottes bestätigt.

Was denkst du über den Bericht des Pfingstereignisses in Apg. 2?
Es war ja nun eine große Anzahl an Wallfahrern in der Stadt, dazu die übliche Besetzung des Tempelpersonals und die Gruppe der Gläubigen, die in Jerusalem und Umgebung wohnten. Dieses Ereignis müsste doch auch in jüdischen Schriften dokumentiert sein.
LG


2. Sam 7.14
Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn sein.


Ist denn Salomon jetzt deswegen Gott, da er auch Sohn von ihm ist. Du merkst....

Ja seltsam, es gibt weder bei den jüdischen, noch römischen Schriften was. Selbst Philo äussert sich nie dazu. Nicht mal zu Jesus überhaupt. Und der wusste alles, und schrieb über alles.
Jer 23
Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich dem David einen gerechten Sproß erwecken; In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel sicher wohnen;
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Larson
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Re: Pfingsten

Beitrag von Larson »

Magdalena61 hat geschrieben: Mi 31. Mai 2023, 15:04 Ein allmächtiger Gott kann alles.
Klar doch, nur tut er nicht alles, denn Er ist ja schliesslich der einzige alleine Gott.

„Gottessöhne“ waren nicht Abstammung Gottes.

Nein, Gott zeugte keine Kinder mit den Menschen, das wären dann Halbgötter. Aber die heidnische Gedankenwelt ist ja soooo faszinierend, dass man sie auch in die jüdischen Schriften hineinzwängt, wo der ewige immer wieder vor diesen fremden Göttergesinnten warnte.
Ps 74,4 Als Deine Dränger haben sie da getobt im Innersten Deines Vereinigungsstiftes, haben ihre (eigenes) Zeichen als Zeichen aufgestellt
(über das von Gott gegebenen "Zeichen" an Israel)
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Larson
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Re: Pfingsten

Beitrag von Larson »

Abischai hat geschrieben: Mi 31. Mai 2023, 15:05 Du argumentierst damit im christlichen Kontext sehr gut, nur verachtet der Adressat die uns heiligen Schriften des Neuen Bundes. Paulus hat den damaligen Zeitgenossen aus den Schriften (die hebr. Bibel) heraus bewiesen, daß Jesus der Christus ist.
Paulus zitiert aus der LXX (sagt eigentlich genug), wenn überhaupt.... aber jeder kann sich selbst „heilige Bücher“ bestimmen. Und wenn man so die Aussagen des Paulus überprüft, so fällt vieles durch. Also ein schlechter Ratgeber. Weiter hat Paulus nichts bewiesen, sondern Thesen aufgestellt.

Komisch ist, dass aufgrund der Tenach kein "der Christus" bewiesen werden kann, ohne den Texten Gewalt anzutun.
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Helmuth
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Re: Pfingsten

Beitrag von Helmuth »

Larson hat geschrieben: Mi 31. Mai 2023, 15:29 Komisch ist, dass aufgrund der Tenach kein "der Christus" bewiesen werden kann, ohne den Texten Gewalt anzutun.
Hier geht es mal nur um Pfingsten uns das korreliert wohl mit den dem Fest der Wochen 50 Tage nach Pessah. Gott hat die Ausgießung des HG m.E. sehr bewusst an diesem Tag angesetzt. Es ist die Einleitung des neuen Bundes.

Es gibt dafür ausreichend die Grundlage im AT. Die künstlichen Argumente zur LXX sind her nur Nebelgranaten. Und nebenbei war Paulus zu dem Zeitpunkt noch nicht bekehrt. Man kann ihn hier außen vor lassen.

Wir haben die Berichte von Lukas, der auch ein Evangelium abgefasst hatte. Der Verfasser kannte sicher die Bedeutung des Wochenfestes, weshalb er es auch als solches erwähnt. Man darf sich nicht daran stoßen, dass er griechisch gesprochen hatte. Alle Hellenisten redeten damals Griechisch und kannten den Bezug zur Thora.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Larson
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Re: Pfingsten

Beitrag von Larson »

Helmuth hat geschrieben: Do 1. Jun 2023, 18:24 Hier geht es mal nur um Pfingsten uns das korreliert wohl mit den dem Fest der Wochen 50 Tage nach Pessah. Gott hat die Ausgießung des HG m.E. sehr bewusst an diesem Tag angesetzt. Es ist die Einleitung des neuen Bundes.
Die HandGranate will Eindruck machen?

Nur ist da kein neuer Bund entstanden, sondern eine neue Sekte, welche sich dann schlussendlich nach den heidnischen Ritualen und Lehren orientierte.

Der Neue Bund, welcher in Jer 31 beschrieben wird, passt doch mitnichten zu Pfingsten und der daraus folgenden Lehre.

Helmuth hat geschrieben: Do 1. Jun 2023, 18:24 Es gibt dafür ausreichend die Grundlage im AT.
Nein, die gibt es nicht ausreichend, sondern man zwängt eine spätere Lehre in gewisse Satz6teile hinein, und vergisst dabei den Kontext.

Helmuth hat geschrieben: Do 1. Jun 2023, 18:24 Wir haben die Berichte von Lukas
Ich hatte ja beschreiben, was so an der Pfingstpredigt sehr eigenartig ist, wo Worte umgedeutet werden. Es geht in der Tenach immer um JHWH, und nicht um einen „Christus“, den man erkennen und anrufen soll.
Ps 74,4 Als Deine Dränger haben sie da getobt im Innersten Deines Vereinigungsstiftes, haben ihre (eigenes) Zeichen als Zeichen aufgestellt
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Magdalena61
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Re: Pfingsten

Beitrag von Magdalena61 »

Larson hat geschrieben: Mi 31. Mai 2023, 15:25 Nein, Gott zeugte keine Kinder mit den Menschen, das wären dann Halbgötter.
Die Menschwerdung Jesu sehe ich als Inkarnation.
"Gezeugt" wurde Er lange vorher: "Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt." Hebr. 5
Nicht fleischlich gezeugt in diesem Fall, sondern ... sorry für den Ausdruck: Geklont.

Zeugung "vererbt" die Eigenschaften der Eltern auf das neue Leben. Eigenschaften, und im Fall des Sohnes Gottes, wohl auch die Fähigkeiten und Kompetenzen. Dennoch ist der Gezeugte eine eigenständige Person und kann sich freiwillig dafür entscheiden, den Zeuger als Haupt anzuerkennen, obwohl er mehr oder weniger eine Kopie desselben ist.
Aber die heidnische Gedankenwelt ist ja soooo faszinierend, dass man sie auch in die jüdischen Schriften hineinzwängt, wo der ewige immer wieder vor diesen fremden Göttergesinnten warnte.
Das sehe ich genau anders herum.
Alle Heiden stammen von Noah ab und hatten in den Anfängen, nach der Zerstreuung von Babel, dieselben spirituellen Voraussetzungen wie die Nachkommen Noahs, die seine Lehre bewahrt hatten. Da war einiges an Wissen vorhanden, auch um den Sohn... das wurde im Laufe der Jahrtausende modifiziert und es ist auch viel verloren gegangen. Deshalb gibt es Lehren, die auf uns einfach strange wirken- z.B. Mithras.
Die Gemeinsamkeiten der Religonen sind ein nicht zu übersehender Hinweis darauf, dass sie alle denselben Anfang gehabt hatten.
Stichwort Ninive.
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Re: Pfingsten

Beitrag von Magdalena61 »

Helmuth hat geschrieben: Do 1. Jun 2023, 18:24 Die künstlichen Argumente zur LXX sind her nur Nebelgranaten. Und nebenbei war Paulus zu dem Zeitpunkt noch nicht bekehrt.
Sehr gut.
Zum Zeitpunkt des Pfingstereignisses war Paulus noch ein Pharisäer, der wenig später die Christen übelst verfolgte. Befangenheit kann man ihm nun wahrhaftig nicht unterstellen.

Und wenn die Ausgießung des Geistes nicht stattgefunden hätte, dann hätte er das in einem seiner vielen Briefe sicher erwähnt. Die hier sagen, es seien etwa 120 Personen gewesen, auf die der Geist herabgekommen sei: "Die Apostel, Maria, einige Frauen und andere Jünger aus dem Freundeskreis Jesu."

120 Personen, die plötzlich öffentlich auftreten und Lobpreis darbringen, nachdem sie sich in den Wochen davor aus Angst versteckt hatten-- das kann nicht verborgen geblieben sein. Und dann sprachen sie auch noch alle Sprachen derjenigen, die zum Wallfahrtsfest nach Jerusalem gereist waren.
Paulus muss das mitgekriegt oder zumindest davon gehört haben.
LG
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