Larson hat geschrieben: ↑Mi 31. Mai 2023, 15:25
Nein, Gott zeugte keine Kinder mit den Menschen, das wären dann Halbgötter.
Die Menschwerdung Jesu sehe ich als Inkarnation.
"Gezeugt" wurde Er lange vorher: "
Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt."
Hebr. 5
Nicht fleischlich gezeugt in diesem Fall, sondern ... sorry für den Ausdruck: Geklont.
Zeugung "vererbt" die Eigenschaften der Eltern auf das neue Leben. Eigenschaften, und im Fall des Sohnes Gottes, wohl auch die Fähigkeiten und Kompetenzen. Dennoch ist der Gezeugte eine eigenständige Person und kann sich freiwillig dafür entscheiden, den Zeuger als Haupt anzuerkennen, obwohl er mehr oder weniger eine Kopie desselben ist.
Aber die heidnische Gedankenwelt ist ja soooo faszinierend, dass man sie auch in die jüdischen Schriften hineinzwängt, wo der ewige immer wieder vor diesen fremden Göttergesinnten warnte.
Das sehe ich genau anders herum.
Alle Heiden stammen von Noah ab und hatten in den Anfängen, nach der Zerstreuung von Babel, dieselben spirituellen Voraussetzungen wie die Nachkommen Noahs, die seine Lehre bewahrt hatten. Da war einiges an Wissen vorhanden, auch um den Sohn... das wurde im Laufe der Jahrtausende modifiziert und es ist auch viel verloren gegangen. Deshalb gibt es Lehren, die auf uns einfach strange wirken- z.B. Mithras.
Die Gemeinsamkeiten der Religonen sind ein nicht zu übersehender Hinweis darauf, dass sie alle denselben Anfang gehabt hatten.
Stichwort Ninive.
LG