Alles schön und gut bezüglich scheol, aber du vermischst das immer mit Geenna. Wieso ?
Die Schlange...
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Re: Die Schlange...
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
Re: Die Schlange...
Hm, ich muss mich halt immer wiederholen. Für dich gerne. Zuerst Fragen, die als Basis zur Überlegung dienen:ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Sa 30. Nov 2024, 18:28 Alles schön und gut bezüglich scheol, aber du vermischst das immer mit Geenna. Wieso ?
- In welcher Sprache wurde das NT geschrieben und in welcher das AT?
- Welche Sprache haben jeweils die Autoren und Protagonisten gesprochen?
Lässt man das unberücksichtigt, manövrieren wir uns sozusagen in ein Babel gemäß Genesis 11 bzw. bauen auch wir nur einen theologischen Babelturm. Das sollte man im Hinterkopf behalten, will man wirklich saubere Exegese betreiben, oder wir verwirren uns nur selbst.
Ich stelle eine einfache Behauptung auf und ziehe einen Schluss: Jesus hat nicht Koine gesprochen. Dann sagte er nicht "Hades" oder "Geenna". Was aber sagte er dann in seinem Originalwortlaut? Ich sage "sh'ol".
Kannst du mir schrittweise folgen? Dann stimme zu oder bringe eine Gegendarstellung.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Re: Die Schlange...
Ich kann dir weitgehend folgen, nur sehe ich keine ausreichende Begründung, Geenna als ein koinegriechisches Wort zu sehen. Welche Theorie oder Hypothese magst du dafür vorlegen ? Ich bin weitgehend sicher, dass Geenna die Transkription eines hebräischen Wortes in griechische Buchstaben ist. Dafür gibt es zumindest auch Hypothesen, wie überzeugend die auch immer sein mögen.
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Re: Die Schlange...
Was hat bitte eure Diskussion über Sheol/Gehenna mit dem Threadthema zu tun?ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑So 1. Dez 2024, 17:33Ich kann dir weitgehend folgen, nur sehe ich keine ausreichende Begründung, Geenna als ein koinegriechisches Wort zu sehen.

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben ...
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Re: Die Schlange...
Eigentlich nix. Es ging um das griechische Wort Teufel bzw. Diabolos und welches hebräische Wort Jesus dafür gesagt hatte. Manche hebräischen Wörter werden nicht übersetzt, sondern transkribiert. Eigennamen oder spezifische Begriffe, für die es kein Äquivalent gibt, werden nicht übersetzt. Geenna wird sehr wahrscheinlich so ein Fall sein.
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Re: Die Schlange...
Es ist eine Sache, Bibelstellen " theologisch" auszulegen, eine andere, darüber auszutauschen/hinweisen, wo solcher Art "Versuchungen" einem selber im "Alltag" begegnen können... und womöglich darauf hinweisen/ davor warnen möchte... um "pragmatisch"Schaden zu vermeiden oder so...
Ähnlich wie beim Thema "Engel" oder ähnlichen...
Was nützt es einem , zu "glauben" (festhalten zu wollen) an einem Bibelvers wie:
..., wenn man selber das nie persönlich erfahren hat?Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
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Re: Die Schlange...
Mir fällt dazu ein weiterer Punkt ein, der hier, in meiner Erinnerung, noch nicht beleuchtet wurde: Warum spricht die Schlange die Frau an, während der Mann passiv daneben steht? Offenbar erkennt die Schlange in der Frau etwas, das dem Mann fehlt. Sonst hätte sie ihn auch bzw. zuerst angesprochen.
Und: Tut sie das auch heute?
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.
Re: Die Schlange...
Es steht nicht, daß der Mann danebenstand, das ist ein wesentlicher Punkt. Ich gehe davon aus, daß er nicht danebenstand, sondern weit weg war, in diesem Moment.Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑Do 27. Feb 2025, 22:01 Warum spricht die Schlange die Frau an, während der Mann passiv daneben steht? Offenbar erkennt die Schlange in der Frau etwas, das dem Mann fehlt...
Und: Tut sie das auch heute?
Hat die Schlange etwas erkannt, was dem Mann fehlte, oder hat sie erkannt, daß der Frau was fehlte? Letzteres, meine ich, denn der "Dialog" erzeigt gewichtige inhaltliche Fehler seitens der Frau, vielleicht war es die Worttreue, die der Frau fehlte, denn beim Wort geht es nicht um typisch weibliche Kommunikation, Netzwerkbildung und ~Plege, sondern einfach um Genauigkeit, und die fehlte.
Ob die Schlange das auch heute noch tut, sich an die Frau ranmachen? Das Prinzip nennen wir so: "der Weg der Schlange".
Gott hat dem einen Riegel vorgeschoben, indem er gebot: "du sollst nicht begehren deines nächsten Weib!" Damit ist nicht nur, vielleicht gar nicht mal überhaupt der Sex gemeint, sondern das "in Dienst stellen wollen" des Weibes eines anderen Mannes, und das finden wir omnipräsent an allen Stellen des Lebens. Und das darf überhaupt nicht sein.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
Re: Die Schlange...
Ich gehe davon aus, dass sie ohne Genuss der Frucht der Erkenntnis von Gut und Böse eher -wenn auch unwissentlich- gesündigt. Die Israeliten sündigten ja beispielsweise unwissentlich, wenn sie sich von den AT-Gesetzeslehren solche zum Töten auffordernden Gesetzes-Werken zum Umsetzen aufbürden liessen.Helmuth hat geschrieben: ↑So 24. Nov 2024, 08:26 Wobei rein theologisch denke ich auch so: Adam und Eva hätten eines Tages auch ohne ihre listige Einmischung gesündigt, so aber beschleunigte der Teufel ihren Fall. Für mich war die Schlange der Teufel, wie Elvis gesungen hat: "You're the devil in disguise"
Mit dem Genuss der Frucht der Erkenntnis von Gut und Böse, hätten sich die jüdischen Glaubensgeschwister von Jesus wohl geweigert, jemanden z.B. zu Steinigen, weil er am Sabbat lediglich Holz auflas, Dies mit dem Verweis auf das Doppelgebot der gelebten Liebe.
Die Schlange war gewiss nicht ein oder der Teufel. Sie hatte ja weder jemanden umgebracht noch gelogen, als sie Eva sagte, an jenem Tag wo sie von der Frucht geniessen würde sie gewiss nicht sterben, sondern folgerichtig zwischen gut und böse unterscheiden können.
Also was das Lied von Elvis mit der Schlange im Paradies zu tun haben soll..... Helmut es ging bei Elvis um eine Frau, in die er sehr verliebt war, die zwar wie ein Engel küsste, aber es wohl nicht ehrlich meinte, was bei ihm bittere Enttäuschung auslöste.
Re: Die Schlange...
Wie Abischai kann auch ich nicht erkennen, dass Adam neben Eva gestanden sei, als die Schlange Eva überzeugen konnte, von der Frucht der Unterscheidung zwischen gut und böse zu kosten.Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑Do 27. Feb 2025, 22:01Mir fällt dazu ein weiterer Punkt ein, der hier, in meiner Erinnerung, noch nicht beleuchtet wurde: Warum spricht die Schlange die Frau an, während der Mann passiv daneben steht? Offenbar erkennt die Schlange in der Frau etwas, das dem Mann fehlt. Sonst hätte sie ihn auch bzw. zuerst angesprochen.
Und: Tut sie das auch heute?
Oh, Frauen seien ja in der Regel neugieriger als Männer, hört oder liest man hie und da.
Ich weiss nicht, was die Schlange im Paradies heute noch was zu sagen hätte. Wir sind ja längst imstande nurmehr das Gute zu tun und das Böse zu lassen, was natürlich den Willen hierfür voraussetzt.

Ich habe aber von Jesus Christus und seinen Jüngern gelernt, dass es wichtig ist, unrein machende Gedanken, somit fleischliche Geinnung als störend zu erkennen um künftig in der Liebe Gottes bleiben zu können, um Gottes Widersacher, Teufel genannt, keinerlei Möglichkeit mehr zu geben, uns geläuterte Christen -gedanklich- zu wahrhaft Bösem anstiften zu können.