Apg 2:21/Rö 10:13 Welcher Name soll angerufen werden?

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Larson
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Re: Apg 2:21/Rö 10:13 Welcher Name soll angerufen werden?

Beitrag von Larson »

777 hat geschrieben: Mo 10. Mär 2025, 00:32 Was sagst du dann zu 1. Johannes 5:20?
1.Joh 5,19 Wir wissen, daß wir aus Gott sind, und die ganze Welt liegt in dem Bösen. 20 Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen (Gott) erkennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.
Betrachtet man den Kontext so wird Gott als der Wahrhaftige bezeichnet, und danach ebenso Jesus. Da steht das griechische alethinos, was echt, wahr, wirklich bedeutet, zum Unterschied zu etwas, was nur scheint zu sein.

Im letzten Satz bezieht sich das Wort dieser nicht auf Jesus, es gibt ebenso andere Stellen in der Bibel, wo es genau nicht so ist, dass es rückbezüglich auf die zuletzt erwähnte Person ist (Apg 7,18-19). Da hier das Hauptthema das erkennen dieses wahren Gottes ist, und das Sein im „wahren“ Jesus dazwischen geschoben wurde, bezieht sich der Ausdruck am Schluss des Verses auf Gott.

Somit bezeugt der Vers nicht, dass Jesus Gott ist. In Joh 17,3 besagt Jesus selber, wie schon aufgeführt, dass der Vater der allein wahre (wahrhaftige) Gott ist.


PS: im NT gibt es mir zu viele kontroverse Aussagen, welche nicht mit der Tenach harmonieren, und bin da eher kritisch, da ich im Zweifelsfall der Tenach den Vorrang gebe, denn es muss mit dem, was Gott in der Tenach sprach, harmonieren, da Gott dem Volke Israel gesagt hatte, dass Er ihm alles vorgelegt hatte, was im Himmel, auf der Erde und unter der Erde sei. Und dass an den Aussagen der Tenach nichts zu rütteln gibt, bestätigte selbst auch Jesus,
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
Da hat es die Wahrheit schwerer. Es gibt sie nur einmal. Wie soll sie sich vermehren?
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Abischai
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Re: Apg 2:21/Rö 10:13 Welcher Name soll angerufen werden?

Beitrag von Abischai »

777 hat geschrieben: Mo 10. Mär 2025, 00:17 wieso machen wir es nicht so?
Mach's doch, wer hindert Dich?
Ich habe hierin absolute Freiheit. Ich jammere dem Vater und lobe den Sohn und lobe den Vater und bitte den Sohn, unter uns: es ist egal (im Wortsinne) es ist gleich. Wenn Du den Vater bittest oder ihm dankst, dann ist das absolut das gleiche, als wenn Du dem Sohn dankst und ihn bittest. Das hat der Herr in Johannes ausdrücklich gesagt.

Und warum der Herr im "Vaterunser" ausdrücklich anweist so zu beten, wie er es dort vorspricht, hatte ich auch bereits gesagt. Außerdem war das noch, man beachte, Alter Bund !

Wenn Du nach wie vor Probleme damit hast, Jesus und den Vater gleichermaßen anzubeten, dann bete wie Du meinst, aber ehrlich und ohne Heuchelei, sonst schimpfe ich mit Dir! Dennoch darfst Du Dich zurücklehnen, denn der Vater hat dem Herrn Jesus Christus ALLES übergeben, ER ist der totale Stellvertreter des Vaters, ohne irgendeine noch so kleine Ausnahme.
Als Jesus mit den drei Jüngern allein auf dem Berg war, sprach der Vater vom Himmel über den Herrn Jesus die bekannten Worte: "dies ist mein geliebter Sohn, ihn hört!"

Gott hat IHM alles übergeben, ohne eine einzige Ausnahme. Und es werden sich Aller Knie vor ihm beugen, Christen beugen schon jetzt ihre Knie vor ihm. Und damit beugen sie sich vor dem Vater.

It's the same.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
777
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Re: Apg 2:21/Rö 10:13 Welcher Name soll angerufen werden?

Beitrag von 777 »

Das mit dem "dieser" und Stellen wie Apg 4:10-11 und Apg 7:18-19 kenne ich von den Zeugen Jehovas bzw deren Erklärung. Für mich nicht wirklich schlüssig.
777
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Re: Apg 2:21/Rö 10:13 Welcher Name soll angerufen werden?

Beitrag von 777 »

Abischai hat geschrieben: Mo 10. Mär 2025, 00:49
777 hat geschrieben: Mo 10. Mär 2025, 00:17 wieso machen wir es nicht so?
Mach's doch, wer hindert Dich?
Ich habe hierin absolute Freiheit. Ich jammere dem Vater und lobe den Sohn und lobe den Vater und bitte den Sohn, unter uns: es ist egal (im Wortsinne) es ist gleich. Wenn Du den Vater bittest oder ihm dankst, dann ist das absolut das gleiche, als wenn Du dem Sohn dankst und ihn bittest. Das hat der Herr in Johannes ausdrücklich gesagt.

Und warum der Herr im "Vaterunser" ausdrücklich anweist so zu beten, wie er es dort vorspricht, hatte ich auch bereits gesagt. Außerdem war das noch, man beachte, Alter Bund !

Wenn Du nach wie vor Probleme damit hast, Jesus und den Vater gleichermaßen anzubeten, dann bete wie Du meinst, aber ehrlich und ohne Heuchelei, sonst schimpfe ich mit Dir! Dennoch darfst Du Dich zurücklehnen, denn der Vater hat dem Herrn Jesus Christus ALLES übergeben, ER ist der totale Stellvertreter des Vaters, ohne irgendeine noch so kleine Ausnahme.
Als Jesus mit den drei Jüngern allein auf dem Berg war, sprach der Vater vom Himmel über den Herrn Jesus die bekannten Worte: "dies ist mein geliebter Sohn, ihn hört!"

Gott hat IHM alles übergeben, ohne eine einzige Ausnahme. Und es werden sich Aller Knie vor ihm beugen, Christen beugen schon jetzt ihre Knie vor ihm. Und damit beugen sie sich vor dem Vater.

It's the same.
Ich hoffe es sehr. Aber ich bin so n bißchen Thomas... 😐... da gibts für mich keinen Schalter den ich umlegen kann.

Auch bin ich kein Gelehrter, kann nicht mal gut englisch und versuche mich da trotzdem irgendwie rein zu denken. Aber griechische Grammatik ist für mich völlig fremd.


Wieso kann es nicht unmissverständlich imNT stehen? Dieses hin und her in meinen Gedanken tut mir nicht gut, dadurch werde ich immer wieder entmutigt und falle dadurch auch immee wieder in Sünden die ixh wahrscheinlich nicht tun würde, wenn ich Gewissheit hätte... 😢
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Abischai
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Re: Apg 2:21/Rö 10:13 Welcher Name soll angerufen werden?

Beitrag von Abischai »

777 hat geschrieben: Mo 10. Mär 2025, 00:54 Ich hoffe es sehr. Aber ich bin so n bißchen Thomas... 😐... da gibts für mich keinen Schalter den ich umlegen kann.
Super, Echtheit ist ein köstliches Gut, bleibe dabei!
Aber wenn Du wirklich "so ein bisschen Thomas" bist, dann falle auch Du vor dem Herrn nieder und bekenne: "mein Herr und mein Gott!"

OK, das tat Thomas, nachdem er sich selbst überzeugen konnte, daß der Herr wirklich auferstanden ist, erst dann, aber dann um so inbrünstiger.

Am Besten Du betest heute, gleich jetzt noch zu dem Herrn Jesus, daß ER Dir diese Dinge erklären möge. Solche Bitten erhört er - so glaube ich - sehr gern.

Ich kann Dir hier nur bezeugen, was ich erlebt habe, aber der Herr kann Dir selbst viel besser erklären und durch seinen Geist beleben, was er gemeint hat.

Der HERR mit Dir!
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Re: Apg 2:21/Rö 10:13 Welcher Name soll angerufen werden?

Beitrag von 777 »

Danke, deinem Rat werde ich nun folgen. Ich habe schon so oft und viele Jahre um Erkenntnis diesbezüglich gebittet. Aber ich geb nicht auf und klopfe und klopfe und klopfe an..
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Abischai
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Re: Apg 2:21/Rö 10:13 Welcher Name soll angerufen werden?

Beitrag von Abischai »

Nun laß uns abermal zu Bett gehen, wir brauchen eine Gute Nach, die ich Dir hiermit auch wünsche!
Der HERR segne Dich!
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Helmuth
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Re: Apg 2:21/Rö 10:13 Welcher Name soll angerufen werden?

Beitrag von Helmuth »

777 hat geschrieben: So 9. Mär 2025, 23:45 Ich frage mich schon sehr lange welcher Name angerufen werden soll, denn wenn man genauer hinsieht dann ist das ein Zitat aus Joel, ..
Im alten Bund konnte man nur JHWH anrufen, da Jesus noch nicht geboren war. Ich kann keinen anrufen, den es nicht gibt. Doch mit der Sendung Jesu als Messias hatte Gott Kraft des Neuen Bundes angeordnet, dass man ab nun seinen Namen anrufen soll.

Jesus hat mittlerwie das Erbe des Vaters angetreten. So ist nun er der Herr über Himmel und Erde und darum rufen wir auch ihn an. Es gibt im AT ein schönes Bild vom Pharao und Josef. Solange der Pharao Josef nicht kannte, war er der Machthaber. Als er aber erkannt hatte, dass offensichtlich Gott den Josef zur Rettung sandte, erhöhte er ihn in seine Stellung und übergab ihm alle Volmacht. Ab nun mussten alle zu ihm gehen, was auch die Anordnung des Pharaos war.

Dieses Schattenbild kann man bei Jesus anwenden. Man kann jederzeit Gott (JHWH), den Vater aurufen, aber er überlässt an sich die Ausführung seinem Sohn. Für mich macht es damit keinen Unterschied, ob ich den Vater oder den Sohn anrufe. Meine Gebete landen im Himmel schon an der richtigen Stelle. So ist heute mein Stand der Erkenntnis.
777 hat geschrieben: So 9. Mär 2025, 23:45 Kann mir den keiner Helfen? Ich hab schon viele Leute gefragt, auch Karl-Hermann Kauffmann, keiner konnte Licht ins dunkel bringen. Ich bin verzweifelt...
Ich fürchte nicht, denn das Thema Trinität ist so alt wie die Kirche und zum unseligen Streit geworden. Ich beteilige mich heute daran nicht mehr, weil die Folgen immer in Richtung Spaltung gehen und die von Jesus erbetene Einheit (lies Joh 17) unter Christen damit zerbricht.

Aber das ist kein Grund zum Verzweifeln, denn wahre Nachfolger streiten nicht bis zum Zerbruch, sondern können mit unterschiedlichen theologischen Auffassungen auch umgehen. Halte es so, wie es dein Gewissen dir anbefiehlt und lass dich von keiner Seele in eine Richtung drängen oder gar indoktrinieren, was aber laufend versucht wird.

In der Sache höre nicht auf Menschen, sondern auf Gottes Wort, dem allein wir Gehorsam schulden. Ein Kind Gottes darf darauf vertrauen, dass der HG (Heilige Geist) sein Gewissen auch in die Richtung formt, wie es Gott gefällt. Manches braucht Zeit und manches verstehe ich bis heute nicht, aber letzteres ist dann auch nicht wichtig.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Re: Apg 2:21/Rö 10:13 Welcher Name soll angerufen werden?

Beitrag von 777 »

Hallo Helmut, das was du schreibst hört sich sympathisch an, allerdings sagst du dass wir nun Jesus anzubeten haben. Hast du dazu einen biblischen Beleg?

Psalm 8:7-9 hab ich eben "wiederentdeckt".
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Helmuth
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Re: Apg 2:21/Rö 10:13 Welcher Name soll angerufen werden?

Beitrag von Helmuth »

777 hat geschrieben: Mo 10. Mär 2025, 06:46 Hallo Helmut, das was du schreibst hört sich sympathisch an, allerdings sagst du dass wir nun Jesus anzubeten haben. Hast du dazu einen biblischen Beleg?
Ich sage nicht, dass wir das so zu tun haben, als wäre es anders falsch, sondern dass du die Freiheit hast und das mit deinem Gewissen vereinbaren sollst. Ich richte meine Gebete direkt an Jesus und auch an Gott und mache das mal so und mal so. Dabei habe ich kein schlechtes Gewissen.

Wer mir einredet, man darf nicht zu Jesus beten, von dem lasse ich mich nicht indoktrinieren. Da habe ZJ bei mir kein Leiberl. ;) Andere haben halt Bedenken. Dann sollen sie es anders handhaben, und es steht mir wieder nicht zu es ihnen vorzuschreiben. Ich kann nur sagen, dass es egal ist

Dazu brauche ich auch keinen biblischen Beleg als Anweisung. "Du musst so und so beten ..." Der Grund ist für mich einfach: Jesus lebt, liebt und hört mich. Als Machthaber über Himmel und Erde ist er kompetent Gebet nicht nur zu erhören, sondern auch darauf zu antworten. Wie deutest du diese Begebenheit:
Apg 9,3-6 hat geschrieben: Als er aber hinzog, geschah es, dass er sich Damaskus näherte. Und plötzlich umstrahlte ihn ein Licht aus dem Himmel; und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die zu ihm sprach: "Saul, Saul, was verfolgst du mich?" Er aber sprach: Wer bist du, Herr? Er aber sprach: "Ich bin Jesus, den du verfolgst. Steh aber auf und geh in die Stadt, und es wird dir gesagt werden, was du tun sollst."
Paulus redete mit Jesus ganz direkt und persönlich. Wenn dazu wer sagt, dass Paulus nicht gebetet hatte, dann ist das für mich spitzfindig, damit er an seiner Theologie festhalten kann. Soll er halt. Ich sage, Jesus hört nicht nur, sondern kann auch erscheinen und selbst mit uns reden.

Was für ein Problem sollte ich haben, dass er mich nicht hören könnte, oder dass es nicht erlaubt wäre, nur weil er sich mir nicht direkt zeigt und zu mir redet? Gott hingegen wurde noch nie gesehen, rede auch nciht zu mir und dennoch ist jedes aufrechte Gebet an ihn gerichtet ihm angenehm.

So bete ich auch gerne z.B: das Vater Unser, das sich nun direkt an den Vater richtet, wie Jesus uns auch beten gelehrt hatte. Also, ich sage, du hast freie Wahl. Mach es nach deinem Stand der Erkenntnis.
Zuletzt geändert von Helmuth am Mo 10. Mär 2025, 07:33, insgesamt 1-mal geändert.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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