Wie lehrt uns der HG?

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Helmuth
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Re: Wie lehrt uns der HG?

Beitrag von Helmuth »

Abischai hat geschrieben: Mo 10. Mär 2025, 14:48 Als Vergleich funktioniert das mit dem Auto also vielleicht nicht so gut...
Sagte ich schon, dass es nicht der beste Vergleich ist. Ich finde schon noch welche. Aber danke für die erste Stellungnahme. Stell dein Licht nicht zu sehr unter den Scheffel, denn auch das will der Herr nicht. Es soll ja leuchten, das will der Herr. Du weißt durchaus mehr, oder ich wiederum bei Gott nicht alles. Und Wissen ist in dem Sinn auch nur eine Voraussetzung, nicht mehr.

Viele wissen viel und der HG leitet sie doch nicht. Andere wissen nicht viel, aber der Geist ist voll mit ihnen und bewirkt sogar Wunder. Paulus war ein Idealfall, bei dem Wissen und Gelehrtsein überdurchschnittlich vorhanden waren.

Aber er bestätigt auch, dass er zuvor im Wandel als Pharisäer trotz seines enormen Wissens nur ein Unmensch war. Also die Gabe des HG ist unumgänglich und erste Voraussetzung. Damit ist es aber nicht getan. Das wollte ich zum Ausdruck bringen.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Oleander
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Re: Wie lehrt uns der HG?

Beitrag von Oleander »

Helmuth hat geschrieben: Mo 10. Mär 2025, 15:12
Abischai hat geschrieben: Mo 10. Mär 2025, 14:48 Als Vergleich funktioniert das mit dem Auto also vielleicht nicht so gut...
Sagte ich schon, dass es nicht der beste Vergleich ist. Ich finde schon noch welche. Aber danke für die erste Stellungnahme. Stell dein Licht nicht zu sehr unter den Scheffel, denn auch das will der Herr nicht. Es soll ja leuchten, das will der Herr. Du weißt durchaus mehr, oder ich wiederum bei Gott nicht alles. Und Wissen ist in dem Sinn auch nur eine Voraussetzung, nicht mehr.

Viele wissen viel und der HG leitet sie doch nicht. Andere wissen nicht viel, aber der Geist ist voll mit ihnen und bewirkt sogar Wunder. Paulus war ein Idealfall, bei dem Wissen und Gelehrtsein überdurchschnittlich vorhanden waren.

Aber er bestätigt auch, dass er zuvor im Wandel als Pharisäer trotz seines enormen Wissens nur ein Unmensch war. Also die Gabe des HG ist unumgänglich und erste Voraussetzung. Damit ist es aber nicht getan. Das wollte ich zum Ausdruck bringen.
Und schon wieder ne Menge Worte (blablabla) :)
Helmuth hat geschrieben: Mo 10. Mär 2025, 13:59 Bitte um eine sachlich Klärung.
Also, leg mal los, wie der heilige Geist lehrt.
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stereotyp
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Re: Wie lehrt uns der HG?

Beitrag von stereotyp »

Abischai hat geschrieben: Mo 10. Mär 2025, 15:08 Wer den Heiligen Geist nie empfangen hat, wird auch nichts erfahren durch diesen Geist.
Lehren, leiten, erfahren.. ja, was denn nun?

Ich kann nur sagen, dass ich noch keine Eingebung hatte. Und wenn du von dir sagst, dies oder jenes hätte dich der Heilige Geist gelehrt, dann würde ich es auch hören wollen, bzw. würde ich mich wundern, warum du es nicht von den Dächern rufst.

Wenn wir hier aber nur über unsere Lebenserfahrungen sprechen.. Tja.. ich weiß ja nicht, dafür kann man sicher auch andere Formulierungen finden.
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Helmuth
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Re: Wie lehrt uns der HG?

Beitrag von Helmuth »

Hoger hat geschrieben: Mo 10. Mär 2025, 14:20 "Geist" hat keinen Artikel, ist sächlich und: Strong G4151 – πνεῦμα – pneuma Griechisch – Geist; Wind; Hauch;
Kannst du Griechisch? Das wäre echt gut, denn davon habe ich keine Ahnung. Das kann uns sicher exegetisch für das NT gut weiterhelfen.
Hoger hat geschrieben: Mo 10. Mär 2025, 14:20 Was verstehst du unter Pneuma /oder Ruach und wie haben es, deiner Meinung nach, die ersten Christen verstanden?
Ich kann dafür einige Takte Hebräisch, aber es fehlt auch noch einiges. Wenn wir über "ruach elohim" (bzw. ruach JHWH), den Geist Gottes reden, dann sind die Begriffe Geist, Heiliger Geist und Geist Gottes ein und dieselbe Begirffe. Wir lesen es mal so und mal so.

Geist ist zum einem die Bezeichnung für das lebendige Wesen, das wir Gott nennen, der alles ins Dasein gebracht hatte. Jesus nennt ihn auch Vater. Und zum anderen wird der Begirff HG auch für die mannigfaltigen Wirkungen verwendet. Geht es dir um allgemeine Belange des Wirkens, können wir das hier fortsetzen: viewtopic.php?t=8186

Hier reden wir nun, wie er uns Dinge lehrt, was ich auch als Wirkung ansehe, wenn man das so benennen kann. Und rein sprachlich, ob ich sage Gott lehrt mich oder der HG lehrt mich, darin mache ich keinen Unterschied, es ist auch das nur eine Sprechweise für ein und dasselebe.

PS: Es freut mich, wenn du so wie ich zuerst Grundlagen aufarbeitest, ehe man gleich in medias res geht und sich dann verzettelt, weil das Wissen doch erst halbgar ist. Ohne es geht es auch nicht. Klarweise braucht das nicht jeder zu wissen, aber wenn wir über das Lehren reden, dann ist Wissen wie ich meine und schon zu Abischai geredet habe, schon eine Grundvoraussetzung. Sind wir uns da einig?
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Oleander
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Re: Wie lehrt uns der HG?

Beitrag von Oleander »

Helmuth hat geschrieben: Mo 10. Mär 2025, 15:58 Hier reden wir nun, wie er uns Dinge lehrt...
Hab ich was verpasst?
Bisher konnte ich noch aus keinem post herauslesen, auch welche Art der heillge Geist lehrt.
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Helmuth
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Re: Wie lehrt uns der HG?

Beitrag von Helmuth »

Abischai hat geschrieben: Mo 10. Mär 2025, 15:08
stereotyp hat geschrieben: Mo 10. Mär 2025, 15:04 So theologisch habe ich das nie betrachtet.
Der Logik nach ist es aber so.
Ich sehe es auch nur so logisch. Ob das nun auch theo-logisch ist, mal sehen. Ich sagte zuerst die Gabe, dann die Leitung und daraus ziehen wir die Lehre. Wie soll der Prozess anders ablaufen? Erkläre du ihn uns und ich höre zu. Von mir dazu wieder ein Vergleich, vielleicht diesmal besser. Schau mer mal. ;)

Ich wähle wieder Autofahren. Mein Chef beauftragt mich von A nach B zu fahren. Ich weiß aber nicht genau, wo B liegt. Er gibt mir aber ein Navi und sagt dem zu folgen. Das Navi ist quasi die Gabe, das alles Wissen hat, ich hingegen kenne nur Bruchteile.

Dem Navi nicht zu folgen oder es gar nicht zu benutzen wäre anmaßend, oder schlicht dumm, denn so erreiche ich das Ziel nicht und fahre in eine andere Richtung, ein Bild für Sünde, die sog Zielverfehung. Lasse ich mich aber vom Navi leiten, komme ich sicher ans Ziel. Es hat mich dorthin geleitet.

Das wäre die Leitung, aber Lehre ist noch mehr. Da geht es um eine Verinnerlichung. Die Route zu kennen war Voraussetzung. Aber erst im Zuge meiner Fahrpraxis lerne ich wirklich den Weg kennen. Ich kann nach einiger Übung irgendwann sogar auch ohne die konkrete Anweisung fahren, wenn ich die Route verinnerlicht habe.

Dann habe ich sie auch gelernt, d.h. ich kenne nun z.B. auch alle Gefahren, die man erst durch die Praxis bekommt. Und das ist in etwa, wenn uns etwas tief ins Herz geschrieben ist. Man braucht mir den Weg dann nicht mehr erklären, das Navi und ich werden quasi eins. ich kenne den Weg nun auswendig und komme auch immer zuverlässig ans Ziel.
Zuletzt geändert von Helmuth am Mo 10. Mär 2025, 17:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Larson
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Re: Wie lehrt uns der HG?

Beitrag von Larson »

Helmuth hat geschrieben: Mo 10. Mär 2025, 13:59 Ich würde das gerne hier auf sachlicher Basis klären.
Kannst du das? Den Gottesgeist auf sachliche Basis herabziehen?

Wenn du meinst, dass der Gottesgeist dich lehrt, so ist es dein Gefühl, deine Interpretation, dass es so sein soll, hast weder ein Wort gehört, noch etwas Schriftliches bekommen.

Helmuth hat geschrieben: Mo 10. Mär 2025, 13:59 Ich setze den Anfang mit einem Wort der Erkenntnis von Paulus und warte gespannt auf eure Beiträge.
(Röm 8,14)

Nun die Frage, wer lässt sich denn nicht von Gottesgeist leiten? Oder: Wie lässt man sich vom Geiste Gottes leiten?


Ich lasse mich auch leiten, also bin ich ein Gotteskind, ein Sohn Gottes. Meinst du, dass dies so einfach ist?

Helmuth hat geschrieben: Mo 10. Mär 2025, 14:34 und bleibe in meinem Thread, vor allem weil ich meine Sachen grundlegend und auch systematisch angehe
Wie willst du das Grundlegend mit vorgefasster Meinung und hintergründiger Theologie erforschen?
Da müsstest du nicht bei Paulus beginnen, sondern in Genesis.
Zuletzt geändert von Larson am Mo 10. Mär 2025, 17:06, insgesamt 1-mal geändert.
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
Da hat es die Wahrheit schwerer. Es gibt sie nur einmal. Wie soll sie sich vermehren?
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Oleander
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Re: Wie lehrt uns der HG?

Beitrag von Oleander »

Larson hat geschrieben: Mo 10. Mär 2025, 17:02 Wenn du meinst, dass der Gottesgeist dich lehrt, so ist es dein Gefühl, deine Interpretation
Ja, mag sein...
Aber viel interessanter wäre es doch ,was es "bewirkt".

Also die resultierenden Früchte aus.
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Hoger
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Re: Wie lehrt uns der HG?

Beitrag von Hoger »

Helmuth hat geschrieben: Mo 10. Mär 2025, 15:58 PS: Es freut mich, wenn du so wie ich zuerst Grundlagen aufarbeitest, ehe man gleich in medias res geht und sich dann verzettelt, weil das Wissen doch erst halbgar ist. Ohne es geht es auch nicht. Klarweise braucht das nicht jeder zu wissen, aber wenn wir über das Lehren reden, dann ist Wissen wie ich meine und schon zu Abischai geredet habe, schon eine Grundvoraussetzung. Sind wir uns da einig?
Es geht, in meinem Ansatz und meiner Frage nicht um das lehren

Nimmt man ruach, dann bist du vor allem beim Wind (so wie Jesus es ja auch dem Nikodemus darstellt)
Mir ist das Thema vor Jahren mal bewusst geworden als ich aus dem Wald heraus auf einem Ährenfeld die halme sah, die sich wie von Geisterhand bewegten und seltsame Muster entstanden. Auch im Sturm, wenn sich starke bäume bewegen oder auf dem See hohe Wellen entstehen Das (!) ist die Ruach und das pneuma.
Eine unsichtbare Kraft, welche in unsere Natur einbricht und bewegt.
Jetzt nimm die Evangelienberichte wo Jesus diese Ruach, diese Kraft Gottes beruhigt und besänftigt und den Eindruck den die verängstigten Jünger hatten

Bei der Ruach und dem pneuma geht es ums bewegen, treiben (Jesus in die Wüste) leiten, aber gewiss nicht um das lehren

Die Lehre kommt von und durch das Wort. Und das ist der Logos. Christus
Zuletzt geändert von Hoger am Mo 10. Mär 2025, 17:12, insgesamt 1-mal geändert.
Erforsche mich. Ewiger, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf dem ewigen Weg!
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Larson
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Re: Wie lehrt uns der HG?

Beitrag von Larson »

Oleander hat geschrieben: Mo 10. Mär 2025, 17:06
Larson hat geschrieben: Mo 10. Mär 2025, 17:02 Wenn du meinst, dass der Gottesgeist dich lehrt, so ist es dein Gefühl, deine Interpretation
Ja, mag sein...
Aber viel interessanter wäre es doch ,was es "bewirkt".

Also die resultierenden Früchte aus.
Auch gute, positive Gedanken können gute Früchte tragen.

Die Frucht selber besagt nicht alles.
Die Lehre, der Weg darüber muss mit den Weisungen Gottes geprüft werden.
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
Da hat es die Wahrheit schwerer. Es gibt sie nur einmal. Wie soll sie sich vermehren?
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