Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

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oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von oTp »

Spice hat geschrieben: Do 13. Mär 2025, 11:08 Nein, darauf warten, dass er etwas tut, ist Selbstbetrug. Er hat alles, was nötig ist zur Erlösung bereits vor 2000 Jahren getan. Jetzt müssen wir mit unserem göttlichen Wesen in Einklang kommen. Sonst bleiben wir, wie wir sind.
Ich denke, ich verstehe was du meinst. Aber gerade Christen drehen einen Vorwurf daraus, so als bräuchte man gar nichts tun, ausser sich zu bekehren und dann abzuwarten, was Gott mit Einem tut.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von oTp »

Hoger hat geschrieben: Do 13. Mär 2025, 10:08
Spice hat geschrieben: Do 13. Mär 2025, 07:33 Ich habe erst einmal ein Beispiel für die panoramaartige Rückschau, die von den Reanimierten erlebt wurde. So auch von einem Neuropathologen, der ja in ganz anderen Vorstellungen lebt, als ein gewöhnlicher Mensch:
"Plötzlich erlebte ich den sogenannten “panoramischen Vorgang der Lebensschau”, denn ich sah mein Leben von Anfang bis zum Ende – alles auf einmal. Ich nahm an den echten Dramen meines Lebens teil, wie bei einem holographischen Bild, das sich vor mir darstellte. Ich hatte weder ein Gefühl für die Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft, es war nur ein Jetzt und die Realität meines Lebens. Es war nicht so, als ob es mit meiner Geburt begann und sich dann mit meiner Studienzeit an der Moskauer Universität fortsetzte. Es erschien alles auf einmal. Das war ich. Das war mein Leben. Ich hatte auch nicht ein Gefühl von Schuld oder Reue für Dinge, die ich getan hatte. Es war nichts Wertendes im Zusammenhang mit meinen Fehlern, Mängeln oder Vorzügen. Das Einzige, was ich fühlte war: „Das ist mein Leben so wie es war“ - und ich war damit zufrieden. Ich akzeptierte mein Leben so wie es war.
Während dieser Zeit umgab mich das Licht mit einem Gefühl des Friedens und der Freude."


Das sind seelische Vorgänge - mehr nicht
Dann hätte ich gerne die Behauptung gehört, 100% der Nahtoderlebnisse wären nur völlig seelische Vorgänge.
Das kann man noch nicht mal von der Lebensrückschau sagen, weil sie qualitativ auch viel umfangreicher und besser ist als bloße Rückerinnerung.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von oTp »

Spice hat geschrieben: Do 13. Mär 2025, 09:23
Hoger hat geschrieben: Do 13. Mär 2025, 00:41
Darüber kann man etwas über die persönliche Erfahrung wissen - so wie es Paulus auch schreibt - aber darüber kann man nicht diskutieren. So wie du und die anderen hier gerne möchten.
Natürlich kann man darüber diskutieren. Die Bücher von Raymond Moody haben vielen die Augen geöffnet und dazu beigetragen, dass viele Menschen sich endlich getrauten ihre Erfahrungen überhaupt mitzuteilen. Und jetzt ist es auch wieder wichtig, da materiell gesinnte Menschen das alles nur als ein Feuerwerk der Nerven darstellen wollen, das völlig ohne Bedeutung sei.
Wenn Hoger völlig über sein Erlebnis schweigt, wir wissen ja absolut gar nichts darüber, ist das seine Sache. Aber verhindert natürlich andererseits, ihn verstehen zu können. Ansonsten, jedes Nahtoderlebnis braucht die Verarbeitung, was es für einen bedeutet, wie man darauf reagieren soll, was Derjenige an sich ändern könnte. Oder wenn es ein Höllenerlebnis war, wie er positiv darauf reagieren kann.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Do 13. Mär 2025, 09:55
Das erste, was man lernt: Der Geist, der psychische Wesenkern, kann sich vom physischen Leib trennen. Er kann ohne ihn existieren. Es ist das Bewusstsein zusammen mit geistigen Sinnen in einem geistigen, "feinstofflichen" Körper, Gestalt. Man ist dann in der geistigen Welt und erlebt sie.
Das Ich löst sich vom Körper. Es wird meistens von einem feinstofflichen Leib gesprochen, der aber oft nicht wahrgenommen wird. Das Ich schaut auf den grobstofflichen Körper, sieht umstehende Menschen an Unfallstellen oder Mediziner, die sich um die Wiederbelebung bemühen. Das ist durchgehendes Berichten. Das Ich kann später erzählen, was gesagt wurde, sogar was unausgesprochen gedacht wurde. Manche "Überlebenden" bleiben nur in der Nähe des Körpers, sehr viele erleben aber eine plötzliche Begegnung mit eigenen Verwandten, auch mit engelhaften Wesen, eine überwältigende Ausstrahlung. Es kommt zu gedanklichem Austausch ohne die Sprache, wie sie hier benutzt wird. Auch wenn das Gehirn in irdischer Zeit-Wahrnehmung nur Minuten "tot" war, berichtet der Mensch später, er habe viele Sphären besucht, vieles erfahren was in unseren Worten nur annähernd beschrieben werden kann. Und völlig außerhalb einer Zeitspanne.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von oTp »

Johncom hat geschrieben: Do 13. Mär 2025, 16:36
oTp hat geschrieben: Do 13. Mär 2025, 09:55
Das erste, was man lernt: Der Geist, der psychische Wesenkern, kann sich vom physischen Leib trennen. Er kann ohne ihn existieren. Es ist das Bewusstsein zusammen mit geistigen Sinnen in einem geistigen, "feinstofflichen" Körper, Gestalt. Man ist dann in der geistigen Welt und erlebt sie.
Das Ich löst sich vom Körper. Es wird meistens von einem feinstofflichen Leib gesprochen, der aber oft nicht wahrgenommen wird. Das Ich schaut auf den grobstofflichen Körper, sieht umstehende Menschen an Unfallstellen oder Mediziner, die sich um die Wiederbelebung bemühen. Das ist durchgehendes Berichten. Das Ich kann später erzählen, was gesagt wurde, sogar was unausgesprochen gedacht wurde. Manche "Überlebenden" bleiben nur in der Nähe des Körpers, sehr viele erleben aber eine plötzliche Begegnung mit eigenen Verwandten, auch mit engelhaften Wesen, eine überwältigende Ausstrahlung. Es kommt zu gedanklichem Austausch ohne die Sprache, wie sie hier benutzt wird. Auch wenn das Gehirn in irdischer Zeit-Wahrnehmung nur Minuten "tot" war, berichtet der Mensch später, er habe viele Sphären besucht, vieles erfahren was in unseren Worten nur annähernd beschrieben werden kann. Und völlig außerhalb einer Zeitspanne.
Ja, ich denke auch, dass es so sein kann. Dieses, was du alles darüber aussagst, ist aber auch ein sehr umfangreiches Nahtoderlebnis.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von Hoger »

oTp hat geschrieben: Do 13. Mär 2025, 16:14 Wenn Hoger völlig über sein Erlebnis schweigt, wir wissen ja absolut gar nichts darüber, ist das seine Sache. Aber verhindert natürlich andererseits, ihn verstehen zu können.
Lieber oTp meine Erlebnisse (!) liegen viele Jahre zurück und sie sind der Grund, warum ich diese Meinung habe, die ich habe. Warum ich der Meinung bin, dass die Visionen und Jenseitsreisen kulturspezifisch (inklusive Weltbild und Glauben) sind. Deswegen konnte ich auch Beispiele bringen, deswegen konnte ich dir auch die schamanische Reise darstellen, das Bardo Thödöl als Beispiel bringen und das könnte ich dir noch weiter ausführen

Ich habe diese Meinung, weil ich mich viele Jahre intensiv damit beschäftigt habe, weil ich es verstehen wollte. Du musst nicht meine Erlebnisse kennen um dir eine Meinung zur jenseitigen Reise, zu Vision und Nahtot-Erfahrung zu bilden = du kannst dir aber entweder eigene Erfahrungen sammeln oder ein festes Fundament (im Glauben oder im Weltbild) dir erarbeiten (oder besser schenken lassen) dass diese ganze Jenseits- und Visionsbegeisterung nicht braucht.

Ich bin dankbar, dass ich von anfang an seelsorgerliche Begleitung von biblissch orientierten Christen hatte, die mich geistlich begleiteten.
Denn letztendlich sind (nach meiner Wahrnehmung) all diese Visionen und Jenseitsreisen und Nahtoterfahrungen nur Versuchungen um die Menschenseele von der Bibel (dem Wort Gottes) Jesus Christus und seiner Erlösung zu entfremden.

Zu was brauchst du das Wissen all dieser Visionen und Reisen, wenn du in der Bibel genug davon hast, diese vom Heiligen Geist inspiriert und durch den Heiligen Geist für dich verständlich werden können?

Ich bleibe dabei - all diese Visionen und Jenseitsreisen geschehen innerhalb der Seele (die ich aber in ihrem Aufbau und Prozessen möglicherweise größer und weiter wahrnehme als du) und sagen nichts über geistige Gesetze oder geistige Wahrheiten aus
Erforsche mich. Ewiger, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf dem ewigen Weg!
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von oTp »

Hoger hat geschrieben:

Warum ich der Meinung bin, dass die Visionen und Jenseitsreisen kulturspezifisch (inklusive Weltbild und Glauben) sind. Deswegen konnte ich auch Beispiele bringen, deswegen konnte ich dir auch die schamanische Reise darstellen, das Bardo Thödöl als Beispiel bringen und das könnte ich dir noch weiter ausführen
Nicht weiter nötig, über solche Vorgänge habe ich mich auch informiert.
Sonst kann man auch nicht äbwägen, was man über das ganze Gebiet Jenseitserfahrungen denken soll.
Denn letztendlich sind (nach meiner Wahrnehmung) all diese Visionen und Jenseitsreisen und Nahtoterfahrungen nur Versuchungen um die Menschenseele von der Bibel (dem Wort Gottes) Jesus Christus und seiner Erlösung zu entfremden.
Das Problem habe ich jedenfalls schon deutlich angesprochen. Aber wer kann, der kann dennoch daraus lernen.
Zuletzt geändert von oTp am Do 13. Mär 2025, 16:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von Hoger »

Johncom hat geschrieben: Do 13. Mär 2025, 16:36 Das Ich löst sich vom Körper. Es wird meistens von einem feinstofflichen Leib gesprochen, der aber oft nicht wahrgenommen wird. Das Ich schaut auf den grobstofflichen Körper, sieht umstehende Menschen an Unfallstellen oder Mediziner, die sich um die Wiederbelebung bemühen. Das ist durchgehendes Berichten. Das Ich kann später erzählen, was gesagt wurde, sogar was unausgesprochen gedacht wurde.
Ja das sieht man in Filmen und liest man in Büchern - aber wen kennst du der diese Erfahrungen hatte und hast du seine Aussagen mit denen verglichen die dabei waren? Also ob das schwebende Ich wirklich das hörte was der andere sagte.
man
Das ist eine Industrie Johncom wo viel Geld verdient wird.
Zuletzt geändert von Hoger am Do 13. Mär 2025, 17:09, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von Hoger »

oTp hat geschrieben: Do 13. Mär 2025, 16:47 Nicht weiter nötig, über solche Vorgänge habe ich mich auch informiert.
Sonst kann man auch nicht äbwägen, was man über das ganze Gebiet Jenseitserfahrungen denken soll.
Dann schreibe mir doch mal bitte kurz, warum es im tibetischen Buddhismus wichtig ist, den Bardo Thödhöl zu praktizieren?
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

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Hoger hat geschrieben: Do 13. Mär 2025, 16:49
oTp hat geschrieben: Do 13. Mär 2025, 16:47 Nicht weiter nötig, über solche Vorgänge habe ich mich auch informiert.
Sonst kann man auch nicht äbwägen, was man über das ganze Gebiet Jenseitserfahrungen denken soll.
Dann schreibe mir doch mal bitte kurz, warum es im tibetischen Buddhismus wichtig ist, den Bardo Thödhöl zu praktizieren?
Oh, da es schon 40 Jahre her ist, muss ich mich nicht an jede Einzelheit erinnern.
Sonst könnte ich dich auch befragen zu Steiner oder verschiedenen Befreiungsleuten und ihren Büchern.

Nochmal: Gesundes Misstrauen ist nützlich. Vielleicht für dich das Beste. Vernünftige Aufbearbeitung unter Christen auch.

Sich mit all dem auseinandersetzen ist sowieso kompliziert und kann für einen gesunden Glauben sehr hinderlich sein. Und zu anfangs können die Informationen verwirren und nicht eingeordnet werden. Gut, wenn man sich darin nicht total verheddert.

Wie man an Verschwörungstheorien sieht, neigt der Mensch sowieso dazu, sich einen falschen Reim aus vielen Informationen zu machen.
Zuletzt geändert von oTp am Do 13. Mär 2025, 17:07, insgesamt 2-mal geändert.
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