Ist Tierliebe immer christlich?
Ist Tierliebe immer christlich?
Letztens hatte ich mich des öfteren mit Leuten unterhalten, die Tierliebhaber sind, sprich Katzen oder Hunde haben.
Wir hatten früher auch einen Hund, dann eine Katze, des weiteren
Hühner (zum Futtern) ein Schwein (auch zum Futtern), eine Ziege (wegen der Ziegenmilch), Mäuse und Ratten (bin in einem uralten Bauerhaus groß geworden, Leichtbau ohne ratten- und mäusedichte Betondecken),
Wellensittich, Kanarienvogel, Schildkröte, Goldhamster....
Die ganze Palette, aber ohne Schlangen oder Reptilien oder ähnliches.
Diese lieben Viecher sind ganz unterhaltsam und einige (vor allem Hunde) erfordern viel Zuneigung und Zeit und Unterhaltung und Liebe und auch......Geld !!
Wenn man heute mal in einen "ALDI" oder ähnlichen Supermarkt geht, eine ganze Einkaufswand lang.....rechts Hundefutter, links Katzenfutter.
Die Viecher sorgen halt auch für Umsatz.
Jetzt habe ich gehört, ein ehemaliger Arbeitskollege (in kinderloser Ehe) hat gut tausend Euro für die Operation seines kleinen Hundes ausgegeben.
Die Viecher leiden halt so wie wir Menschen (wohl vor allem wegen nicht artgerechter Ernährung) an allen möglichen Zivilisationskrankheiten wie Arthrose, Arthritis, Diabetes, Rheuma, Zahnkaries, Nieren-und Herzkrankheiten undsoweiterundsofort.....
Eine andere Bekannte erzählte, dass Tieroperationen oft gern bis zu siebentausend Euro ausmachen können.
Ich komme aus einer ganz armen Familie, hätten wir 7000 Euro oder 14000 D-Mark für die Operation eines unserer Tiere ausgegeben, dann wären wir Kinder alle verhungert.
Damals (50erJahre) hat man dafür schon fast ein ganzes Haus in der Provinz bekommen.
Was meint ihr dazu? Ist es bei aller Tierliebe nicht auch irgendwie pervers, dass ein Tier uns mehr wert ist als die Kinder, zum Beispiel die in der "dritten Welt"?
Mit siebentausend Euro könnte man ein Kind aus dem Elendsviertel einer Slumgegend jahrelang ernähren und auch dem
Kind eine eventuell nortwendige Operation (oft Augen -siehe Christoffel Blindenmission-) ermöglichen.
Auf der einen Seite werden immer noch viele Kinder in Europa gnadenlos abgetrieben, aber für unsere lieben Tiere ist immer genügend Geld da.
Wir klagen über Überfremdung und Umvolkung, sind aber nicht bereit, mehr Kinder in die Welt zu setzen und Geld für Kinder auszugeben.
Das Geld brauchen wir ja für unsere Hunde.
Läuft da nicht was schief im Augenblick?
Wir hatten früher auch einen Hund, dann eine Katze, des weiteren
Hühner (zum Futtern) ein Schwein (auch zum Futtern), eine Ziege (wegen der Ziegenmilch), Mäuse und Ratten (bin in einem uralten Bauerhaus groß geworden, Leichtbau ohne ratten- und mäusedichte Betondecken),
Wellensittich, Kanarienvogel, Schildkröte, Goldhamster....
Die ganze Palette, aber ohne Schlangen oder Reptilien oder ähnliches.
Diese lieben Viecher sind ganz unterhaltsam und einige (vor allem Hunde) erfordern viel Zuneigung und Zeit und Unterhaltung und Liebe und auch......Geld !!
Wenn man heute mal in einen "ALDI" oder ähnlichen Supermarkt geht, eine ganze Einkaufswand lang.....rechts Hundefutter, links Katzenfutter.
Die Viecher sorgen halt auch für Umsatz.
Jetzt habe ich gehört, ein ehemaliger Arbeitskollege (in kinderloser Ehe) hat gut tausend Euro für die Operation seines kleinen Hundes ausgegeben.
Die Viecher leiden halt so wie wir Menschen (wohl vor allem wegen nicht artgerechter Ernährung) an allen möglichen Zivilisationskrankheiten wie Arthrose, Arthritis, Diabetes, Rheuma, Zahnkaries, Nieren-und Herzkrankheiten undsoweiterundsofort.....
Eine andere Bekannte erzählte, dass Tieroperationen oft gern bis zu siebentausend Euro ausmachen können.
Ich komme aus einer ganz armen Familie, hätten wir 7000 Euro oder 14000 D-Mark für die Operation eines unserer Tiere ausgegeben, dann wären wir Kinder alle verhungert.
Damals (50erJahre) hat man dafür schon fast ein ganzes Haus in der Provinz bekommen.
Was meint ihr dazu? Ist es bei aller Tierliebe nicht auch irgendwie pervers, dass ein Tier uns mehr wert ist als die Kinder, zum Beispiel die in der "dritten Welt"?
Mit siebentausend Euro könnte man ein Kind aus dem Elendsviertel einer Slumgegend jahrelang ernähren und auch dem
Kind eine eventuell nortwendige Operation (oft Augen -siehe Christoffel Blindenmission-) ermöglichen.
Auf der einen Seite werden immer noch viele Kinder in Europa gnadenlos abgetrieben, aber für unsere lieben Tiere ist immer genügend Geld da.
Wir klagen über Überfremdung und Umvolkung, sind aber nicht bereit, mehr Kinder in die Welt zu setzen und Geld für Kinder auszugeben.
Das Geld brauchen wir ja für unsere Hunde.
Läuft da nicht was schief im Augenblick?
Re: Ist Tierliebe immer christlich?
Wenn ihm der Hund wichtig ist und er das Geld hat (oder zu dumm war eine Versicherung abzuschließen) - wo ist da dein Problem?
Was hat das mit deiner Kindheit und der Armut von Kindern in der Welt zu tun?
Erforsche mich. Ewiger, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf dem ewigen Weg!
Re: Ist Tierliebe immer christlich?
Ich dachte grade nur, warum du das im " Bibelforum - Christliche Theologie" postest?

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben ...
Re: Ist Tierliebe immer christlich?
Wenn wir diese Frage korrekt beantworten, ist sie eine biblische.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
Re: Ist Tierliebe immer christlich?
Das eigentlich komische, wie ich finde: wir haben hier in Europa einen auffälligen Geburtenrückgang.
Auch die Familienkultur wird in Staat und Bildung zurück gedrängt. Die wenigen Kinder werden von früh in Richtung Ego gepolt: nicht nur welches Geschlecht, auch in welchem Beruf willst du dich verwirklichen.
Mutter sein wollen und Hausfrau steht nicht mal mehr zur Auswahl.
Zum Thema Tierliebe:
Tiere sind klein, niedlich und anhänglich. Sie ersetzen Kinder und Enkel gerade für die Älteren.
"Meine Kinder haben keine Zeit für mich, jedes lebt woanders wo sie Jobs gefunden haben".
Meine Frau arbeitete in einem Altenheim, sie kommt aus einer anderen Kultur, in der Familien zusammen halten. Sie sah das seelische Elend der abgeschobenen Alten. Darauf beschlossen wir, unser Alter nicht in Deutschland zu erleiden.
Ja, man kann Waisen-Kinder in aller Welt unterstützen, aber diese Wohlfahrtsorganisationen hier, die mit den Mitleids-bebilderten Prospekten, auch kirchliche, das sind alles Geschäftemacher. Lieber eine Reise machen, Familien kennenlernen, denen persönlich helfen. Einige vertrauensvolle Vereine gibt es auch, eine Bekannte hat einem Mädchen in Süd-Indien, die Ausbildung bezahlt und besucht die Familie jedes Jahr.
Ansonsten: Tiere, gerade Hunde geben alles für ihre Menschen-Familien. Solche wunderbaren liebevolle Begleiter.
Ich habe auch ein riesengroßes Herz für Hunde. Aber ja, man muss ertragen dass auch sie uns verlassen.
Ist Tierliebe immer christlich? -- Jede Liebe ist christlich.

Re: Ist Tierliebe immer christlich?
Für ganz wenige, nur für die süßen Familienbegleiter. Die große Masse der Tier wird als Schlachtvieh gemästet und gekeult. Die haben nie "artgerecht" gelebt.
Die hohe Menschen-Abtreibungsrate nicht nur in Europa ist nochmal eine andere Nummer.
Und wenn man bedenkt, dass Männer in der Ukraine auf der Straße eingefangen werden damit sie auf Schlachtfeldern geopfert werden ...
Es scheint so, diese Zeit ist eine, in der es immer mehr Menschen auffällt, was alles schief läuft.Läuft da nicht was schief im Augenblick?
Re: Ist Tierliebe immer christlich?
Wie recht du doch hast.
Mein Regenwurm "Carlos" nervt manchmal, weil er so anhänglich an mir klebt, meine Gottesanbeterin "Siera" ist es überhaupt nicht, die Arme wartet nur jeden Tag darauf, dass sie sich paaren kann , um dann den armen Paarungswilligen zu fressen.

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben ...
- Hans-Joachim
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Re: Ist Tierliebe immer christlich?
Ich gehe davon aus, dass auch Tiere lebende Seelen sind, die einen gewissen Grad an Intelligenz besitzen. Die einen Essen das Fleisch von Tieren, die anderen geben viel Geld aus, um das Leben von Tieren zu erhalten.
Ich esse auch gerne mal eine gute Wurst. Das ist nicht unbiblisch. Doch ich meine, wir sollten damit sparsam umgehen und weniger schlachten.
Einen Hund hatten wir auch. Irgendwann haben wir ihn einschläfern lassen. Eine Operation lohnte nicht und wäre teuer geworden.
Jesus gab den Menschen Fische.
In der Ruhe liegt die Kraft
- Hans-Joachim
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Re: Ist Tierliebe immer christlich?
...und Brot, mehr war gerade nicht verfügbar. In der Wüste gab er ihnen aber Manna und Wachteln und Wasser in gehörigem Maße, daß es für alle reichte.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]